Guter Boden für verschwenderischen Segen

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00:00:33: solchen Text zu sprechen, ja wie wir ihn eben gehört haben das ist für einen Prediger immer ein Wagnis.

00:00:41: Man hat so den Eindruck dass man hat eigentlich wenig Neues dazu zu sagen und ich vermute mal in diesen Räumen hier in all den vielen Jahren es über diesen Abschnitt aus dem neuen Testament schon viele viele Male gesprochen worden.

00:00:58: Ein Klassiker Der ist vermutlich den allermeisten bekannt und den, die ihn vielleicht zum ersten Mal gehört haben.

00:01:07: Da kann es nochmal spannend werden.

00:01:09: Schön wäre es wenn uns für's uns alle spannend wird!

00:01:12: Ich bleib aber einfach mal dabei.

00:01:14: was Neues habe ich heute nicht mitgebracht?

00:01:17: Es ist ein alter Abschnitt der nun wieder neu ausgestreut wird.

00:01:26: Es gibt aber trotzdem etwas was neu geworden ist.

00:01:32: Du bist das Neue.

00:01:34: Wir sind die, die hoffentlich anders geworden sind!

00:01:38: Der Boden auf den dieser Abschnitt fällt ist vielleicht ein anderer als der, als den wir ihn beim letzten Mal gehört haben.

00:01:47: Nun gut, vielleicht ist ja doch das eine oder andere an neuen Gedanken dabei?

00:01:51: Also ich bin gespannt... ...auf welchen Boden die Geschichte bei dir und mir bei uns fällt.

00:02:00: Tauchen wir mal einen Moment in dem Kontext ein, in dem Jesus diese Sätze sagt.

00:02:08: Wenn man das Marcus Evangelium liest dann stellt man fest der Tötungsbeschluss von Jesus ist gerade eben gefasst worden.

00:02:17: Es ist jetzt die Würfel sind gefallen es bleiben Jesus noch wenige Wochen seine Botschaft über die Liebe Gottes unter die Menschen zu tragen und die Frage ist, was wird über die Zeit seines Wirkens hinaus bestand haben.

00:02:32: Davon erzählen die Kapitel vier bis acht im Markus Evangelium.

00:02:36: äußerlich macht Jesus das Gleiche, was er schon immer gemacht hat.

00:02:40: Er reist rum, er predigt, er heilt, er unterweist seine Jüngerinnen und Jüngern Und immer wieder geht Jesus dabei vermutlich sehr realistisch davon aus dass das meiste was er sagt und tut bei den Menschen keine wirklich riesig große Wirkung erzielen wird.

00:03:00: In manchen leben ja sehr viel, aber aufs Gesamte gesehen Eltern wissen wovon ich rede.

00:03:08: Man hat den Kindern viel zu geben, viel mitzugeben und wenn ich ganz ehrlich bin Bin mir nicht so sicher was von dem was meine Eltern mir alles über die vielen Jahre mitgegeben haben wirklich Früchte getragen hat.

00:03:21: hoffentlich das ein oder andere wäre ja schön.

00:03:24: Der erste Gedanke, den ich mit euch teilen möchte oder den ich euch mitgebracht habe ist Liebe ist verschwenderisch.

00:03:31: Michael führt ja gerade die Serie weiter und so könnte man diese Geschichte eigentlich auch wunderbar unter der Überschrift Einreihen Gottes Verschwenderischer Segen.

00:03:44: Oder setzen wir Segen mit Liebe gleich?

00:03:48: Mit diesem Gleichnis muss Jesus bei seinen Zuhörern damals, aber aus meiner Sicht eine große Verwunderung erzeugt haben.

00:03:58: Er redet ja mit Menschen vom Land die Ahnung hatten von Ackerbau und von Natur und wie sich die Naturprozesse so verhalten.

00:04:07: und das was dieser Bauer da aus dieser Geschichte, die Jesus erzählt macht widerspricht jeglicher agrarwirtschaftlicher Vernunft.

00:04:21: Da ist ein Bauer, der streut scheinbar wahrlos und überall und verschwenderisch seinen guten vermutlich auch für teures Geld gekauften Samen aus.

00:04:33: Also auf die Steine!

00:04:37: Auf die Felsen unter das Unkraut in die Dornen!

00:04:41: Überall schmeißt er das Zeug hin Und Gott sei Dank natürlich auch auf gutes Land was fast aber nur nebenbei erwähnt wird.

00:04:52: Also dieser Bauer, der ist schon was Besonderes.

00:04:56: Recht regelmäßig und gleichmäßig überall hin auch dorthin wo nach menschlichem Messen nichts zu holen ist also nicht mit einem Wort stellt Jesus aber diese Vorgehensweise von diesem Bauern in Frage.

00:05:12: im Gegenteil an dem Beispiel möchte Jesus verdeutlichen wie er selbst vorgeht?

00:05:20: Was er selbst tut Wie Gott es mit dem Himmelreich verhält es sich wie mit einem Bauern, der also im Reich Gottes geht so zu.

00:05:31: Von Ort zu Ort zieht er und kümmert sich nicht im Geringsten darum ob die Leute denn auch soweit sind?

00:05:36: Ob sie reif genug sind?

00:05:41: Also in wenigen Wochen seines Wirkens in Galilea haben Tausende von Menschen ihn gesehen gehört seine Botschaft erlebt.

00:05:50: Sie waren fasziniert Begeistert skeptisch oder manche lassen sich von ihm in Band ziehen und folgen ihm nach.

00:06:04: Also trotz allem muss man fragen was im Endeffekt davon geblieben ist, wie viele Leute wirklich?

00:06:10: Es ist auch die Rede davon dass viele einfach weiter gehen und weggehen.

00:06:14: für Johannes Sechs Ich musste natürlich auch daran denken, was ist das wenn man predigt und es gibt ja für alles heute auch Studien.

00:06:22: Und irgendwer hat mal herausgefunden dass wenn man prädigt dass da höchstens ein bis fünf Prozent dessen was man gesagt hat bei den Leuten die zuhören hängen bleibt.

00:06:36: also man kann man auch zweifeln ist das was man tut wirklich etwas zielführendes Sinn führendes?

00:06:42: Also das schönste was ich damals erlebt habe war Urlaub war, aber zu Hause.

00:06:47: War am Sonntag dann im eigenen Gottesdienst und am Ausgang treffe ich auf eines meiner Gemeindeschäfchen oder irgendwer und er sagte Ach Herr Wege das was Sie heute gesagt haben Das hat mich wieder so berührt.

00:07:01: Da dachte ich So hören sie mir also zu meine Schäfchens Ich hatte an dem sonntag kein eines Wortes gesagt.

00:07:10: Also so ist das Heute und Millionen von Schülern bekommen Religionsunterricht.

00:07:15: Und haben wir mal überlegt, was in den Köpfen und Herzen dieser Kinder hängen bleibt.

00:07:20: Wir haben eben die Schulanfänger- und Schulwechsel noch einmal auch wertgeschätzt und Lehrer werden vermutlich auch ein Lied davon singen können.

00:07:30: Was bleibt wohl alles hängen?

00:07:32: Und was bleibt einfach nur ausgestreut?

00:07:38: Wie viele Kinder werden Jahr für Jahr Teenager unter Wiesen konfirmiert verabschiedet, um dann nie wieder in ein Gemeindehaus oder eine Kirche zu betreten.

00:07:49: In jedem Hotel liegt ne Bibel und man muss sich ja fragen ob nicht mehr Leute diese Bibel klauen als sie gelesen wird.

00:07:59: aber Jesu Wort wird auf vielfältige Weise ausgestreut Und Jesus stellt das nicht infrage.

00:08:06: gut so also er macht seinen Leuten deutlich So ist Gott verschwenderisch liebevoll Alles.

00:08:16: Und heute haben wir Möglichkeiten, predigten Bücher, Podcasts, Rundfunk, andachten Zeitschriftartikel und es wird überall ausgestreut.

00:08:26: Steht der Aufwand im vernünftigen Verhältnis zum Ertrag?

00:08:32: Jesus scheint diese Frage überhaupt nicht zu interessieren!

00:08:38: Vielleicht weil Liebe- und strategisches Denken sich einfach nicht gut miteinander Vertragen und verbinden.

00:08:53: Liebe handelt verschwenderisch.

00:08:56: Liebe rechnet immer mit allem, liebe hofft!

00:09:01: Liebe ist nicht auf einen gesicherten Ertrag aus, auf Kontrolle.

00:09:06: sie ist immer auf eine Antwort aus Freiheit.

00:09:12: Und vielleicht wollte Jesus auch sicherstellen dass jeder auch wirklich jeder Mensch diese Möglichkeit zur Antwort auf seine Einladung und seine Liebe bekommt.

00:09:24: Alle sollen reagieren dürfen, alle!

00:09:28: Nicht nur die religiösen Könner, nicht nur die Pastoren, die sie sowieso immer mit allem beschäftigen oder auch irgendwelche Die Anständigen, die gebildeten Und die Leute, die auch wirklich reif- und hoffnungsvollen... Ne?

00:09:41: Nein!

00:09:41: Alle!

00:09:42: Alle, die einfachen, die schwierigen, fragwürdigen den der Glaube schwer fällt und auch diejenigen, wo einfach so alles festgetrampelt ist.

00:09:54: Jesus Gott gegenüber ist verschwenderisch und er ist einfach für jeden da.

00:10:02: eine riesige verschwanderische freigiebige Einladungsaktion.

00:10:07: muss was geklärt werden?

00:10:13: Dann gehe ich mal zum zweiten Gedankenkreis.

00:10:18: es gibt neben diesem verschwänderischen Gott leider viele Wege Gottes Wort zu vernichten.

00:10:30: Das menschliche Herz hat viele Wegen und Weisen gefunden, um den Anspruch und auch dem Zuspruch, den Jesus unter das Volk trägt sozusagen kleinzumachen, zunichte zu machen unhörbar zu machen einfach am besten wegzubringen.

00:10:50: Jemand hat einmal unsere Geschichte als das Gleichnis von der vielfachen Vernichtung von göttlicher Saat bezeichnet.

00:10:56: Es ist jetzt sehr negativ formuliert, aber dass das Wort Jesu so oft wenig Früchte bringt, ist von Anfang an der Normalzustand gewesen – von Jesu Tagen an.

00:11:09: Jesus war sich dessen wohl auch sehr bewusst.

00:11:12: es hat ihn aber nicht davon abgehalten zu sagen okay das hat eh keinen Wert lassen wir das Ganze bleiben müssen wir halt irgendwie uns etwas anderes überlegen oder sowas.

00:11:23: Nee, er streut mutig aus!

00:11:25: Also was gibt es für Wege?

00:11:27: Da geben drei.

00:11:29: wenigstens drei Arten werden uns vorgestellt.

00:11:33: das erste ist Wir nehmen Jesu Botschaft von der Liebe gar nicht so richtig wahr.

00:11:38: sie perlt ab.

00:11:42: Wir haben vielleicht keine Zeit oder weil wir innerlich abweisend sind Die Rede in dem Gleichnis ist ja von einem festen Boden.

00:11:58: Fest getrampelt, verdichtet richtig fest!

00:12:06: Da kommt nichts mehr durch.

00:12:11: Das ist das Bild vom, das Doppelbild von den Vögeln und dem Weg.

00:12:14: Also Einflüsse von außen die das Wort aus unserem Herzen herausnehmen haben es irgendwie ganz leicht.

00:12:21: jetzt könnte man natürlich den Vögeln die Schuld geben.

00:12:24: sie picken das einfach weg und ich hab's hat ja gar keine Chance.

00:12:27: aber Jesus geht es ja darum sich mit dem Boden auseinander zu setzen der ist einfach fest.

00:12:39: da stehen die Dinge fest.

00:12:42: Es wäre zu einfach, den Vögeln die Schuld zu geben.

00:12:45: Die können die Saat überhaupt nur deshalb aufpicken weil sie einfach oben abliegt und da liegen geblieben ist.

00:12:54: Also das Problem sind nicht die Vögel sondern dieser fest getrampelte Boden.

00:12:59: der gute Samen hat einfach keine Chance einzudringen.

00:13:04: verdichtet festgelegt verfestigt so ist es manchmal im Leben von Menschen Und ich habe den Eindruck, dass sage ich ganz ehrlich auch je älter ich werde, desto fester werden die Dinge.

00:13:19: Meine Ansichten, meine Bilder, meine Gottesbilder und je ältere ich bin das du schwerer hatt' Gottes Wort auch manchmal zu sagen Mario hey mach dich mal locker so sind das im Leben mit dem Herzen.

00:13:38: So sind die Herzen der Menschen manchmal fest getrampelt verdichtet und verfestigt.

00:13:49: Das zweite ist, da gibt es einen Boden... also wir nehmen das Wort Gottes auf bleiben dabei aber irgendwie halbherzig.

00:13:57: Also der Boden ist zwar so Aufnahme bereit die Rede ist von felsigem Boden.

00:14:03: Da ist manchmal eine dünne Schicht Erde drauf Und wenn das befeuchtet wird dann ist tatsächlich wächst er auch schnell.

00:14:12: was Aber braucht nicht lange, da kann man relativ leicht wieder auszupfen.

00:14:17: Der Boden ist aufnahmebereit, aber darunter ist schnell fester Fels.

00:14:23: Für mich ein Bild dafür, dass wir es manchmal so mit einem minimalen Christsein probieren.

00:14:30: So viel Christsein wie nötig, aber so wenig wie möglich!

00:14:37: Es geht sprichwörtlich in dieser Geschichte um Oberflächlichkeit und vielleicht auch um Unverbindlichkeit.

00:14:45: Und nehmt das Wort mal wörtlich, es verbindet sich nichts.

00:14:54: Gottes Herz verbindet nicht mit dem Herzen der Menschen.

00:14:58: Gottes Wort verbindet dich nicht mit einem guten Boden in dem sich wirklich tiefe Wurzeln verwurzelt können.

00:15:07: Es wurzelt nicht so richtig.

00:15:09: hören ja gut finden auch aber auseinandersetzen Mit mir.

00:15:18: Die große Einladung Gottes, vertraue mir!

00:15:22: Wag es mit mir!

00:15:24: Probier's doch mal aus!

00:15:27: Werde der schönste Begriff für mich überhaupt?

00:15:31: Werde Partner meiner Sehnsucht.

00:15:36: Meine Sehmsucht ist es die Menschen erfasst werden von Gottes Liebe und seinem Segen.

00:15:41: Trau dich, trau dich im Leben vielleicht auch das los zu lassen was diesen Boden so hart werden lässt.

00:15:51: Trau dich, deine Gaben für mich einzusetzen.

00:15:53: Trau Dich werde mit zum Ausstreuer meines

00:15:56: Lebens.".

00:15:58: Ach nein!

00:15:59: Das ist mir dann doch eine Spur zu viel... das ist mir da doch ne Spur Zu verbindlich.

00:16:07: Das Wort wurzelt also nicht.

00:16:10: Nach kurzer Zeit erlischt das Strohfeuer wunderschön auch manchmal zu erleben.

00:16:17: Wir Christen fahren wir auf eine Gefreizeit oder irgendein Kongress und plötzlich, ne?

00:16:21: Und nach ein paar Tagen ist vieles dann schon wieder vergessen.

00:16:27: Manch einer sammelt ja eine unglaubliche Menge an Bibelwissen.

00:16:30: keine Predigt- oder ein Gottesdienst wird versäumt aber das Ganze erreicht das Herz nicht!

00:16:36: Es darf einfach nichts so richtig an mich ran.

00:16:42: Da is durch aus guter Boden aber er hat keine Tiefe.

00:16:46: Vielleicht am leichtesten zu verstehen ist das Bild mit den Disteln und den Dornen, wo halt Gottes Wort dieser Bauer sein selbst unter die Dorenne und die Disteln streut.

00:16:58: Da will er auch was rausholen.

00:17:01: aber da gibt es einfach sehr viele konkurrierende Dinge, die uns bestimmen, denen wir macht im Leben.

00:17:09: Die Sorgen und die Nöte... Alles raubt uns Zeit und Energie, vielleicht macht einer gerne Karriere.

00:17:17: Das braucht einfach viel Zeit und Geschäfte des Alltags in denen wir uns verheddern.

00:17:22: manch einer hat auch viele Hobbys Und das Leben ist einfach volles Streben nach Reicht.

00:17:28: Manchmal sind es sogar Menschen die wie Donnen und Disteln wirken weil sie Dinge ersticken und wo gute Früchte entstehen sollen.

00:17:40: Also jetzt mal Nur dass wir uns nicht falsch verstehen, das alles sind Dinge die sind ja gar nicht schlecht.

00:17:46: Die sind auch Christen, guten Christenmenschen nicht verboten aber sie können eben eine enorme Dynamik entwickeln und die gute Saat zurückdrängen.

00:17:57: Jesus sagt an einer anderen Stelle man kann nicht mehreren Göttern dienen.

00:18:01: nur eine Pflanze kann sich durchsetzen entweder die Saat Gottes oder das Unkraut.

00:18:07: also es geht um Dinge mit exklusiv Anspruch Auch wenn es Jesus nur im Rande erwähnt, das gibt den guten Boden.

00:18:18: Hier bringt die Saat gute Frucht.

00:18:20: Da geht die Liebe und Gottes Segen auf!

00:18:24: Da kann man sie schmecken, da kann man Sie spüren, da kan man merken, boah... Also vielleicht auch Früchte ernten, die mir und anderen auch gut schmecken.

00:18:34: Trotz der vielfältigen Vernichtung kommt Gottes Wort zu seinem Ziel Die verschwenderische Liebe und Fülle die sich am Ende richtig sehen lassen kann.

00:18:47: Also es mag noch so unwirtschaftlich sein, was dieser Bauer da so macht wie Jesus vorgeht aber für Jesus ist klar Am Ende rechnet es sich doch Es geht auf das gute Land.

00:19:03: So diese vier Bodenbeschaffenheiten gibt's.

00:19:08: meine Streitbare vielleicht auch gar nicht so spektakuläre These is kein Mensch ist von sich aus gutes land.

00:19:16: Das sagt uns dieses Gleichnis nicht.

00:19:17: Wenn das so wäre, dann müssten wir ja ein bisschen einteilen und könnten jetzt mal vier Ecken machen und sagen es gibt die Typ gutes Land Gibt Typ steiniger Weg, gibt Typ felsiger Boden Uns gibt die Dornetypen mit einfach zu viel im Leben.

00:19:35: Ich glaube nicht dass dem so ist.

00:19:38: Jeder Bauer wird heute mich damals bestätigen können, dass kein Boden auf dieser Welt von Natur aus guter Boden ist.

00:19:47: Perfekter Acker!

00:20:14: bereitet, gedüngt.

00:20:17: Also für mich ist das erst mal die Würde da dran.

00:20:20: Jesus will uns daran beteiligen gute Früchte zu bringen.

00:20:27: Der will keine Marionetten.

00:20:28: der macht nicht also klar er macht einfach so er gibt den Samen dazu.

00:20:34: Da liegt die Anlage drin dass sie Dinger auch aufgehen.

00:20:38: aber Er Will Beteiligte Wesen.

00:20:41: Man Möchte Dass Du mitmacht man möchte Das Sich Mit Uns verbinden.

00:20:46: wer möchte das?

00:20:48: seine Früchte am Ende, also unsere aller gemeinsame Frükte sind und die Freude darüber das gemeinsam etwas entsteht groß ist.

00:20:58: Es ist das Geschenk größter Liebe dass er uns daran beteiligt.

00:21:02: wir dürfen mitmachen Wir dürfen entscheiden.

00:21:06: Das ist übrigens schon am Beginn der Bibel so, als der Baum der Erkenntnis in den Bagartengepflanze.

00:21:12: Der ist kein Unfall!

00:21:13: Der is' kein Versehen!

00:21:14: Der i's keine Schikane oder so ein Prüfungsinstrument machen die Menschen alles richtig.

00:21:18: Wir dürfen mitentscheiden... wir dürfen gestalten.... das is eine Würde dir uns verleiht.

00:21:28: Wir sind keine Marionetten mehr sondern Wesen geliebt auf Augenhöhe und es gilt auch für das menschliche Herz Kein Mensch ist von Natur aus ein hundert Prozent uneingeschränkt guter fruchtbarer Boden.

00:21:46: Ich nicht, keiner hier im Raum vielleicht über das Leben des Lebens bearbeitet den Boden ja manchmal von ganz alleine.

00:21:55: und aber Jesus erzählt uns also in seinem Gleichnis nicht die Geschicht des Gleichnisses von den vier verschiedenen Sorten von Menschen Den wir uns dann zuordnen können sondern diese vier Erdbeschaffenheiten, diese vier Typen von Boden und Erde in unterschiedlichen Dosierungen sind in jedem von uns anzutreffen.

00:22:22: Stimmt's?

00:22:25: Keiner ist nicht nur schlechter Boden, keiner isst nicht nur felsiger Boden.

00:22:29: Das gibt die festgefahrenen Wege.

00:22:30: Sie können dafür stehen dass wir sehr festgelegt sind in unseren Ansichten Erfahrungen In unserem Gottesbild.

00:22:37: so war es schon immer und so wird es auch bleiben.

00:22:41: Da hat Gott keine Chance irgendwie ein bisschen neues Leben und anderes Denken reinzubringen.

00:22:49: Es geht um die Frage, die Gott uns stellt, darf ich dir mich auch noch mal von einer anderen Seite zeigen?

00:22:59: Darf ich mir dir nochmal neu zeigen?

00:23:05: Darfe ich dich ja auch nochmal von der Seite zeigen, die du von mir noch gar nicht kennst?

00:23:11: Mach deinen Boden mal wieder locker!

00:23:18: Der Felsi geboten, es gibt in jedem von uns Bereiche, in denen wir vielleicht oberflächlich geworden sind.

00:23:23: Das passiert doch automatisch, liebe Zeit, kennen ja doch alle!

00:23:29: Eigentlich sind wir offen, eigentlich sind wir auch neugierig, auch interessiert.

00:23:34: Vielleicht wie Zacheros der da auf diesem Baum sitzt, der Jesus kommen sieht sich interessiert aber erst mal auf Abstand bleiben will.

00:23:44: Erstmal...ne?

00:23:47: Man könnte die Geschichte ja auch so weiter denken, dass Jesus dann kommt und sagt, ah nee, ich bleibe lieber erst mal hier sitzen.

00:23:56: Und er verpasst es.

00:23:57: dann würde es dann verpassen das jesus in seinem haus einkehrt bei ihm am tisch setzt ihm zum gastgeber wird ihm zum freund führt zum vertrauten.

00:24:10: all das hätte zacheos nicht erlebt wenn er gesagt hätte bisschen bisschen saat aufgehen ist okay aber Er hätte ihm seine Fragen nicht stellen können.

00:24:21: Und leicht zu übertragen, ich habe es angedeutet die Dornen und die Disseln, die den Glauben zu ersticken drohen, die einfach keinen Raum zur Entfaltung geben lassen.

00:24:33: Menschen mit vollem Leben, mit vollen Tätigkeiten, mit vielen Terminkalendern – einfach keine Zeit!

00:24:43: Kein guter Abboden wird als guter Boden geboren.

00:24:49: Das gute Land ist kein Naturzustand Und schlechtes Land ist auch kein unveränderbares Schicksal.

00:24:58: Jesus lässt sich doch nicht damit begnügen zu sagen, ja, der Mario ist halt so... Wir dürfen uns verändern!

00:25:11: Die Bodenanteile können sich verändern und vielleicht habt ihr jetzt ein Problem damit, dass man sagt also christlicher Glaube das hört es ja irgendwie nach Arbeit an.

00:25:24: Glaube ist doch ein Geschenk, sagt Paulus und Jesus hat auch gepredigt dass Gottesliebe bedingungslos ist.

00:25:32: Vielleicht geht es nicht darum um die Grundbeschaffenheit von Liebe sondern da das der Boden frei ist und fähig Gotteslieb aufzuwenden.

00:25:44: ich will das keine Sekunde in Zweifel ziehen dass Gottesliebe unbedingt bedingungslos ist.

00:25:52: aber damit dieses Wort von der Liebe nicht nur so ein emotionales Strohfeuer bleibt und Kopfwissen hervorbringt, braucht es Arbeit, Offenheit.

00:26:03: Immer wieder in hinterfragen Bemühungen Das ist eine scheinbar Paradox.

00:26:10: Wenn wir zum Beispiel die Liebe mal als Vergleich nehmen Die Liebe zwischen zwei Freunden oder zwei Menschen im Paar Liebes immer Geschenk.

00:26:19: Aber damit dieses Geschenkt nicht auf Dauer irgendwie verblasst Und irgendwie nur noch eine Trockenpflanze bleibt, müssen wir an der Beziehung dran bleiben und nennen das mal Arbeit.

00:26:35: Jeder von uns kann Beispiele dafür nennen wo Menschen das versäumt haben und darüber das Geschenk ihre Liebe verloren haben.

00:26:42: so ist es auch mit dem Glauben.

00:26:44: Jesus streut verschwenderisch alles aus was wir brauchen.

00:26:50: aber dieses geschenk möchte Raum haben, es möchte aufgehen Es braucht doch manchmal Zeit gepflegt, gestaltet, erprobt und ja auch genossen werden.

00:27:00: Du selbst sollst guter Boden sein!

00:27:04: Es gibt für alles ja auch immer mal wieder eine kleine Übung.

00:27:08: also wenn du jetzt feststellst bei mir ist gerade eher ziemlich harter Boden der hat so die Mehrheit.

00:27:16: ich habe eben gesagt alle Bodenarten sind vermutlich in jedem Leben anzutreffen aber der feste Boden ist da.

00:27:24: probier es doch mal aus deine festen Ansichten mal etwas zu lockern.

00:27:33: Öffne dich mal einem Samen der von der Liebe und dem Segen Gottes geprägt sein will, wenn du sagst aber mir sind mehr so steinige Anteile.

00:27:43: eigentlich ist mein Glaube über die Jahre oberflächlich geworden.

00:27:46: So die dreißig Zentimeter vom Kopf zum Herzen.

00:27:48: um die geht es ja.

00:27:50: wo darf Gott mit dir selber nichts mehr zu tun haben?

00:27:56: Schenk ihm doch mal Zeit Aufmerksamkeit.

00:28:01: Und wenn du sagst, boah es ist einfach zu viel Unkraut.

00:28:04: Zu viele Dornen und Disteln da die ersticken wie alles Dann müssen wir das machen was Bauern nun auch manchmal machen und die Weinbauern am meisten.

00:28:14: Da geht's ums Zurückschneiden.

00:28:16: Wo wäre es gut den Landeplatz für Gottes Saat mal etwas frei zu räumen damit Du selbst und dich geht es um niemand Ander Du selbst Guter Boden sein kannst.

00:28:34: So, und jetzt damit wir uns nicht im völligen Übereifer ergehen das Ziel ist nicht hundert Prozent steinfreier und unkrautfreier Boden zu werden.

00:28:41: Das wäre glaube ich auch nicht das Ziel.

00:28:43: vor der Himmelstür werden wir erleben dass immer Dass das ein hin und ein her wird Und wenn du nächstes Jahr die Geschichte hörst bist Du wieder ein anderer.

00:28:53: Aber Jesus sagt hey dein Boden ist kostenbar Dein Leben ist geliebt gesegnet.

00:29:00: lass es offen sein.

00:29:02: Ich wünsche uns Kreativität, Freude und auch ein bisschen Mut dabei.

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