Rollenbilder im Wandel
Shownotes
Pastor Dr. Michael Rohde predigt über Richter 4, 1-14 und Apostelgeschichte 2, 16-18.
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00:00:16: Rollenbilder im Wandel, wir haben in den Interviews vor der Predigt schon gehört wie Paulina als Dirigentin in einer Männerdomäne leitet.
00:00:24: Welche Erfahrungen sie macht?
00:00:26: Welche Fragen sie auch hat.
00:00:27: und wir haben von Michael Diel gehört welche Erfahrung er in der Elternzeit macht was ihm bewegt hat dazu und wie eher so diese klassischen Rollen Bilder auch im Grunde um anders lebt dem nicht die Frau am Herd ist und beim Kind oder Mann bei der Arbeit sondern Sie sich das teilen Bei traditionellen Rollenbildern von Mann und Frau, die sind ja gesellschaftlich geprägt.
00:00:49: Und dabei erleben wir gesellschaftliche einen Wandel – auch kirchlich!
00:00:54: Wir erleben aktuell aber auch eine Rolle rückwärts.
00:00:58: Ihr werdet auf Social Media oder auf anderen Kanälen junge Frauen und Männer finden, die ein traditionelles Rollen Bild als besonders Gott gegeben und überzeugend einspeisen in die Kanäle.
00:01:12: Und ich muss leider erzählen, dass letzte Woche die südlichen Baptisten, die sogenannten Sassanbaptists in den USA – das sind immerhin zwölf Komma drei Millionen Menschen mit achtzig Prozent ihrer Abstimmungswoten beschlossen haben.
00:01:26: Dass in ihrem Gemeindebund weiterhin Gemeinden ausgeschlossen werden aus dem Bund, in denen Frauen leiden oder Frauen als Pastorin tätig sind.
00:01:36: Nun muss man aber dazu wissen, dass es auch progressive Baptistenbünde geht.
00:01:41: Es gibt die Corporate Baptist Fellowship und die American Baptist Churches.
00:01:45: Und in denen ist die Ordination der Frau selbstverständlich, und die Sassan Baptist haben aus diesem Grund auch schon vor längerer Zeit die Baptist World Alliance den baptistischen Weltbund verlassen weil im baptistischem Weltbunt weltweit es selbstverständliches dass Frauen leiten und auch predigen wenn sie dazu begabt sind.
00:02:03: ich will das aber skizzieren weil das, was vielleicht selbstverständlich erscheint dem einen auf der anderen Seite umkämpft ist.
00:02:14: In dieser Reihe predigt Reihe beschäftigen wir uns im Hintergrund eigentlich auch mit der Frage in was für einer Welt und in was eine Gemeinde möchte ich eigentlich leben?
00:02:27: Und ich möchte diese Frage nach den Rollenbildern im Spiegel eines Bibeltextes aus dem alten Testament und einem aus dem neuen Testament mit uns reflektieren!
00:02:37: Ich möchte mit euch gemeinsam auf eine alte Geschichte hören von einer starken Frau als Vorbild für die Ehre Gottes.
00:02:44: Und von dieser Frau wird uns erst mal im Alltag berichtet, denn genau dort im Alltag geht es ja um das Geistliche oder überhaupt das sonstige Leben zu Hause im Alltal.
00:02:55: und von dieser Frauen berichtet ein Abschnitt aus dem Richterbuch.
00:02:59: Um bei der folgenden Bibelstelle muss ich immer an den Himbräischunterricht geben Denken, an denen ich mal gegeben habe Weil die hebräische Sprache nutzt für Mann und Frau unterschiedliche Worte und Endungen.
00:03:13: Und alle weiblichen Personennamen, auch andere Worte enden auf A wenn das eine Frau ist.
00:03:20: also Isch heißt Mann und Ischar heißt Frau.
00:03:24: Der Borah, hören wir, ist ne weibliche Ändung.
00:03:27: Also die Endung A im Hebräischen ist ne Weibliche Endung.
00:03:32: Wenn man ein Verb hat dann hat das auch diese Endung, ob es ein Mann ist oder eine Frau ist der etwas tut.
00:03:39: Das ist im Deutschen nicht so aber eben hebräisch.
00:03:42: Und so hört man schon am Klang die Worte dass hier von einer Frau gesprochen wird.
00:03:47: und das hört man auch.
00:03:48: wenn man gar nicht hebränisch kann sondern nur den Klang jetzt hört war eine prophetische Frau, eine Isha Neviya und sie war Richterin Sho Fetah in Israel in jener Zeit.
00:04:11: Und ich werde nie vergessen als wir im Hebräischkurs diesen Text jetzt übersetzt haben uns erschlossen haben.
00:04:17: ihr könnt jetzt auch schon hebräisches fließend sagt ein Student kann Deborah auch einen Männername sein?
00:04:27: Kann Deborah auch ein Männername?
00:04:32: Das ist ja eine harmlos klingende Frage eines Studenten, aber es ist ein Männerzentriertes Vorurteil.
00:04:38: Das kann noch gar nicht sein!
00:04:40: Dass eine Frau die Hauptrolle in diesem Text steht, dass eine Frau Prophetin Richterin Leiterin genannt wird – Kann die Kanzler?
00:04:50: Ja das geht.
00:04:51: Das geht grammatisch, das geht sachlich und geistlich.
00:04:55: Unsere übersetzt die Basispiebel jetzt in unserer heutigen deutschen Sprache Richter IV bis V. Deborah war eine Prophetin, die mit Lapidot verheiratet war.
00:05:05: Sie herrschte damals als Richterin über Israel.
00:05:08: Ihren Amtssitz hatte sie unter der Deborah-Palme zwischen Rama und Beth El auf dem Göbe Gebirge Ephraim.
00:05:15: Dorthin gingen die Israliten wenn ein Rechtsfall zu entscheiden war.
00:05:20: Also im Alltag war Deborah etabliert und hatte eine klare Rolle.
00:05:26: Davor war eine starke Frau mit einer starken Rolle und die Waffen dieser Frau waren Worte und Weisheit.
00:05:33: Und die Männer standen bei ihr Schlange, so wird berichtet um Rechtsfälle entschieden zu bekommen.
00:05:39: Sie hatte das sagen und sie durfte ja.
00:05:42: sie musste auch entscheiden.
00:05:44: Also diese Erzählung hat immer ein zipatorisches Potenzial, wenn man voraussetzt dass eigentlich Männer gerne diesen Stuhl besetzen.
00:05:52: Diesen erhöhtem Behömaer.
00:05:54: das ist dieses erhöhtes Stuhel des Richters der Richterin.
00:05:58: Der Borah hatte einen Standort.
00:06:01: Ein festen Platz in der Hierarchie der Männerwelt.
00:06:05: ihr Stuhle, ihr Amtssitz wird sogar nachher nach ihr benannt unter der Deborah-Palme, da sitzt sie nämlich.
00:06:12: Das war ihr Headquarter das war Ihr Amtssitz unter freiem Himmel.
00:06:18: In was für einer Welt und Gemeinde möchte ich leben?
00:06:24: Ich möchte in einer Gemeinde leben, in der jede Person ihren Platz im Alltag findet.
00:06:30: Deine Palme!
00:06:32: Nun sind wir nicht so ein Palmland.
00:06:33: hier müssen man sagen deine Eiche deinen Ahorn deine Buche aber dein Ort Wo ist der Platz, an dem du deine Gaben einsetzen kannst?
00:06:45: Und das auch tust.
00:06:48: Ob nun bezahlt oder ehrenamtlich und nebenbei bemerkt als Gemeinde suchen wir auch für verschiedene Leitungsrollen die bei uns aktuell vakant sind oder werden demnächst wieder Menschen, die danach fragen.
00:07:03: bin ich begabt, bin nicht berufen um im Bereich Finanzen Verantwortung zu übernehmen oder in der gewählten Gemeindelleitung?
00:07:10: Gott segne uns auch bei der Platzvergabe.
00:07:14: In was für einer Welt möchte ich leben?
00:07:17: Ehrlich gesagt, die Welt in der Deborah Recht zu sprechen hatte, die war nicht rosarot im Gegenteil – es herrschte Krieg und Gewalt und scheinbar das Recht des Stärkeren!
00:07:30: Der Geschichtstreiber berichtet das so aus.
00:07:32: der Richterzeit, Richter vier eins bis drei.
00:07:34: Kaum war Ehud gestorben, ein anderer Richter.
00:07:37: Taten die Israeliten schon wieder was in den Augen des Herrn Böse war.
00:07:41: Der Herr aber lieferte sie Jabin aus, der war König von Kanan und regierte in Hasua.
00:07:46: Der Kommandant seines Heeres hieß Sizarah und hatte sein Hauptquartil in Harushet-Guyim.
00:07:52: Die Israeliten schrien zum Herrn um Hilfe, denn Jabin verfügte über neunhundert eiserne Streitwagen.
00:07:59: Zwanzig Jahre unterdrückte er die Israeliden mit Gewalt!
00:08:03: Und dann kommt der Satz und der Borat war eine Prophetin und Richterin.
00:08:09: Dieser König, der Kananiter Yabin in Hasor und Sizarah seine rechte Hand – das war eine große Militärmacht!
00:08:16: Die hatte die damaligen Panzer, die eisernen Wagen und ließen sie auffahren an der Grenze.
00:08:22: Zwanzig Jahre Unterdrückung und das Recht des Stärke.
00:08:28: Und dort die Israeliten der Richterzeit, die als kleine Gruppe das aushalten müssen und als Fügung des Sehen durch den eigenen Gott.
00:08:38: Sie erklären sich diese Kräfteverhältnisse so.
00:08:41: sie sagen unser starker Gott hat uns in die Hand von Jabin gegeben dem fremden König um uns eine Lektion zu erteilen denn wir sind haben ungerecht gelebt und deswegen werden wir gerade beherrscht.
00:08:56: also ich möchte nicht in einer Welt der stärkeren Leben.
00:09:00: Ich möchte nicht in einer Welt der Zeit der Richter leben, aber heute, dreitausend Jahre später sehen die Dinge sehr ähnlich aus.
00:09:12: In China wurden demokratische Regeln in Hongkong ausgehebelt, junge Menschen wurden inhaftiert weil sie demonstriert haben und sie wurden weggesperrt.
00:09:21: Russland hat die Krim besetzt, erst haben sie ihre eisernen Wagen aufgefahren und gesagt wir führen keinen Krieg.
00:09:27: Sie nennen es ja bis heute nicht Krieg, haben dann die Ukraine überfallen und bisher schon zigtausend Kinder verschleppt und Unzählige getötet.
00:09:35: Und der amerikanische Präsident erzählt uns heute dass er gar kein Krieg gegen den Iran führt und morgen bombardiert er ihnen.
00:09:40: und heute will er den Friedensvertrag unterstreiben von dem er morgen sagt das er ihn wieder droht und sie auslöscht die Zivilisation Irans und so weiter und sofort.
00:09:53: Bibelleser schütteln ja den Kopf, wenn sie Gewalttexte im alten Testament liegen.
00:09:58: Besonders in dem Buch Josohan Richter.
00:10:01: Ich möchte auch den Kopf schückeln aber auch über die Gewalt heute.
00:10:06: Wäre da nicht Deborah?
00:10:08: In dieser Welt der Machos und der Militias ist diese Frau, die prophetisch redet!
00:10:16: Die Prophetin erinnert den israelitischen König daran dass Gott ein Gott der Freiheit ist Dass der Gott Israel nicht Unterdrückung wünscht, sondern dass er eine neue Welt der neuen Kräfteverhältnisse will.
00:10:31: Eine Welt in der Männer und Frauen auf Augenhöhe miteinander Gesellschaft gestalten.
00:10:36: Eine welt in der Gott entscheidet welche Herrschaft sich durchsetzt.
00:10:41: Belesenen richter vier ab vers sechs.
00:10:44: Der Boral ließ nun Barak zu sich rufen.
00:10:47: Er war der Sohn des Abinoam und stammte aus Kaddish im Gebiet von Naftali.
00:10:51: Zu ihm sagte sie Ist es nicht so, dass der Herr, der Gott Israel dem Befehl gab?
00:10:56: Aufzieht zum Berg Tabor!
00:10:59: Führte Zehntausend Mann aus Naftali und Sebulun dorthin.
00:11:03: Dann will ich dir dafür sorgen, dass da Kommandant Sieserer dir entgegenzieht – und mit Jabbinsheher seinen Streitwagen und Truppen.
00:11:10: Und am Bachkischon wirst du auf ihn treffen und dann gebe ich Gott ihn in deine
00:11:15: Gewalt.".
00:11:16: Barak antwortete ihr «Wenn Du, der Borah, mit mir kommst, dann geh' ich mit».
00:11:23: Nur solltest du wissen, wenn nicht, dann gehe ich nicht
00:11:26: mit.".
00:11:28: Darauf sagte sie.
00:11:29: Ja!
00:11:30: Ich komme mit dir.
00:11:32: Nur sollst du wissen?
00:11:33: Du ziehst jetzt in die Schlacht doch rum wirst er auf diesem Weg nicht ernten.
00:11:39: Der Herr wird Sieserer in die Hand einer Frau geben.
00:11:43: Dann stand Deborah auf und ging mit Barak nach Kettisch.
00:11:48: Dort stellte Barak ein Her zusammen.
00:11:49: Zehntausend Mann aus Naftali und Sebulon folgten ihm.
00:11:53: Auch Deborah war dabei.
00:11:55: Cisarra hatte die Nachricht erhalten.
00:11:57: Barak, der Sohn des Abinoams steht beim Berg Tabor!
00:12:00: Da führte er alle seine Streitwagen zusammen insgesamt neunhundert Eiserne-Wagen.
00:12:04: auch ließ da alle seine Fußsoldaten antreten Führte sie von Haruschet Goyim an den Bach Kishon und Derbora sagte zu Barak schlaglos.
00:12:12: heute gibt der Herr Cisara in deine Gewalt.
00:12:15: Der Herr selbst zieht vor dir her.
00:12:17: dazu Barak vom Tabo los und die Zehntausend Mann folgt ihm.
00:12:26: Zwanzig Jahre sind diese Kräfte-Verhältnisse unverrückbar.
00:12:30: Jabin hat mit seinem eisernen Wagen und seinen Soldaten das Sagen, wer sonst?
00:12:35: Und jetzt kommt die Propheten Dara derbura oder innert, die unterdrückten an Gottes Verheißung.
00:12:43: Wenn du in den Kampf ziehst, dann wird Gott handeln.
00:12:46: Wenn du Mut hast, in diese Auseinandersetzung zu gehen Dann wird Gott den Gegner überwinden.
00:12:51: Gott wird den Gegnen an deine Hand geben Denn das Schicksal der Welt liegt im Gottes Händen.
00:12:57: Und Barack erinnert sich Erinnert dich und zwar eine Frau erinnerte ihn daran Dass Gott es doch fahreisten hat Scheint selbstverständlich aber es ist überraschend.
00:13:07: Hätte man damals und bis heute eher das Rollenbild von Frauen Wie in den Märchen der Brüder Grimm dann würde das gar nicht funktionieren, diese Rollenthalte.
00:13:18: Also in einem Aschenpüttelmärchen das arme Mädchen, dass von zwei Konkurrentinnen gemobbt wird – das muss eine Asche sitzen und Erbsen zählen und wartet natürlich auf ihren Traumprinzen!
00:13:28: Und der Traumprins, wenn der kommt, dann geht die Verheißung an Aschenpytteln in Erfüllung.
00:13:35: Und dieses scheinbar harmlose Bruder-Grimm-Märchen Dieses Märchen hat eine subtile Botschaft und viele kleine Mädchen gehabt.
00:13:41: Der Mann ist der Held, der Man ist der Prinz, der Mann ist er, der Kriege gewinnt!
00:13:45: Der Mann is' der, der die Frauen erobert... ...der Mann is', der diese Frauen, die kleinen Mädchen von denen sie sich herobern lassen.
00:13:51: Und ihr könnt bis in alle Walt Disney Filme usw.
00:13:54: das bis heute nachvollziehen.
00:13:57: Viel älter als Brüder Grimm.
00:13:59: Die Märchen der Brüde Grim in unserer Grimmstadt zeigt hier eine Frau in einer ganz anderen Rolle.
00:14:06: Die Frau ist hier die Leiterin die Ratgeberinnen, die Propheten.
00:14:11: Und es wird sogar noch ironisch weil man muss ja fast lachen.
00:14:15: wie reagiert Barak darauf dass ihm gesagt wird ziehen die Schlacht und du wirst gewinnen?
00:14:20: er sagt zu der Frau ich gehe nur wenn Du auch gehst sonst gehe ich nicht!
00:14:26: Ja wie ein kleiner Junge der jemand braucht der entschützt, der ihn begleitet der eine Mutter braucht Der kleine Barak braucht noch seine Mama.
00:14:35: ohne sie wird er nicht kämpfen Und das ist ungewöhnlich, ungewönlich erzählt.
00:14:40: Das soll uns zum Schmunzeln bringen!
00:14:42: Denn wir brauchen als Männer und Frauen Schutz Begleitung.
00:14:46: Das brauchen wir beide – und hier braucht es auch der Mann ganz besonders.
00:14:50: Wir brauchen Mütter im Glauben ja auch Väter.
00:14:56: Ein kurzer Sprung durch die Zeiten in die Geschichte der ersten Christen In das neue Testament.
00:15:03: Pfingsten haben wir hier im Gottesdienst, wie in allen evangelischen Kirchen die Predigt des Apostel Petrus gehört.
00:15:09: Von dem Verständigungswunder!
00:15:11: Menschen aus allen Himmelsrichtungen kamen zusammen und haben sich auf einmal verstanden, obwohl sie unterschiedliche Herkünfte haben und sprachen.
00:15:18: Und dann heißt in der Apostelgeschichte II nachdem das passiert ist datart Petrus vor die Menge zusammen mit den anderen Elferposteln.
00:15:26: Mit lauter Stimme wandte er sich an die Leute Ihr Leute von Judea, Bewohnern von Jerusalem.
00:15:33: Lasst euch erklären was hier vorgeht.
00:15:35: Hört mir gut zu!
00:15:36: Die Leute hier sind nicht betrunken wie ihr meint?
00:15:39: Es ist ja erst die dritte Stunde des Tages.
00:15:41: Nein, was hier geschieht hat der Prophet Joel vorher gesagt Gott spricht.
00:15:46: das wird in den letzten Tagen geschehen.
00:15:49: Ich werde mein Geist ausgießen über alle Menschen.
00:15:53: Eure Söhne und Töchter werden als Propheten reden Eure jungen Männer werden Visionen schauen, eure Alten werden von Gott gesandte Träume haben.
00:16:02: Über alle die mir dienen, Männer und Frauen", sagt Petrus, werde ich in diesen Tagen meinen Geist ausgießen und sie werden als Propheten
00:16:11: reden.".
00:16:14: Also prophetisch reden, reden in der Kraft des Heiligen Geistes und Gott dienen.
00:16:18: werden nach der Petrus-Predicht zu Pfingsten Söhne und Töchter, Männer oder Frauen alte und jungen, entscheidend ist die Begabung durch den Geist Gottes.
00:16:29: Nicht das Geschlecht!
00:16:30: Nicht das Alter!
00:16:32: Nicht die vorherige oder gesellschaftliche
00:16:34: Position!".
00:16:36: Wenn wir also überlegen, was für eine Gemeinde wollen wir leben als Christen nach dem neuen Testament.
00:16:41: Wenn wir Gemeinden vom Geist Gottes her denken dann gibt es keine traditionelle Schöpfungsordnung die schon vorher festlegt was nur Männer und was nur Frauen tun dürfen sondern dann gibt das mit der Petrus Predigt einen Neuschöpfung durch den heiligen Geist.
00:16:56: und in dieser Welt dienen Männer und Frauen gemeinsam.
00:17:00: Das liegt an den individuellen Begabungen für welche Aufgabe und Position ein Mensch berufen wird, nicht an seinem Geschlecht.
00:17:08: Und was Petrus hier predigt, hebt die traditionellen Rollenzuschreibung auf.
00:17:14: Ironischerweise ist die Kirche, die sich auf Petrus beruft heute eine Kirche in der Frauen nicht leiten und predigen dürfen.
00:17:23: Aber der Original-Petrus hat das eigentlich anders gepredigt.
00:17:27: nach meinem evangelischen Verständnis müssten wir mit dem Papst mal diskutieren.
00:17:33: Im alten Testament haben wir jetzt eben eine Emanzipationsgeschichte gehört.
00:17:38: Diese Geschichte aus dem Richterbuch erzählt ja von einer Mutter Israels und später singt sogar Israel, von dieser Frau Deborah.
00:17:47: Das werden also Worship oder Gospel Songs könnte man sagen.
00:17:50: aber sie besingen nicht Deborah als Waschfrau und Hausfrau die den Haushalt immer so gut gemacht hat solche Lieder gibt es auch im alten Testament sondern Sie besingen diese starke Frau die leiten darf Die Wegweisung gibt Ja die Wegführung gewährt.
00:18:05: Und Deborah ist sich ganz bewusst ihrer Rolle und gewährt ihren Beistand dem Mann Barak.
00:18:13: Ja, ich komme mit dir!
00:18:15: Nur diesem König Israel hat die Frau noch eine Lektion zu erteilen.
00:18:18: sie sagt ihm ja nicht nur Ich komm' mit dir und dann wirst du gewinnen.
00:18:21: Sie sagt eben Du sollst wissen Du ziehst jetzt in die Schlacht doch Ruhm wirst er auf diesen Weg nicht ernten.
00:18:29: Der Herr wird Caesarer In die Hand einer Frau geben.
00:18:35: Und tatsächlich erzählt das Richterbuch dann, dass der Kommandant Cisarra nicht als Held in der Schlacht stirbt sondern schlafend im Zelt von der Frau Jael mit einem Zeltflock getötet wird.
00:18:50: Ihr erschreckt!
00:18:51: Wie will man sonst einen Kommandanten umbringen?
00:18:53: Aber durch eine Frau.
00:18:57: Deborah sieht es kommen und sie sagt aus dem weltlichen König unter geistlichen Gemeinden wer bekommt denn den Rom?
00:19:05: Wer bekommt denn die Ehre?
00:19:10: Für menschliche Ehre sind bis heute Menschen bereit ihr ganzes Leben einzusetzen, sogar zu sterben.
00:19:17: Und sie sind bereit dafür zu lügen, zu betrügen andere Menschen zu unterdrücken ihre eisernen Panzer aufzufahren und Raketenarsenale für ihre eigene Ehre, für eigenen Triumphbögen, für ihre eigenen Namen, für das was sie groß macht!
00:19:37: Bis heute wären ja große Militärparaden zur Ehre der eigenen Helden.
00:19:43: Diese Geschichte redet von einer ganz anderen Ehre.
00:19:47: Die Kriege der Richterzeit ist doch erstaunlich, sollen ohne Beute geschehen und ohne Ruhm der Menschen!
00:19:55: Mal ehrlich wenn es nicht zu Gewinnen gibt in einem Krieg kein Öl, kein Land, keine Sklaven, kein Gold würde man dann noch Krieg führen?
00:20:07: Würde man da noch den Streit suchen, wenn man davon gar nichts hat?
00:20:12: Deborah sagt Barak die Ehre wird Gott zuteil werden.
00:20:16: Barak, dein Name wird nicht besungen werden sondern der Name Gottes.
00:20:21: und für dich als Lektion sag ich es dir noch mal Sieserer wird nicht durch einen Mann ermordet, sondern durch eine Frau.
00:20:27: Deborah und Jael das sollst du lernen Nicht weil des Frauen sind, sondern damit es um die Ehre Gottes geht.
00:20:35: In welcher Welt und Gemeinde möchte ich leben?
00:20:39: Das wäre schon ein Wunschwelt.
00:20:40: Eine Gemeinde in der sich möglichst alle Beteiligten auf die Ehre Gottes ausrichten.
00:20:47: Eine Gemeinde in der es um die Ehren Gottes geht, eine Gemeinde, die den Namen Jesu groß machen will und wo es nicht um die Gemeinde am Möncheberg geht und ihre Legacy oder unsere einzelne Akteure in der Gemeinde sondern es ist die Gemende Jesu!
00:21:03: Die Gemeinde die zu Jesus Christus gehört und vor ihm werden sich beugen alle Knie im Himmel und auf Erden.
00:21:11: Barak bedeutet übrigens Blitz Aber Barak ist hier in der Geschichte nicht der starke Mann, sondern der, der eine Frau raucht und dem ein Licht aufgeben muss.
00:21:21: Ein Blitz tatsächlich!
00:21:22: Er braucht nämlich um sein Leben zu gewinnen und um die Ehre Gottes höher zu achten als seinen eigenen Ruhm – die Weisheit der Propheten Derbora und die Pädagogik Gottes.
00:21:34: Und nach allen diesen Ereignissen senkt Deborah dann einen Loblied.
00:21:37: Dieses Loblied dient
00:21:39: Gott.".
00:21:40: Gott hat uns in auswegloser Situation nach zwanzig Jahren Unterdrückung geholfen und geschützt.
00:21:47: Gott hat durch seine Gaben Menschen berufen, dieses Lied besingt Deborah.
00:21:52: Alles Leben in Israel stand still, singt Richter Fünftern.
00:21:56: doch dann bist du aufgestanden, Deborah!
00:21:58: Aufgestanden wie eine Mutter Israels denn Gott braucht Väter und Mütter des Glaubens.
00:22:03: Ich glaube wir können für jeden dankbar sein er oder die zu einem Mutter oder Vater im Glauben geworden ist, der begleitet hat.
00:22:11: Und mit diesem alten Text können wir in der Gemeinde Gott darum bitten, dass jeder seinem ihren Platz findet unter seiner oder ihrer Palme.
00:22:21: Da können wir lernen einüben das Männer und Frauen auf Augenhöhe gleichberechtigt auseinandersetzung suchen und gewinnen, indem es um die Ehre Gottes geht.
00:22:32: Jesus lehrt beten sein Reich komme Sein Wille geschehe.
00:22:37: Das ist mein Gebet Und das ist auch mein Gebet für deinen persönlichen Edemstieg.
00:22:40: Wenn du dich fragst, ja wo ist denn der Ort?
00:22:43: Meine Palme sozusagen!
00:22:45: Das is' auch mein gebet für uns als Gemeinde am Müncheberg.
00:22:49: Amen.
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