Segnet, die euch verfluchen

Shownotes

Pastor Dr. Michael Rohde predigt über die Feindesliebe aus der Bergpredigt in Lukas 6, 27-36. Er nennt die wunderbaren Gründe, warum es gut ist, die zu segnen, die uns verfluchen und endet mit der Liebe, die Gott uns bereits erwiesen hat, obwohl wir ihn oft nicht lieben.

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00:00:06: Liebe Gemeinde, heute hören wir aus der berühmtesten Predigt, die Jesus einmal gehalten hat.

00:00:10: Aus der Bergpredigt Worte und aus dem Herzstück dieser Rede lese ich uns gleich den Text.

00:00:17: Der Evangelist Lukas präsentiert sie in Kapitel sechs Fluchen, betet für die, die euch beschimpfen.

00:00:43: Schlägt dich einer auf die Backe?

00:00:45: Halt ihm auch die andere Backel hin und nimmt dir einer den Mantel weg?

00:00:48: Überlass ihm auch das Hemd!

00:00:50: Gib jedem das worum er dich bittet und wenn dir jemand etwas wegnimmt, dass dir gehört dann fordert es nicht zurück.

00:00:58: Behandelt andere Menschen genauso wie ihr selbst behandelt werden wollt.

00:01:05: Wenn ihr nur die liebt, die Euch lieben Welchen besonderen Dank erwartet ihr von Gott?

00:01:11: Sogar die Sünder lieben ja die, von denen sie geliebt werden.

00:01:16: Wenn ihr nur denen Gutes tut, ihr euch Gutes tun!

00:01:19: Welchen besonderen Dank erwartet ihr vom

00:01:21: Gott?!

00:01:22: Sogar Die Sündern handeln so.

00:01:25: Wenn Ihr nur denen etwas leidt, von dem Ihr etwas wieder zurück erwarten könnt... Welchen Besonderen Dank erwartet ihr von Gottes?

00:01:32: Soga' die Sünde leihen sich gegenseitig Geld um den gleichen Betrag zurückzubekommen.

00:01:37: Nein!

00:01:39: Liebt eure Feinde, tut Gutes und verleiht ohne etwas dafür zu erhoffen.

00:01:46: Dann werdet ihr großen Lohn erhalten und Kinder des Höchstens sein, denn Gott selbst ist gut zudänen – und zwar für den undankbaren und schlechten Menschen seit Barmherzig wie euer Vater im Himmel BarmHerzig

00:02:02: ist.".

00:02:06: Das sind ganz außergewöhnliche Worte von Jesus!

00:02:09: Und die haben mindestens zwei Seiten.

00:02:12: Die eine Seite klingt total angenehm und schön.

00:02:17: Jesus ermutigt dazu, zu lieben, zu segnen und zu beten.

00:02:22: Darauf soll heute der Schwerpunkt liegen!

00:02:25: Und ich muss an die Teenies unseres Gemeindenunterrichts denken, die wir zur Weihnachten für ein Video gefragt haben was sie sich wünschen, was sie anderen wünscht.

00:02:33: und Sie haben im Video gesagt dass es friedlicher wird auf der Erde und in den Familien und zwischen den Völkern.

00:02:40: Ja, der Wunsch nach Frieden nacht Gerechtigkeit verbindet Alle Menschen.

00:02:45: Und Jesus fordert darauf, dazu auf andere zu segnen.

00:02:50: Segen bedeutet ja das Wohl des anderen in den Blick nehmen.

00:02:54: Bene dikere lateinisch für Segnen heißt Gutes Sagen.

00:03:00: Segnen heisst also dem Anderen Gutes sagen, dem Andern Gutes wünschen.

00:03:05: und im Namen Gottes segnen heißt Im Namen Gottes dem Anden Gutes Wünschen.

00:03:08: dass Gott dem Andem Gutes tut!

00:03:13: Andere lieben uns.

00:03:14: segnen nun für sie beten.

00:03:16: Wenn wir uns an Jesus Christus orientieren, dann ist das das Markenzeichen der Christian und Christen.

00:03:22: Der Nachfolger Jesu!

00:03:23: Dann wäre das typisch für Nachfolgeinnen und Nachfolgen von Jesus.

00:03:27: Das wär das Markenzzeichen aller Christen, dass sie den Nächsten lieben.

00:03:33: Und das Wort der Bergpredigte Feldrede hat noch eine andere Seite.

00:03:38: Die ist irgendwie pieksig, stachlich... die is herausfordern provozierend.

00:03:44: Denn Jesus fordert hier Feindes, liebe.

00:03:50: Jesus wendet sich an Menschen die Unrecht erfahren haben.

00:03:54: Jesus redet zu Menschen, die Hass erleiden, die verflucht werden, die beschimpft werden, sie geschlagen werden und etwas weggenommen bekommen – zu Unrecht!

00:04:07: Das heißt, Jesu spricht auch hier in eine ungerechte, in einer kaputte Welt.

00:04:13: Und er verniedlicht die Gefahren nicht.

00:04:15: Er bestönigt nicht das Unrecht Er verschleiert auch nicht die Ungerechtigkeit, doch Jesus fordert zu außergewöhnlichen Reaktionen auf.

00:04:26: Deshalb sind das außergewönliche Worte von Jesus bis heute!

00:04:31: Sie sind so klar und hätten praktische Konsequenzen denn Nächstenliebe ist schön angenehm weich aber es ist ja gleichzeitig stachlich pixig herausfordernd jetzt den Feind zu lieben.

00:04:49: Jesus spricht hier von Feinden, von Sündern und am Ende von undankbaren und schlechten Menschen.

00:04:56: Die tun schlechte Dinge und ihr Verhalten wird beschrieben.

00:05:00: Interessant?

00:05:01: Die tun auch gute Dinge!

00:05:03: So differenziert redet Jesus über Sünder.

00:05:08: die schlechten Taten werden schnell sind einfach aufzuzählen.

00:05:11: sie hassen Sie verfluchen sie beschimpfen sie schlagen ins Gesicht sie nehmen was ihnen nicht gehört doch gegenüber anderen die das tun.

00:05:23: Jesus malt hier kein einseitiges dunkles Feindbild, er sagt über diese Menschen, dass sie auch lieben!

00:05:31: Dass Sie lieben, die sie lieben.

00:05:34: Dass sie Gutes tun denen, die Ingutes tun.

00:05:37: Dass Sie Leinen denen etwas zurückgeben können.

00:05:45: Ist das nicht spannend?

00:05:46: Das Gott übersünder so spricht, dass Sie beides können.

00:05:53: Jesus setzt voraus gleiches mit gleichen Vergelten können alle Menschen.

00:06:01: Und zwar im Guten wie im Schlechten!

00:06:05: Also psychologisch ist das völlig verständlich, die erste Reaktion darauf wenn man beschimpft wird oder einen Fluch erlebt ist ja meistens Wut und Ärger.

00:06:17: Das sind Gefühle, die gehören zu uns und zu unserem Körper.

00:06:21: Die äußern sich auch körperlich.

00:06:23: wir laufen rot an Es schlägt auf den Magen, der Magen zieht sich zusammen.

00:06:27: Die Fräuste ballen sich, der Mensch wird angespannt, da entsteht eine Energie und die will raus!

00:06:32: Diese sucht sich ein Ventil – und zwar mit Worten oder mit Fräustern.

00:06:37: So geht unser System mit Wut

00:06:40: um.".

00:06:40: Alle Menschen werden wütend und wenn sie wütent werden, ärgerlich oder zornig suchen Sie ein Ventil, einen Ausdruck dafür.

00:06:47: Und die häufigste Strategie im Umgang mit Wut ist das Menschen andere Hassen, andere Fluchen, andere Beschimpfen.

00:06:57: Nebenbei manche richten die Wut gegen sich selbst.

00:07:00: Die suchen den Fehler bei sich selbst, sie reagieren indem sie sich selbst hassen, sich selbst verfluchen, sich selber beschimpfen Und sich selbst fühlt das Unrecht, dass andere tun die Schuld geben und autoregressiv reagieren.

00:07:14: Aber die meisten reagieren nach aus mit Gegenaggression.

00:07:19: Meistens sind sie anderen schulden und sollen es zu spüren bekommen was sie getan haben.

00:07:26: Das ist das normal menschliche wie Menschen reagieren und zwar seit Jesuzeiten noch länger.

00:07:32: Mein Schwerpunkt heute in der Reihe Segen bewegt, liegt ganz bewusst auf diesem Segenswort und Gebet als Ausdruck der Feindesliebe.

00:07:39: Weil jedes dieser Worte die Jesus um Umgang mit Wut im Grunde formuliert eigene Herausforderungen hat.

00:07:46: wie ist das?

00:07:47: Mit diesem Hinweis segnet sie euch Fluchen bietet für die die euch beschimpft.

00:08:00: Frieden und Gerechtigkeit in der Welt sorgen würde.

00:08:04: Feindes Liebe ist konsequente Nächstenliebe, denn wer ist mein Nächster?

00:08:09: Mein Nächste ist nicht nur meine Familie!

00:08:11: Nicht nur meine Freunde, nicht nur meinen Glaubensgeschwister sondern auch der Feind – auch jemand, der mir Unrecht getan hat oder etwas Unrechts gesagt hat oder getan hat, oder sogar nur gewünscht hat.

00:08:25: Auch der wird bei Jesus zum

00:08:27: Nächten.".

00:08:29: Die Feindesliebe in einer konkreten Situation bedeutet nicht, verwüsche den Unterschied von Gut und Böse.

00:08:36: Verwüsche dem Unterschied von Täter und Opfer in einer konkreten Situation zwischen Schuld und Unschuld, zwischen Angreifer und Angegriffenen – das bleibt bei Jesus klar!

00:08:48: Aber die Reaktion darauf, die er fordert ist segnet die euch Fluchen.

00:08:56: Bringt die Kraft auf Nicht Gleiches mit Gleichung zu vergelten, sondern das Böse zu überwinden durch Gutes.

00:09:07: Und in der Zeit von Jesus in der Antike und lange vorher gab es eine andere Tradition nämlich selber zu Fluchen.

00:09:15: Es gab Fluchtafeln.

00:09:17: Die möchte ich euch vorstellen weil ihr das nicht schon kennt.

00:09:19: Eine Fluchtafel Das war so ein dünnes Bleiblättchen ganz klein von wenigen Zentimetern Größe und da wurde einen Fluchtext draufgeschrieben.

00:09:29: Und der Fluchtext, der sollte das Schicksal der anderen Person negativ treffen.

00:09:35: Und zwar mit Hilfe der Macht, der Götter oder auch des einen Gottes, sollte dem anderen Schaden entstehen für was er Falsches gesagt und getan hat oder vorhat.

00:09:44: Man hat in der Archäologie solche Fluchtafeln gefunden, mit denen wurden Konkurrenten beim Sport verflugt – dass sie im Wettbewerb nicht so gut dastehen!

00:09:55: bei den Gladiatoren spielen.

00:09:56: Mit denen wurden Konkurrenten, Wettbewerber beim Handeln verflucht.

00:10:00: Mit dem wurden Menschen verflucht die Unrecht erfahren haben und zwar gegenüber denen die in Unrecht getan haben.

00:10:07: Beispielsweise jemand hat ein Kleidungsstück gestohlen oder einen Ehe abschneidenes Gerücht im Umfeld gebracht oder geliehenes Geld nicht zurückgegeben.

00:10:16: Wie kann ich mich dann wehren?

00:10:19: Vor allen Dingen wie kann ich sich wehnen wenn ich gar nicht weiß wer das getan hat?

00:10:23: Ich kann Anzeige gegen Unbekannt erstellen, und das war auch damals schon ziemlich dwecklos.

00:10:29: Wie kann ich also dann Gleiches mit Gleichen vergelten?

00:10:32: Und viele haben dann Fluchtafeln beschrieben.

00:10:36: Was stand auf so einer Fluchttafel?

00:10:37: Ein Beispiel, dass der Neutester mittler Markus Lauf eröffentlicht hat lautet so... Hintergrund, ein Mann namens Honoratus ist von unbekanter Hand vier Kühe und einige weitere Alltagsgegenstände gestohlen worden.

00:10:49: Und diesen Viehiebstahl klagt er jetzt bei seinem Gott beim römischen Gott Merkur an und bittet das du, Merkur demjenigen der mir Unrecht getan hat keine Gesundheit gewerzt und ihm nicht erlaubst zu liegen oder zu sitzen oder zu trinken oder zu essen Ob er Mann oder Frau, ob Junge oder Mädchen, ob Sklave oder Freier ist.

00:11:08: Es sei denn, er bringt mir mein Eigentum und versöhnt sich mit

00:11:11: mir.".

00:11:13: Dies auf einer Fluchtafel sechstach gefaltet gefunden im Merkurheiligtum.

00:11:20: Der verfluchte ... der hat diesen Text nie gelesen.

00:11:24: Der, der ihn geschrieben hat, Honoratus wusste auch gar nicht wem er dort verflucht.

00:11:30: Diese Fluchttafeln wurden in Tempeln gesteckt, in Gräbern vergraben, in Brunnen geworfen.

00:11:35: sie sollte in ihre Wirk entfalten gegen den Täter, den Feind.

00:11:39: Und manchmal wurden sie sogar wie eine Wudepotbe noch durchstochen oder gefaltet oder geschmolzen und der Fluchtafel wurde Schaden zugefügt so dass man dann seinen Ärger und sein Wut auch noch dagegen richtete.

00:11:51: Man hat diese Abwehrkräfte angerufen um dem anderen im Verborgenen zu schaden!

00:11:57: Jetzt fordert Jesus seine Jünger auf segnet die euch fluchen.

00:12:04: betet für die die euch beschimpfen.

00:12:09: tut nicht das, was normal wäre.

00:12:13: Was ihr es schon ritualisiert habt?

00:12:14: Was ihr schon zur Gewohnheit gemacht habt!

00:12:17: Was wir alle

00:12:17: tun?!

00:12:18: Nein!

00:12:20: Segnet die euch verfluchen.

00:12:22: und er gibt in dieser Rede drei Gründe dafür.

00:12:25: Und der eine Grund ist die Goldene Regel.

00:12:29: Die ich schon in der letzten Predigt letzten Sonntag ein Teil der predigt war, nämlich dieser Satz aus Lukas Wechs fests' Einenund Dreißig behandelt andere Menschen genauso wie ihr selbst behandelt werden wollt.

00:12:40: Das ist ja eine sehr weite, waage Regel könnte man denken.

00:12:43: Aber wenn man sie auf das Thema Fluchen anwendet... Ja!

00:12:47: Das bedeutet ja der Maßstab meines Handelns soll nicht sein wie der andere gehandelt hat sondern wie ich behandelt werden möchte.

00:12:55: und wenn ich nicht gehasst werden möchte oder verflucht werden möchte, und ich beschimpft werden möchte dann soll ich den anderen nichts verfluchen, nicht beschimpfen, nicht hassen, sondern im Leben segnen umbeten.

00:13:09: Wenn ich geliebt werden möchte, gesegnet werden möchte dann soll ich das mit anderen tun.

00:13:15: Unabhängig davon wie der andere gehandelt hat.

00:13:22: Behandelt andere Menschen genauso wie er selbst behandelt werden wollt.

00:13:32: Stell dir vor du schwimmst über's Mittelmeer und willst Aufnahme finden?

00:13:37: Wie möchtest Du behandelt werden?

00:13:39: Wie würdest Du gern behandelt Werden wollen?

00:13:46: Zweite Begründung die Jesus gibt wenn ihr auf gleiches mit Gleichem reagiert also auf Liebe mitten gegen Liebe Auf gute Taten, mit guten Taten.

00:13:59: Auf Großzügigkeit und Großzugigkeit – was tut ihr Besonderes?

00:14:05: Er sagt, wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen besonderen Dank erwartet ihr von Gott!

00:14:11: Und auch im Schlechten, wenn Ihr auf Hass mit Hass, Fluch mit Fluch, Beschömpfung mit Beschöpfung reagiert, tut ihr nichts Besondereres.

00:14:23: Heute verstecken die meisten ihre Fluchttafe nicht mehr.

00:14:26: sie veröffentlichen Sie in Kommentarspalten online und auf Social Media auf allen Kamelen ungeschmückt, mit ganz viel Wut.

00:14:34: Mit ganz viel Ärger im Brauch und Schaum vor der Mund wird gepöbelt, gemäckert und

00:14:39: gehasst.".

00:14:40: Und wer so online behandelt wird dem geschieht oft unrecht?

00:14:44: So dass es sogar eine gemeinnützige Organisation gibt wie Hate Aid die gegründet wurde, um Opfer von Hass im Netz wirksam zu helfen und beizustehen.

00:14:53: Denn im Unterschied zu den antiken Fluchtafeln gestienen diese Geheimen eben nicht im Geheim unserer heutigen Flüche und Beleidigungen sondern sie sind für unzählige Menschen sichtbar und werden häufig ganz lange nicht gelöscht und können nicht mehr aus der Welt geschaffen werden.

00:15:09: Ein modernes Problem das Jesus noch nicht kannte aber zudem er bestimmt dasselbe gesagt hätte.

00:15:17: Und wir müssen Menschen beistehen von Hass werden.

00:15:22: Und dann gibt Jesus noch eine Dritte und das ist die wichtigste Begründung, die eigentlich tiefste BeGründungen für das Verhalten dass er in der Bergpredigt nahe liegt.

00:15:31: Er sagt am Ende liebt eure Feinde tut Gutes und verleiht ohne etwas dafür zu erhoffen.

00:15:38: Dann werdet ihr großen Lohne halten und Kinder des Höchsten sein Denn Gott selbst is gut zu den undankbaren und schlechten Menschen.

00:15:46: Seid beim Herzig so wie euer Vater beim Herzig ist.

00:15:51: Diese ersten beiden Regeln, die könnte man ja mit allen Menschen diskutieren ohne dass sie an Gott glauben oder an welchen Gott sie glauben.

00:15:58: weil wenn ich sage das was du von anderen erwartest soll auch das sein wie du handelst.

00:16:03: oder wenn ich sagen wenn ich nur die liebe die mich lieben das ist eine allgemeine Ethik die Jesus entfaltet.

00:16:08: die ist philosophietauglich die ist interreligiös tauglich diese auch mit Atheisten zu diskutieren.

00:16:13: aber jetzt geht er an Christen und sagt ihn, nein ich habe noch einen ganz besonderen Grund warum ihr als meine Nachfolgerin von Jesus so handeln soll.

00:16:22: Der Kern der Begründung für ein Verhalten der Feindesliebe ist das Wesen unverhalten Gottes des Gottes Israel Jakobs und des Vaters Jesu Christi.

00:16:33: weil Gott barmherzig ist, weil er Menschen mit Liebe behandelt auch wenn sie sich undankbar verhalten auch wenn Sie sich schlecht benehmen.

00:16:46: Weil Gott sein Sohn Jesus Christus auf die Welt gesandt hat, um das Unrecht der Menschen zu erleiden und zwar Beschimpfung zu erleinen Verleumdungen zu erleiten Bespuckungen sogar Folter!

00:17:00: Sogar ein ungerechtes Justizurteil bis zum Tod am Kreuz.

00:17:07: Weil Gott alle Menschen geliebt hat als wir noch sünder waren wie Paulus sagt Das heißt als wir nichts von Gottes Liebe wissen wollten.

00:17:16: Gott, der Gott der Bibel ist gut zu allen Menschen.

00:17:21: Und wenn du die Liebe Gottes dir gelten lässt?

00:17:24: Wenn du den Tod und die Auferstehung Jesu Christi dir gelte, dann hast du quasi Gottes feindes Liebe schon erlebt!

00:17:32: Dann hast du erfahren dass Gott dich liebt unabhängig von deinem guten und auch schlechten Verhalten.

00:17:40: Denn Jesus Christus hat das Gebot der Feinde Liebe selber gelebt.

00:17:44: Jesus hat am Kreuz Für seine Feinde gebetet, und in Lukas XXXIV betete Jesus Vater.

00:17:53: Vergeb ihn!

00:17:55: Denn sie wissen nicht was sie tun.

00:17:59: Segnen wer man fluchen möchte.

00:18:02: Beten für diejenigen, die einen verfolgen.

00:18:04: Jesus Christus hat das getragen sogar in der Sterbestunde.

00:18:10: Und deswegen ist feindes Liebe ein Ausdruck von Jüngerschaft, von Nachfolge, von einem Leben dass sich an Jesus Christ orientiert.

00:18:21: Und Jesus sagt hier sogar noch etwas, was noch tiefer geht weil er sagt nämlich das ist ein Zeichen eurer Identität.

00:18:27: wer sich auf ein Leben mit Jesus Christus einlässt bekommt eine neue Identität empfängt die Kraft des heiligen Geistes.

00:18:34: und diese Liebe im Herzen die verformt das Herz macht es offener die reicht weiter als menschliche Liebe also die zu wir Menschen wie ich es sind.

00:18:44: Der heilige Geist kann dich so verwandeln, dass er dich Jesus ähnlicher macht und du durch den Glauben ein Kind des Höchsten wirst und so dich

00:18:53: verhältst.".

00:18:54: Deshalb sagt Jesus, liebt eure Feinde, tut Gutes und verleiht ohne etwas dafür zu erhoffen!

00:19:00: Dann werdet ihr großen Lohn erhalten und Kinder des höchsten sein?

00:19:04: Und jetzt denkt man in so einer deutschen samantischen Logik na dann heißt aha erst dann wenn Du Dich so verhälzt bist Du ein Kind das Höchste.

00:19:14: So ist es aber nicht gemeint, sondern die Gotteskindschaft empfängst du nicht erst wenn du in der Lage bist Feinde zu lieben.

00:19:22: Sondern dadurch dass du zu Jesus Christus gehörst und er dich verändert verhältst Du Dich dann auch wie ein Kind Gottes – Wie ein Kind des Höchsten!

00:19:32: In der Praxis der Feindesliebe.

00:19:34: jedes Mal, wenn Dir das gelingt kommt Deine neue Identität, deine Gotteskindschaft auf einmalige Weise zum Ausdruck.

00:19:45: Der Lohn, die Belohnung eines Lebens mit Jesus ist das wir lernen.

00:19:49: Nicht mehr so zu reagieren wie es der Normalfall wäre.

00:19:52: und nun fallen uns alle Beispiele ein, wo uns das nicht gelungen ist.

00:19:55: aber hier geht's um die Gelingen in Beispielen.

00:20:05: Es ist sehr interessant, es geht in diesen Worten noch nicht um Versöhnung.

00:20:19: Es geht auch nicht um Feinkontakt!

00:20:21: Es geht noch nicht über eine Aussprache!

00:20:23: Es gibt gar keine direkte Begegnungen.

00:20:27: Dieser Art zu leben, diesen ersten Schritt der Feindesliebe den anderen zu segnen und für ihn zu beten – das können wir einüben ohne direkten Kontakt zu haben oder vielleicht sogar zu wissen wer es ist.

00:20:40: Das kannst du tun im Verborgenen, im Kämmerlein im Herzen.

00:20:47: Denn wenn du ein Segenswort aussprichst für jemanden, wenn du einen Gebet sprichst der dir unrecht getan hat oder jemand anderen unrecht getan hat mit dem du dich solidarisierst dann verändert das dein Herz weil du zu einem Segnenden einem Betenen wirst.

00:21:06: es reinigt dein Herz es reinicht mein Herz.

00:21:10: Jesus kann deine Wut und deinen Ärger anrühren und verwandeln in einer Energie die den Anderen Gutes wünscht.

00:21:18: Wer so segnet und betet, der verschließt sein Herz.

00:21:22: Und öffnet seinen Herz.

00:21:23: Wofür verschließ du in dem Moment dein Herz?

00:21:26: Du verschließst deinen Herz für Hass!

00:21:29: Du verschliess dein Herz für Feindschaft!

00:21:33: Du verschliesst dein Herz Für Rechthaberei!

00:21:36: Du Verschließs dein Herz... ...für Härte!

00:21:40: Das ist auch das Problem wenn wir Hasskommentare von anderen hören oder schlechtes reden über andere.

00:21:46: mithören, miterleben Das öffnet unser Herz für dasselbe.

00:21:52: Es steckt an!

00:21:55: Habt ihr, glaube ich alle schon mal erlebt?

00:21:56: Wenn jemand so richtig meckert und schimpft und außer sich ist dann ist es nicht so das.

00:22:00: wir übernehmen das innerlich.

00:22:03: wenn wir irgendwie denken ja da stimmt hat er recht.

00:22:08: aber in dem Moment wo wir segnen und beten öffne ich mein Herz für die liebe Gottes und für den Glauben daran dass Gott segnen gutem überwinden kann und deshalb Segen bewegt.

00:22:25: Segne, wenn du fluchen möchtest aus der Kraft Jesu!

00:22:30: Verschließe dein Herz für Verhärtung.

00:22:34: Öffne deinen Herz für seine Barmherzigkeit.

00:22:38: Sei barmherzig weil er BarmHerzig ist.

00:22:43: Amen.

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