Pfingsten
Shownotes
Pastor Dr. Michael Rohde predigt über das Pfingstwunder der Verständigung in der Apostelgeschichte Kapitel 2.
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00:00:13: Liebe Gemeinde, das erste Fingsfest hat Menschen aus völlig verschiedenen Kulturen und Lebenswelten und Hintergründen in Jerusalem zusammengebracht.
00:00:22: Und die haben miteinander geredet, aufeinander gehört – und sich verstanden!
00:00:29: Fingsten ist ein Wunder der Verständigung.
00:00:34: So etwas brauchen wir heute ganz besonders in unserer Gesellschaft und wahrscheinlich auch als Einzelne.
00:00:40: Gehört und verstanden zu werden und dem anderen zuzuhören, und ihn auch zu verstehen.
00:00:48: Und dabei auch noch von wunderbaren Dingen zu hören die Gott getan hat.
00:00:53: Also das wäre einer meiner Träume für Gemeinde dass wir ein Verständigungsort sind.
00:01:00: Ein Ort wo du dich selber angenommen fühlst und gehört.
00:01:04: Und einen Ort wo Du ein Übst andere zu verstehen und ihnen zu zuhören.
00:01:11: Wie schön wäre das?
00:01:12: Die Sehnsucht nach Verständigung.
00:01:15: Ich glaube, dass es sehr aktuell ist.
00:01:17: Denn in unserer Gesellschaft gibt es Verständigungsprobleme und das ist nicht nur so meine private Einschätzung sondern es gibt eine Studie die befragt hat wie die Stimmungslage in unserer gesellschaft ist zum Thema verständigungsporte In einer polarisierenden zeit und Daniel Hirsch hat das zusammengefasst Und ich möchte euch ein paar dieser Ergebnisse nennen.
00:01:39: vier von fünf bundesbürgern nehmen eine spaltung der gesellschaft war.
00:01:44: Nach Meinung der meisten verläuft diese Spaltung zwischen einer kleinen Minderheit und einer großen Mehrheit der Gesellschaft nicht zwischen zwei gleichgroßen Lagern.
00:01:55: Und siebzig Prozent der Bevölkerung sind davon überzeugt, dass Diskussionen über wichtige Themen in der Öffentlichkeit heute weniger sachlich, weniger respektvoll geführt werden als früher.
00:02:07: Jeder Dritte hat persönlich schon erlebt, Diskussionen zu polarisierenden Themen unsachlich und respektlos geführt werden.
00:02:17: Polarisierende Themen werden vor allem in einem engeren sozialen Umfeld diskutiert aber die Mehrheit der Bundesbürger vermeidet Themen um Konflikte auf den Weg zu gehen.
00:02:29: Sprechen Sie nicht an!
00:02:31: Nicht im Beruf, nicht in der Nachbarschaft, nicht beim Einkaufen.
00:02:36: Ein Drittel der Bundesbürger hat wegen unterschiedlicher Meinung zu Themen schon einmal den Kontakt zu einer Person im Umfeld verringert oder sogar abgebrochen.
00:02:45: Zweiunddreißig Prozent haben, jeder drei von zehn haben schon einen Kontakt abgebrochene weil sie sagen man kann nicht mehr miteinander reden.
00:02:55: und trotz der Konfliktvermeidung gibt es ein ganzes großes Bedürfnis.
00:02:59: sixty-four Prozent sagen, ich würde mich gern verständen.
00:03:03: Und die meisten tun das noch in Familie und Freundeskreis.
00:03:06: dort redet man noch über Themen.
00:03:09: also wir leben in einer Spannung unserer Gesellschaft.
00:03:12: da sind polarisierende Themen und auch Frust darüber und irgendwie die Sehnsucht danach sich besser zu verstehen.
00:03:21: und umso erstaunlicher ist der Bibeltext indem erzählt wird dass ungeplant überraschend Menschen sich verstehen.
00:03:31: In Jerusalem war gerade das jüdische Wallfahrtsfest, das Wochenfest Pente Kostee-Fünfzig und viele Menschen kamen zu diesem Festival zusammen.
00:03:40: Und was dann passiert ist erstaunlich!
00:03:43: Ich lese uns den Text.
00:03:44: Schließlich kam das Fingstfest Apostletichte II erst mal die Vierzehnferse am Anfang.
00:03:50: Auch an diesem Tag waren sie alle wieder an dem selben Ort versammelt.
00:03:54: Plötzlich setzte vom Himmel hier ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm, das ganze Haus in dem Sie sich befanden war von diesen Brausen erfüllt.
00:04:02: Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen die sich verteilten und sich auf jeden einzelne von ihnen niederließen.
00:04:09: Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und sie begannen im Fremden Sprachen zu reden.
00:04:16: Jeder sprach so wie der Geist es ihm eingab!
00:04:19: Wegen des Pfingstfestes hielten sich damals Fromme Juden aus aller Welt in Jerusalem auf.
00:04:26: Und als nun jenes mächtige Brausen vom Himmel einsetzte, strömten sie in Schaden zusammen – Sie waren zutiefst verwirrt!
00:04:34: Jeder hörte die Apostel und die bei ihnen waren in seiner eigenen Sprachrede.
00:04:42: Fassungslos riefen sie, sind das nicht alles Galilea, die hier reden?
00:04:47: Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört.
00:04:53: Wir, wir sind doch Pater und Meda.
00:05:00: Wir kommen aus Mesopotamien und aus Judea, aus Cappadozion, aus Pontus.
00:05:04: Aus der Provinz Asien, aus Frügien, Pampfilien oder aus Ägypten.
00:05:07: Aus den Gegend von Zirene in Libyen sogar aus Rom sind Besucher hier sowohl solche die vom Geburt Juden sind als auch nicht Juden denen jüdischen Glauben angenommen haben.
00:05:18: Auch Kräter und Araber befinden sich unter uns Und wir alle hören sie In unserer eigenen Sprache Von den wunderbaren Dingen reden Die Gott getan hat.
00:05:30: Alle waren außer sich vor Staunen.
00:05:33: Was hat das zu bedeuten, fragte einer den anderen?
00:05:37: Aber keiner hatte eine Erklärung dafür!
00:05:39: Es gab allerdings auch einige die sich darüber lustig machten.
00:05:43: Die haben so viel süßen Wein getrunken, spotteten sie.
00:05:49: ein Verständigungswunder.
00:05:53: Also ich werde den Text immer noch erstaunlich also auch wenn ich ihn schon öfter gelesen habe dass Menschen aus ganz verschiedenen Orten zusammenkommen sich begegnen an einem Ort, das ist erst mal die Voraussetzung dafür in Jerusalem.
00:06:07: Waren sie erstmal versammelt?
00:06:09: Erstmal braucht man auch äußere Gemeinschaft also irgendeine Notwendigkeit zusammenzukommen.
00:06:16: um ein Wir-Gefühl zu entwickeln braucht es Orte an dem man sich trifft Versammlungsorte Sammelpunkte Treffpunkte eben Begegnung und Menschen aus allen Himmelsrichtungen treffen sich zum Wochenfest.
00:06:31: Und jetzt bringt aber jeder seine Kultur, seine eigene Muttersprache.
00:06:35: Seine Denkweise, seine Gewohnheiten mit, seine Art zu leben!
00:06:41: Das war ein Stimmengewürr.
00:06:43: Ein Fremdsprachengewyrr... Wie ist das mit der Mutterssprache?
00:06:52: Aktuell nutzen Studierende aus Kanada unsere Räume um Deutsch zu lernen.
00:07:01: Deshalb die kanadische Flagge hier in den Räumen.
00:07:04: Über siebzig Studierende sitzen hier in den oberen Räumen und da hängen im Moment Lernsettel- und Textabschnitte aus dem Buch Momo von Michael Ende, weil Sie damit Deutsch lernen.
00:07:14: Es ist nämlich mühsam eine Fremdsprache zu lernen – und Deutsch besonders!
00:07:19: Ich selber... Ihr seht mich hier.
00:07:22: Nach dem Abitur war ich mit Engländern zusammen in Brasilien.
00:07:25: Deshalb die brasilianische Flacke und wir haben ganz intensiv portugiesisch gelernt in unserem Team, die Engländer unterdeutsche Und dann sind wir an die Haustürm gegangen und dann haben wir in unseren Portugiesischen angefangen zu sagen Ich bin Michael, ein Missionar aus Deutschland und ich bin hier für sechs Monate Nicht sehr besonders, als fanden es vielleicht witzig aber fanden sich jetzt nicht so besonders eingeladen.
00:07:58: Als wir in dem Ort Schröder waren Aber als sie dann hörten dass ich Deutsch spreche da ging ihr Herz auf weil Sie selber Migranten aus Deutschland waren in der zweiten Generation und Deutsch ihre eigentliche Muttersprache war.
00:08:13: Und auf einmal konnte ich Ihre Mutterssprache sprechen und das Herz veroffenten!
00:08:18: Sie haben die Einladung angenommen.
00:08:20: Die eigene Muttersprache, das nämlich die Sprache des Herzens.
00:08:25: Die Sprachen der du träumst.
00:08:28: Die sprachen der Du denkst.
00:08:30: Eine eigene Muttersprache fühlt man sich am wohlsten!
00:08:33: Die Mutterspreche hat jeder schon gehört bevor er geboren wurde im Leib der Mutter.
00:08:41: Pfingsten hat ein unheimliches Wunder bewirkt Menschen aus verschiedenen Regionen und Ländern wurden so vom heiligen Geist erfüllt dass sie in einer anderen Sprache sprechen konnten, die sie nicht beherrschten und dass Sie andere hörten in der eigenen Muttersprache.
00:09:00: Das war ein Sprach-und Einhörwunder, ein Verständigungswunder!
00:09:07: Und der Heilige Geist hat diese Menschen mit einem brennenden Verlangen beschenkt sich zu verständigen.
00:09:17: Diese Energie dieses Feuer vom Heiligen Geist, diese Leidenschaft hat den Menschen so erfüllt das sie sich verständigt wollten.
00:09:25: Sie haben darauf gebrannt, zu kommunizieren.
00:09:30: Wir sagen manchmal jemanden eine flammende Rede gehalten aber in diesem Text ist von Flammenzungen die Rede wo alle miteinander reden wollen.
00:09:42: nicht einer der Rede sondern ganz viele die diese brennende dynamische Kommunikation führen wollen.
00:09:48: sie sagen ich möchte den anderen verstehen und ich höre den anderen und ich verstehe es und damit hat niemand gerechnet.
00:09:57: Das war zum Staunen.
00:09:59: Wie konnten diese einfachen Menschen aus Galilea, die nur arameisch konnten oder hebräisch plötzlich Grieche sprechen?
00:10:07: Mesopotamische sprechen, Ägypte sprechen, Persen sprechen, Arabische sprechen – das bleibt zum Stauen.
00:10:16: wie der Heilige Geist Verständigung bewirken kann.
00:10:20: und wir spüren hier Gott will verständigen!
00:10:24: Er kehrt hier auch etwas um, was in der Urgeschichte erzählt wird.
00:10:27: Wo die Menschen sich einen großen Turm bauen wollen, um Gott näher zu kommen?
00:10:31: Nein!
00:10:31: Um so groß zu sein wie Gott und dann werden die Sprachen verwirrt und die Menschen verstehen sich nicht
00:10:37: mehr.".
00:10:37: Und hier umgekehrt im Jerusalem vor über als zweitausend Jahren jeder hört den anderen in der eigenen Sprache sprechen und denkt ich verstehe ja was du sagst.
00:10:51: am Mittwoch bei Bibel im Gespräch haben wir auch über diesen Text angefangen zu sprechen Und wir haben einige Hindernisse beim Verstehen zusammengetragen.
00:10:59: Äußere Hindernisse und innere Hindarnisse.
00:11:03: Da fallen dir bestimmt auch welche ein, äußere Hindernisse wenn viele durcheinander reden ist das für einige ganz schwer noch den einen zu hören oder wenn undeutlich gesprochen wird oder zu leise oder zu laut oder falsch betont oder wenn ich die Sprache eben nicht kenne.
00:11:20: und es gäbe noch mehr äußeren Hindernissen.
00:11:23: aber Wir kamen auch auf innere Hindernisse beim Verstehen zu sprechen.
00:11:29: Wenn ich gedanklich mit etwas ganz anderem beschäftigt bin, also aufgrund unserer neuen Boxen und der tollen Technik, bin ich mir sicher dass du mich akustisch gerade hören kannst.
00:11:42: aber ob du mich innerlich hören kannst oder deine Gedanken ganz woanders sind das liegt nicht an der Akustik.
00:11:55: die innere Einstellung kann sogar jenseits von der Predigt im Alltag verhindern, dass wir etwas hören was der andere sagt.
00:12:04: Die eigenen Vorurteile die eigene Voreinstellung die Unterstellung auch das man etwas nicht wahrhaben will kann dazu führen dass ich es nicht höre obwohl es gesagt wird.
00:12:19: und da gibt es dramatische Erfahrungen oder welche, die das sehr veranschaulichen.
00:12:24: Der Tübinger Professor Bernard Perksen hat ein unglaublich lesenswertes Buch über das Zuhören geschrieben.
00:12:29: einen Spiegelbesseller zuhören Die Kunst sich der Welt zu öffnen und zwei Dinge daraus möchte ich euch kurz nennen.
00:12:37: eine Unterscheidung, die er macht ist zwischen dem Ich-Ohr und dem Du-Ohhr Und ich glaube da heilige Geist will auch was dran ändern.
00:12:46: Das Ich-Ohr Das is so'n Ohr mit egozentrischer Aufmerksamkeit entlang meiner Vorteile.
00:12:56: Ich frage mich, wenn ich was höre, stimmt das Gesagte mit dem überein?
00:12:59: Was ich auch denke – Mit meinen Interessen, mit meinem Meinung und mit meinen Auffassungen Und mit diesem Filter reagiere ich auch!
00:13:07: Ich filter das weg, was nicht dazu passt oder lehne es auch gleich ab Oder stimme dem zu und ich überlege vielleicht beim Hören schon, was ich denn dazudenke und was ich dazusagen will.
00:13:19: Wenn ich mit dem Ich-Uhr höre dann dringt der andere gar nichts zu mir durch.
00:13:24: Ich bin ganz bei mir.
00:13:28: Und wenn ich mit dem Duoar höre, dann gewähre ich innere Gastfreundschaft.
00:13:33: Dann frage ich in welcher Welt ist das was der andere sagt eigentlich plausibel?
00:13:39: Welchen Sinn macht es für den anderen?
00:13:40: Welches Wert hat es für die anderen?
00:13:43: Ich erkenne die Schönheit oder Fremdheit dessen was der Andere sagt und auch der Stricken.
00:13:48: also mit dem duoar bin ich ganz beim andern.
00:13:53: Diese kleine Philosophie des Hörens hat noch viele Facetten.
00:13:56: Ich glaube, der heilige Geist kann unser Duohr schulen!
00:14:01: Was meinte Andere eigentlich?
00:14:03: Was will er mir sagen?
00:14:05: Bevor ich mich schon empöre dass das ja unmöglich sei und sowas darf man gar nicht sagen Und ich möchte noch eine Facette aufgreifen die ich schon theoretisch genannt habe.
00:14:16: was will ich hören?
00:14:18: Bernhard Perkschen macht dann einigen vier Beispielen.
00:14:21: Ich möchte zwei nennen, schmerzhaft deutlich wie Menschen manchmal nur hören was sie hören wollen.
00:14:29: Das erste Beispiele er erzählt von einem dreinundreißigjährigen Unternehmer Misha der in den Morgenstunden im Februar zweitausendzwanzig von Sirenen und Explosionen der Bomben in der Ukraine aufwacht weil der Krieg begonnen hat und der also im Kriegsgebiet lebt und selber erfährt was passiert.
00:14:48: Und er ruft dann seinen Vater in Russland an, um ihn vom Krieg zu erzählen.
00:14:55: Eintag später und sein Vater sagt zu ihm am Telefon das kann ja gar nicht sein!
00:15:01: Bei euch ist kein Krieg.
00:15:05: und er konnte seinen Vater nicht überzeugen davon dass er gerade Krieg erlebt weil sein Vater den Staatsmedien in Russlands mehr glaubte als seinem eigenen Sohn.
00:15:16: Er wollte es nicht hören.
00:15:22: Perksen erzählt ein zweites Beispiel, das noch viel dramatischer ist.
00:15:27: Im November-Ninzeintneunzig wurde erstmals ein öffentlicher Bericht über fünf Betroffene veröffentlicht, der dem Schulleiter der Odenwaldschule Gerald Becker sexuellen Missbrauch vorwirft und dieser Bericht berichtet davon dass er systematisch seine Schüler missbraucht hat dieser bekannte Reformpädagoge an einer serienomierten Schule.
00:15:52: Kein einziges Leitmedium hat das damals aufgegriffen.
00:15:56: Es erschienen nur ganz paar Artikel in Regionalzeitung, es wollte keiner hören.
00:16:03: Diese renommierte Schule, diese erfolgreiche Reformpädagoge – das wollen wir nicht hören!
00:16:09: Das kann doch gar nicht sein.
00:16:11: und die Aufmerksamkeit versickerte.
00:16:15: Es wollte niemand die Geschichten der Jugendlichen hören, die jetzt erwachsen waren.
00:16:20: Man wollte nicht hören dass mehr als Fünfhundert Schülerinnen und Schüler sexuell Gewalt angetan wurde täglich regelmäßig über Jahre.
00:16:29: Und erst als eine neue Leiterin an die Schule kamen, zwei Tausend Sieben!
00:16:33: Und sie war bereit zuzuhören und Glauben zu schenken und sich dafür zu interessieren, obwohl sie in der Position war, die Schule zu leiten.
00:16:43: Haben immer mehr ihre grausamen Geschichten erzählt.
00:16:46: Als ich am Mittwoch kurz fragte was verbindet ihr mit der Odenwaldschule sagten alle gleich Missbrauch?
00:16:53: Die Schule ist auch geschlossen worden danach.
00:16:56: Das ist aber erst heute so, vor zwei Jahren wollte man das nicht hören.
00:17:01: Da war es die erfolgreiche reformpädagogische Schule.
00:17:05: Was will ich damit sagen?
00:17:08: Manchmal schließen sich unsere Ohren schon vorher weil wir es nicht hören wollen.
00:17:16: Weil wir uns selber vielleicht schützen wollen und nichts verletzt werden wollen oder es nicht wahr haben wollen.
00:17:21: Und das kann auch im innersten Zirkle sein wenn das eigene Kind einem Zumute zu sagen, wann es sich unwohl fühlt.
00:17:28: Wir wollen es nicht hören oder jemand mit dem wir vertraut sind oder andere Dinge die wir nicht hören wollen.
00:17:34: und deshalb ist die Frage wie kann der heilige Geist mich dazu bewegen dass ich hören kann und auch hören will was der Andere zu sagen hat?
00:17:45: So schnell reden wir vom Hören auf Gott.
00:17:48: da ist ja auch die Frage Will ich auf Gott hören?
00:17:50: Will ich das hören was Gott mir sagt?
00:17:54: unsere Geschichte ist im völligen Kontrast zu diesen Beispielen.
00:17:58: Hier geschieht ein Wunder, die Menschen hören und verstehen was wird ihnen denn erzählt?
00:18:06: Erstaunlich am Text wird den Leuten erzählt von wunderbaren Dingen, die Gott getan hat!
00:18:17: Denn dieser Geist Gottes hat die Zunge gelöst das Leute mutig waren und fröhlich dabei von Jesus zu reden.
00:18:23: Dieser Geist hat ihm die Freude geschenkt von dem Ding zu reden die wunderbar sind, die Gott getan hat und das alles geschieht öffentlich.
00:18:31: Alle sollen das hören!
00:18:32: Und alles was sie von Jesus erzählen können – Von der Krippe bis zum Kreuz bis zum leeren Grab – erzählt davon dass Gott die Menschen liebt und dass er sie verwandeln will durch die Liebe Gottes.
00:18:45: und er will, dass wir die Liebe Gottes empfangen und weitergeben.
00:18:49: Auch in dieser Situation gibt es Menschen, die das nicht hören wollen.
00:18:55: Die spotten sogar darüber.
00:18:57: Sie hören die Sprache, aber sie machen sich lustig darüber und sagen, ach, wir haben so viel Wein getrunken.
00:19:02: Deshalb halten die hier so flammende Reden!
00:19:04: Ihr seid doch betrunken?
00:19:05: Was hat euch denn
00:19:06: aufgeputscht?".
00:19:09: Petrus hat eine andere Deutung für das was da geschieht.
00:19:12: Und das hören wir jetzt nochmal im Original in Apostelgeschichte II, Apfers XIV.
00:19:21: Jetzt trat Petrus zusammen mit den elf anderen Aposteln vor die Menge.
00:19:25: Mit lauter Stimme erklärte er Ihr Leute von Judea und ihr alle, die ihr zurzeit hier in Jerusalem seid – ich habe euch etwas zu sagen was ihr unbedingt wissen müsst.
00:19:35: Hört mir zu!
00:19:37: Diese Leute hier sind nicht betrunken wie ihr vermutet.
00:19:40: Es ist doch erst neun Uhr morgens.
00:19:42: Nein, was hier geschieht ist nichts anderes als die Erfüllung dessen was Gott durch den Propheten Joel angekündigt hat.
00:19:51: Am Ende der Zeiten So sagt Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.
00:19:57: Dann werden eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden!
00:20:01: Die Jüngeren unter euch werden Vision haben und die älteren prophetische Träume – sogar über die Dienerinnen und Dienern, die an mich glauben, werde in jener Zeit meinen Geists auch gießen.
00:20:11: Auch sie werden profitisch
00:20:13: reden.".
00:20:16: Also Paulus malt hier ein Bild von Gemeinschaft, von christlicher Gemeinschafe, von Kirche, von Gemeinde in der die Unterschiede, die es zwischen Menschen gibt, ihr Gewicht verlieren.
00:20:28: Es zählt in der Gemeinde Jesu nicht mehr zu welchen Geschlechte gehörst.
00:20:33: Ob du Mann bist oder Frau oder einem anderen Geschlecht?
00:20:35: Es zählt nicht!
00:20:36: Es zehlt in der Gemene Jesu nichts zu welcher Altersgruppe du gehörest, ob du eher junger bist oder älter.
00:20:42: Eszählt nicht welchen Staates du in der Gesellschaft hast.
00:20:45: Damals war eine Sklave und freier also in welcher Hierarchie du stehst.
00:20:49: Der Prophet Joel hat vorausgesagt, dass der Heilige Geist diese Unterschiede, die es gibt verbindet.
00:20:56: Der Geist Gottes überwindet die Grenze der Geschlechter des Alters und des Statuses.
00:21:02: Dann entsteht eine neue Gemeinschaft – eine neue Verbundenheit!
00:21:07: Und diese Verständigung ist öffentlich.
00:21:08: sie ist demokratisch.
00:21:10: Sie ist verbindend weil jeder eine Stimme hat.
00:21:13: Grenzen werden überwunden und die Unterschiede sind da aber kein Hindernis.
00:21:19: Also der Geist Gottes schließt dann in der Gemeinde nicht Menschen aus, weil sie Frauen sind oder weil sie jungen sind.
00:21:26: Oder weil sie einfache Arbeiter sind oder ähnliches.
00:21:31: Sondern der Geis Gottes inkludiert.
00:21:36: und deshalb sagt er am Ende ihr Leute von Israel hört her.
00:21:40: bei dem was wir euch zu sagen haben geht es um Jesus von Nazareth.
00:21:43: durch diesen Mann hat Gott wie alle wisst in eurer Mitte mächtige Taten verbrachte wundergewirkt außergewöhnliche Dinge getan, damit hat er ihn euch gegenüber als seinen Gesandten bestätigt.
00:21:57: Darauf zählt es dass diese Menschen jung und ältere Männer und Frauen in allen Positionen der Gesellschaft von Jesus erzählen.
00:22:11: die Jüngeren und Jünger sind völlig aus dem Häuschen im wahrsten Sinne.
00:22:15: sie verlassen den Raum sie wollen raus Sie wollen das weitersagen.
00:22:20: Wie wunderbar ist das, was Gott getan hat?
00:22:22: Wunderbar ist es, dass es Jesus gibt und den Glauben an ihm.
00:22:28: Deshalb Pfingsten ist eine extrem missionarische Geschichte!
00:22:32: Die Verständigungsgeschichte von Pfingston ist missionarisch.
00:22:35: Mission ist heute ja fast ein verbranntes Wort aber wenn Mission mit so viel Leidenschaften, Mit so viel Liebe, mit so viele Verständnis verbunden sind dann kann das Menschen erreichen.
00:22:47: An diesem Tag sind dreitausend Menschen zum Glauben an Jesus gekommen und haben sich tausen lassen.
00:22:53: Menschen, die erlebt haben wie kann es sein dass ich in meiner Muttersprache die gute Nachricht höre?
00:22:59: Dass ich den anderen verstehe das so viel verschiedene Menschen zusammenkommt.
00:23:05: Pfingsten ist kein Verständigungswunder damit es noch gemütlicher wird und noch kleiner sondern auch Fremde auch andere auch der Nächste.
00:23:13: auf ihn wird zugegangen.
00:23:15: dazu schenkt Gott seinen Geist wie Feuerflammen und löst die Zunge, und erfüllt das Herz.
00:23:22: Und diesen Geist schenke Gott auch heute uns ein.
00:23:25: Gott checkt, dass unsere Gemeinde einen Ort der Verständigung ist – und wird!
00:23:33: Ein Ort an dem Menschen sich verstanden und gehört wissen?
00:23:36: Und an dem ich meinen Du-Ohrschule und du deinen Du-Ohrschuls.
00:23:41: wie meinte Andere das?
00:23:42: Wie kann ich ihn besser verstehen?
00:23:45: Es nicht zu bewerten sondern zu hören und dann auch davon zu reden, was Gott Wunderbares im Leben getan hat.
00:23:53: Das ist die verwandelnde Kraft des Geistes Gottes der uns besser zuhören und verstehen lässt und davon reden lässt wie gut Gottes!
00:24:00: Dafür bete ich, davon möchte ich mit euch gemeinsam in den nächsten Liedern singen und ich glaube das können wir auch im Alltag praktisch einüben – im kleinsten Kreis und dann in die Gesellschaft hinein, die sich nach Verständigung sehen.
00:24:17: Amen.
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