Kindheit im Wandel

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00:00:08: Lebensentwürfe im Wandel, ich bin tatsächlich gespannt auf diese Themenreihe.

00:00:11: Das kann eine richtige Entdeckungsreise sein denn es gibt ganz verschiedene Dinge zu beobachten was früher war, was heute ist wie sich Dinge entwickelt haben und wir haben das in der Pandemie mir ja schon angedeutet gesehen was vielleicht ein einzelner erlebt an Veränderungen.

00:00:30: Es gibt so viel zu entdecken und zwar Ähnlichkeiten und Veränderung und die zu beobachten, sie wahrzunehmen.

00:00:40: Um Beobachtung und Wahrnehmung ist für mich auch das erste Stichwort denn wenn ich beobachte dann schätze ich erstmal Wert!

00:00:47: Dann fange ich an hinzusehen und möchte mit uns gemeinsam hinsehen.

00:00:53: wie sehe ich als einzelner eigentlich Kindheit Jugend Alter Familie?

00:00:59: Wie sehe ich es als Christ quer zu sein oder Single oder wie Rollenbilder von Männern und Frauen?

00:01:06: All diesen Themen wollen wir uns stellen.

00:01:07: Und meine Bitte an Gott ist, dass der Heilige Geist uns da feinfühliger macht – empfindsamer beim Hinsehen!

00:01:17: Dass wir verschiedene Lebenssituationen und verschiedene Entwürfe neu wahrnehmen.

00:01:24: Für mich ist diese Reihe auch ein hören auf Gottes Stimme heute.

00:01:29: Darauf möchte ich mich einlassen und ich hoffe du auch.

00:01:34: Heute geht es um Kindheit im Wandel.

00:01:37: Wie siehst du deine eigene Kindheit?

00:01:40: Nun, am letzten Mittwoch bei Bibel im Gespräch habe ich diese Frage gestellt und das war ein sehr lebhafter Austausch.

00:01:47: Unbeschwert wurde erzählt wie einer in einer Straße wohnte wo innerhalb von fünfzig Metern dreißig Kinder wohnten und diese Kinder täglich miteinander gespielt haben.

00:01:59: Eine andere Person hat erzählt, dass sie es als junges Mädchen liebte Fußball zu spielen.

00:02:03: Obwohl sonst nur Jungsfußball gespielt haben oder wie Sie als Kinder Forellen im Bach mit den Händen gefangen haben.

00:02:11: Aber es war auch schweres dabei!

00:02:13: Wie in der Jahr neununddreißig die Flieger-Angriffe auf Kasseln miterlebt wurden als Kind.

00:02:21: Die Kinder immer wieder mit den Eltern in den Bunker mussten oder in den Luftschutzkeller, wie das eigene Elternhaus ausgebompt wurde oder wie der Schulweg barfußtäglich bewältigt wurde, weil man keine Schuhe hatte.

00:02:35: Oder auf dem Mädchengymnasium es immer kalt war und auch besonders im Winter und es nur geheizt werden konnte wenn die Kinder selbst ein Brickett mitbrachten.

00:02:47: Welche strengen oder lockeren Regeln in der Erziehung gehalten davon wurde auch erzählt, wie auch mit Schlägen zu Hause erzogen wurde oder mit dem Gürtel ungehorsam bestraft wurde.

00:02:59: Also für das erlebende eigenen Kindheit spielen die äußeren Umstände eine ganz große Rolle.

00:03:03: Und äußere Umständen könnten wir viele beschreiben, in denen unterschiedlich Kinder weltweit und natürlich lokal oder in der eigenen Geschichte aufwachsen.

00:03:14: Wie wird gearbeitet?

00:03:16: Wie wird gespielt?

00:03:16: wie wird gelernt was jetzt die schönste Zeit meines Lebens deines Lebens kind zu sein oder die schlimmste oder etwas dazwischen?

00:03:27: Und bevor wir die Bibel aufschlagen und dort etwas über Kinder lesen, möchte ich daran ändern dass die Bibels auch ihre Zeit hat.

00:03:34: Sie ist ein Antikelsbuch.

00:03:37: Sie wurde von Schriftstellerinnen und Schrifternern von Autoren geschrieben in der Antike und in der Zeit davor über einen langen Zeitraum.

00:03:45: Kinder in der antike?

00:03:48: Tja!

00:03:48: Kinder in da antike im antiken Griechenland galten als unvollkommen.

00:03:53: Kinder wurden mit Tieren und Sklaven verglichen zurzeit Jesu.

00:03:57: Mädchen arbeiteten im Haushalt und nur Jungs.

00:04:00: Wenn die Familie reich war, unser Elite der Gesellschaft gehörte wenn es Offiziere waren oder Beamten dann wurden die Jungs von einem Pädagogus ein Hauslehrer unterrichtet in Mathematik, Manieren lesen schreiben Religion und Astronomie natürlich frontal.

00:04:18: man hat auswendig gelernt Und Gehorsam war Pflicht.

00:04:21: der Lehrer durfte auch die Kinder strafen und zum Beispiel auspatschen Und im Römischen Reich entstieg der Hausvater überhaupt, ob ein neu geborenes Kind überhaupt in die Familie aufgenommen wurde.

00:04:34: Der Vater familiers entschied darüber.

00:04:37: Zitat misgeburten löschen wir aus Kinder auch wenn sie schwächlich oder misgestaltet geboren sind.

00:04:43: Wir ertränken Sie nicht aus Zorn Vernunft ist es untaugliches vom Gesunden zu sondern Das war das Sound Im römischen reich im Umgang mit Kindern auch zur Zeit Jesu.

00:04:57: Und der Hausfighter allein entschied, ob ein Kind aufgenommen wurde in die Familie oder abgelehnt.

00:05:03: Wurde es angenommen, wurde das Teil der Familie – mit allen Rechten und Pflichten – wurde es abgelehnd, wurde es ausgesetzt oder sogar getötet.

00:05:11: Die Tötung der Kinder stand nicht unter Strafe und es musste dafür keine Begründungen gegeben

00:05:16: werden.".

00:05:18: Nur die meisten Familie gehörten natürlich nicht zur Elite, sondern das waren einfache Familien.

00:05:23: Handwerker bauen Arbeiterfamilien und da waren Kinder eingebunden in den Arbeitsalltag.

00:05:29: von drei Jahren an haben sie mitgearbeitet auf dem Feld im Stall oder unter Tage im Bergwerk.

00:05:37: Der Alltag für Kinder in der Antike war völlig anders als heute.

00:05:41: Wir überspringen in der Geschichte viele hunderte von Jahren nach Deutschland.

00:05:45: Wenn wir feststellen, erst fouren wurde in Deutschland ein Kinderschutzgesetz erlassen das Verbot dass Kinder unter zwölf jahren arbeiten Das ist ein bisschen mehr als hundert Jahre her.

00:05:59: Die anderen tausend neunhundert Jahre.

00:06:00: werden wir jetzt mal nur von die isuzeit ausgehen?

00:06:03: war das normal dass kinder arbeiteten schwer arbeitete?

00:06:07: Erst seit nineteen müssen in deutschland alle Kinder in die schule gehen.

00:06:12: Vorher war das elitär.

00:06:15: Das war für die Reiche, für die Oberschicht – nicht für jeden!

00:06:20: Bis neunzehnundert dreiundachtzig durften Kinder im Land Bayern noch von ihren Eltern geschlagen werden.

00:06:28: Seitdem steht das unter Strafe.

00:06:31: Es gäbe also noch ganz viel zu beobachten an Veränderungen und den Umständen wie mit Kindern umgegangen wird ob Kindheit zur schönsten oder schlimmsten Zeit des Lebens wird.

00:06:41: Und wenn ich jetzt drei Bibeltexte mit euch ins Gespräch bringe, möchte ich unsere Wahrnehmung da trainieren hinzusehen.

00:06:47: Und zwar eher innere Bilder von Kindern als äußere Umstände.

00:06:53: und der erste Text, der spricht das Thema ist das Kind eine Gabe oder hat es einen Eigenwert?

00:06:58: Oder beides Kinder als Gabe und nicht nur Nutzen?

00:07:05: Pseum-Hundert-Siemundzwanzig betet.

00:07:07: Seht, Kinder sind eine Gabe des Herrn – ein Lohn ist die Frucht, die er dem Mutterleid schenkt!

00:07:14: Wie pfeile in der Hand des Kämpfer so hilfreich sind die Söhne, die ihm in frühen Jahren geboren wurden?

00:07:19: Glücklich zu preisen, ist der junge Mann, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat.

00:07:24: Zusammen werden sie nicht scheitern, wenn Sie im Tor mit Feinden

00:07:27: verhandeln.".

00:07:31: Vielleicht hat schon mal jemand eine Glückwunschkarte geschrieben oder erhalten mit diesem Bibelfers.

00:07:35: Kinder sind eine Gabe des Herrn, das ist ja auch erstmal schön.

00:07:38: ein Glückwunscht zum Staunen Freude über einem Kind, einen Wunder der Schöpfung und ein Geschenktes-Schöpfers!

00:07:47: Doch die nächsten Verse betrachten das Kind ganz stark von den Bedürfnissen der Erwachsenen her Nämlich aus der Perspektive, welchen Nutzen bringt denn nun das Kind für die Familie?

00:07:59: Die Eltern und die Familie.

00:08:01: Und hier sind es Söhne, die den Nutzen bringen!

00:08:04: Ja, die der normalen Familie, die mit ihren Schafen und Ziegen umherzieht und sich behaupten müsst hilft oder im Stadttor wo Geschäfte gemacht werden und Rechtssachen verhandelt werden.

00:08:13: da können die Kinder wenn sie groß sind mitreden Diese Perspektiven auf Kinder Wenn Sie mal groß sind sollen sie auch was nützen... ...die sehe ich mit Skepsis Stehen auch meistens auf den Glückwunschgarten heute nicht mit drauf.

00:08:30: Natürlich nur Nomadenfamilie oder ein ganzes Nomadenvolk ist angewiesen auf Nachwuchs, so wird die Geschichte Israels erzählt.

00:08:38: Es wird erzählt von Sarah Rebekah und Rahel, den Erzmüttern Israells, die übrigens alle erstmal und fruchtbar sind, keine Kinder bekommen können.

00:08:47: Und dramatische Weise wird erzählt wie Gott eingreift damit das besondere geschieht dass sie überhaupt Nachwuchs bekommen und damit wird auch etwas erzählt.

00:08:57: Kinder sind nicht selbstverständlich.

00:08:59: Kindersterblichkeit war ohnehin sehr hoch aber überhaupt ein Kind zu bekommen und die Zukunft des Volkes hängt von Gottes Gnade vom Kindern ab.

00:09:09: Aber haben die Kinder einen eigenen Wert oder sollen sie eigentlich nur nützlich sein?

00:09:15: Und ich glaube in der Kindheit, in der Geschichte von Kindern sind viele Kinder dadurch verletzt worden dass ihnen vorgeworfen wurde nichts nütze zu sein oder ihnen das Gefühl vermittelt wurden nicht fähig zu sein Nichts leisten zu können.

00:09:34: Es gibt es auch umgekehrt.

00:09:35: Ich weiß nur eine Person die mal gesagt hat Ja, ich habe es dann doch wenigstens noch zu etwas gebracht und war nützer.

00:09:45: und ich dachte was ist das für ein Menschenbild, ein Bild vom Kind das wir nützlich sein müssen.

00:09:53: Und die Christen, es finde ich eine gute Nachricht haben von Anfang an an dieser Stelle einen Unterschied gemacht.

00:10:00: Christen haben ja von Anfang auf von einer wunderbaren Geburt in der Nacht von Bethlehem erzählt, von Jesus, von Nazareth und durch das Christkind war die Ideengeschichte Europas oft einmal beeinflusst davon dass es doch ne Wertschätzung eines Kindes gibt.

00:10:16: Und anders als in den heignischen, römischen Familien haben Juden und auch Christen ihren Familien verboten ihre Kinder auszusetzen oder zu töten.

00:10:27: Die Annahme des Kindes – als Geschenk war eine christliche Grundhaltung!

00:10:33: Du bist wertvoll ohne dein Nutzen.

00:10:38: Kinder sind wertvoll von Anfang an.

00:10:42: So gesehen sind Kinder eine Gabe des Herrn und nicht nur als Pfeile im Köcher.

00:10:47: Jetzt kann ich mich verteidigen, jetzt habe ich einen der für mich zuschlägt oder jemanden der für meine Altersversorgung sorgt.

00:10:53: Nein es tut Kindern gut wenn sie von ihren Eltern nicht gebraucht werden!

00:10:59: Wenn Sie nicht gebaucht wären als Statussymbol.

00:11:02: Nicht gebrauch werden als Aushängestild.

00:11:05: Als stolze Marke.

00:11:08: Es tut Kinder nicht gut wenn die von den Eltern danach bewertet werden ob sie etwas nützen oder die Kinder, die emotionalen Bedürfnisse der Eltern nach Liebe und Anerkennung.

00:11:18: Die Kinder, das Bedürftnis der Eltern Nachliebe und Anerkennung erfüllen

00:11:23: müssen.".

00:11:26: Also wenn ihr diesen Text noch mal meditiert, nachdenkt... erpickt etwas!

00:11:32: Und ich finde ja in unserer Zeit müssen wir ihn neu beleuchten.

00:11:37: Nun hat sich in den Tausenden von Jahren an der biologischen Entwicklung von Kindern tatsächlich nicht viel geändert.

00:11:42: Da kommen Historiker auch zu keinem anderen Ergebnis.

00:11:45: Kinder sind als Babys angewiesen auf Nahrungen Auf Zuwendungen, auf Ansprache gab auch grausame Experimente die das testen wollten und abgebrochen werden mussten weil es tatsächlich so ist Kinder brauchen dass sie mit ihnen geredet wird sonst sterben Sie.

00:12:01: Und dann lernen sie Krabbeln stehen laufen sprechen und die Welt mit den Augen begreifen mit den Händen begreifend mit allen Sinnen entdecken.

00:12:10: und dann entwickeln Kinder überhaupt Menschen die Fähigkeit, sozial zu lernen.

00:12:15: Das ist übrigens ein Unterschied zu den Primaten.

00:12:18: also tatsächlich Empathie sich in den anderen hineinzuversetzen, zu antizipieren was für den Anderen gut ist Unterscheidung vorzunehmen zwischen ich und du, zwischen mein und dein und wir.

00:12:31: Und für Paulus im neuen Testament ist für Christen eine Fähigkeit ganz wichtig Die Fähigkeiten zu unterscheiden zwischen Gut- und Böse Urteilsfähig zu werden mündig zu werden.

00:12:45: Das ist für ihn ein ganz wichtiger Bereich des Lebens, mit Gottes Hilfe mündigt zu werden und er reflektiert deshalb an einigen Stellen die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen.

00:12:56: und an einem Kapitel das die meisten Christinnen aus dem anderen Zusammenhang kennen weil dort über die Liebe gesprochen wird und dass das Höchste im Glauben, Glaubenhoffen und Lieben es und dass die Liebe das höchste ist kommt da auf einmal darauf zu sprechen wie er Kinder sieht, in einer bestimmten Perspektive.

00:13:13: Und das möchte ich euch gern vorlesen!

00:13:15: Unser Wissen ist Stückwerk, ersten Gründer XIII, Vers neun.

00:13:19: Unser prophetisches Redner ist Stückwerb.

00:13:22: Wenn aber kommen wird, dass Vollkommene wird das Stückwerk aufhören.

00:13:26: Als ich ein Kind war?

00:13:28: Da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein kind und war klug wie einkind.

00:13:33: Als sich aber einen Mann wurde, tat ich alles ab was kindlich war.

00:13:39: Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklem Bild, dann aber von Angesicht zu Angesichts.

00:13:45: Jetzt erkenne ich Stückweise, dann werde ich erkennen gleich wie ich erkannt bin.

00:13:50: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei... Aber die Liebe ist die größte!

00:13:58: Also Paulus greift ja ein Vergleich auf der in der Antike sehr beliebt war Kleine Kinder, die müssen noch lernen.

00:14:04: Die wissen noch wenig, sie müssen noch begreifen und reife.

00:14:07: Erwachsene haben schon viel gemerkt, begriffen und verstanden.

00:14:12: Und wenn es um den Glauben geht dann will Paulus kein Anfänger sein.

00:14:15: Dann will er kein kleines Kind sein!

00:14:18: Im dritten Kapitel derselben Buches im ersten Unterdreizung also Kapitel drei schreibt er das dem Christen noch keinen Schwarzbrot gibt sondern nur Milch weil Sie noch unmündige sind wie Anfängern im Glaubens wie Kinder.

00:14:30: Also er plädiert für einen Erwachsenen, für ein Reifen, für einen mündigen Glauben und zwar wenn es um die Erkenntnis der Wahrheit geht.

00:14:38: Und ich finde es interessant.

00:14:39: gleichzeitig behauptet er nicht dass er als Erwachsener jetzt den Durchblick hat sondern in seinem Erkenntnissvermögen beschreibt er alles was er weiß als ein Puzzle und da hatte er nur Teile von Stückwerkbruchstücke, Puzzleteile.

00:14:54: also positiv gesehen bringt er Kindern bringt Kinder häufig großes Interesse mit, Neugier was zu entdecken, intuitiv was zu begreifen.

00:15:03: Zu lernen, Kinder stellen unendlich viele Fragen und für einen antiken Menschen wäre jetzt erwarten gewesen dass man kein Kind mehr sein möchte so in dieser Linie des Paulus das man kein kind mehr sein möchten sondern ein reifer Erwachsener.

00:15:17: und deswegen ist der dritte Text für mich umso erstaunlicher weil er ja in dieser Zeit spielt.

00:15:24: wie sieht Jesus Kinder?

00:15:27: Ich lese uns den Text nach Matthäus, denn der Evangelist Matthäus bietet da eine besondere Perspektive wie Jesus Kinder sieht.

00:15:35: Um diese Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten ihn, wer ist nun in der neuen Welt Gottes der Größter?

00:15:43: Da rief Jesus ein Kind dabei, stellte es in ihre Mitte und sagte ich versichere euch wenn ihr euch nicht ändert und den Kindern gleichwertet dann könnt ihr in Gottes neue Welt überhaupt nicht hineinkommen Wer es auf sich nimmt, vor den Menschen so klein und unbedeutend dazustehen wie dieses Kind ist in der neuen Welt Gottes der größte.

00:16:06: Und wer einen solchen Menschen in meinem Namen aufnimmt?

00:16:10: Der nimmt mich auf!

00:16:13: Und er sagt weiter... Hütet euch davor, einen dieser kleinen unbedeuteten Menschen überheblich zu behandeln.

00:16:33: Denn ich versichere Euch, Ihre Engel haben immer Zugang zum meinem Vater im

00:16:38: Himmel.".

00:16:40: Und er setzt fort?

00:16:42: Was meint

00:16:42: ihr?!

00:16:43: Was wird ein Mantun der hundert Schafe hat und eins davon hat sich verlaufen!

00:16:47: Wird er nicht die neuneinundneinzig allein im Bergland weitergrasen lassen und wird losziehen und das Verirrte suchen?

00:16:53: Und wenn es dann findet... Ich versichre Euch.

00:16:55: Er wird sich über das eine Schaf mehr freuen als über die Neuneinzig, die sich nicht verlaufen haben.

00:17:00: Genauso ist es mit eurem Vater im Himmel.

00:17:03: Er will nicht dass einer dieser kleinen unbedeutenden Menschen verloren

00:17:08: geht.".

00:17:11: Wie sieht Jesus Kinder?

00:17:14: Blättern wir nochmal zurück an den Anfangen!

00:17:16: Er stellt ein Kind in die Mitte der Erwachsenen.

00:17:19: Die Erwachsenden, die fragen wer ist der größte unter uns im Reich Gottes?

00:17:24: Und damit widerspricht Jesus dem Streben nach Größe, Nach Bedeutung, Nach Narangordnung, Nach einer Sonderstellung.

00:17:33: Ein Kind werden das ist für Jesus eine Art davon zu reden wie ich in Beziehungen zu Gott treten kann Wie ich Teil seiner Königsherrschaft werde.

00:17:42: Was qualifiziert ineinander dazu ins Reich Gottes zu kommen?

00:17:46: Das entscheidet sich nicht an Qualitätsmerkmalen von Leistung und Größe.

00:17:53: Er hat nicht eine bestimmte Qualität die er jetzt im kind entnimmt, sondern er sagt hört auf danach zu streben groß zu sein an erster Stelle stehen zu wollen.

00:18:05: Jesus idealisiert die Kinder, Kinder sind auch nicht immer unschuldig bescheiden und friedlich, sondern zurzeit.

00:18:12: Jesu entschied ja der Hausvater ob ein Kind annimmt oder nichts und Kinder wurden im römischen Reich wenig beachtet und wenig wertgeschätzt.

00:18:19: nur eins stimmt Kinder sind angewiesen auf Hilfe.

00:18:22: Kinder sind darauf angewiesend beschenkt zu werden versorgt zu werden.

00:18:27: Ein Kind kann nicht entscheiden, ob es angewiesen ist auf Hilfe.

00:18:31: Ein kind kann nicht entscheiden, ob das abhängig ist.

00:18:34: Es ist angewiesen!

00:18:35: Es ist hilfsbedürftig.

00:18:37: und Jesus sagt hier werdet den Kindern gleich.

00:18:41: damit sagt er den Erwachsenen akzeptiere dass du vor Gott hilfs bedürftig Und angewießen bist.

00:18:54: werde dir deiner Rolle klar vor Gott als klein aber geliebt.

00:19:04: Wer sagen kann, ich bin ein Kind Gottes?

00:19:07: Der geht diesem Schritt der Demut – das ist nämlich der Schritt einer Rollenklarheit den Schritt Gott anzuerkennen als Vater oder Mutter und sich selbst als Angenommen zu verstehen.

00:19:22: Und Jesus hat hier eine unheimlich gute Nachricht im Reich Gottes zählt nicht dein Notendurchschnitt Im Reich Gottes Zählt Nicht Dein Einkommen Deine Bildung, nicht deine Fähigkeiten.

00:19:36: Nicht deine Beliebtheit!

00:19:38: Nicht deine Schönheit macht dich zum Größten im Reich Gottes.

00:19:42: Auch nicht die Größe und Macht und Bedeutung des Landes aus dem du kommst – mach dich zum größten.

00:19:49: Sondern Jesus erzählt von der Liebe Gottes, die parteilig ist mit den Kleinen.

00:19:56: Jesus fordert die christliche Gemeinde auf Mach Dich nicht groß sondern halte Dich zu den.

00:20:01: Niedrigen Sie dich selbst als ein Kind vor Gott.

00:20:07: Nimm andere als Kinder an, als Kleine weil Gott zu Ihnen Jasrakt.

00:20:14: und deswegen warnt Jesus sehr eindringlich wie man Kinder auch anders behandeln kann wie man kleine oder vermeintlich kleine Gruppen vielleicht auch Minderheiten verächtlich behandelt wie man sie in die Irre leitet mit diesem krassen Wort Vom Müllstein, wer einen dieser kleinen unbedeuteten Menschen die zu mir halten und mehr vertrauen an mir irrevieren lässt käme noch gut weg wenn er ein Müllstein um den Hals bekommt.

00:20:41: Mühlstein ist ja der Stein der nur von der Mühle und dem großen Edel gezogen wird das nicht ein Stein den man sich um Hals hängt als Schmuck.

00:20:48: es ist eine krasse Warnung für die kleinen angewiesen hilfsbedürftigen Menschen in der Gemeinschaft dass sie unbedingt Schutz benötigen.

00:20:59: Jesus befürwortet hier keine Todesstrafe.

00:21:01: Er macht mit drastischen Worten deutlich, dass sein Maßstab sich an den Geringsten ausrichtet – nicht an den Starkten!

00:21:10: Jesus ist also Vorreiter dafür, dass Kinder geschützt werden vor körperlicher Gewalt, vor seelischer Gewalt und vor sexueller Gewalt.

00:21:20: Und er beschreibt Gott als guten Hürden der dem Verlorenen nachgeht, jedem Einzelnen auch dem Verlorenden scharf.

00:21:27: Und darin sieht Jesus den Marschstab, wie eine christliche Gemeinde auch miteinander umgehen soll.

00:21:37: In Kriegen und in Armutszeiten sind die Kinder immer die Ersten, die leiden.

00:21:43: Wie siehst du Kinder?

00:21:49: Wie sehen wir als Gesellschaftkinder?

00:21:52: Wo stehen Kinder heutzutage in der Gefahr, dass es nicht um das Wohl der Kinder geht sondern um das wohl der Eltern?

00:21:59: Um den Statusgewinn der Eltern oder Großeltern, um die Bedeutung der Eltern oder um das Gefühl gebraucht und geliebt zu werden, weil man Kinder hat als Eltern, Großeltern.

00:22:11: Deshalb wünscht man sich so sehr Kinder!

00:22:14: Was tragen wir dazu bei?

00:22:15: Dass Kinder geschützt werden in ihren Rechten.

00:22:20: Dass sie zu ihrem Recht kommen, dass sie geschützten werden vor Gewalt, vom Missbrauch, vorausgrenzung.

00:22:30: Für unseren Umgang mit Kindern in der Gemeinde erarbeiten wir als Leitung gerade ein Schutzkonzept.

00:22:35: Wir wollen uns als Gemeinde auf den Weg zu einer sicheren Gemeinde machen.

00:22:40: Kinder sollen sicher sein, Kinder sollen nicht im Raum der Gemeinde auch noch Verletzungen, Gewalt und Missbrauch erfahren.

00:22:49: Wie können wir Kinder fördern?

00:22:52: Wie können in Familien- und als Gemeinden die Kindern das geben was sie brauchen für ihre Gesundheit, für ihrer Nährung, für ihre Lebensbedingungen?

00:22:59: Was ihnen gut tut!

00:23:01: Wie können gute Bildung ermöglichen und Kinder in ihrer Identität stärken.

00:23:05: Wir können wir Kinder anfeuern!

00:23:08: Anfeueren heißt ja mehr als unterstützen, begleiten... Es heißt unterstützen und begleitend bei dem was sie schon können, was die schon einbringen, was sie sind und nicht erst werden.

00:23:19: Kinder sind ja auch Theologinnen und Theologen.

00:23:22: Kinder haben geistliche Erkenntnisse, Kinder stellen Fragen nach Gott, Kinder können auf ihre Weise die Welt entdecken und wir brauchen ihre Augen.

00:23:31: es gibt Kinder die schon beten die Lieder singen, die von Gott reden.

00:23:34: Die auf eine Weise von Gott reden und Zugang zu ihm haben, die uns als Erwachsener manchmal schon fremd geworden ist, die zum Staun anregt, zum lernen.

00:23:44: Wir können wir Kinder angemessen beteiligen an Entscheidungen, die sie betreffen.

00:23:49: Also diese drei Stichworte schützen Fördern beteiligt sind christlich, biblisch.

00:23:55: Sie entsprechen auch der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nation, die in fast allen Ländern der Welt heute angenommen wurde.

00:24:02: Auch in Deutschland, twohneinzehnundertzweiundneunzig also über vierzig Jahre schon Kinderschützenfördern beteiligen.

00:24:12: Kinderrechte stehen nicht im Widerspruch zum christlichen Glauben.

00:24:15: Im Gegenteil ich glaube sie kommen aus diesem Gedankengut wie Jesus schon Kinder gesehen hat in einer Zeit, in der das noch völlig anders war.

00:24:23: Wir folgen damit einem Beispiel von Jesus Und leider versagen Christen und Kirchen an den Marsch, dem die Jesus setzt.

00:24:31: Leider sind Christen- und Kirche am Einsatz für Kinderrechte unglaubwürdig geworden!

00:24:36: Evangelische und katholische und freikirchliche Christen haben Schuldaufsicht geladen weil sie in ihren Familien und in den Gemeinden Kinder missbraucht haben.

00:24:46: Auch wir als Bund haben eine Kommission einberufen, die diese Missbrauchsfälle aufarbeitet.

00:24:52: Uns wird in den nächsten Jahren noch einiges klar werden was es konkret bedeutete.

00:25:00: Umso wichtiger ist, dass wir miteinander ins Gespräch kommen wie eine Kindheit im Wandel aussieht, wie sie gefördert und geschützt begleitet werden kann – wie wir heute die Liebe Gottes leben!

00:25:13: Erst nur eines Dreifers eins.

00:25:14: Seht welche eine Liebe hat uns der Vater erwiesen?

00:25:17: Dass wir Gottes Kinder heißen sollen.

00:25:19: Und wir sind das auch.

00:25:22: Amen.

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