Emotionales Wohlbefinden

Shownotes

Der zweite Teil der Predigtreihe "Gesund Glauben".

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00:00:10: Bevor ich heute über emotionales Wohlbefinden spreche, möchte ich erst mal über Vertrauen sprechen.

00:00:15: Ich habe euch ein Buchtitel mitgebracht.

00:00:18: Gemeinde Raum des Vertrauens.

00:00:21: Das ist ein älteres Buch von dem Neutester-Mentler der mich sehr geprägt hat.

00:00:25: Der leider schon verstorben ist nämlich Professor Viad Popkes.

00:00:29: Gemeinderaum des Vertrauns.

00:00:33: Wenn Gemeinde einen Raum des vertrauens ist dann wird gemeine zu einem sicheren Ort in dem über Gefühle sprechen kann.

00:00:44: In dem Gemeinde einen Raum des Vertrauens wird, ist auch Platz für unterschiedliche Gefühlen.

00:00:53: Gott dann wird gemeint zum Ort wo man einüben kann.

00:00:56: Gott zu vertrauen und einander zu vertrauen Denn Gefühles verahmen wenn wir sie nicht ausdrücken doch Gefühl gehörens unserem Leben.

00:01:10: Sie vertiefen das Leben!

00:01:11: Sie machen unser Leben reich gefühltsreich Und so hat uns Gott der Schöpfer als Menschen geschaffen.

00:01:22: Wir können Freude und Überraschung fühlen, wir können Trauer- und Schmerz fühlen!

00:01:29: Wir können Wut und Ärger fühlen – auch Angst und Unsicherheit.

00:01:36: Und das sind nur so vier Grundgefühle und es gäbe noch mehr... Und in der Reihe Gesund-Glauben profitieren wir von der Weisheit des Schöpfers, der den Menschen gemacht hat und von der weisheit der biblischen Texte, der hebräischen und griechischen Text der Bibel.

00:01:52: Die wollen Inspiration sein für alle Lebensbereiche!

00:01:57: Die Bibel ist Gottes Wort weil Gott durch sie redet.

00:02:01: Gott redet bis heute durch Texte aus dem alten und neuen Testament und erreicht damit unterschiedliche Ebenennensmenschen den Verstand Die Gefühle und das Handeln.

00:02:15: Das Menschenbild der Bibel ist ganzheitlich, da gehören Körper- und Seele zusammen und rennbar und zum Glauben an Gott überhaupt.

00:02:23: zur Nachfolge Jesu gehört Verstand, Gefühl und Handeln.

00:02:29: drei Impulse habe ich euch mitgebracht die mir wichtig geworden sind zum Thema emotionales Wohlbefinden zwei Weisheiten aus der Hebräischen Bibel Und ein Rat aus dem griechischen neuen Testament von Paulus.

00:02:43: erstens Alles hat seine Zeit, ein begrenzten Zeitraum für alle Gefühle.

00:02:50: In der Textlesung haben wir bereits einen der poetischen und schönsten Texte der Hebräischen Bibel gehört.

00:02:56: Ich lese uns noch einmal aus Chorhelle III die Verse eins vier und zehn bis elf.

00:03:02: Für alles gibt es eine Stunde Und Zeit gibt es für jedes Vorhaben unter dem Himmel Zeit zum weinen und Zeit zum Lachen Zeit des Klagens und des Tanzens.

00:03:15: Ich sah, was Gott den Menschen zu tun überlassen hat.

00:03:18: Alles hat er so gemacht, dass es schön ist zu seiner Zeit.

00:03:24: Auch die Fernezeit hatte den Menschen ins Herz gelegt nur das der Mensch das Werk, das Gott gemacht hat nicht von Anfang bis Ende begreifen kann.

00:03:34: Das Buch Kohelet gehört zu den Weisheitsbüchern des alten Testaments.

00:03:38: Die Tänkste denken richtig über die Welt nach, die Welt ist rätselhaft geworden und das Lebensgefühl ist eher von Krise bestimmt und davon dass Gott fern ist.

00:03:48: und der Prediger denkt angesichts dieser Krise und der Mühe des Lebens darüber nach wo es Gott und wie finde ich Glück?

00:03:56: Er macht sie auf die Suche nach Glück!

00:03:59: Und in der jüdischen Tradition wird das Buch Prediger als Teil der Megilote fünf Rollen bei einem jüdischen Fest jedes Jahr vollständig gelesen.

00:04:11: Und diese Weisheiten des Buches Kohelet, ja die werden mit dem sagenhaften Jung Salomo verbunden, der neunhundertsechzig vor Christus das vielleicht mitgedacht hat.

00:04:25: wahrscheinlich wurde das Buch erst sechshundert Jahre später zusammengestellt im dritten Jahrhundert und dieses Gedicht stellt vierzehn Gegensätze parallel nebeneinander, antithetische Parallelismen und es entsteht der Eindruck dass das um das ganze Leben geht.

00:04:42: Um alles!

00:04:44: Wir haben es für ihn gehört.

00:04:45: Und da ist im ersten Teil jetzt von Zeit zum Gebären und Sterben die Rede, Zeit zum Pflanzen und Ausreißen des Pflanzens, Zeit zu töten und heilen, Zeit zur Einreisen und aufbauen, Zeit vom Weinen, Zeit beim Lachen... Zeit des Klagens und Zeit des Tanzens.

00:05:04: Und noch mehr!

00:05:08: Als Menschen neigen wir dazu, Zeiten zu bewerten – in positive und negative, in gute und schlechter Zeiten, in wünschenswerte und nicht-wünschenswerte Zeiten.

00:05:26: Dann denken wir über die Zeiten Gebeeren, Pflanzen aufbauen, lachen, tanzen – das sei wünschungswert und positiv?

00:05:33: – und sterben ausreißen des Gepflanzen einreißen, weinen und klagen das sei nicht wünschenswert negativ.

00:05:44: Und Kohelet widerspricht dieser Bewertung.

00:05:49: Er sagt von Gott alles hat Gott so gemacht dass es schön ist zu seiner Zeit.

00:06:01: damit entgrenzt der Weisheitslehrer unser Nachdenken über das Leben und er begrenzt es zugleich.

00:06:08: beides tut er.

00:06:09: Einerseits ist es eine ungeheure Entgrenzung, einmal alles in den Blick zu nehmen.

00:06:14: Das ganze Leben mit seinem Auf und Ab – mit allem was dazugehört!

00:06:19: Und auch im Blick auf das Thema Gefühle.

00:06:21: Alle Gefühlen in dem Blick zunehmen und sie gelten zulassen.

00:06:26: Gefühler entstehen ja auf Grundwahl in Ereignissen von außen manchmal auch von innen.

00:06:31: Von Zeiten die sich ereignen, die sich einstellen, die uns zugemutet werden wie Zeit des Kriegens Zeit des Krieges und des Friedens auf die Spitze getrieben, das ist der letzte Vers dieser Reihe.

00:06:45: Etwas was passiert?

00:06:47: Und unsere Gefühle stehen nicht unter unserer völligen Kontrolle.

00:06:53: Gefühlen sind Reaktionen unseres Körpers – Auf Zeiten!

00:06:58: Nun steht hier Zeit zum Lachen und Tanzen.

00:07:02: Das ist in unserem Text im endenden Sinne nicht bloß so eine Reaktion auf dem Witz oder kleinen Spaß, sondern das meint er viel tiefer in dieser Reihe.

00:07:12: Weil wenn man sich die ganze Reihe anschaut dann merkt man hier geht es eigentlich um Leben und Tod.

00:07:17: ja lachen und tanzen dass geht Darum, dass Menschen lachen weil eine Geburt eingetreten ist bei einer Hochzeit.

00:07:24: Bei einem Fest.

00:07:25: Bei einer Ernte im Orient also weil ein festlicher Anlass ist.

00:07:29: Weil etwas solche Freude macht das das Bein zum Tanz bewegt wird so wie Sarah die Lach darüber das angekündigt wird dass sie noch ein Kind bekommen soll oder König David der Vorderbundeslade tanzt.

00:07:44: Also lachen und Tanzen als Ausdruck der Lebensfreude aufgrund eines Ereignisses.

00:07:52: Natürlich darf der Witz auch zum Lachen beitragen, aber das ist nicht alles.

00:07:57: Und Weinen und Klagen sind die Kehrseite davon!

00:08:01: Mit dem Klagen ist nicht das Nörgeln- und Meckern im Alltag gemeint – es aufsteigt sondern echter Schmerz über Verlust und Abschied.

00:08:10: Die Klage über den Tod.

00:08:13: Das Wein über ein Ende über einen Abschied, ein Loslassen.

00:08:18: Ein Verzichten!

00:08:19: Ein Klagen darüber das etwas nicht weitergeht der Tod eines Menschen, des Ende eines Weges.

00:08:27: Der Abschied von einer Möglichkeit.

00:08:31: Und nun sagt uns der Coherent alles hat seine Zeit für alles gibt es eine Stunde und mit dieser biblischen Weisheit möchte ich dich ermutigen Gefühle nicht zu bewerten die einen Gefühle aufzuwerten und die anderen Gefühler abzuwertend, die einen zuzulassen und die Anderen zu verdrängen.

00:08:57: Sondern alle Gefühlen gelten zu lassen!

00:09:01: Gefühles – so hat Gottes geschaffen – sind neutral wie vier Himmelsrichtungen.

00:09:06: Wir wurden als Menschen von Gott mit der Möglichkeit zur Wut- und Traurigkeit-, Angst- und Freude geschaffen Und er meinte das ist sehr gut Alles hat seine Zeit.

00:09:22: Für alles gibt es eine

00:09:24: Stunde.".

00:09:26: Ich sagte, dass das entgrenzend ist so zu denken und gleichzeitig begrenzend.

00:09:30: Ja diese Bibelische Weisheit begrenzt es auch!

00:09:34: Die Bibelischer Weiszeit sagt, diese Zeiten sind auch begrenzt.

00:09:39: Auch Gefühle sind begrenzen.

00:09:41: Kein Gefühl ist dauerhaft oder ewig jedenfalls nicht auf dieser Erde.

00:09:48: Gefühlen stellen sich ein und enden auch wieder Und das kann eine Entlastung sein.

00:09:56: Das macht uns auch realistisch!

00:09:58: Wir können kein Glücksgefühl für immer konservieren und keine Traurigkeit wertendlos, sie kommt und geht auch wieder.

00:10:12: So wie die Freude kommt – und wieder geht.

00:10:16: Gott schenkt das, Gott schafft es so, Gott begrenzt sich auch.

00:10:29: auf dein Herz, aus dem Buch der Sprüche.

00:10:33: Zweite Folie auch!

00:10:36: Das Buch des Sprüches gehört genauso wie das Buch Prediger zu den Weisheitsbüchern der Hebräischen Bibel.

00:10:40: Es ist eine Spruchssammlung und die Sprüchen wurden mit dem sagenhaften Weisheit des Königs Salomus in Verbindung gebracht.

00:10:48: aber insgesamt wurden sie über einen langen Zeitraum gesammelt über verschiedene Jahrhunderte und man kann den einzelnen Spruch jetzt nicht unbedingt ausdatieren.

00:10:57: Es ist leicht, am Buch der Sprüche anzuknüpfen.

00:11:00: Deshalb verteilen die Gideons ja auch für kürzte Bibelausgaben, indem sie das neue Testament zahlen und Sprüchen unter die Menschen bringen.

00:11:08: Und mit den Sprüchern haben damals Schülerinnen und Schüler von ihren Lehren gelernt.

00:11:12: Sie haben Lesen damit gelernt, Schreiben gelernt – und vor allen Dingen etwas über die Kunst des Lebens oder auch die Kunst regieren.

00:11:20: So waren die einzelnen Sprücher Volksweisheiten oder auch Familienweishalten für Ausbildungszwecke zusammengestellt.

00:11:28: Und jetzt hören wir heute auf einem der Sprüche mehr als alles, gib acht auf dein Herz!

00:11:36: Denn aus ihm strömt das Leben.

00:11:38: Sprüchel vier, dreinzwanzig.

00:11:44: Mich erinnert das an die Familienweisheit meiner Mutter und meine Eltern Wenn ich von Noten oder Erfolgen erzählte.

00:11:53: von der Schule sagte meine Mutter häufiger Wir interessieren uns nicht für deine Noten, wir interessieren.

00:12:00: Das traf mich ins Herz und das sollte es auch.

00:12:04: Sie zitierte das ohne zu wissen, dass es eigentlich biblisch ist.

00:12:08: Die Weißheit der Bibel mehr als alles gibt acht auf dein Herz.

00:12:14: Das Herz.

00:12:16: im Menschenbild der Bibeltas sitzt der Gefühle und der Gedanken die Mitte des Menschen.

00:12:23: Das Herz ist für das Alte Testament die Mitte der Personen, die Mitte den Entscheidungen, die du triffst.

00:12:30: Mit dem Herzen dachte, unfühlte der Mensch so im Bild der Bibel.

00:12:35: Im Bibeltext steht häufig in der Übersetzung erdachte und auf April steht da Ersprach in seinem Herzen.

00:12:41: also wie unterscheiden so verstand und Gefühl ganz stark.

00:12:44: aber hier ist es zusammen.

00:12:48: heute haben wir andere Worte dafür.

00:12:49: Wir sprechen von achtsamkeit Selbstfürsorge mentale Gesundheit Und Es Ist gut dass In unserer Gesellschaft sich in allen Altersgruppen darüber Gedanken gemacht wird.

00:13:02: Die Krankenkassen bieten kostenlose Kurse an oder auch Apps, weil sie wissen es ist für Sie günstiger wenn viele Menschen bereits im Alltag auf sich achten als erst wenn sie einen Nervenzusammenbruch haben ein Burnout eine psychische Krankheit feststellen und in therapeutische Behandlungen müssen.

00:13:22: Und so gibt es Apps zur Stille um das im Alltag einzüben sich mal unterbrechen zu lassen.

00:13:29: Und viele andere, mehr als alles gibt Acht auf dein Herz.

00:13:36: Im Blick auf unser Thema emotionales Wohlbefinden, red uns die Weisheit der Bibel achte auf deine Gefühle.

00:13:45: Entwickel überhaupt ein Gespür dafür!

00:13:48: Gefühlen können dir nämlich helfen.

00:13:53: Traurigkeit gehört zu unseren Grundgefühlen.

00:13:57: Wenn ich mehr Zeit hätte, Jesus weint in einer Situation laut weil er traurig ist über die Menschen.

00:14:03: Menschen, die er in Jerusalem betrachtet, die nicht erkennen was dem Frieden dient nachzulesen in Lukas XIX Vielleicht denkst du heute?

00:14:12: Ich will nicht trauriger sein Aber wenn du traurisch bist dann kann dir das Gefühl der Traurigkeit helfen.

00:14:19: Es kann dir helfen verletzlich zu sein still zu werden zuzuhören echt zu sein los zu lassen Deinen Schmerz nachzuspüren und besser zu verstehen, dich zu öffnen und dich mit dir selbst und anderen zu verbinden.

00:14:42: Unser Gemeinde haben wir eine Trauergruppe seit Anfang des Jahres Menschen die ein üben Trauer auszudrücken Und das ist jedes mal anders glaube ich wie menschen trauer ausdrücken und wie sie Trauer empfinden.

00:15:00: Angst gehört zu unseren Grundgefühlen.

00:15:03: Wenn wir mehr Zeit hätten, Jesus hatte im Garten, gibt's immer eine Angst.

00:15:06: Nachzulesen in Matthäus XXXVIII und er sagt seinen Jüngern in der Welt, habt ihr Angst?

00:15:12: Im Johannes-Evangelium.

00:15:14: Vielleicht denkst du ich will keine Angst haben aber wenn du Angst empfindest kann dir das Gefühl der Angst helfen Gefahren zu erkennen dich zu konzentrieren ganz aufmerksam zu sein.

00:15:28: Angst macht uns aufmerksam und ganz präsent im Moment Und Angst hilft auch dabei, der Zukunft ins Auge zu sehen.

00:15:38: Angst kann Leben retten wenn wir bei einer Gefahr aufmerksamer und präsenter sind als sonst und schneller rennen können als sonst.

00:15:50: Jesus wurde in verschiedenen Situationen ärgerlich, wenn ich mehr Zeit hätte im Tempel angesichts der vielen Händler und ihren Geschäften, Johannes II.

00:15:57: oder in Streitgesprächen in Markus

00:15:59: III.,

00:15:59: V. Vielleicht denkst du, ich will keinen Wut empfinden?

00:16:04: Ich will keine Ärger haben!

00:16:06: Aber wenn du wütend bist, dann kann dir das Gefühl helfen.

00:16:10: Nein zu sagen!

00:16:13: Eine Entscheidung zu treffen.

00:16:15: Dinge zu beginnen oder zu beenden.

00:16:19: Aktiv zu werden.

00:16:21: Ne Grenze zu setzen für Klarheit zu sorgen.

00:16:26: Wut an sich ist keine Sünde.

00:16:29: Dieses Gefühl hat ganz viel Energie die wir brauchen um für Klarkeit zu sorgen.

00:16:35: Ja nun, gerade die Wut und die Ärger haben aber ein Problem unter uns Christen.

00:16:39: Weil es wir häufig sie ganz negativ beurten teilen.

00:16:42: Deshalb sind wir ungeübt im Umgang damit Und verdrängen Sie.

00:16:46: Ich habe das schon oft erlebt.

00:16:48: Leute haben sich total gestritten in der Gemeinde und dann ich bin nicht wütend.

00:16:51: Natürlich waren sie wütent Noch nicht mal das konnten sie sagen.

00:16:55: Aber sich schimpfen Das liegt aber daran wie sie mit der Wut umgegangen sind.

00:17:01: Nun, Gott hat den Menschen mit der Möglichkeit, wütend und ärgerlich zu werden geschaffen.

00:17:07: Das Gefühl Wut ist keine Sünde sondern der Umgang mit dem Gefühl.

00:17:10: die Strategie kann zur Sünde werden wenn wir eine zerstörerische Strategie wären.

00:17:16: deswegen rät der Erfässerbrief Wenn ihr Zornig seid dann versündigt euch nicht.

00:17:22: legt euren Zorn ab bevor die Sonne untergeht.

00:17:27: Im Zusammenhang redet der Erfässerbrief über das Leben mit Jesus Christus.

00:17:31: Er sagt nicht, werdet nicht wütend!

00:17:33: Sondern schadet anderen nicht wenn ihr wütent werdet und auch nicht euch selbst.

00:17:41: Er sagte nicht lasst keine Sekunde Wut zu sondern er sagt leg den ab bevor ihr euch schlafen legt.

00:17:49: Alles hat seine Zeit.

00:17:51: Auch die Wut.

00:17:55: Freude ist auch ein Grundgefühl des Menschen.

00:17:57: Jesus kennt sogar die Freude im Heiligen Geist, nachzulesen in Lukas Zehn, einundzwanzig und wenn du Freude empfindest hilft dir das auch.

00:18:05: Das ist nämlich ein Gefühl dass ihr helfen kann begeistert zu sein und andere zu inspirieren voranzugehen, Abenteuer zu wagen, zu experimentieren und durch Probleme hindurch zu tanzen, bütig zu sein oder anderen zu motivieren.

00:18:20: Aufgrund der Bibel fällt mir eins auf, dass alle Gefühle vorkommen und auch geschaffen sind.

00:18:26: Auch im Leben Jesu vorkommt als Mensch das die Freude aber einen besonderen Rang hat.

00:18:32: Freude ist eine Frucht des heiligen Geistes.

00:18:35: Von der Freude heißt es, dass sie zunehmen wird an wann verschiedenen Stellen und dass wir im Himmel in der Nähe Gottes ewige Freude haben.

00:18:45: Versteht mich nicht falsch?

00:18:46: Die Bibel bewährte Trauer Angst und Wut nicht grundsätzlich negativ.

00:18:52: Sie gibt nur der Freude einen ewigen Rang!

00:18:57: In unserer Gesellschaft versuchen viele unsere Gefühle anzurühren, uns zum eigenen Gunsten zu nutzen.

00:19:07: Die Werbung rührt Gefühlen an auf ganz geschickte Art meistens indem sie Geschichten erzählt Bilder zeigt und will ein Produkt in unser Gedächtnis einprägen und will uns zum Kauf verleiten.

00:19:22: Muss euch das nicht illustrieren?

00:19:23: Ich glaube, ihr habt es schon verstanden.

00:19:25: Aber es ist trotzdem schön!

00:19:27: Es rührt unsere Gefühle an.

00:19:30: Politische Parteien wollen unsere Gefülle ansprechen und uns verleiten sie zu wählen Und populistische und besonders extreme Parteien ziehen ihren größten Nutzen daran wenn sie Gefühler unkontrolliert verstärken Wenn Sie die Angst größer machen und die Wut anfeuern dann einen Sindenbock präsentieren, der Schuld ist und eine einfache Lösung vortäuschen.

00:19:57: Und auch hier gilt mehr als alles Gib Acht auf dein Herz!

00:20:06: Der Landrat in Nordrhein-Westfalen hat jetzt gerade diese Woche – als der Bundeskanzler Friedrich Merz zur Besuchfahr gesagt – alle die jetzt hier berufen und Lärm machen Nehmt doch mal eure negative Energie und verwandelt sie in positive, und werdet Mitglied in der Feuerwehr im THW.

00:20:24: Und helft das nächste Mal!

00:20:26: Das wäre doch toll!

00:20:28: Er hat die Wut gespürt und zu den Leuten gesagt wenn ihr so wütend seid dann verwandle doch mal euren Wut in eine Energie, die etwas voran bringt.

00:20:41: Auch hier gilt mehr als alles gibt Acht auf dein Herz.

00:20:44: Schütze dein Herz gegen Beeinflussungen durch Werbung, durch Populisten die etwas ihren Frage dicht, wer hat ein Nutzen davon?

00:20:55: Dass ich mich so fühlen soll.

00:20:59: Drittens.

00:21:01: Emotional und das Wohlbefinden durch Mitgefühl.

00:21:03: Der Gemeindegründer und Apostel Paolo schreibt den Christinnen und Christen in Rom In Römer zwölf fünfzehn Freuen ist die nächste Folie.

00:21:12: Freuen wollen wir uns mit den Fröhlichen und Weinen mit den Weinenden.

00:21:19: Wenn Gemeinde ein Raum des Vertrauens ist dann kann ein Raum entstehen für Mitgefühle für ein Mitschwingen mit den Gefühlen und Zeiten des anderen.

00:21:30: Es gilt nicht nur in der Gemeinde, es gilt auch in der Familie oder in anderen Kreisen.

00:21:34: Gott kann und will in uns die Fähigkeit und den Willen, den Wunsch stärken dass wir in unseren Familien, in Freundschaften In der Gemende und darüber hinaus unsere Nachbarschaft zu mit fühlenden Menschen verändert geformt werden.

00:21:52: Mitgefühl, mit Schwingen Situation und Gefühl des anderen.

00:21:58: Einfühlungsvermorgen, Empathie – das ist uns nicht in die Wiegel gelegt!

00:22:03: Das ist nicht unsere DNA als Menschen.

00:22:05: so wächst also kommt ein Baby nicht auf die Welt dass es sich fragt wie geht es den anderen?

00:22:12: Dass es das fühlt?

00:22:13: sondern wir benötigen alle Übungen darin denn sich mit anderen Freuen und mit anderen Weinen sind Ausdruck von Nächstenliebe Von dem, was Jesus am wichtigsten war.

00:22:30: Sich mit anderen Freunden und anderen Weinen heißt Abstand nehmen von dir selbst und auf den Anderen eingehen, auf den andern achten Den anderen in der Moment, in dem dieser Stunde, in dieser Sekunde vielleicht höher zu achten als dich selbst.

00:22:49: sich mit freuen können über Folge eines anderen eine gute Nachricht Den Urlaub des anderen, den neuen Job des Anderen.

00:22:57: Die Geburt des Kindern des andern oder was auch immer es für ihn bedeutet unabhängig von der eigenen Lebenssituation den anderen wertzuschätzen und sich mit ihm oder ihr mitschwingen mit freuen zu können.

00:23:11: das ist eine Übungssache eine Gabe.

00:23:14: Das ist ein Ausdruck vom nächsten lieben Und Mitweinen bedeutet auch den Schmerz des anderen Für den Moment Als eigenen Schmerz zuzulassen, sich einzufühlen in die Traurigkeit des anderen.

00:23:30: Und wenn Paulus einer christlichen Gemeinde das schreibt dann will er den Einzelnen von uns nicht überfordern.

00:23:36: Es ist mir wichtig du als einzelne und auch ich als Einzelperson.

00:23:40: Ich kann nicht in jeder Situation meines Lebens mit fühlen und mitschwingen miteinander.

00:23:46: es gibt Stunden in denen bist du ganz bei dir selbst und bei deinem Gefühl Du kannst ja nicht aus deiner Haut.

00:23:56: Doch das Geheimnis der Gemeinschaft in Partnerschaft, in Freundschaft und in Ehe, in Familie.

00:24:03: Und im Gemeinde ist das geteiltes Leid und geteilte Freude.

00:24:08: ein Geschenk ist, dass wir einander matten können.

00:24:15: Wer steht es nur bei sich ist?

00:24:17: Bei der eigenen Angst, beim eigenen Ärger, bei der eigenen Traurigkeit oder bei der eigene Freude, dem fehlt die Öffnung zum anderen – und dann auch die Verbindung zu den Andern zur Gemeinschacht!

00:24:31: Und der Geist Gottes möchte uns öffnen, um mit anderen Nachfolgerinnen und Nachfolgern gemeinsam unterwegs zu sein.

00:24:38: Und zwar beim Denken, Fühlen und Handeln.

00:24:42: Gemeinsam denken, miteinander reden, Gedanken austauschen wie in einem Bibelgespräch oder im Hauskreis oder einer Gruppe.

00:24:50: Gemeinsam unterwegs zu bleiben, beim fühlen.

00:24:53: Wie fühlst du dich?

00:24:55: Was veranlasst das?

00:24:57: Wie fühlt sich das für dich an?

00:25:00: Meistens sind wir dann gleich schnell wieder bei uns.

00:25:02: Ja so habe ich mich ja auch schon mal gefühlt.

00:25:04: und dann erzählst du von dir, das ist aber nicht Empathie.

00:25:06: Das ist wieder dass du bei dir bist und handeln gemeinsam.

00:25:12: Gemeinsam ist ja auch ein Leitwert unserer Gemeinde.

00:25:16: Emotionales Wohlbefunden ist also nicht losgedacht von der Gemeinde und kann auch nicht los gedacht sein, von der Gesellschaft in der wir leben.

00:25:24: Wir können ja gar nicht nur ich fühle mich wohl und alles andere rum, kann in Schutt und Asche vergehen und alle können traurig sein.

00:25:31: Ich bin fröhlich das kann für den Moment gelten aber biblisch gesehen kann es nicht losgeließt sein von allen Geschöpfen die Gott geschaffen hat.

00:25:45: In der kommenden Woche empfehle ich dir etwas Praktisches umzusetzen und ich habe drei Möglichkeiten mitgebracht.

00:25:51: Eine Übung nur für dich selber, eine Übung mit anderen und eine Übung in unserer Gesellschaft.

00:25:59: Die erste Option kannst du mal einblenden das ist dieser Notizblock oder einem Buch Probier doch mal diese Woche aus!

00:26:08: Nur für Dich!

00:26:10: Eine Woche lang einen Gefühltagebuch zu schreiben.

00:26:14: Schreibt dir mal am Ende des Tages kurz auf Welche Gefühle haben dich heute am Tag beschäftigt und bewegt?

00:26:21: Wann hast du Ärger empfunden, wann Angst, wann Traurigkeit, wann Freude.

00:26:27: Vielleicht fallen dir auch andere Gefühler ein aber obacht manchmal sind das dann keine Gefühlle sondern mehr so gedachte Gefühlen.

00:26:33: Aber dazu vielleicht ein anderer Mal.

00:26:36: Wie hat sich das ärgerlich sein ängstlich sein traurig sein fröhlich sein körperlich ausgewirkt?

00:26:42: wo hast Du das gespürt Und was war der Anlass Und wie hast du darauf reagiert?

00:26:49: Ich sag nicht, dass solltest du das ganze Jahr jetzt machen.

00:26:51: Sondern mach's mal eine Woche vielleicht auch nur einen Tag!

00:26:55: Das ist ja ne Übung im Umgang mit deinen Gefühlen für dich selbst und natürlich kannst du damit auch ins Gespräch mit Gott gehen oder mit anderen um mal zu beobachten Wie geht es dir eigentlich mit deinen gefühlen und ändert sich was wenn du darauf achtest?

00:27:12: hab acht auf dich selbst.

00:27:19: zweite Option Mach eine zwölf, fünfzehn Woche.

00:27:22: Das ist ne Woche nach dem Motto Römer Zwölf Fünfzehn Freuen wollen wir uns mit den Fröhlichen und Weinen mitten weinenden.

00:27:29: so übersetzt die Zürcher Bibel.

00:27:31: Luther übersetzt ja freut euch mit den fröhlichen Und weint mit den weinen ist noch imperativischer.

00:27:36: dieses wollen und das ist jetzt die übung probier doch mal eine woche aus ganz bewusst darauf zu achten wie reagiere reagierst du auf die gefühlsäußerung anderer oder andeutungen?

00:27:49: Wie kannst du Verständnis für Menschen zeigen in dem, was sie empfinden?

00:27:54: Wenn mitgefühlene Art von Nächstenliebe ist.

00:27:56: Ist das ja ein Auftrag Jesu!

00:27:57: Das ist seine Sendung.

00:27:59: Du sollst Gott lieben deinen Nächsen wie dich selbst und das würde damit anfangen dass der ärgerliche Nachbar der wütend ist Von dir nicht bekommen.

00:28:07: so kannst du doch nicht reden So kannst du auch nicht denken.

00:28:09: mit dem will ich nichts mehr zu tun haben Sondern dass du mal nach spürst Was macht sich so ärgerlich?

00:28:14: Ich spüre du bist ganz schon ärgerlig.

00:28:18: Das werden interessante Gespräche Funktioniert auch mit dem Partner, mit dem Kind.

00:28:23: Mit Familienangehörigen und Freunden, mit wem auch immer jeder der die begegnet.

00:28:27: Mit der Kundin dem Kunden je nachdem ob das Setting dafür okay ist.

00:28:32: eine zwölf-fünfzehn Woche freuen und weinen mit den anderen.

00:28:37: Und das dritte ist vielleicht ungewöhnlich Aber hat für mich zu tun mit diesem Leitspruch, Markus XII, XXI.

00:28:46: Sollts deinen nächsten lieben wie dich selbst?

00:28:48: Es geht ja nicht nur darum ob du dich wohl fühlst sondern wir auch mit anderen umgegangen wird in unserer Gesellschaft und da sind ziemlich viele Gefühle im öffentlichen Raum und deshalb wäre mein Impuls Ich glaube, von Jesus her müsste ich ein und zeige Zivilcourage.

00:29:06: Wenn du in der kommenden Woche merkst hier werden Bewusstgefühle geschürt und zwar Gefühle von Ressentiments und Hass gegen Menschen.

00:29:15: Und das sind in der Regel Menschen anderer Hautfarbe, anderer Nationalität, anderer Geschlechtsidentität oder aufgrund irgendeines anderen Merkmals.

00:29:23: Widerspreche dem!

00:29:25: Zeige wie wichtig Mitgefühl und Empathie ist und zeigt, dass Gott jeden Menschen geschaffen hat und jeden Menschen liegt.

00:29:35: Und deshalb ist da ein Thermostat.

00:29:39: Thermostat bedeutet du kannst die Temperatur deiner Umgebung beeinflussen.

00:29:44: Ganz es wärmer machen oder kälter.

00:29:47: Als Thermometer misst du nur wie die Temperatur ist.

00:29:53: Mir ist das gefühlt kalt in der Gemeinde, mir ist das zu warm.

00:29:57: Je nachdem.

00:29:59: Mir is das ... Der Mensch gefällt mir nicht!

00:30:01: Da krieg ich... Das ist ganz kalt.

00:30:03: Die Frage ist ja Kann ich mal eine Woche versuchen, Thermostat zu sein?

00:30:08: Den Ton meiner Umgebung zu beeinflussen.

00:30:10: Positiv zu beeinflussen!

00:30:12: Durch Mitgefühl und Liebe.

00:30:16: Und ich muss euch sagen da ist einer... Ich nenne das mich oft als Wort Eine Ideologie unterwegs Die Empathie negativ bewertet.

00:30:27: Elon Musk hat es öffentlich gesagt Empathied ist für Verlierer.

00:30:32: Donald Trump ist so unterwegs.

00:30:34: Ihr werdet nie ein empathisches Wort von Donald Trump hören.

00:30:38: Das gibt es nicht, nur für Menschen die ihn bewundern, die ihn loben und ich... mir geht das nicht um Elon Musk oder Donald Trump irgendwo in den USA aber sie bestimmen ja den öffentlichen Diskurs.

00:30:50: Und ich frage euch auch Gibt auch politische Parteien?

00:30:53: Achtet mal darauf gerade im Wahlkampf Auch wenn wir jetzt nicht wählen in Sachsen-Anhalt.

00:30:58: Hört ihr irgendetwas Empathisches von diesen Menschen, die politisch Verantwortung übernehmen wollen?

00:31:04: Haben die irgendwie Verständnis für irgendwelchen?

00:31:07: Besonders für Menschen, die ohnehin schon diskriminiert werden.

00:31:11: Aus meiner Sicht ist das die Stunde in der wir leben wo wir auch diese Übung brauchen und es kann im kleinen Anfang.

00:31:18: eine von unseren Mitgliedern ist jetzt gerade nach Sachsen-Anhalt gefahren um dort an Türen zu klopfen und Einfluss zu nehmen muss nicht jeder machen aber finde ich mutig und stark.

00:31:28: Aber vielleicht fängt man im eigenen Umfeld an zu fragen wie kann ich eigentlich die Umgebungstemperatur beeinflussen.

00:31:37: Und ich sage das mal so ganz frei, gilt im Gemeinde auch.

00:31:41: Wenn ich in den Raum komme und sage, nein, ich mache lieber keine Beispiele... Ihr werdet Beispile finden!

00:31:52: Das ist ja eine Übung.

00:31:54: Ich jedenfalls wünsche dir den Frieden Gottes wenn es um das Thema Emotionales wohlbefinden geht.

00:32:00: Für alles gibt es eine Stunde Und Zeit gibt es für jedes Vorhaben unter dem Himmel, Zeit zum Weinen und Zeit zum Lachen, Zeit des Klagens und Zeit des Tanzes.

00:32:09: Ich sah was Gott den Menschen zu tun überlassen hat – alles hat er so gemacht!

00:32:13: Das ist Schönes zur seiner Zeit.

00:32:16: Der Friede Gottes der Höhe ist als die Vernunft des Menschen.

00:32:19: bewahre Eure Herzen und Sinne in Jesus Christus.

00:32:23: Amen.

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