Impulse zur Verwandlung entdecken

Shownotes

Pastor Siegfried Wolf predigt über die Stelle, an der Jesus den Petrus zu einem Menschenfischer macht (Lukas 5, 1-11). Er erklärt in 3 Schritten, wie wir durch Jesus verwandelt werden können und wie er uns als Sünder gebrauchen kann und will.

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00:00:09: Ihr Lieben, verzeiht mir ich habe das Sackhof da über dem Stuhl hängen lassen.

00:00:13: Mir war einfach zu warm!

00:00:15: Ich hoffe... ...ich bin vom Outfit würdig genug um die Predigt zu halten.

00:00:24: Das Predigt-Thema ist schon kurz angeklungen.

00:00:26: Impulse zur Verwandlungen Zu Verwandlung aufnehmen.

00:00:35: Impulse Zur Verwandlung Weiß nicht was euch dadurch den Kopf geht.

00:00:41: Wir alle haben Prozesse der Verwandnung durchlaufen.

00:00:47: Wenn ihr euch erinnert, da gab es die Kindheitsphase dann seid ihr Jugendlicher geworden, dann seid Ihr Erwachsen geworden Dann habt ihr ein Studium durchlauchen oder einen Beruf erlernt und jetzt steht ja an einer Stelle von der ihr vielleicht nicht gedacht habt dass ihr dort stehen würdet.

00:01:13: Ihr habt Verwandlungen erlebt.

00:01:16: Die Geschichte die ich lesen werde erzählt von einer unerwarteten Verwandlung.

00:01:24: Lukas fünf, eins bis elf – das ist auch der Text, der heute als Perikope für den Sonntag vorgegeben ist.

00:01:32: Eines Tages stand Jesus am See Genetzerrett.

00:01:34: eine große Menschenmenge drängte sich um ihn und wollte das Wort Gottes hören.

00:01:39: Da sah er zwei Boote am Ufer liegen.

00:01:42: die Fischer waren ausgestiegen und reinigten ihre Netze.

00:01:47: das Boot, dass Simon gehörte und Bartin ein Stück weit auf den See hinauszufahren.

00:01:54: So konnte er im Boot sitzen und von dort aus zu den Menschen sprechen.

00:02:01: Als der Aufgehört hatte zu reden, wandte er sich an Simon und sagte fahr jetzt weiter hinaus auf den Seh.

00:02:10: werft dort deine Netze aus.

00:02:14: Simon antwortete Meister wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und haben nichts gefangen.

00:02:24: Aber weil du es sagst, will ich die Netze auswerfen?

00:02:28: Das taten sie dann auch!

00:02:30: Und Sie fingen eine solche Menge Fische das ihre Netze zu zerreißen droht.

00:02:37: Deshalb winkten sie den Fischern im anderen Boot, sie sollten kommen und mit anpacken.

00:02:43: Zusammenfüllten sie beide Boote voll bis sie schließlich so voll waren dass sie zu sinkend roten.

00:02:51: als Petrus Das sah, warf er sich vor Jesus auf die Knie und sagte Herr, geh fort von mir.

00:03:00: Ich bin ein sündiger Mensch!

00:03:04: Denn ihm und allen, die bei ihm im Boot waren, war der Schreck in die Glieder gefahren weil sie solch einen Fang gemacht hatten.

00:03:11: Doch Jesus sagte zu Simon Du brauchst dich nicht zu fürchten Von jetzt an wirst du ein Menschenfischer sein.

00:03:23: Da zogen sie die Boote an Land, ließen alles zurück und schlossen sich ihm an.

00:03:31: Ich lade uns noch einmal zu einem Moment der Stille ein.

00:03:51: Herr gibt uns einen Herz für dein Wort und ein Wort für unser Herz.

00:03:57: Amen!

00:04:01: Liebe Gemeinde viele Menschen vielleicht der eine oder andere unter uns auch bewundern erfolgreiche Menschen aus dem Silikon-Valley der USA werden dort als Superhelden verehrt und gefeiert.

00:04:23: Im Mittelpunkt dieses Textes, dieser Geschichte aus dem Evangelium steht ein Versager!

00:04:32: Ein Versager als Vorbild.

00:04:37: Das erstaunliche ist finde ich.

00:04:39: Gott hält trotzdem an ihm fest An diesem Petrus.

00:04:44: In der Episode nutzt Jesus den Misserfolg, dass Petrus in der Nacht nichts gefangen hatte um eine neue Erfahrung und eine neue Blickrichtung einen Impuls zur Verwandlung zu setzen.

00:05:01: Und wenn Gott uns heute morgen begegnet dann hoffe ich und wünsche mir das so ein Impults zur inneren vielleicht auch zur äußeren Verwandlung bei uns ankommt!

00:05:16: Viele Gottesbegegnungen, von denen uns die Bibel erzählt.

00:05:20: Im ersten und im zweiten Testament erzählen von Verwandlungen.

00:05:26: Denkt mir an die Psalmen!

00:05:28: Viele Psalme beginnen mit einer Klage... ...und wandeln sich dann in ein Lob.

00:05:34: Ich glaube nicht dass das immer im Handumdrehen passiert ist.

00:05:39: Wir denken an herausragende Persönlichkeiten, von den die Bibels erzählt.

00:05:44: Mose den Gott berufen will und der sich zunächst versucht herauszureden, ich bin nicht redegewandt genug.

00:05:52: Ich kann das nicht!

00:05:56: Und Gott hält an ihm fest, verwandelt ihn dass er nachher mit großem Selbstbewusstsein vor dem Pfarreroot tritt und erreicht dass seine Leute aus der Sklaverei in Ägypten befreit werden.

00:06:12: auch keine Verwandlung im Nu aber ein Prozess der von Gott angestoßen worden ist.

00:06:22: Da denkt mir an Elia in seiner Krise, da glaubt er der einzige verbliegende Gerechte zu sein.

00:06:30: Hinterher stellt sich heraus, fünftausend andere hat er glatt übersehen.

00:06:35: Gott hält ihn fest obwohl er in einer Phase der Hofflungslosigkeit und Verzweiflung gewesen ist.

00:06:43: Wenn Gott uns heute anspricht dann könnte das aber uns eine Verwandlung hervorrufen.

00:06:52: Oft beginnt das mit dem Wechsel einer Perspektive.

00:06:56: Meine erste Zwischenüberschrift ist uns vertraut, ruft eine Erfahrung ab die wir alle kennen.

00:07:05: Vergebliche Liebesmüh.

00:07:07: Ich nenne ein paar Beispiele aus unserer Zeit.

00:07:11: Vergebliche Liebestmüh kennt fast jeder!

00:07:14: So kann es einem Seelsorge gehen der sich geduldig um einen Menschen gekümmert hat zum Beispiel weil er suchtmittelabhängig war.

00:07:23: Nach einer hoffnungsvollen Phase, in der Veränderung möglich war oder schien ereignet sich ein Rückfall in alte Verhaltsmuster.

00:07:33: Gut wenn man da nicht aufgibt einen Menschen nicht auf gibt sondern an der Hoffnung für ihn festhält.

00:07:41: so kann es eine Lehrerin ergehen die sich um einen Schüler bemüht hat der sich mit dem Lernen schwer tut und dann erlebt sie mit er kommt trotzdem nicht mit.

00:07:53: gut wenn sie nicht resigniert, wenn sie Hoffnung für ihn bewahrt und ihn weiter fördert.

00:08:03: So kann es Kindern gehen.

00:08:04: ein nicht ganz ernst gemeintes Beispiel die ihren Eltern oder Großeltern hundertmal plausibel erklärt haben warum Sie gerade jetzt unbedingt die aktuellen viel zu teuren Fußball-Trikots brauchten.

00:08:18: ok das Beispiel war vor dem Ausscheiden unserer Nationalmannschaft eingefliessen.

00:08:25: Aber das alles nur um mitzuerleben, dass diese Geizkragen es partout nicht einsehen wollen.

00:08:33: Wer solche Situationen vergeblicher Liebesmüh kennt wird sich wenigstens ansatzweise in die Situation des Petrus versetzen können.

00:08:44: Für einen Berufsfischer muss es furchtbar frustrierend gewesen sein beschämend nach Hause zu kommen und nichts gefangen zu haben.

00:08:56: Eltern Kinder vielleicht Enkel warten darauf, dass er etwas mitbringt.

00:09:04: Etwas zum Essen!

00:09:07: Wenn der Ernährer nicht mal das Lebensnotwendige mitbringen konnte dann gibt es Grund zur Sorge.

00:09:13: Das ist eine existenzielle Sorge gewesen.

00:09:17: Mit hängenden Schultern wegen offensichtlichen Misserfolgs nach Hause zu kommen dürfte für keinen Fischer ein Vergnügen gewesen sein auch nicht für Petrus.

00:09:27: Und dann kommt Jesus und bittet, ach leid mir doch dein Boot als Kanzel.

00:09:32: Hätte ich jetzt gerne!

00:09:35: Und Petrus denkt sich auch das noch.

00:09:40: Während Petrus und Kollegen mit dem Netze säubern beschäftigt sind, hören Sie was Jesus sagt.

00:09:48: Leider wird nicht berichtet ob sie folgen konnten nach einer langen arbeitsreichen Nacht.

00:10:01: Grenzen gestoßen, an die Grenzen seiner Möglichkeiten.

00:10:05: Und ausgerechnet bei dieser Erfahrung setzt Jesus an.

00:10:12: Ob Jesus auch an unsere Erfahrungen vergeblicher Liebesmüe anknüpfen könnte?

00:10:19: Erlauben wir ihm das?

00:10:23: Erlauben wie ihm eine Verbindung herzustellen zwischen unserer manchmal frustrierenden Alltagserfahrung und unserem Glauben?

00:10:35: Eine zweite Zwischenüberschrift, Verwandlung durch trotzdem Vertrauen.

00:10:40: Das begegnet mir in dieser Geschichte und wir alle kennen das glaube ich hoffe ich trotzdem vertrauen.

00:10:48: Wir beten obwohl Langs längst nicht alle unsere Gebete in Erfüllung gehen Obwohl unsere Wünsche auch von Gott nicht immer erfüllt werden.

00:10:58: Trotzdem wagen wir es weiter zu.

00:11:01: Vertrauen Gerichtet an Petrus lautete die Aufforderung nach einer frustrierenden, erfolglosen Nacht auf dem Wasser.

00:11:14: Fahr hinaus wo es tief ist und werft eure Netze aus zum Fangen!

00:11:23: Der Zimmermann und das Meer zwei Gegensätze treffen aufeinander.

00:11:31: Trauen wir Jesus eigentlich Kompetenz zu im Blick auf unser alltägliches Leben?

00:11:37: Mal ganz ehrlich oft nicht denn was versteht Jesus von Inflation, steigenden Mieten erst recht kaum von digitaler Technik.

00:11:52: Wir leben oft – ich vermute das ist auch eure Erfahrung in zwei getrennten Welten!

00:12:00: Da gibt es die Alltagswelt, in der Termindruck herrscht Erfolgs-Erwartung Die Gesetze von Angebot und Nachfrage Der Meinungsstreit und der Leistungsdruck.

00:12:17: Und zum anderen gibt es auch die Welt des Glaubens, die ganz andere Regeln zu kennen scheint.

00:12:28: Ich nehme wahr in dieser Geschichte, die Lukas uns da überliefert möchte er etwas verbinden was bei uns allzu oft auch getrennt ist.

00:12:41: Er begegnet Petrus dort wo er lebt, wo er arbeitet an seine Grenzen stößt.

00:12:52: Doch Petrus ist offenbar nicht ganz vorbereitet auf diese Verknüpfung zwischen seinem Alltagsgeschäft und einer, nennen wir es mal Glaubensprobe.

00:13:04: Er reagiert jedenfalls zunächst nicht begeistert.

00:13:08: Meister!

00:13:09: Wir haben die ganze Nacht gearbeitet vergeblich nichts gefangen nur müde und frustriert fühlen drastischer sagen können.

00:13:26: Meister, jetzt streiken wir!

00:13:28: Wir brauchen jetzt Ruhe.

00:13:29: Wir müssen uns erholen.

00:13:31: Der nächste Nacht geht es wieder raus.

00:13:35: Das kannst du nicht von uns

00:13:37: erwarten.".

00:13:40: Aber so sehr ich die Ehrlichkeit des Petrus schätze.

00:13:45: Meisters, wie haben die ganze Nacht gefischt?

00:13:48: Er bleibt dabei nicht stehen das mal eben zu beklagen.

00:13:55: und dieses bei uns trauen wir uns Jesus ganz offen zu sagen, wo es bei uns mangelt.

00:14:02: Wo was nicht klappt!

00:14:04: Wo wir eher Misserfolgs sehen oder Krise bringen wir das zu Gehör.

00:14:13: Meine baptistische Sozialisation also die Eingewöhnung in den Glauben durch die Gemeinde hat mir gezeigt Wir lieben eher die Erfolgserfahrungen wenn ein Gebet erhört worden ist Wenn ein Mittelgroßes Wunder passiert.

00:14:33: Kleines Wunder geht auch schon mal, aber lieber gesitzt uns die größeren.

00:14:38: Hier ist eine Einladung Auch das zur Sprache zu bringen was nicht klappt Wo wir es vergeigt haben.

00:14:52: Aber auch dabei bleibt dieser Petrus nicht stehen.

00:14:59: Er riskiert trotzdem Vertrauen und fährt raus nochmal am Tag.

00:15:07: Das ist Hirnrissig nach Fischerlogik.

00:15:11: Das macht niemand und trotzdem macht es, und er macht die Erfahrung tatsächlich!

00:15:21: Es lohnt sich etwas zu wagen gegen die eigene Erfahrung manchmal, etwas zu tun nur weil es Jesus sagt, erwagt was Jesus sagt.

00:15:39: Solch ein Vertrauen für einen Glaubenswagnis ist von uns allen immer wieder gefordert, wir sind dazu eingeladen aus der Klage zum Lob zu kommen.

00:15:53: Aus dem Krisenmodus herauszutreten und es an Gott weiterzugeben und zu erfahren.

00:16:03: manchmal ist plötzlich ein Blickwechsel möglich.

00:16:10: Petrus bleibt nicht beim Klagen stehen.

00:16:17: dabei kommt Jesus das ist auch meine Erfahrung oft zur falschen Zeit am falschen Ort mit der falschen Aufgabe, denken wir.

00:16:27: Aber darf Jesus uns gerade dann herausfordern wenn wir entmutigt sind?

00:16:32: Wenn unsere Ressourcen erschöpft sind und wenn wir den Blues haben weil uns der Blick für eine hoffnungsvolle Zukunft verloren gegangen ist?

00:16:44: Wenn wir uns zwar tierisch angestrengt haben aber der Erfolg unserer Arbeit trotzdem ausbleibt?

00:16:53: Aber weil du es sagst, sagt Petrus.

00:16:55: Weil du es Sagst will ich noch mal rausfahren und die Netze auswerfen.

00:17:02: Haben wir den Mut zum Aber?

00:17:05: Aber weil Du es sagest!

00:17:08: Zum Aber gegen unsere eigenen Bedenken trotz unserer vorhandenen Skrupel.

00:17:15: Vieles spricht oft gegen einfältiges Hören-und-Tun Und doch zeigt diese Geschichte es lohnt sich das Wagnis einzugehen Ob wir uns zum trotzdem Vertrauen ermutigen lassen?

00:17:31: Dieses Trotzdemvertrauen des Petrus wird zur neuen Grundlage seiner Berufung und der damit einhergehenden Verwandlung.

00:17:41: Trotzdem vertrauen heißt doch, ich vertraue obwohl noch nicht alle Zweifel ausgeräumt sind!

00:17:50: Ich vertraube trotzdem obwohl noch keine meine Fragen beantwortet

00:17:54: sind!".

00:17:56: Ich bete weiter trotz vorhandener Zweifel.

00:18:01: Ich lasse mich zum Glauben gegen den Augenschein einladen, meine dritte und letzte Zwischenüberschrift lautet Verwandlung eines

00:18:12: Sünders.".

00:18:14: Das ist die Selbstwahrnehmung des Petrus nach dem Wunder!

00:18:18: Nicht das habe ich gut gemacht.

00:18:32: er nimmt sich anders wahr.

00:18:35: Zunächst ein Zitat, diesmal nicht aus der Bibel sondern von einem Schriftsteller und Lehrer Gerrit Piethan lebend in Marburg.

00:18:46: Er hat Bücher geschrieben auch über geistliche Themen und folgendes festgehalten Wenn wir einen Gefäß wären heil und intakt gefüllt mit dem Heiligen Geist dann könnten wir nur etwas vom Geist Gottes weitergeben wenn wir von ihm überflüssen.

00:19:05: Das war lange Jahre auch meine Überzeugung, aber sagt er ganz ehrlich wie selten sind die Momente in denen wir von Gott überfließen?

00:19:18: Deshalb benutzt Gott die Risse und Sprünge in unseren Gefäßen!

00:19:25: Stellt euch bitte ein Gefäß vor mit Rissen und Sprüngen, die zunächst nicht bearbeitet sind.

00:19:32: Wir sehen ein erstes Foto von der sogenannten Kintsugi-Technik.

00:19:39: Das ist eine japanische Technik, mit der Gefäße die verbrochen sind wieder repariert werden.

00:19:48: Zunächst werden sie gekittet und in einem zweiten Schritt werden diese Bruchstellen mit Goldfarbe sogar hervorgehoben.

00:19:59: Noch das zweite Bild bitte?

00:20:05: Sehen wir gleich!

00:20:08: Da kann man es ein bisschen sehen.

00:20:09: Dieses schwarze Gefäß, diese Tasse ist ein solch repariertes Gefäss.

00:20:17: Diese Gefäße werden sogar wertvoller durch diese Art von Reparatur Wertvoller als sie vorher waren.

00:20:30: Mir hat dieser Vergleich gefallen Auch wenn er seine Grenzen hat.

00:20:35: darauf komme ich zum Schluss noch einmal zurück.

00:20:40: Petrus Weiß Nach der Erfahrung mit dem Fischzug, dass das erlebte Wunder keine Belohnung für seinen Glauben ist.

00:20:48: Das ist für uns auch nochmal wieder nüchternfest zu halten!

00:20:53: Wenn wir ein Wunder erleben dann können wir uns das nicht auf die eigene Fleißkarte schreiben sondern das ist dann immer ein Geschenk.

00:21:06: Manchmal sehen wir ja die Wunder nicht.

00:21:08: sie sind fixiert auf das große.

00:21:10: aber manchmal ist es ein kleines Wunder wenn ein Mensch mitten in einer Phase der Niedergeschlagenheit plötzlich wieder Hoffnung fasst, weil ein andere ihm gesagt hat ich glaube an dich.

00:21:25: Ich glaube für dich dass du daraus

00:21:27: findest.".

00:21:30: Bei Petrus lautet das Bekenntnis nach der Wundererfahrung Herr Geford von mir!

00:21:36: Ich bin ein sündiger Mensch aber Jesus distanziert sich nicht.

00:21:43: Jesus distanziert sich niemals auch dann nicht wenn wir kein Wunder erleben, auch dann nicht wenn unsere Gebete anscheinend nicht erhört werden.

00:21:58: Auch dann nicht, wenn wir weniger Erfolge als Misserfolge vorweisen können.

00:22:03: Jesus distanziert sich nicht!

00:22:06: Er geht nicht weg sondern bleibt an der Seite des Versagers Petrus.

00:22:15: Vielleicht ist diese Nüchtern in Selbsterkennung die wichtigste Voraussetzung für Berufung und Verwandlung?

00:22:21: Ich könnte das so unterscheiden Denn solange wir noch meinen, dass wir Jesus beeindrucken können mit unserem gesammelten Erfahrungswissen.

00:22:30: Mit unserer Bibelkenntnis und mit unserer Geistesgegenwart sind wir oft zu sehr auf uns fixiert.

00:22:40: Verwandlung beginnt mit der Fixierung auf Christus mit seiner Macht auch dann Gutes zu bewirken wenn wir im Krisenmodus anscheinend festhängen Weil ein Petrus mit einem Schlag um seine Grenzen wusste, hat ihn Jesus berufen können, um ihm einen unbegrenzten Auftrag zu erteilen.

00:23:07: Das Menschen gewinnen!

00:23:11: Jesus gibt seine Mission in die Hände von Menschen, die ihre Grenzen sehr wohl kennen.

00:23:21: Menschen für Jesus zu gewinnen ist deshalb auch unsere Mission nicht weil wir perfekt wären.

00:23:30: Was?

00:23:32: Eine merkwürdige Art von Erziehung uns einzutrichtern versucht hat.

00:23:37: Nein, das ist unsere Mission weil Christus sie uns überträgt jeweils neu!

00:23:50: Petrus hatte sich nicht beworben darum.

00:23:53: Jesu Ruf traf ihn unvorhergesehen aber mit seiner Berufung knüpft Jesus an die bisherige Tätigkeit.

00:24:00: anders hat miteinander zu tun auch in unserem Leben.

00:24:05: Vorher hat er Fische gefischt und jetzt soll er Menschen fischen.

00:24:11: Wie bei uns allen war dazu auch bei ihm ein Prozess der Verwandlung nötig.

00:24:16: Ich erinnere an ein paar Episoden aus dem Evangelium, das ja nicht schönfärbt Auch Menschen mit Berufung nicht als Helden darstellt sondern als Menschen mit Brüchen Mit Rissen.

00:24:30: Wir haben den Petrus vor Augen In einer Episode der Selbstüberschätzung da im Boot.

00:24:39: Lass mich auf dem Wasser zu dir kommen!

00:24:42: Okay, sagt Jesus.

00:24:44: Dann komm'.

00:24:45: wir wissen wie das geendet hat.

00:24:49: Wir kennen auch die Episode mit Allmachtsfantasie Wenn alle anderen nicht verlassen ich nicht.

00:24:58: und wir kennen jene Episode völliger Ohnmachtsgefühle nach seiner dreimaligen Verleugnung Und wir können unsere Erfahrungen eintragen Besonders die Erfahrungen, die uns ernüchtert haben enttäuscht verzweifelt zurückgelassen haben.

00:25:20: Dass Jesus Menschen wie dich und mich beruft und daran festhält fordert von uns nur das eine Vertrauen gegen den Augenstein – trotzdem Vertrauen!

00:25:33: Er nutzt unsere Risse und Sprünge um seine Fülle überfließen zu lassen.

00:25:42: ob er sie jeweils kittet oder gar vergoldet, lässt sich nach meinem Dafürhalten selten vorher sagen.

00:25:51: Oft passiert das nicht.

00:25:54: Aber dass etwas Heilsames durch die Risse und Sprünge unserer Lebensgeschichte fließen kann – das halte ich für ausgemacht!

00:26:02: Mich haben immer mehr solche Christen überzeugt, die offen davon gesprochen haben.

00:26:07: In meinem Leben hat es einen Bruch gegeben eine ziemliche Beziehungskrise, auf den Mund gefallen.

00:26:21: Und Gott hat an mir festgehalten!

00:26:26: Jedenfalls gehören die Krisen unseres Lebens und unseres Glaubens, dass Schuldigwerden und Vergebung erfahren zu unserem Bekenntnis zu Christus.

00:26:34: Das sollten wir niemals vergessen.

00:26:38: Für Jesus – denn Christus ist jeder von uns brauchbar ohne jede Ausnahme weil er nämlich an jeden von uns seine Liebe und Barmherzigkeit verschwendet hat.

00:26:51: Manche unserer Brüche werden geheilt, andere bleiben in diesem Leben unverheilt.

00:26:59: Berufung und Verwandlung ist bei Jesus untrennbar mit dem persönlichen und versöhnlichen Zuspruch verknüpft.

00:27:08: Du brauchst dich nicht zu fürchten!

00:27:14: Von jetzt an wirst du ein Menschenfischer sein.

00:27:18: Wenn wir gleich das Mal miteinander teilen Dann vergegenwärtigen wir uns ja einmal mehr, dass aus einer furchtbaren Krise eine schlimme Niederlage dort am Kreuz von Golgathar überraschend ein unglaublicher Sieg geworden ist.

00:27:42: Das vergegenwertigen wir!

00:27:45: Gott hat das schlimmste Scheitern in seinen Sieg verwandelt.

00:27:49: Amen.

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