Segen der Gebote

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00:00:16: ... ein Segen sein können oder zum Segen werden können.

00:00:20: Und was löst dieses Wort Gebote bei dir aus?

00:00:26: Also denn schon das Wort Gebute löst glaube ich unter Menschen sehr, sehr unterschiedliche Gefühle auf und es liegt vor allen Dingen daran wie du in deiner Kindheit Gebote erfahren hast bei Eltern- oder anderen Familienumfeld welche Überzeugung dich predigt.

00:00:44: also meine Mutter hat von ihrer Kinder erzählt, wie ihr Vater und ihre Mutter auch – also meine Oma und Opa – unerbittlich streng gewesen sind.

00:00:55: Mein kriegsversehrter Opa, Ihr Vater Willem, hat seine Kinder selbstverständlich ins Gesicht geschlagen oder sie mit einem Stock verprügelt wenn sie zu spät kamen oder freche Worte sagen.

00:01:09: Da gab es keine Diskussion sondern das war wie beim damaligen Militär Befehl und Gehorsam und Gewalt.

00:01:18: Viele Kriegskinder sind in strengen Elternhäusern aufgewachsen, in denen wurde eine Kultur geprägt von klaren Ansagen, von Regeln, von Geboten ausgesprochen oder ohne das gesprochen wie man sich zu verhalten hat was man nicht zu tun hat und die wurden nicht diskutiert.

00:01:40: es wurde gehorsamt gefordert es wurde bestraft emotional bestraft, durch Liebesentzug mit Schlägen bestraft oder mit sozialem Ausschluss.

00:01:54: Und diese autoritäre Kultur die prägte auch den Umgang mit Geboten in der Kirche.

00:02:03: Die Kirche und einen unterschieden sich in dieser Zeit nicht von der Kultur in der Gesellschaft.

00:02:09: Kirchen waren bekannt für strenge Regeln, für klare Moralvorstellungen für Bestrafungen.

00:02:17: Und daher gibt es nicht wenige Menschen heute, die sagen mit Gott kann ich etwas anfangen aber mit der Kirche möchte ich nichts zu tun haben oder ich möchte nichts mehr mit der kirche zu tun habe.

00:02:35: Mein Vater hatte andere Eltern, die haben ihr einziges Kind ganz anders behandelt.

00:02:40: sie haben ihr kind verwöhnt und bemuttert und wir haben meinem vater vieles durchgehen lassen.

00:02:47: Und als meine Mutter meinen Vater heiratete, da rief die Mutter meines Vaters, also die Schwiegermutter hatte ein Rat für meine Mutter.

00:02:57: Sie möge doch jetzt künftig jeden Morgen die Zahnpasta auf die Zahnenbürste machen denn so hätte die Mutter das auch immer gemacht!

00:03:10: Das war der Rat an die Schlieger Tochter.

00:03:13: Meine Mutter hat das Resolut abgewährt und gesagt, dass kann mein über dreißigjähriger Mann schon alleine.

00:03:23: Tja!

00:03:25: In den Achtundsechzigern hat sich die Gesellschaft von dieser autoritären Kultur versucht sie immer in Zipulian zu befreien von der Spießigkeit und der Gnadenlosigkeit der Logik von strengen Regeln um Gehorsagen.

00:03:39: Neben der autoritärende Erziehung ist die anti-autoritäre Entziehungen standen und seitdem gibt es noch ganz andere pädagogische Konzepte.

00:03:47: So warum spreche ich darüber?

00:03:49: Wenn wir biblische Botschaften hören oder ein Predigthema, einen Predigtext.

00:03:54: Ein Wort der Bibel wie Gebote dann trifft uns das nicht wie auf einem leeren Blatt sondern wir haben persönliche Überzeugungen Wir haben persönlichen Voreinstellung.

00:04:05: Jeder von uns hat kulturelle Prägungen Auf die die Bibel trifft Und das halten wir mal für einen Moment fest.

00:04:13: Wie als Menschen, wir reagieren auf Gebote sehr unterschiedlich.

00:04:18: Wir reagieren unterschiedlich darauf, wenn irgendwer ein Mensch oder sogar Gott etwas fordert, etwas regelt oder etwas verlangt.

00:04:28: Also wie du und ich auf einen Gebot reagieren.

00:04:32: das kommt erfahrungsgemäß auf die Beziehung an und der Ton macht die Musik Und deswegen möchte ich mit uns den folgenden Predigtext Unter dieser Fragestellung auch betrachten, nämlich die Frageställung in welcher Beziehung steht denn derjenige, der die Gebote aufstellt zu dem an den sie gerichtet sind und mit welchem Ton wird das übermittelt.

00:04:59: Wie kann es dazu kommen dass Gebote ein Segen werden können?

00:05:04: Und so genannt werden im folgenden Bibeltext Und die zentrale Bibelstelle meilen Testament in der Torah der Weisung steht, dazu im Fünften Mose sieben, sechs bis fünfzehn.

00:05:16: Sie war auch schon hier im Gottesdienst vor drei Wochen.

00:05:19: ein Thema unter einem anderen Blickwinkel.

00:05:24: Du Israel bist ein besonderes Volk!

00:05:27: Du bist heilig für den Herrn deinen Gott.

00:05:29: Der Herr dein Gott hat dich erwählt.

00:05:32: Als einziges Volk unter allen Völkern der Erde solltest du ihm gehören.

00:05:37: Nicht weil ihr zahlreicher seid als alle Völker, empfindet der Herr Zuneigung zu euch.

00:05:42: Nicht deswegen hatte er euch ausgewählt, denn du bist ja das Kleinste von allen Völkern, sondern aus Liebe zu euch hat der Herr es getan!

00:05:52: Gott hält sich an den Eid, den er euren Vorfahren geschworen hat.

00:05:57: Darum hatte euch der Herr herausgeführt – mit starker Hand hatte ich euch aus der Sklaverei befreit, So erkenne nun, der Herr dein Gott, Er ist Gott.

00:06:10: Er ist ein treuer Gott!

00:06:12: Er hält seinen Bund, die ihn lieben und seine Gebote befolgen, erfahren seine Güte noch in tausend Generationen.

00:06:20: Doch die ihm untreu werden zieht er zur Rechenschaft und vernichtet sie.

00:06:24: ohne zu zögern bestraft er jeden, der ihm untreu wird.

00:06:27: Befolge deshalb die Gebote Gesetze und Bestimmungen, die ich dir heute weiter gebe.

00:06:33: Handle unbedingt danach.

00:06:35: Das wird geschehen, wenn du auf diese Bestimmungen hörst.

00:06:39: Sie befolgst und danach

00:06:40: handelst.".

00:06:41: Dann bewahrt der Herr dein Gott den Bund und hält dir die Treue!

00:06:45: So hat er es deinen Vorfahren geschworen.

00:06:47: Er würde dich lieben und sich segnen und dich zahlreich werden lassen.

00:06:52: Überall wirkt sein Segen.

00:06:55: Auf dem ganzen Land lässt er es wachsen – die Schade einer Kinder, die Früchte des Feldes Korn, Wein, Olivenöl.

00:07:03: Die Jungtiere von Rindern scharfen und ziegen.

00:07:05: Dieses Land wird dir geben wie er es dein Vorfahren gesporen hat.

00:07:09: so sollst du gesegnet sein mehr als alle anderen Völker.

00:07:13: bei dir wird niemand unfruchtbar sein weder Mann noch Frau weder Mensch noch Tier.

00:07:17: der Herr wird alle Krankheit von dir fernhalten.

00:07:20: Du kennst ja die Seuchen unter denen die Ägypte litten.

00:07:23: keine davon soll sich bei dir ausbreiten.

00:07:26: deine feine Witter damit plagen.

00:07:32: Wer spricht hier zu wem, Gebote?

00:07:35: In welcher Beziehung stehen die beiden zueinander und welchen Ton macht die Musik.

00:07:40: Das ist die Frage!

00:07:42: Und die Autoren der fünften Buchmose des Deutronomiums, die sammeln Reden und Redenabschnitte und verarbeiten sie zu einem ganzen Buch.

00:07:51: Das Volk Israel hat ihrem Anführer Mose eine lange Reise hinter sich.

00:07:55: in der Wüste – und im Gepäck hat das Volk Israelei die Erfahrung.

00:08:00: Gott ist mit uns.

00:08:03: Er hat uns befreit aus der Sklaverei, aus der Unfreiheit in Ägypten und jetzt stehen wir kurz vor dem verheißenden Land, kurz vordem was Gott uns versprochen hat.

00:08:14: im Gepäck und im Herzen hatten sie die Erfahrung, Gott hat uns erwählt nicht aufgrund unserer besonderen Qualitäten und Eigenschaften sondern Ausliebe Und in den Ohren hatten Sie noch diese Botschaft.

00:08:29: Gott hat sogar einen Eid geschworen und er wird seine Versprechen halten.

00:08:36: Und die alten Israeliten erzählen von Generation zu Generation, von einer Erwählungsgeschichte und einer Rettungsgeschichte – der Exodus-Geschichte!

00:08:46: Gott hat uns befreit mit mächtiger Hand aus das Glaverei.

00:08:50: Davon ist ihr Gottesbild geprägt.

00:08:55: Mose sagt zu seinem Volk sie sollen sich das einprägen.

00:08:59: So erkenne nun, der Herr Dein.

00:09:01: Gott ist Gott.

00:09:02: Er ist ein teuer Gott und er hält seinen Bund.

00:09:05: die ihn lieben und seine Gebote befolgen, erfahren seine Güte noch tausend Generationen heißt es hier in Pferz Neu.

00:09:13: also in welcher Beziehung stehen hier Gott und sein Volk?

00:09:16: In einer explosiven Beziehungen, in eine herausgehobenen Beziehungs-, in einer ganz persönlichen Bezieherung.

00:09:24: dein Gott und zwar geprägt von Gott, der dieses Volk erwählt hat beschenkt hat und ihnen alles ermöglicht, was jetzt noch kommt nach der Reise durch die Wüste.

00:09:36: Und was Gott von seinem Volk dann fordert, folgt dem, was er ihm zuvor geschenkt hatte, folgte dem, das er ermögligte.

00:09:46: Seine Gebote, seine Gesetze, seine Weisung – alles gleiche Worte!

00:09:51: Folgen dem Evangelium, folgen der guten Nachricht, froh machenden Erfahrungen von seinem Bund und seiner Treue.

00:10:04: Diese Reihenfolge, Evangelium und Gesetz – die ist im Alten Testament schon ganz klar zu erkennen!

00:10:12: Die Reihen Folge von Erstzuspruch und Liebe und dann ein Anspruch.

00:10:21: Die ist dir verbürgt.

00:10:23: Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus Ägypten befreit

00:10:26: hat.".

00:10:27: So beginnt der Dekalog.

00:10:28: Erst kommt die Rettungserfahrung, erst kommt diese Zuneigung, diese Liebe, diese Erwählung.

00:10:33: Diese Umarmung Gottes bevor er ihnen etwas zumutet.

00:10:39: Gott beginnt seine Geschichte mit den Israeliten nicht mit den Geboten sondern mit der Befreiung aus der Sklaverei und dem Befreiten.

00:10:48: Den Geliebten!

00:10:50: Den Erwälten!

00:10:52: denen gibt er wegweisende Worte Seine Gebote auf den Weg mit Und es ist ein Unterschied, ob der Vater oder die Mutter sagen du tust was ich dir sage.

00:11:05: Warum?

00:11:05: Weil ich es sage das ist autoritär oder weil ich dich liebe.

00:11:17: vor diesem Hintergrund ist der Segen der Gebote zu entdecken.

00:11:20: Die Gebote sind nicht dazu da dass voll klein verhalten oder gefügig zu machen.

00:11:26: die Gebote sie nicht dazu in eine neue Gefangenschaft zu führen jetzt der Regeln sondern die befreiten, die erlösten.

00:11:33: Die möchte Gott segnen, beschenken,

00:11:36: stärken.".

00:11:37: Und dann malen jetzt die Verse zwölf bis fünfzehn in leuchtenden Farben aus welche Folgen denn ein Leben nach den Geboten Gottes haben wird.

00:11:45: Da werden konkrete Segensgüter genannt sehr irdisch, sehr handgreiflich Fruchtbarkeit Nachkommenschaft Ertrag der Ernten Entfern von Krankheiten Sicherheit vor Feinen.

00:11:57: Und als ihr den Text gehört habt, dachtet ihr vielleicht gleich – so dachte ich auch – diese Bilder von einem guten Lieben erscheinen ja fast übertrieben.

00:12:05: Da gibt es doch auch Ausnahmen!

00:12:07: Bei dir wird niemand unfruchtbar sein, Steter.

00:12:10: Hatten nicht die Israeliten gerade genau davon erzählt?

00:12:13: Dreimal von den Erzmüttern und dass jede Erz-Muster erst unfruchbar war und eben keine Kinder bekommen konnte und erst ein ganz besonderes Eingreifen Gottes nötig war um die Krise für das Volk zu überwinden – ja natürlich!

00:12:28: Und im der weiteren Reise erleben daß die Gläubigen die Skepsis daran.

00:12:34: Sie lebt Beten Klagesheim.

00:12:37: Sie diskutieren im Hierbuch, wie denn das sein kann?

00:12:39: Dass ein Gerechter leidet.

00:12:42: Aber erst mal wird gesagt der Segen der Gebote!

00:12:45: Der Segen Gottes ist kein Automatismus.

00:12:48: Er ist in Gott verbürgt.

00:12:50: Das heißt jeder Segen und er ist ganz praktisch ist ein Geschenk.

00:12:56: Ein unverfügbares Geschenck und die versprechen Gottes sind kein Automattismus.

00:13:03: Die Israeliten stellten keine Vendanregeln auf sondern sie bezeugen.

00:13:08: Das hat Gott uns verheißen und so ist es geworden.

00:13:12: Wir hielten das in Ägypten noch gar nicht für möglich, dass wir auf dem eigenen Land sitzen werden unter einem Olivenbaum mit eigenen Kindern und eine Zukunft für möglich hielte.

00:13:22: Das war undenkbar!

00:13:23: Und daran erkannten sie, dass Gott sie gesegnet hat.

00:13:27: Die Israeliten staunten darüber – das machte sie dankbar -, dass Gott seine Gebote wie Lebensangebote ihnen geschenkt

00:13:35: hat.".

00:13:36: Also, es war für sie ein Anlass Gott zu danken.

00:13:39: Für die Gabe der Gebote und für gesegnete Erfahrungen.

00:13:43: So feiern Sie sogar die Gabe der Torah!

00:13:46: Wir haben sogar einen Fest dafür.

00:13:47: Simrad-Torah – Die Freude an der Torah, die Freude am Gotteswort, die freude an seinen Weisungen, diefreude an Seinen Verheßungen.

00:13:57: Und wenn die Israeliten dann natürliche Prozesse erlebten wie zum Beispiel das Wachstum auf den Feldern, an den Bäumen unter den Tieren und ihren Kindern, dann war das für sie nicht nur Natur sondern Gottes Segen.

00:14:12: Wenn die Israelierten Bewahren vor Krankheit erlebten, dann danken Sie Gott dafür!

00:14:18: Wenn die Israeliten Schutz vor Feinden erlebte, lobten sie

00:14:21: Gott.".

00:14:23: Ja, und es gab im weiteren Seuchen.

00:14:25: Es gab Kindersterblichkeit!

00:14:27: Es gab Krankheiten!

00:14:28: Und es gab Kriege!

00:14:30: Diese Ereignisse füllen die weiteren Bücher der Schriften und der Propheten, die sich genau dann gefragt haben na wie gehen wir jetzt damit um?

00:14:37: Dass wir Gott vertrauen obwohl es Krankheit, Krieg, solche usw.

00:14:41: gibt?

00:14:42: Denn Gott segne doch gerne.

00:14:44: Die Gebote sind dafür wie Leitplanken.

00:14:47: Die sind Hilfe zum Leben.

00:14:49: Mose möchte im Namen Gottes seinem Volk also eine positive Sicht auf die Gebote geben.

00:14:56: Ein Gottesbild will er ihn vermitteln, dass Gott treu ist, das Gott gültig ist, dass er beim Herzig ist und liebevoll ist.

00:15:05: und er möchte, dass das Leben von tausenden Generationen gelingt!

00:15:11: Als Christen erzählen wir auch von einer Geschichte mit Gott – eine Geschichte von Erwählung und Errettung.

00:15:19: Nach dem neuen Testament wird die Erfahrung der alten Israeliten übertragen auf die Erfahrung mit Jesus, Jesus befreit aus das Glaverei der Sünde durch seinen Tod am Kreuz von Golgathar und seine Auferstehung.

00:15:35: Und Gott möchte dass alle Menschen an ihn glauben, dass sie nicht verloren gehen sondern ewiges Leben haben.

00:15:43: Im Neunterstaaten wird erzählt, Gott ist treu!

00:15:45: Und beim Herzig wie er mit Israel treu war, möchte er jetzt mit allen Menschen seine Treue zeigen.

00:15:51: Er möchte dich in einen ewigen Bund aufnehmen.

00:15:55: Und dazu hat der Jesus Christus genannt, dazu hatte er Jesus gesandt um seine Liebe zu zeigen und zu verwirklichen.

00:16:03: Diese gute Botschaft richtet sich jetzt an alle Völker – an alle Menschen!

00:16:10: Mit dieser Sendung möchte Jesus befreien aus dem Hamsterrad.

00:16:15: Erlaubt mir das mal uns zu vergleichen mit dem Hamstar.

00:16:18: Wir hatten selber einmal Hamster.

00:16:20: Das ist also nicht gegen diese Tiere Aber erlaubt mir diesen Vergleich, da gibt es ja solche Hamsterräder für uns Menschen.

00:16:27: So ein Kreislauf in dem wir uns befinden immer noch mehr leisten zu müssen.

00:16:34: Immer noch besser zu werden!

00:16:37: Immer noch fehlerfreier werden zu müssen!

00:16:40: Immer auch mehr zu tun!

00:16:44: Anders zu werden.

00:16:46: lasst dich befreien aus einem Leben das alles sich selber verdankt.

00:16:53: Es gibt heute unzählige Angebote sich selber zu optimieren.

00:16:58: Jesus befreit aus der Sklaverei der Sünde, das ist glaube ich heute eine Form von Sünde.

00:17:03: Dass wir denken, wir könnten so alles besser machen, dass wir nie krank werden, dass uns nie was Schlimmes geschieht und dass wir jeden besiegen, dass man unbesiegbar sind

00:17:14: usw.,

00:17:15: was alles versprochen wird.

00:17:16: Das ist die moderne Form der Sunde.

00:17:20: Über einen strafenden Gott machen sich die wenigsten Menschen heute Gedanken Sondern Sie denken, dass sie sich selber erlösen können.

00:17:28: Oder?

00:17:30: Und auch als Christgammern in so einem Hamsterrad landen!

00:17:33: Der ist dann etwas Frommer in seinem Layout.

00:17:36: aber letztlich sind wir trotzdem in einem Du musst noch mehr tun und vielleicht mehr beten und mehr mehr Frommels tun.

00:17:45: Das sagt Gott nicht.

00:17:46: Entdecke das Gott dir ein neues Leben schenken will und kann.

00:17:50: Denn Jesus befreit aus dem Hamsterrad, der auch isoliert und in die Vereinzelung führt.

00:17:56: Er befreite in die Gemeinschaft.

00:17:59: Hamster sind ja Gemeinschaftiere!

00:18:01: Wir hatten mal Hamster und dann ist einer gestorben und daraufhin ist der andere auch gestorbt weil er an Einsamkeit.

00:18:06: Das ging gar nicht.

00:18:07: Die muss man eigentlich vergemeinschaften.

00:18:09: Ist schön, ne?

00:18:10: Wenn ihr eins behaltet, dann das... Gott hat dich bereits erwählt aus Liebe.

00:18:17: Bietet dir einen Bund an und dieser Bund, dieser ewige Bund mit Jesus führt in die Gemeinschaft mit anderen, die auch befreit.

00:18:24: erster Bundesvermittler.

00:18:27: Deshalb zurück zu meiner Ausgangsfrage.

00:18:29: In welcher Beziehung steht denn nun Gott?

00:18:32: Wie steht derjenige, der die Gebote ausspricht zu demjenigen, der sie hört?

00:18:36: Und da muss man ganz klar eine Antwort geben – in einer Beziehungen der Liebe!

00:18:41: Das ist die Beziehungs- in einer Beziehung der Liebe.

00:18:47: Und Gottes Gebote bekommen aus einer Beziehung der Liebe und die Erfüllung der Gebote besteht in

00:18:54: Liebe.".

00:18:54: Das ist jetzt noch der abschließende neue Gedanke, weil man könnte ja sagen, Mensch um welche Gebote geht es denn?

00:19:00: Werd doch mal konkret nennen nochmal ein Gebot!

00:19:03: Ja das wurde Jesus auch gefragt und es gab so viele Gebote und du hast vorhin eine Eingangsmoderation des Gebotes.

00:19:11: Ich kaufe ein Ticket, das ist ja nun eine ganz simple Geschichte letztlich.

00:19:15: Aber letztlich geht es darum?

00:19:20: Wenn es eine Beziehung der Liebe ist – Liebe ist nicht nur ein schönes Wort sondern Gott ist Liebe und die Liebe ist für Gott die Erfüllung der Gebote.

00:19:31: Und diese Liebe baut nicht darauf dass Menschen unterworfen werden Die baut auch nicht auf blinden Gehorsamen.

00:19:37: Sie baut noch nicht aus Angst vor Strafe.

00:19:41: Auch unser Text will einen nicht drohen mit Strafe.

00:19:45: Wenn er sagt, wenn ihr den Geboten folgt dann hat das Auswirkungen auf tausend Generationen!

00:19:50: Wenn ihr den geboten nicht folgt, dann hat er es sofort

00:19:53: folgen!".

00:19:54: Dann denkt man, will der jetzt drohen?

00:19:56: Nein damit beschreibt Gott Wie Sünde funktioniert?

00:20:00: Dass nämlich in einer Hausgemeinschaft von vier Generationen es Auswirkungen hat, wenn einer den anderen schlägt oder unterdrückt oder betrügt oder lügt.

00:20:09: Oder oder oder!

00:20:12: Gott wollte nicht drohen damit.

00:20:13: er wollte beschreiben ja Wenn ihr dem anderen schadet hattest Konsequenzen.

00:20:18: Was macht die Liebe?

00:20:19: Die macht was ganz anderes.

00:20:22: Liebe schenkt die Erfahrung von Annahme, von Erlösung, vom Befreiungen und bietet dann eine Bindung an.

00:20:27: Und in dieser Bindung will ich freiwillig hören was Gott zu sagen hat.

00:20:33: weil ich ihm liebe will ich sein Wort lesen seine Gebote verstehen und danach leben.

00:20:41: In diese liebevolle Bindung achte ich auf Gott und daher auch auf seine Weisungen Seine Lebensangebote.

00:20:50: Wie komme ich darauf, dass die Liebe der Erfüllung des Gesetzes ist?

00:20:54: Es entspricht dem was Jesus Christus am Ende seiner Bergpredigt formuliert.

00:20:58: Die Bergpädigte ringt ja übrigens mit bekannten und neuen Geboten und deren Auslegungen und dann bietet Jesus selber eine positive Zusammenfassung in Matthäus sieben fest zwölf – die sogenannte goldene Regel.

00:21:12: Geht somit anderen um wie die anderen mit euch umgehen sollen.

00:21:18: In diesem Satz sind das Gesetz und die Propheten zusammengefasst.

00:21:22: Matheus sieben, fests zwölf.

00:21:27: Es geht somit anderen um wie die anderen mit euch umgehen soll.

00:21:33: Mir fällt gerade ein weil ja Ole dieses Beispiel mit dem Ticketkauf genannt hat.

00:21:37: der Philosoph Kant hat das dann den kategorischen Imperativ genannt Die Maxime deines Handels soll die Maxime aller sein.

00:21:45: Das ist so ein bisschen ähnlich von dem was Jesus sagt.

00:21:47: Kant war auch nach Jesus denn Wenn nicht nur er kein Ticket kauft, sondern wir alle keinen Ticket kaufen haben wir alle ein Problem.

00:21:55: Weil die Bahn nämlich keine Einnahmen hat und damit die Bahn nicht besser machen kann muss die Bahn besser werden?

00:22:01: Ja!

00:22:05: Und das ist nämlich die Logik.

00:22:07: wenn nur ich nicht erwischt werde habe ich ja sozusagen denke ich hab was gewonnen.

00:22:11: aber nein wenn alles so handeln würden funktioniert gemeinschaftliches Leben nicht mehr.

00:22:18: jetzt sagt Jesus aber hier nicht etwas Negatives weil es gibt die goldene Regel auch negativ.

00:22:23: Was du nicht willst, was man dir tut, das fügt auch keinem anderen zu.

00:22:28: Das ist negative!

00:22:29: Das kennen wir aus den Zirngeboten.

00:22:31: Du sollst nicht töten und nicht ehebrechen oder begehren.

00:22:35: Negatives fokussiert aber auf das Negative.

00:22:39: Jesus geht hier einen Schritt weiter Natürlich, das ist schon ein Fortschritt.

00:22:43: Wenn ich nicht anderen schade, wenn ich anderen nichts schaden will, wenn Ich Nicht-schlechtes über andere sage?

00:22:49: Wenn ich keine Gerüchte in den Umlauf bringen?

00:22:52: Alles richtig!

00:22:53: Aber Jesus geht in seiner Bergpredigt darüber hinaus indem er eine positive Regel formuliert und damit eine positive Herausforderung.

00:23:02: Nämlich sein Gebot ist das Gebot zu lieben Behandle den anderen so, wie du von anderen behandelt werden musst.

00:23:10: Heißt ja, frag dich was hilft dem Anderen?

00:23:15: Was ehrt den andern?

00:23:17: Was braucht der andere?

00:23:21: Weil wenn ich so behandelt werde... Oh!

00:23:23: Ich möchte das mir andere helfen.

00:23:24: Möchte es mich andere ehren, dass mich andere brauchen und sehen, dass sich andere beachten.

00:23:30: Sagt Jesus das hier um.

00:23:31: Wenn Du all das möchtest, dann frag Dich mal Wie kannst Du das dem anderen

00:23:36: geben?!

00:23:37: Gehe mit dem anderen so, wie du es für dich dir

00:23:41: wünscht.".

00:23:42: Und das ist ganz proaktiv.

00:23:44: Frag mal aus Liebe zu Jesus!

00:23:47: Was wäre für den Anderen liebevoll?

00:23:53: Das entspricht auch dem was der Apostel Paulus im Brief an die Römer formuliert – auch eine Stelle, die nochmal zusammenfasst.

00:24:00: Was sagt denn das

00:24:02: Gesetz?!

00:24:02: Wie kann man das Gesetz erfüllen, diese vielen Gebote und Einzelheiten?

00:24:09: Soweit niemand etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt.

00:24:14: Denn wer den anderen liebt der hat das Gesetz erfüllt!

00:24:19: Denn was gesagt ist in zweiten Mose zwanzig du sollst nicht Ehe berechnen, du solltest nicht töten Du solltest nichts stehen und du solltest nicht begehren usw.

00:24:28: Und was da sonst angeboten ist Das wird in diesem Wort zusammengefasst.

00:24:33: dritten mose neunzehn achtzehn Du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst.

00:24:39: Die Liebe tut demnächst nichts Böses.

00:24:42: So ist nun die Liebe des Gesetzes

00:24:45: Erfüllung.".

00:24:51: Im Judentum und im Christentum wurde schon immer über die Auslegungen von Verboten und Geboten gestritten, was bedeuten die Gebote?

00:24:59: Wann finden Sie Annahmen?

00:25:00: Gibt es Ausnahmen dazu?

00:25:03: Du sollst nicht töten.

00:25:04: Was bedeutet das Gebot?

00:25:05: Was ist gemeint, wann findet es Anwendung?

00:25:08: Gibt es Ausnahmen?

00:25:09: Was bedeutet du solltest nicht begieren?

00:25:11: Wann beginnt das Begehren?

00:25:13: Woran merkt man das?

00:25:14: und so weiter.

00:25:15: Das ist der ethische Normalfall dass man es diskutieren muss Dass man Gebote auslegen muss, dass man in ein Streitgespräch kommt.

00:25:22: was bedeutet das heute?

00:25:25: Und so hat Jesus einige Gebote verschärft Andere hatte entschärft Und manche hat er sogar für ungültig erklärt, das ist der ethische Normalfall.

00:25:36: Da gibt es nicht nur autoritär, schwarz-weiß, richtig falsch!

00:25:41: Da gibt's auch nicht nur Antiautäer – alles egal, jeder wie er denkt.

00:25:46: Nein, es ist die Kultur von Juden und Jüdern und Christinnen und Christen eine Debatte zu führen.

00:25:54: Das ist der Normalfallen.

00:25:55: Ohne Diskussion, ohne Debatte, ohne Für und Wieder gibt es keine biblische und keine an Christus orientierte Geburtsauslegung und Befolgung.

00:26:06: Deshalb auch bei der Reihe Lebensentwürfe im Wandel in unserer Gemeinde haben wir Formateangeboten, indem wir anfangen darüber zu sprechen.

00:26:13: was heißen denn diese Regeln die früher so ausgelegt wurden?

00:26:17: wie legen wir sie heute aus?

00:26:19: Während wir schon selber merken das innerhalb von ein zwei Generationen die Auslegungen sich ändert?

00:26:23: wie viel mehr in zweitausend Jahren?

00:26:26: Was das wichtigste Gebot ist, bleibt aber nicht im Umklaren.

00:26:30: Das hat Moses schon gesagt!

00:26:32: Es hat Jesus gesagt und es hat Paulus hervorgehoben.

00:26:36: Das wichtigste Gebot ist das Gebot der Liebe.

00:26:39: Und das ist der Rahmen und die Richtung aller Gebote.

00:26:43: Die Liebe braucht Freiheit und Kreativität wie sie sich zeigt.

00:26:48: Als Gemeinde wollen wir Christus orientiert liebevoll gemeinsam und weltoffen sein Und in diesem Monat Juli fordern wir jetzt zu einer kleinen Herausforderung heraus, in diesem Leitbild Christus gemeinsam liebevoll weltoffen mit dem Wort lebevoll mal ganz positiv umzugehen und einander oder anderen liebevolle Nachrichten zu kommen.

00:27:10: Eine kleine Karte, einen Kurzbrief oder überhaupt ein Brief!

00:27:15: Wenn du dich also fragst wie kann denn der Segen der Gebote praktisch aussehen?

00:27:19: Wäre das eine ganz umsetzbare kleine Idee?

00:27:23: Und der Heilige Geist hat noch viel mehr Ideen, wie er vielleicht dir selber zeigen kann.

00:27:27: Wie kannst du deine Liebe zeigen?

00:27:29: Wie kannst Du das was Du Dir für Dich wünscht?

00:27:32: Andern geben!

00:27:35: Wer die Liebe Gottes erfährt wird kreativ beim Lieben.

00:27:37: Vielleicht entdeckst Du die Liebe Gott so stark dass Du gerne anderen in Deine nächsten Woche Deine Liebe zeigen möchtest.

00:27:44: durch einen freundlichen Groß, durch eine erlaubte gewünschte Umarmung, durch einen praktischen Hilfseinsatz, durch die Antwort auf den Satz mit dem Jesus alle Gebote zusammenfasst geht mit anderen so um wie du wünschst das mit dir umgegangen wird.

00:28:03: Und da gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten und viele Möglichkeiten als gesegneter andere zu segnen.

00:28:10: oder vielleicht ist einfach Dankbarkeit dran dankbarkeit für den liebe Fallen Umgang Gottes mit dir.

00:28:19: Der Segen der Gebote entfaltet sich, wenn wir andere lieben und zwar angesteckt von der einzigartigen Liebe Gottes.

00:28:28: Und auch das ist biblische Sprache!

00:28:31: Das einzige Artige an dieser Liebe, schreibt erstes Johannes vier, ist Folgendes – nicht Wir haben Gott geliebt sondern Er hat uns

00:28:41: geliebt.".

00:28:42: Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch sein Tod Sühne leistet für unsere Schuld.

00:28:47: Ihr Lieben!

00:28:47: Wenn Gott uns so sehr geliebt hat dann müssen wir auch andere lieben.

00:28:54: Amen.

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