Altern im Wandel

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00:00:13: Sieh, seh ich schon so alt aus.

00:00:21: Das habe ich gedacht als vor einigen Wochen einen Gast am Ausgang nach dem Gottesdienst mich gefragt hat und wann gehst du denn in den Ruhestand?

00:00:31: Sehe ich denn schon so Alt aus, hab' ich mich gefragt weil ich bin jange neunzer dreiundsiebzig zweiundfünfzig Jahre und rein rechnerisch gehe ich in den Rohrstand in fünfzehn Jahren im Jahr zwei tausendvierzig.

00:00:43: Wann merke ich eigentlich dass ich alt werde?

00:00:48: Woran merkt man das, dass man alt ist?

00:00:51: Wenn jemand das erste Mal in der Bahn oder Bus den Platz frei räumt damit du sitzen kannst.

00:00:59: Wenn Jugendliche anfangen dich zu siehten wenn die Haare grau werden?

00:01:05: als mein Vater siebzig Jahre alt wurde Er lebt in Norddeutschland, floh er vor seinem Geburtstag zu uns nach Thüringen und verbrachte den Geburtstag bei uns.

00:01:15: Weil er hoffte da kriegt das dann keiner mit.

00:01:17: Und dann hat jemand in der Gemeinde es aber mitbekommen und nach dem Gottesdienst ihn gesagt ach!

00:01:21: Dann gehst du jetzt ja auf die Achtzigth.

00:01:23: Tja wie ist das?

00:01:26: Mit dem vor dem Alter fliehen?

00:01:29: kann man das?

00:01:32: Ja können schmunzeln über solche Fluchtversuche vor dem alter doch altern is ein natürlicher lebenslanger Prozess, der zum Leben gehört.

00:01:42: Altern gehört zum Leben und Leben ist eine vom Schöpfer- und von der Schöpfung gestellte Aufgabe.

00:01:52: Das Alter verdrängen ist keine Lösung.

00:01:55: das Alter is kein Feind den man besiegen kann und gestern im Kino gab es dann vorher Anti Aging Werbung auch dasses keine Lösungen gibt keine Mittel gegen das altern nicht wirklich.

00:02:10: Erst mal müssen wir festhalten, es ist überhaupt nicht selbstverständlich dass viele Menschen alt werden.

00:02:19: Natürlich nur statistisch!

00:02:21: Denn im Einzelfall kann jemand auch sehr früh sterben doch noch nie wurden so viele Menschen so alt.

00:02:30: Das Gebet Herr Leere uns bedenken das wir sterben müssen das ist nicht an alte gerichtet sondern dann alle menschen in seinem neunzig verszehenden solchen Hungersnöte, Kriege.

00:02:42: Wir haben eben von der Ukraine gehört Gefahren, Krankheiten und Fälle haben immer dafür gesorgt dass Menschen schon früh sterben Und viele Jahrhunderte lang sind Menschen mehrheitlich nicht so alt geworden.

00:02:53: Ihr seht hier die Sterbetafel Von aus.

00:02:57: im damaligen Reichsgebug veröffentlicht war die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer, thirty-fünf Jahre und für Frauen, ein halb Jahre Vor hundertfünfzig Jahren wurden Männer im Durchschnitt fünfunddreißig Jahre alt.

00:03:16: Nach der aktuellen Sterbetafel zwanzig, vierundzwanzig werden Männer in Deutschland seventy-einhalb Jahre und Frauen dreieunachtzig, zwei Jahre alt.

00:03:25: Die Lebenserwartung von Geburt an in Deutschland hat sich in den letzten Hundertfünftig Jahren mehr als verdoppelt Und dazu weigetragen hat der Fortschritt medizinische Versorgungen Hygiene Ernährung, die Wohnsituation, bessere Arbeitsbedingungen und ein ungeheurer Wohlstand in der Region, in der wir leben.

00:03:50: Letzter Woche habe ich gefragt welches Bild hast du von Kindern und von Kindheit?

00:03:54: Und heute ist die Frage welches innere Bild hast Du eigentlich vom Alten und vom Alteren?

00:04:00: Welche Bilder prägen uns als Gesellschaft?

00:04:03: Hast Du einen die positiven Seiten des Alters vorab?

00:04:08: Alter is was wunderbares!

00:04:11: Endlich ruhig werden und abgeklärt Probleme angehen, viel Zeit haben.

00:04:18: Große Erfahrung bringt auch Weisheit mit sich, Zeit mit den Enkeln verbringen und über ihn spielen weniger Pflichten haben, endlich das Leben genießen frei sein.

00:04:30: oder hast du die negativen Seiten vor Augen?

00:04:33: Alter ist nichts für Feignlinge!

00:04:35: Ich meine alter ist brutal grausam der Körper zerfällt Krankheiten werden alltäglich das Gedächtnis stolpert Der Tod ist nicht nur ein romantischer Senzenmann, sondern er ist da.

00:04:45: Du besuchst mehr Beerdigungen als

00:04:47: Geburtstagsfeiern.".

00:04:50: Welches Bild vom Alter hat mehr Farbe?

00:04:55: Bevor ich uns einen Achtzigjährigen aus der Bibel vorstelle, den ich bis zur Vorbereitung der Predigt gar nicht so gut kannte, glaube ich es ist wichtig mit einigen Mythen und Fragen zum Alter nochmal aufzuhören.

00:05:08: Also das Alter – und die Alten gibt es nicht!

00:05:12: Deshalb ist es auch gar nicht gut wenn man in der Gemeinde So Stereotyp redet von die alten Unkrankungen, weil dann heißt alt immer gleich krank sein.

00:05:20: Das stimmt ja gar nicht!

00:05:22: Die Alten gibt es nicht.

00:05:23: in der alten Forschung unterscheidet man zwei oder eigentlich sogar drei Lebensphasen.

00:05:27: Die Go-Go Phase das ist die aktive Phase des alters.

00:05:30: fitte unabhängige Senioren, die reisen, die Hobbys nachgehen, die den Wohlstand in sie haben genießen.

00:05:39: und das kann eine sehr lange Phase sein statistisch mindestens bis achtzig Jahre.

00:05:45: die dritte Lebensphase zwischen Sechzig und Achtzig, die einem Menschen noch geschenkt werden kann.

00:05:51: Und dann gibt es irgendwann die Slow-Go Phase eine Übergangsphase in der man eingeschränkt vital ist.

00:05:57: das Tempo nimmt ab erste körperliche Einschränkungen treten auf Man muss die Aktivitäten vorsichtiger wählen.

00:06:04: Es geht nicht mehr alles!

00:06:08: Die Pflegephase, die No-Go Phase mit einer hohen Abhängigkeit und der Fokus legt auf Pflegebetreuung um medizinische Versorgungen.

00:06:18: Wobei man sagen muss das achtzig Prozent der pflegebedürftigen in Deutschland von Angehörigen zu Hause gepflegt werden und nicht im Pflegeheim.

00:06:27: machen wir uns klar alt werden heißt nicht schlechter werden Und im Alter stellen sich Fragen nämlich In dieser dritten Lebensphase.

00:06:38: Das kann schon mit Sechzig anfragen.

00:06:40: Wann höre ich denn auf, Dinge zu tun die mich bisher bestimmt haben?

00:06:44: Welche Bedeutung hat noch meine Berufstätigkeit und welche hat sie wenn ich nicht mehr berufstätig bin?

00:06:51: Welcher Rolle spielt das Ehrenamt für mich?

00:06:53: Wie gestalte Ich Übergänge in meinem Leben?

00:06:57: Wie gehe ich mit dem Verlust an Status um der, der ich mal war?

00:07:03: Ist irgendjemand bewusst wer ich früher Mal war?

00:07:07: Interessiert das jemanden.

00:07:09: Ist jemand an meiner Geschichte interessiert?

00:07:12: Wie viel in meinem Leben kann ich noch selbst bestimmen.

00:07:18: Bei einem Besuch im Pflegeheim letzte Woche hat mir jemand das gesagt, dass für die Person der größte Einschnitt war.

00:07:24: jetzt auf einmal... Ich musste meinen Personalausweis abgeben und jetzt wird bestimmt wann ich zu essen habe.

00:07:32: Ein Gefühl von großer Einschränkung einer Lustanfreiheit aber eben auch erst im Alter von neunzig Jahren.

00:07:38: in dem Fall Welchen Beitrag kann ich noch leisten, welchen will ich leisten?

00:07:43: Kann das woran ich glaube mich wirklich bis ans Ende tragen.

00:07:50: Also Allzeilen in der dritten Lebensphase bedeutet nicht krank sein oder fliegebedürftig sein.

00:07:56: Das kann im Einzelfall sein aber bis zum achtzigsten Lebensjahr sind nur sechzehn Komma sieben Prozent der Menschen in Deutschland pflegebedürftig.

00:08:05: Das heißt acht oder neun von zehn Personen sind nicht auf Hilfe angewiesen.

00:08:12: Nun, begegnen wir einem Achtzigjährigen aus der Bibel.

00:08:15: Schauen wir auf die Übergänge bei ihm von GOGO zu SLOGO vielleicht auch NOGO.

00:08:20: ein biblisches Beispiel eines Achtzigjährigen.

00:08:23: ich lese uns zweiten Samuel neunzehn und dazu etwas zur Vorgeschichte.

00:08:28: Das ist eine Geschichte am Rande der König David-Geschichte, der um sein Leben fliehen musste, der Kriege geführt hat von seinem eigenen Sohn Absalom verfolgt worden ist, der nun aus Jerusalem ins ostjadanische Floh und sich im Bereich des heutigen jordanischen Königreiches aufhielt.

00:08:47: Und er dann um seinen Sohn absalom trauerte.

00:08:50: Und nach all diesen Turbulenzen und Kämpfen, auf dem Weg wieder zurück nach Jerusalem begegnet David einem älteren Mann, der ihm geholfen

00:08:59: hat.".

00:09:00: Von dem möchte ich jetzt vorlesen – Aus zweiten Sammelen, Barzilay, ein Mann aus Giliath war von Roglim gekommen um den König über den Jordern zu begleiten und sich dann von ihm zu verabschieden.

00:09:16: Barzilaj war achtzig Jahre alt.

00:09:18: er hatte David in Mahanaigim mit allem versorgt was dieser zum Leben brauchte denn er war sehr reich.

00:09:25: jetzt der Luther König hinein kommt mit mir nach Jerusalem an meinen Hof.

00:09:29: es wird ja dort an nichts fehlen doch Barzilai lehnte ab Ich habe nicht mehr lange zu leben.

00:09:37: Warum sollte ich da noch nach Jerusalem ziehen?

00:09:40: Achtzig Jahre bin ich nun schon alt, es fällt mir schwer klare Gedanken zu fassen!

00:09:45: Ich schmecke kaum noch was ich esse oder trinke und den Gesang deiner Sänger- und Sängerin höre ich nicht mehr gut.

00:09:52: Ich würde dir mein König doch nur zur Last fallen.

00:09:56: Nein, deine Einladung kann ich nicht annehmen.

00:09:58: Ich will doch dich nur noch über den Jordern begleiten.

00:10:03: lass mich zurückkehren.

00:10:05: Ich möchte in meine Heimat stattsterben, dort wo schon meinen Vater und meine Mutter begraben sind.

00:10:10: doch mein Sohn Kimham der kann ja mit ihr ziehen und dir dienen.

00:10:14: setze ihn dort ein wo du ihn brauchen

00:10:17: kannst.".

00:10:18: Da antwortete David Ja Kimham soll mit mir kommen.

00:10:21: ich werde alles für ihn tun was zu dir wünscht und wenn ich dir sonst noch Gutes erweisen kann dann sag es ruhig.

00:10:27: ich erfülle dir jede Bitte.

00:10:29: Anschließend überquerte David mit allen Begleitern in Jordan.

00:10:33: Er küsste Barzilei zum Abschied und segnete ihm, der alte Mann kehrte in seine Heimatstadt zurück.

00:10:40: Während David weiter nach Gilgald zog, Kim Hamm ging mit ihm – Der König wurde begleitet von den Männern des Stammes Judah und von der Hälfte der übrigen Israeliten.

00:10:52: Lassen wir uns von dieser Geschichte fragen wie geht Barzilai vorbildlich mit den Möglichkeiten und Grenzen seines Alters um?

00:11:00: Welches Bild vom Alter verkörpert dieser Achtzig-Jährige?

00:11:04: Erst mal überraschen, dass er überhaupt so alt ist.

00:11:06: Denn die Sterblichkeit zur Zeit des Alten Testaments war viel höher als heute.

00:11:11: Als Alt galt man schon mit sechszig Jahren und deshalb heißt es im Seim neunzig.

00:11:15: ja auch wenn es hochkommt dann ist das Lebensalter achtzig.

00:11:20: Von Basilei wird nicht erzählt, dass er nun seinen Ruhestand vor allem auf der Sonnenliege im Garten verbringt oder mit seinem Wohnmobil herumherfährt.

00:11:27: Sondern seine Ressourcen setzt er allen um andere zu versorgen, versorgte David und seine ganzen Leute.

00:11:36: Basileil lebt also in seinem Alter eine Berufung.

00:11:40: Er dient anderen mit seinen Fähigkeiten, seiner Weisheit, mit seinen Ressursen, mit seiner Zeit – mit der Begleitung die er andern gibt!

00:11:50: Dabei hilft er dem König David nicht wie eine Klette und auch nicht um selbst davon zu profitieren, sondern er hilft weil diese Hilfe gebraucht wird.

00:11:59: Und er hilft zeitlich begrenzt!

00:12:02: Der König Davide hingegen der will jetzt den Achtzigjährigen belohnen ihm ein noch attraktiveres Leben geben am Königshof.

00:12:10: es locken ihm Gewinn an Status und Ankomfort doch Seltsam.

00:12:15: wie reagiert Barzilay auf diese hohe Ehre beim König zu leben und eine zusätzliche Rente, sozusagen zusätzlicher stattlicher Versorgung?

00:12:24: Er reagiert zurückhaltend sogar höflich ablehnend.

00:12:30: Der achtzigjährige hat in diesem Übergang der Lebensqualität, die ihn ganz bewusst ist vom vollen Genuss.

00:12:38: Er hat noch diesen Geschmack auf der Zunge von gutem Essen und gutem Trinken.

00:12:43: Und er weiß, in seinem Alter ist der Geschmackspade geworden.

00:12:48: Er hat den Wohlklang von Musik der Sängerin im Ohr und er trägt es im Herzen und in seiner Erinnerung.

00:12:55: aber seine echten Ohren die können nur noch gedämpft hören.

00:13:00: Aber er hat schon die wichtigen Weichen in seinem Leben gestellt und mit Geschick so Einfluss genommen, dass er jetzt damit umgehen kann.

00:13:08: Dass er eine Position nicht mehr bekommt, das er nicht noch mal eine Stufe nach oben an den Ködelzucht geht.

00:13:15: Und er kann sogar damit umgehend, dass manchmal den Überblick verliert, dass der Namen vergisst, dass Er nicht mehr ganz klare Gedanken fasst – und er spricht das sogar aus!

00:13:30: Das ist seine Freiheit.

00:13:32: Er muss nicht mehr genießen müssen, er muss auch nicht mehr entscheiden!

00:13:37: Er kann das großzügige Angebot des Königs ablehnen ohne die Sorge zu haben dass er eine Chance verpasst.

00:13:49: und lebenssatt ist.

00:14:02: Und Lebenssatt heißt wirklich erfüllt, er blickt zurück auf sein Leben dankbar bewegt, verwurzelt, zurück auf ein dankbares Leben – und das gibt ihm eine Stärke!

00:14:17: Die Stärke ist so groß dass er die harten Realitäten des Älterwerdens nicht bestöningen muss.

00:14:24: Er spricht sie sogar aus Den Verlust an Geschmack, den Verluste an Gehör.

00:14:28: Den Verglust in Beweglichkeit, den verlust im Gedächtnis.

00:14:32: aber gleichzeitig ist diese Vergänglichkeit und Flüchtigkeit nichts was ihm im Herzen so berührt dass er deprimiert ist sondern er kann sagen mein Herz ist voller Dankbarkeit.

00:14:46: ich habe eine innere Kraft, eine innene Stärke Eine Lebenserfahrung mit der ich noch das tue was sich tun kann Sein Gehör, sein Geschmack, sein Gedächtnis.

00:14:57: Die sind nicht mehr wie früher als er noch Jünger war und der wünscht sich gar nicht ewige Jugend sondern... Was er tun kann tut er!

00:15:05: Er begleitet David auf seinem Weg für eine Strecke.

00:15:08: Er gibt Weisenrat.

00:15:10: Er empfiehlt auch seinen Sohn Kim Hamm die nächste Generation.

00:15:14: Er fördert die nächste generation.

00:15:17: Er betet ja das auch Und er kann von sich absehen und für andere leben.

00:15:23: Diese Haltung im Alter, die an diesem kurzen Gespräch deutlich wird, die finde ich wirklich bewundernswert.

00:15:30: Und ich möchte dir diese Frage mitgeben wie möchte ich alt werden?

00:15:37: Der Engländer sagt ja gibt es vier Möglichkeiten Wine, Recline, Decline oder Shine.

00:15:42: Wine das heißt Jammern!

00:15:44: Das kennen wir.

00:15:45: Ja?

00:15:47: Recline heißt sich zurücklehnen und Declin heißt nachlassen.

00:15:52: so kann man halt werden.

00:15:54: Ja, man über das Alter und die Einschränkung sich zurücklehnen und die anderen machen lassen.

00:15:59: Und als Drittes auch nachlassen.

00:16:03: Aber die schönste Form des Altwerdens, die hier der Engländervorstand ist, scheinen, leuchten, etwas ausstrahlen, sein Leben strahlen lassen, die Anderen ermutigen, die andern fördern, die anderen stützen für andere beten Nachfragen, Interesse zeigen, Hände falten und Klappe halten.

00:16:24: Also an den Stellen wo man gar nicht gefragt ist statt Köpfe waschen und zu allem etwas zu sagen haben so möchte ich im Idealfall alt werden.

00:16:33: also Ich will nicht bis zum letzten Atemzug um meine Vorteile um meinen Ruhm kämpfen zu allem Etwas zu sagen Haben Und anderen dem Platz einnehmen der jetzt ihnen gehören sollte.

00:16:43: Bis zum Ende.

00:16:45: Sondern wenn ich was lernen will dann will ich Dankbarkeit Lernen das Einüben Andere fördern, wie geht denn das?

00:16:52: Selber verzichten.

00:16:53: Vergeben.

00:16:55: Versöhnt alt werden.

00:16:58: Das sind hohe Ideale.

00:16:59: Alt und Lebenssatz sterben zu können.

00:17:02: Alt-und-Lebenssatz alt zu werden!

00:17:04: Aber dieses Ideal fragt ja was ist denn für mich Lebensqualität?

00:17:10: Und das kann ich in jeder Phase fragen meines Lebens.

00:17:13: Suche ich Lebensqualität in ewiger Jugend und Dynamik oder lerne ich... Phase für Phase in meinem Leben mit meiner begrenzten Lebenszeit, von der ich nicht weiß wie lang sie ist.

00:17:24: Den Tag!

00:17:25: Die jetzige Saison die jetzigen Phase meines Lebens zu leben bewusst zu leben.

00:17:33: Bariseil ist zum Beispiel Heimat verbunden und er macht sich Gedanken wo will ich denn am Ende meines lebens leben?

00:17:40: Wo will ich auch dann sterben?

00:17:42: Und er will dort sterben wo seine Eltern gewesen sind, die auch schon im Familiengrab lieben und er möchte wenn es so weit ist dort auch begraben werden.

00:17:51: Aber sein Sohn, den Kimham, den bindet er nicht an sich.

00:17:56: von dem erwartet er nicht dass er auch am Heimatort bleibt Im Gegenteil!

00:18:00: Er empfiehlt diesen Nachwuchs die Abnabelung, die Freiheit den eigenen Weg zu gehen bis in die ferne Hauptstadt Jerusalem wo er nicht mehr hinmöchte der alte.

00:18:12: Also wie gehe ich damit um, wenn man am Lebenslauf diese Übergänge sind von GOGO zu SLOGO und vielleicht dann auch NOGO?

00:18:21: Letzte Woche wurde in der DOKO-Creatorin von zwei Hundertjährigen portetriert.

00:18:26: Club der Hundertjährigen!

00:18:27: Und ein Mann der hundert Jahre alt ist, wurde gefragt was er nun sagt Geheimnis seines Älterwerens ist.

00:18:33: und er hat strahlend gesagt ach ganz einfach Laufen lernen lachen lieben.

00:18:38: Und dann hat er das erklärt.

00:18:40: Laufen hieß nicht für ihn Marathon-Laufen mit Hundert, sondern irgendwie in Bewegung bleiben!

00:18:45: Das was ich an Bewegungen noch machen kann... tun, lachen, Humor zu behalten, lernen lebenslang zu lernen.

00:18:52: wie viele sind in der Universität eingeschrieben als Seniorstudierende?

00:18:56: Wie viele nehmen an Bildungsangebotenteil und lieben und damit meinte er das zu lieben, was er ihnen an Dingen und Menschen begegnet und sich daran zu freuen.

00:19:05: Das war das Geheimnis eines hundertjährigen Lebens.

00:19:10: Was für Geschenke von Gott!

00:19:11: Wenn man lernt, so zu leben.

00:19:13: und das lernt man wenn man jung ist nicht erst wenn man alt ist.

00:19:17: Das muss man vorher üben.

00:19:20: es ist ein Lernprozess denn wer alt wird der wird das zum ersten Mal.

00:19:26: beim Alt werden ist jeder Anfänger.

00:19:28: Es ist zum ersten mal dass man altes ist auch das erste Mal wenn man Jung ist.

00:19:32: Man übt das.

00:19:33: Man ist ja gar nicht gewohnt so zu sein.

00:19:37: Deshalb, welche Bilder hast du vom Alter?

00:19:40: Welche Bilder haben wir von

00:19:41: Alten?".

00:19:43: Und wenn wir das gemeinsam fragen als Gemeinde.

00:19:46: Wir sehen dann als Gemeinder unsere alten in verschiedene Lebensphasen.

00:19:50: wie sehen wir als Gemeinschaft Gesellschaftschuldigung die Alten?

00:19:54: In einem Sachbuch zum Thema fragt Thomas Klee wen kümmern die Alte?

00:20:00: und er entwirft ein Idealbild.

00:20:02: ihr seht dass hier von einer sorgenden Gesellschaft.

00:20:07: Man nennt das Carrying Communities, eine sorgende Gemeinschaft.

00:20:11: Und ich glaube christliche Gemeinde kann mir einen Beitrag bieten in unserer Gesellschaft.

00:20:16: Christliche Gemeinden, unsere Ortsgemeinde auch, kann so eine sordene Gemeinsschaft sein und da können wir uns noch weiterentwickeln.

00:20:24: Gemeinde ist nämlich auch ein Lernort.

00:20:27: Ein Ort wo man lebenslang lernen kann und manche unsere Angebote fördern das bei Bibel im Gespräch am Nachmittag und auch andere Bildungsangebote.

00:20:37: Gemeinde kann ein sehr sorgelicher Ort sein, an dem wir Lebenserfahrungen teilen und gegenseitig tragen.

00:20:46: Jetzt beim Trauercafé, wo man als trauende Angehörige Leben lernen zu teilen.

00:20:51: wie ist das?

00:20:52: Wie gehe ich mit meiner Trauer um?

00:20:54: Wie drückt sich die aus?

00:20:55: oder in einem Hauskreis?

00:20:58: Gemeinde als ein dienender Ort, an den wir lernen uns gegenseITich zu helfen.

00:21:04: Das ist übrigens auch eine Möglichkeit unserer Gemeindeeb in der Rubrik Suche Biete, ein Angebot der Hilfe zu machen oder um Hilfe zu bitten.

00:21:13: Wie letztens jemand, der um Gartenarbeit gebeten hat.

00:21:18: Traudig!

00:21:20: Gemeinde als einen Ort, in dem die Superkräfte der Wertschätzung zum Fragen kommen, entsprechend unserem Leitbild liebevoll gemeinsam unterwegs sein – da gehören alle Generationen zu mit ihren Stärken und Grenzen.

00:21:35: Gemeinde als ein Ort positiver Routine, gemeindes auch an Versammlungsort.

00:21:40: Ein Netzwerk gegen drohende Einsamkeit, gegen das Alleinsein, gegen den Hochmut alles alleine zu schaffen, gegen dem Überfluss in dem man das was man hat geben kann.

00:21:53: Jeder hat etwas zu geben für ein Leben das gemeinsam mit anderen liebevoll umgeht.

00:22:00: Also wenn ich mich frage, wen kümmern die Alten?

00:22:02: Wen kümmern die anderen.

00:22:04: Dann ist ja die Frage – ist Gemeinde solch eine sorgende Gemeinschaft?

00:22:07: Erleb' ich das so!

00:22:08: Vieles davon erleb' ich schon.

00:22:11: Sehe ich schon so alt aus?

00:22:12: Na vielleicht jeden Tag mehr.

00:22:15: Zum Abschluss möchte ich euch ein Gebet vorschlagen und wir haben Teile davon eben schon aus seinem Eintritt gebetet und ich möchte daraus zwei Verse wiederholen.

00:22:23: nach der Hoffnung für alle Gott, seit meiner Jugendzeit hast Du mich unterwiesen bis auf den heutigen Tag.

00:22:30: Erzähl' ich von Deinen Wundern!

00:22:32: Ja selbst wenn Ich dann alt und grau bin, Gott verlässt mich nicht.

00:22:36: Dann kann ich dieser Generation von Deiner Stärke erzählen und all denen die noch kommen werden von Deine

00:22:43: Macht.".

00:22:45: Also wer so betet?

00:22:46: Da macht sich bewusst... ...ich bin mein Leben lang vom Gotteshilfe abhängig.

00:22:50: Lebensqualität kommt hier aus der Gottesbeziehung.

00:22:53: Sie kommt nicht aus den äußeren Umständen.

00:22:56: daher wie körperlich fit ich noch bin, wie viel ich noch kann.

00:23:00: Was sich noch nütze sondern was ich glauben kann, wem ich vertrauen kann.

00:23:06: und wer so betet der bittet Gott um Beistand bis ins hohe Alter.

00:23:10: auf Gott angewiesen sind wir alle in jeder Lebensphase Und wer so bedet hat nicht ausgedient.

00:23:17: er wird noch gebraucht Als Zeugen, als Zeuge steht hier von einem lebendigen Gott.

00:23:22: Ich kann noch davon erzählen wie Gott mich durchgetragen hat in schwierigen Zeiten was mir geholfen hat und wie ich meine Berufung gelebt habe.

00:23:30: Was meine Berufungen ist?

00:23:31: Und das isst dann meiner Berufung!

00:23:33: Ander noch davon zu erzähln, davon zu strahlen dass ich Gottes Kind geworden bin.

00:23:40: Alt-und-Lebensat sterben – Das beginnt nicht im hohen Alter.

00:23:44: Das es die Krone eines Lebens, das mit Gottes Hilfe Höhen und Tiefen erlebt hat.

00:23:49: Das ist die Krone eines Lebens, das festgehalten hat an der Liebe Gottes – und fest gehalten wurde von der Liebe Gottes!

00:23:57: Und deshalb zum Abschluss ein wunderschöne Zusage Gottes aus dem Propheten Jesaja Gott spricht Ich bleibe derselbe ich werde euch tragen bis ins hohe Alter, bis ihr grau werdet.

00:24:09: Ich, der Herr habe es bisher getan und ich werde Euch auch in Zukunft tragen und retten.

00:24:16: Amen.

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