Finanzielles Wohlbefinden
Shownotes
1.Tim 6,6-10+17-19
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00:00:13: In unserer Reihe Gesund Glauben geht es heute um finanzielles Wohlbefinden und wir haben uns damit beschäftigt schon, dass der Glaube an Jesus Christus Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat.
00:00:24: Auf den Umgang und Stellenwert des Körpers, der eigenen Seele, dem Gefühlen, den Beziehungen in denen wir leben, dem Stellenwert von Geld und auch den Umgang mit Finanz.
00:00:38: Nun, wie hast du denn den Umgang mit Geld selber erlernt?
00:00:43: Eher spielerisch oder durch die Härte des Lebens.
00:00:48: Welche Sichtweise hat eigentlich das Evangelium auf Arm und Reich?
00:00:54: Und welche Rolle spielt Geld in einer Gemeinde, die Jesus zusammenruft?
00:01:00: Bevor ich jetzt aus einem Brief von dem neuen Testament vorlese Und dazu einige Gedankensage möchte ich noch etwas unsere Voreinstellungen reflektieren.
00:01:09: Wir hatten ja schon einige Gelegenheiten in einem Gottesdienst, wie gern spielst du Monopoly?
00:01:17: Also als wir beim letzten Schwarzbootabend über das Thema gesprochen haben hat jemand gesagt dass sie stundenlang Monopoly gespielt haben sogar die Nacht durch und dass Sie sogar das Spiel unterbrochen haben um es am nächsten Tag fortzusetzen.
00:01:31: Gehörst du schon zu denen, die sich so richtig freuen mit deinem Staatkapital anzufangen und versuchen Straßenbesitzer zu werden, Hotel-Besitzer zu werden.
00:01:42: Und dann andere zur Kasse zu beten und die anderen in die Insolvenz zu treiben?
00:01:48: Oder gehörst Du eher zu den Spielern, die Angst haben davor auf der Schlossallee zu landen und nicht bezahlen können – die horrende Miete!
00:01:57: …und alles zu verlieren was du dir in Stunden mühsam erspielt
00:02:01: hast?!
00:02:02: oder gehörste zu denen, die gern die Regeln bei Monopoly netter gestalten würden und von einer Alternative träumen in der nicht am Ende der superreiche und monopolist alles gewinnt sondern sich irgendwie alles gerecht aufteilt.
00:02:17: Ich war mal bei so einem Monopoly-Spiel wo die Leute meinten eigentlich ist das viel zu hart und dann sich gegenseitig Geld geschenkt haben und es hat das ganze Spiel gesprengt.
00:02:25: mich hat's auch sehr aufgeregt weil ich dachte die Regel sind doch anders.
00:02:31: In meiner Herkunftsfamilie kamen die Fragen von Geld und Glauben ganz natürlich vor, denn mein Vater war Bankaufmann.
00:02:38: Vierzig Jahre bei der Commerzbank.
00:02:40: Und meine Mutter war viele Jahrzehnte Kastellan- Hausmeisterin in der Gemeinde.
00:02:45: Also am Küchentisch saßen Geld und glauben quasi ... in meiner Kindheit.
00:02:52: Als Schüler habe ich dann angefangen, Bank zu spielen!
00:02:56: Ich war ein Bankbesitzer.
00:02:57: Ich habe eine Bank gegründet – die Mirobank Die Michael Rodebank.
00:03:02: Und zwar hatten mehrere Gymnasialehrer, mein Erdkondelaerer und mein Mathelehrer in der siebten- achten Klasse konnten bei mir mit Spielgeld und Aktiendepots und ähnliches.
00:03:17: Ich habe spielerisch gelernt mit Einnahmen und Ausgaben umzugehen mit meinen Lehrern und die haben das witzigerweise mitgemacht.
00:03:25: Einige der Dokumente hab ich noch.
00:03:28: Wie hast du bisher den Umgang mit Geld gelernt?
00:03:33: Mir ist sehr bewusst, dass in unserer Kultur das Gema-Geld ganz unterschiedliche Gefühle auslöst.
00:03:39: Vielleicht löst du es sofort Stress bei dir, Ernst?
00:03:42: Oder Scham oder auch Stolz!
00:03:48: Als Hauskreismagazin als Redaktion haben wir vor einiger Zeit eine Ausgabe überschrieben mit dem Titel «Reden wie über Geld».
00:03:57: Dabei gibt es manche Hindernisse offen mit anderen über Geld zu sprechen und daher bitte ich dich am Anfang dieser Predigt bewusst um die Erlaubnis, dass Jesus mit dir über das Thema sprechen darf.
00:04:14: Ihr seht hier schon, Jesus hat über kein Thema mehr gesprochen als über Geld.
00:04:20: Viele Gleichnisse haben Geld zum Thema und zurzeit war Jesu das Thema Geld auch schon in einer Spannung verbunden, die ich hier in zwei Zitaten noch mal euch zeige.
00:04:29: Einsatz über den Stolper ich immer wieder wenn ich ihn höre.
00:04:34: Es wird immer Arme bei euch geben.
00:04:39: Als eine Frau zu Jesus kommt und ein kostbares Salböl auf seinen Kopf ausgießt, ärgern sich die Jünger und sagen, wozu diese Verschwendung?
00:04:47: Das Geld hätte man doch den Armen geben können!
00:04:50: Und Jesus antwortet, warum macht ihr der Frau das Leben schwer?
00:04:54: Sie hat etwas Gutes für mich getan.
00:04:56: es wird immer arme bei Euch geben.
00:04:59: Mich habt Ihr nicht für immer bei euch nachzulesen.
00:05:02: in Markus XIV Jesus sieht die Gesellschaft mit ihren Unterschieden, auch den Unterschieden von Arm und Reich.
00:05:10: Und er in seiner Antrittspredigt sagt da ich bin gekommen um den Armen gute Nachricht zu bringen.
00:05:18: Lukas IV vers Achtzehn Was ist die gute Nachicht für Arme?
00:05:24: Jesus machte nicht das Versprechen dass jeder seines Glückes Schmied sei und dass jeder vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann.
00:05:33: Das hat Jesus nicht versprochen.
00:05:36: Jesus vermittelt eine ganz andere Sicht auf Reichtum und Armut, sogar einen anderen Stellenwert und Umgang damit.
00:05:45: Und nach seinem Tod und nach seiner Auferstehung bleiben die ersten Gemeinden im Gespräch über das Thema Geld.
00:05:52: in den Briefen gibt es immer wieder dieses Thema Und deshalb mit der Autorität des Paulus werden dann Briefe an die Hürden der Gemeinde, an die Pastoris geschrieben.
00:06:01: Deshalb nennt man diese Briefer auch Pastoralbriefe und die beiden Timotheos von der Titusbrief sind Pastoral-Briefe.
00:06:07: unthematisieren.
00:06:08: was soll Gemeinde leiten?
00:06:10: und kommen auch auf das Thema Geld?
00:06:12: Ich möchte einen Briefabschnitt uns heute vorlesen wie bei jedem Thema Gaps noch viel mehr aber das ist der Fokus heute.
00:06:20: ersten Timotheus sechs bis zehn und siebzehn bis neunzehn.
00:06:25: Richtig verstanden ist die Ausübung des Glaubens ein großer Gewinn, wenn man doch dabei noch genügsam ist.
00:06:35: Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht – also können wir auch nichts aus ihr mitnehmen!
00:06:43: Wenn wir Nahrung und Kleidung haben soll uns das genügen.
00:06:50: Aber diejenigen, die reich werden wollen, werden damit zugleich auf die Probe gestellt.
00:06:56: Sie geraten in die Falle vieler unvernünftiger und schädlicher Begierden.
00:07:00: Die stürzen ihr Menschen ins Verderben und in ihren Untergang, denn Geldgirr ist die Wurzel von allen Bösen!
00:07:08: Manche sind ihr so verfallen dass sie vom Glauben abgekommen sind und dadurch haben sie sich selbst großen Schmerz zugefügt.
00:07:19: Und ab versebten gibt denenjenigen, die in dieser Welt reich sind, die Anweisung nicht überheblich zu
00:07:25: sein.".
00:07:26: Sie sollen Ihre Hoffnung nicht auf etwas so Unsicheres wie Reichtum setzen, sondern auf Gott.
00:07:32: Er gibt uns alles in reichem Maß und wir dürfen es genießen!
00:07:37: Die Reichen sollen Gutes tun – großzügig sein mit guten Werken, freigibig und bereit mit anderen zu teilen.
00:07:46: Damit schaffen sie sich eine sichere Grundlage für die Zukunft.
00:07:50: So können sie das wahre Leben
00:07:52: erlangen.".
00:07:57: Mit relativ wenigen Worten spricht Paulus hier gleich drei verschiedene Zielgruppen eigentlich an.
00:08:03: Nämlich erst mal richtet er sich an Menschen, die zur Gemeinde gehören und zwar an alle und fragt, habe ich genug?
00:08:12: Und dann richtet der sich an die, die gerne reich werden wollen und dann am Die, die in der Gemeinde schon reich sind.
00:08:20: Und diese drei Fragen möchte ich mit uns nochmal bedenken.
00:08:24: Habe ich genug!
00:08:27: Paulus ist eine geistliche Perspektive wichtig.
00:08:31: Er sagt, dein Leben endet nicht mit dem Tod.
00:08:34: Du lebst im Jenseits weiter aber dein Reichtum der endet mit dem
00:08:40: Tot.".
00:08:42: Der Volksmund weiß das auch – Das letzte Hemd hat keine Tasche!
00:08:46: Du kannst nichts mitnehmen egal wie lieb und wie teuer es dir ist.
00:08:52: Und wir werden als Menschen nicht gern daran erinnert dass alles was wir besitzen und wertschätzen vergänglich ist.
00:09:01: Wir können nichts davon für immer behalten und mitnehmen.
00:09:10: Meine Frau und ich waren einmal in Ägypten, bei den berühmten Keogspyramiden Und dann sind wir so einen ganz engen Gang hineingeklettert.
00:09:18: Es wurde immer wärmer, bis wir dann wirklich in diesem inneren Raum der Pyramide waren, wo der ägyptische Farrao beerdigt wurde und in dem Raum waren an den Wänden lauter Gegenstände gemalt die dem König, dem Verstorbenen im Jenseits zur Verfügung stehen sollen.
00:09:37: Dann kennen wir aus den Museen die Grabbeigaben was man dem Könige alles mitgegeben hat damit er im jenseits das alles hat.
00:09:44: Und dann hat man noch kleine Figuren dazu getan, die dann im Jenseits die Arbeit verrichten.
00:09:48: Weil man die Vorstellung hatte in dem Jenseit braucht man das alles!
00:09:53: Aber die biblische Weisheit weiß es besser.
00:09:55: wir können nichts mitnehmen und das kann unsere Sicht Deine Sicht meine Sicht auf die Bedeutung von Besitz verändern.
00:10:06: Alles was du je besessen hast Alles was du jetzt besitzt und alles, was du jemals besitzen kannst ist nur für begrenzte Zeit.
00:10:16: Nur für irdische Zeit nützlich.
00:10:21: Wenn Glaube und Geld sich treffen dann kann jemand schreiben wie Paulus oder sein Schüler wenn wir Nahrung und Kleidung haben soll uns das genügen.
00:10:32: Genügsam Was für ein besonderes Wort!
00:10:37: Ein Mensch der sagt ich habe genug Und bin dabei vergnügt.
00:10:46: Ich bin genügsam!
00:10:51: Ich kann genießen, was ich habe... ...ich brauche aber nicht ständig und immer mehr oder etwas anderes.
00:10:59: Genügsamkeit Auskömmlichkeit Das ist hier eine geistliche Frucht das ist hier Eine Lebensethik.
00:11:13: Die fröhlichsten und bewegendsten Gottesdienste die ich in meinem Leben bisher erlebt hab Die waren nicht in Kongresshallen mit Hotelanlagen und die waren auch nicht da, wo Menschen der Mittelklasse zu einem christlichen Event zusammen kamen.
00:11:27: Sondern ich erinnere mich an Lobpreiskottesdienste in einem Flamm im Diadema ins Saubbaude In einer Wellblech-Hütte.
00:11:38: Ich erinnert mich an einen Predigtgottesdiens ins Soweto dem schwarzen Township in Johannesburg oder unter einem Strohdach ohne Mauern in einer ländlichen Gegend in Malawi, in Ostafrika.
00:11:55: Und ich weiß es ist ein Privilegis das sich überhaupt in diesen Ländern gewesen sein konnte.
00:12:00: aber da zu erleben wie Menschen in äußerer Armut Gott loben können und genügsam sind vergnügt dankbar!
00:12:10: Ich habe Christinnen und Christen erlebt die tatsächlich nur ihre Kleidung und Nahrung hatten und dabei trotzdem vergnückt waren so vergnüght dass sie Gott loben konnten.
00:12:22: Manche hatten tatsächlich nur die Nahrung für den einen Tag und nur die Kleidung, die sie trugen.
00:12:30: Aber Sie hatten eine Freude an Gott!
00:12:34: Ich war mal bei einem Mitarbeiter im Malawi von der UN – und da denkt man auch von den United Nations das muss ja ein wohlhabender Mensch sein – und er hatte so eine Kleiderschlange und da war seinen kompletter Kleiderschrank dran.
00:12:46: Und ich dachte oh wie viel mehr besitze ich?
00:12:51: Wie reich bin Und wenn ich zwei Wochen in den Urlaub fahre, würde das am Kleiderschrank niemand merken.
00:12:58: Ich weiß nicht wie das bei dir ist.
00:13:01: Genügsamkeit zu Friedenheit mit dem Wesentlichen, dem eigenen Auskommen – das bezahlt Paulus in diesem Text als großen Gewinn!
00:13:10: Er bezeichnet es also als Hauptgewinnensglaubnis.
00:13:13: Das sei der große Gewinn des Glaubnisses.
00:13:15: Wenn ich zufrieden werde, innerlich zufriedend ein inneres genug Geschenk bekommen….
00:13:21: Der Hauptgewinne ist hier nicht die Schlossallee sondern innere Zifriedenheit.
00:13:27: Und es gibt Menschen, die ich in gewisser Weise bewundern, die sogar aus dieser Zifredenheit ein Lebensstil machen.
00:13:32: Heute nennen wir das Minimalismus – dass man mit wenig auskommt und weniger.
00:13:39: Dass man solche Genügsamkeit entwickelt, dass man verzichten kann!
00:13:45: Dass man in einem Tiny-House wohnt oder im kleinen Haus.
00:13:51: minimal auskommt mit Dingen.
00:13:54: Und das ist gut für die Umwelt, zeugt weniger Stress und man hat mehr Zeit für wichtige Dinge.
00:14:00: also ein Tiny House statt einer großen Welle eine beschränkte Zahl an Kleidung und Schuhen und was auch immer.
00:14:07: Nun es ist ne offene Frage Was bedeutet Genügsamkeit für dich?
00:14:11: Was würde das für dich dein Lebenstier bedeuten zu sagen ich bin genügsam Ich habe genug?
00:14:21: Und wenn man das ein systemisch betrachtet, merkt man, dass unser Wirtschaftssystem nicht darauf basiert, dass Menschen genug haben.
00:14:28: Sondern dass wir immer vermittelt bekommen, dass man eigentlich noch was anderes bräuchte um zufrieden sein zu können – um glücklich sein zu kann!
00:14:38: Die zweite Frage die Paulus hier stellt und beantwortet richtet sich an Menschen, die jetzt nach Reichtum streben.
00:14:45: Welche Gefahren bestehenden daran, nach Rerichtum zu streben?
00:14:49: Er warnt sehr eindringlich davor.
00:14:50: Diejenigen, die reich werden wollen.
00:14:53: Er sagt ja, sehr schwer reich zu sein und an Gott zu glauben.
00:14:57: Jesus hat ja sogar in einem Gleichnis davon gesprochen dass er ein Kameel durch einen Nadelöhr geht als ein Reicher ins Himmelreich kommt.
00:15:05: Und auch wenn das Nadelöl vielleicht eine ganz kleine Tür war War das Gleichnis so gedacht dass ein Kamel das nicht schafft.
00:15:13: Mir ist noch nie aufgefallen dass dieses jesis Wort von besonders Bibeltreuen Menschen häufig zitiert wird weil es einfach unangenehmes.
00:15:21: Paulus sieht die Gefahr des Habens und mehr haben wollen.
00:15:25: Er sieht, wie er Konkret nennt darin, dass man anfängt seine Hoffnung nicht auf Gott zu setzen sondern seine Sicherheit in irdischen Versicherungen, in Sicherheiten sucht.
00:15:37: In dem was du dir leisten kannst und was du Dir leistest.
00:15:42: Und die Angst vor Verlust und die Angst vorm Mangel führt zu einem Streben nach immer größerer Sicherheit.
00:15:49: Wer reich werden will, steht in der Gefahr zu verlernen sich auf Gott zu verlassen.
00:15:55: Und die größte Gefahr des Reichtums, die er hier nennt ist die Gier des Menschen.
00:16:01: Sie geraten in die Falle vieler unvernünftiger und schädlicher Begierden Denn Geld gießt die Wurzel von allem Bösen.
00:16:07: Manche sind ja so verfallen dass sie vom Glauben abgekommen sind und sie haben sich selbst und anderen großen Schmerzen gefügt kann ich um den Glauben bringen.
00:16:23: Paulus spricht hier von einer echten Falle, von unvernünftigen und schädlichen Begierden.
00:16:28: Und bis heute versucht die Werbung sehr unterhaltsam diese Gier in uns anzusprechen.
00:16:37: Die innere Gier ist eine Suchtgefahr.
00:16:41: Beim Schwarzbrotabend hat jemand erzählt wie die Person im Kassel gewesen ist und ganz schnell der Einsatz sich verdoppelt hat und wieder verdoppelt hat.
00:16:51: Und das so faszinierend war, dass die Person gemerkt hatte, ich möchte immer mehr!
00:16:57: Das tut mir aber jetzt gar nicht gut.
00:16:59: Die Person hatte die Kraft zu geht und nicht wieder zu spielen.
00:17:07: Für jeden Casino und jeden Spielautomaten wird ja vor der Suchtgefahr gewarnt.
00:17:12: Bei jeder Wettanbieter muss vor der suchtgefahr waren.
00:17:15: Aber wir sind als Menschen so gestrickt, dass wir auf unsere unvernünftigen Begierten reinfallen.
00:17:25: Letzte Woche hat eine sehr bekannte Musikerin posiert für einen Sportwettenanbieter.
00:17:32: Das geht jetzt durch alle Medien, weil sie das eben nackt und doch nicht nackttut mit immer Sportgeräten vor sich.
00:17:39: Alle reden darüber, regen sich darüber auf über den Sexismus aber letztlich geht es hier um Gier.
00:17:44: Sie sagt aber die ganze Zeit Es geht nur um Sport Es geht aber um Sportwette Und um Sexualität.
00:17:51: hat man gleich Beides zusammen und es verkauft sich gut.
00:17:55: Und heute geschieht das auch ganz unmerklich für Kinder und Jugendliche, und auch für Erwachsene.
00:17:59: Scheinbar harmlos bei kleinen Online-Spielen!
00:18:02: Da kann man ganz schnell und einfach bunte glitzende virtuelle Realitäten bauen – ganz harmlos.
00:18:08: vielleicht ein Bauernhof eine komplexe Stadt.
00:18:11: Der Fortschritt geht ganz schnell, mühelos und dann auf einmal wird er immer langsamer und mühevoller und benötigt immer mehr Zeit.
00:18:19: Auf einmal braucht man echtes Geld also Euros um im virtuellen Spiel weiterzukommen.
00:18:27: Und es ist dann so ein leichtes, zu sagen, ach, eins, neuneinzig, fünfneuneinzig oder der Superpaket, neunneineinzig für ein paar virtuelle Taler.
00:18:35: und mein Spiel geht schneller!
00:18:39: Man kauft sich damit echtem Geld, virtuelles Spielgeld, um weiterzuspielen.
00:18:44: Und Spielsucht – Geldgier nennt das Paudus, Silberliebe, da steht ja in unserem Bibeltext «Das isst kein Kinderspiel».
00:18:55: Bereits Paulus sieht es als echte Gefahr an, ein Begehren das einen gefangen nehmen kann sich selbst und anderen Schaden zu fügt.
00:19:06: Und wenn du bei dir eine Dir spürst dann bist Du damit nicht allein in unserer Gesellschaft.
00:19:12: dass bewegt und beschäftigt viele Menschen.
00:19:16: der Glaube an Gott möchte Dich freimachen.
00:19:21: Dann möchte die Helfen auch die Sehnsucht hinter der Sucht zu verstehen.
00:19:25: Vielleicht ist es der Wunsch nach Sicherheit, vielleicht die Angst vor Verlust, vielleicht das Sehen in Nachbedeutung, vielleicht einfach nur das Gefühl, dass man sofort was bewirkt mit dem, was man macht, dass sofort etwas rauskommt.
00:19:38: und dann möchte Gott helfen frei zu werden, dir die Kraft zu geben dich von der Gefahr fernzuhalten.
00:19:47: Deshalb wird in unserer Gesellschaft politisch diskutiert ob Social Media verboten werden soll bis zu einer Grenze, aber das unterschätzt wie viele Erwachsene auch in solche Suchtfallen geraten.
00:20:00: Auch wenn sie das legal dürfen und es kein illegales Glücksspiel ist.
00:20:08: Wir haben auch viele Menschen die verschuldet sind wegen der leichten Verfügbarkeit von Kreditrahmen, von Online-Shopping-Portalen usw.
00:20:18: Deshalb... Die Geldkirche ist die Wurzel allen Bösen!
00:20:22: Das ist ja so ein Riesensatz.
00:20:23: man denkt ui Aber es fängt im Klein an.
00:20:27: Und da will der Glaube eine Hilfe sein, frei zu werden von und nicht süchtig zu sein, süchtig sich zu verhalten, rauszufinden aus der
00:20:37: Sucht.".
00:20:41: Das dritte Thema in unserem Text Paulus richtet sich auch an Menschen die schon reich sind und zur Gemeinde gehören.
00:20:49: Worauf solltest du achten wenn du schon wohlhaben bist?
00:20:53: Wir müssen also feststellen oder dürfen In den ersten Gemeinden gab es soziale Unterschiede.
00:20:59: Es gab wohlhabende Menschen, Menschen mit Häusern und Fahrzeugen damals mit Ländereien sogar Menschen mit Bediensteten.
00:21:06: Paulus gibt hier Motius den Rat was er den Wohlhabenden sagen soll.
00:21:10: Gibtjenigen die in dieser Welt reich sind die Anweisung nicht überheblich zu sein.
00:21:15: sie sollen ihre Hoffnung nicht auf etwas so unsicheres wie Reichtum setzen sondern auf Gott.
00:21:21: Die Reichen sollen Gutes tun, großzügig sein mit guten Werken freigiebig und bereit mit anderen zu teilen.
00:21:28: Also Paulus lässt die wohlhabenden Menschen in der Gebeine warnen sich nichts darauf einzubilden.
00:21:35: also Überheblichkeit wäre das Gegenteil von Dankbarkeit.
00:21:40: Reichtum verleitet zu dem Satz sich das verdient zu haben Sich mehr angestrengt zu haben, mehr geleistet zu haben Und versäumt den Gedanken dass Wohlstand ein Geschenk ist?
00:21:54: Eine Gnade, ein Glück eine Fügung.
00:21:58: und das wird vergessen.
00:22:02: Heute etwas weniger als zweitausend Jahre nach Paulus leben wir in Mitteleuropa im Durchschnitt in einem Wohlstand dem Paulus vermutlich sich gar nicht hätte vorstellen können.
00:22:15: Und wie schnell blicken wir wohlhabende?
00:22:18: Blicken wir Wohlhabenden überheblich auf Länder oder Völker, die wir als unterentwickelt bezeichnen.
00:22:25: Und vergessen dass es häufig Kolonien der westeuropäischen Länder waren aus denen sich europäer Sklaven und Bodenschätze genommen ja gestohlen haben.
00:22:34: Genannt für diese Zeit in den Geschichtsbüchern Zeit der Entdeckungen und der Eroberung.
00:22:39: im Grundeum war aber die Kolonialzeit eine große Zeit der Gier.
00:22:45: Paulus sagt den wohlhabenden die reichen sollen gutes tun Sie sollen großzügig sein mit guten Werken, freigiebig bereit mit anderen zu teilen.
00:22:55: Das heißt in der biblischen Welt ist Reichtum gesellschaftliche Verantwortung.
00:23:01: Reichtums ist eine Gabe die da Wohlhabende gerne einsetzen soll, freigibig zu sein!
00:23:07: Der Umgang mit Reichtume ist also nicht nur auf sich bezogen er ist politisch, gesellschaftspolitisch... Er gehört allen.
00:23:17: Ich habe dich am Anfang gefragt, wie du den Umgang bisher gelernt hast mit Geld.
00:23:23: Und genauso möchte ich auch fragen – Wie haben wir Teilen gelernt?
00:23:28: Ganz kleine Kinder können noch nicht teilen!
00:23:31: Die verstehen doch nicht das.
00:23:32: wenn man etwas leidt dass man es zurückbekommen kann und die würden kämpfen darum, dass ihr Spielzeug ist.
00:23:38: Erst in der Entwicklungsphase kann man das dann üben, ich kann was ausleihen und bekomme es zurück oder es ist okay, wenn ich es nicht zurückbekomme weil ich da noch so viel anderes hab Aber sogar, dass ich was verschenken kann und nicht ärmer werde dadurch.
00:23:54: Das dauert vielleicht ein ganzes Leben!
00:23:58: Und in der Apostelgeschichte II, wo die Kennzeichen der ersten Gemeinde berichtet werden – sie blieben beständig im Brotbrechen, in der apostelläre, den Text gern viele Christen auswendigt – geht es dann darum, das da steht?
00:24:11: Und Sie hatten alles gemeinsam.
00:24:15: Und Sie verkauften Ihre Güter wenn einer in Not war Also Teilen gehörte zur urchristlichen Gemeinde.
00:24:23: Ganz praktisch, ganz konkret!
00:24:26: Wie kann der Glaube an Jesus deinen Umgang mit Geld verändern?
00:24:35: Wie gern spielt's der Monopoly?
00:24:37: Unser Leben ist kein Spiel.
00:24:39: Das is' kein Kinderspiel und für manche es wirklich mit wirtschaftlichem Herden verbunden.
00:24:45: Andere Streben nach Reichtum – wieder andere sind schon wohlhabend.
00:24:50: Paulus wünscht den Menschen die Jesus nachfolgen ein genügsames Leben, zur Friedenheit.
00:24:58: Die Erfahrung von Gnade beschenkt zu sein dankbar zu sein.
00:25:03: und er sagt auch weiß um die Gefahr der Gier.
00:25:07: achte darauf werde sensibel dafür lass dich davon befreien stell Warnschilder auf übt das ein und lerne zu leben indem du auch teilst und freigiebig wirst ohne andere zu beschämen.
00:25:26: Ein Leben, das jeden als geliebt von Gott ansieht.
00:25:30: Und davon lebt, dass jeder etwas geben kann und jeder etwas nehmen darf.
00:25:36: Liebevoll und gemeinsam nennen wir das in unserem Leitbild!
00:25:40: So orientieren wir uns an Jesus Christus auch im Umgang mit Geld – und dazu helfe uns Gott.
00:25:47: Amen.
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