Segen am Palmsonntag
Shownotes
Corinna Mentel predigt am Palmsonntag über Matthäus 21, 1-11.
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00:00:18: Es ist euch schon mal aufgefallen, dass es im Deutschen einige Worte gibt die mehrere Bedeutungen haben.
00:00:24: Die aber manchmal sehr unterschiedlich sind.
00:00:27: Meistens kann man sogar nur an der Betonung erkennen was das eigentlich für ein Wort sein soll oder was es von einem anderen Wort unterscheidet.
00:00:37: So kann ich etwas umfahren oder etwas um fahren und nur online an meiner Betonunge erkennt ihr was ich jetzt gemacht habe.
00:00:47: Leiter der Gemeinde ist entweder unser Gemeindelleiter oder eine Hilfe für den Hausmeister und die Grubüren zu wechseln.
00:00:55: Wenn ich meine Predigtum schreibe, versuche ich entweder zu erklären worum es heute geht oder ich bin sehr unzufrieden mit ihr und will sie nochmal neu schreiben.
00:01:06: Ein Wort unterschiedliche Bedeutungen – genau dieses Phänomen ist mir aufgefallen als ich mich mit dem Wort Segen beschäftigt habe!
00:01:15: In den letzten Wochen wurde bereits einige Male erwähnt, dass das Wort was in der Bibel für Segen steht so viel heißt wie etwas Gutes sagen.
00:01:24: Das wird meistens so verstanden als jemandem segnen, ihm etwas Gtes wünschen, Gott darum bitten oder es der Person zusprechen an Taufen und bei Kindergeburten.
00:01:38: Allerdings kann dieses Wort auch genutzt werden, als jemandem etwas Gutes sagen die Person für etwas loben sie Preisen für das was sie getan hat.
00:01:49: Die beiden Bedeutungen gehen in eine ähnliche Richtung und doch sind sie sehr unterschiedlich.
00:01:56: Das Thema dieser Predigtreihe lautet Segen bewegt Und wir haben schon ganz verschiedene Aussagen darüber gehört wie sich Segen bewegen können.
00:02:06: Außerdem wurde die letzte Woche für mich immer eine Sache sehr deutlich.
00:02:11: Segen ist Bewegung!
00:02:15: Wenn Segen passiert, bewegt und verändert sich etwas.
00:02:20: Gott segnet Menschen.
00:02:22: Menschen können untereinander ein Segen sein und sich segnen.
00:02:28: Bei der ersten Wortbedeutung sprechen wir genau das an.
00:02:32: Menschen sprechen sich gegenseitig den Segen zu sind ein Segend füreinander oder bitten Gott umsegen.
00:02:40: Die zweite Bedeutung finde ich noch etwas interessanter.
00:02:43: Beide haben aber etwas mit dem heutigen Bibeltext zu tun, Ich habe mir in der Vorbereitung überlegt dass sich gerne dieses Thema Segen mit dem heute Tag verbinden möchte.
00:02:53: Heute ist Palmsontag Der Start der Osterwoche!
00:02:58: Der Predigtext aus Matthäus XXI, Vers.
00:03:02: eins bis elf passt zudem sehr gut zu meiner Beobachtung zum Wort Segen.
00:03:06: Hier kommen nämlich beide Bedeitungen vor.
00:03:10: Ich lese aus Matthäus XXI die Verse eins bis elf.
00:03:16: Und als sie sich Jerusalem näherten und nach Bethfark kamen an den Ölberg, da sannte Jesus zwei Jünger und sprach zu ihnen, geht hin in das Dorf, dass euch gegenüber liegt und zugleich wählt ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr.
00:03:32: Bindet sie los und führt sie zu mir – und wenn jemand etwas zu ich sagt so sollt ihr sprechen.
00:03:38: der Herr braucht Sie.
00:03:43: Dies aber ist geschehen, damit erfüllt wurde.
00:03:45: Was durch den Propheten geredet ist, der spricht, sagt der Tochter Tion.
00:03:50: Siehe, dein König kommt zu dir sanfmütig und auf einer Eselin reitend – und zwar auf einem Fohlen dem Jungen eines
00:03:57: Lasttiers.".
00:04:00: Als aber die Jünger hingegangen waren und getan hatten wie Jesus ihnen aufgetragen hatte brachten sie die Eselinnen unter das Fohln und legten ihre Kleider auf sie und ersetzte sich darauf Und eine sehr große Volksmenge bereitete ihre Kleider aus auf dem Weg, andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
00:04:19: Die Volksmenger aber die vor ihm herging und nachfolgte rief und sprach, Hosanna, dem Sohn Davids gepriesen sei der, der da kommt im Namen des Herrn.
00:04:30: Hosanna in der Höhe!
00:04:41: aber antwortete, dieser ist Jesus – der Prophet.
00:04:47: Der von Nazareth in Galilea.
00:04:53: Jesus zieht nach Jerusalem ein auf einem Esel und ihm folgt eine Menschenmenge.
00:04:58: Die erste Form der Bewegung des Segens ist eigentlich schon vor dem Anfang unserer Geschichte passiert.
00:05:05: Jesus, der, der so viele wahrgenommen ermutigt, gesegnet geheilt hat, er trägt den Segen zu den
00:05:14: Menschen.".
00:05:16: Die Bewegung des Segens an dieser Stelle geht also von Jesus aus und kommt dem Menschen zu Gute.
00:05:22: Er segnet Kinder, Frauen, Männer, Alte, Junge, Arme, Reiche eben alle die zu ihm kommen!
00:05:30: Und dieser Segen macht sich nun auf den Weg nach Jerusalem.
00:05:35: Besonders ist auch die Art wie er es tut – er läuft nicht einfach weiter so wie bisher, nein er hält an und lässt seine Jünger vorauslaufen.
00:05:43: Sie sollen für ihn ein Reithil besorgen, ein ganz besonderes sogar.
00:05:48: Eine Eselin die im nächsten Dorf angebunden ist und um den Besitzer davon zu überzeugen dass sie die Eselinnen wirklich brauchen müssen die Jünger nichts sagen.
00:05:58: nur das der Herr.
00:05:59: sie braucht mehr nicht.
00:06:01: Das reicht.
00:06:04: Und tatsächlich kommen die jüngeren mit der Eselinn zurück und Jesus reitet in die Stadt der für so viele Menschen zum Segen geworden ist und wie wir heute wissen, noch für unglaublich viel mehr Menschen ein Segen sein wird, reitet auf einem Esel zu den Menschen.
00:06:22: Und jetzt?
00:06:39: Und hier kommt dann die zweite Bedeutung des Wortes Segens hinzu, jemanden preisen ihm für etwas Danke sagen das er Gutes getan hat.
00:06:52: Das Volk segnet hier also Jesus mit ihrem Dank und Ihrem Lobpreis damit dass sie ihn empfangen wie ein König.
00:07:01: Sie legen Klamotten und Blätter auf den Weg, wie man es sonst nur für einen Herrscher tat.
00:07:06: Sie empfinden den Segen auf dem Esel wie einen weltlichen König und geben ihm so die Ehre.
00:07:13: Die Menschen werden von dem bewegt, was da kommt und zeigen diese Bewegung durch ihre Taten.
00:07:21: Einige umstehende Fragen – wer ist denn das?
00:07:24: Den ihr da so begrüßt?
00:07:27: Und die Antwort lautet, dass es Jesus der Prophet, der von Nazareth in Galilea.
00:07:36: anscheinend scheint damit alles hinreichend erklärt zu sein, denn mehr kommt nicht.
00:07:41: Vielleicht haben die Umstehenden bereits den Namen gehört und wissen jetzt, aha das ist der, der das und das getan hat.
00:07:47: Vielleicht hören sie seinen Namen heute zum ersten Mal und erfahren später wer das eigentlich war dem Sie da begegnet sind.
00:07:54: Fest steht, sie wurden allein durch Jesu Anwesenheit und die Jubelrufe der Menschen bewegt.
00:08:00: Sie haben Fragen – Sie wollen verstehen!
00:08:04: Ihre Bewegung wird darin deutlich dass sie diese Frage stellen.
00:08:09: Doch eigentlich steht an dieser Stelle noch etwas mehr als diese Frage.
00:08:13: In Verszenen und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung.
00:08:20: Die erste Bewegung ist Jesu Bewegung in die Stadt hinein Und auf einmal bewegt sich die ganze statt.
00:08:27: Kennt ihr das Newton Pendel?
00:08:30: Ich habe euch mal ein Bild mitgebracht.
00:08:32: Das sind diese Dinger, wo man die erste Kugel von wegzieht.
00:08:35: Loslässt und dann überträgt ihr die Energie auf die ganzen anderen Kugeln ist klackert unglaublich nervig Und hinten wird die letzte Kugels wieder weggeschossen und so geht das immer von links nach rechts und wieder zurück.
00:08:45: Das haben manche Menschen auf ihren Schreibtischen stehen.
00:08:49: Ich finde den Sound wie gesagt nervig aber vielleicht keine Ahnung.
00:08:51: ich finde es auf jeden Fall lustig dabei zuzugucken Und so oder so ähnlich stelle ich mir das vor, wenn Jesus irgendwo ankommt und seinen Segen mitbringt.
00:08:59: Er stößt die Kugeln einmal an und dann klackern die Kuggeln immer weiter und der Segen geht von einer Person zur nächsten Person und immer so weiter und die Menschen profitieren gegenseitig davon dass Jesus sie gesegnet hat.
00:09:14: Das was also passiert ist, die einen jubeln, die anderen fragen wer ist denn das überhaupt?
00:09:18: Dann steht da zwischen den Zeilen noch eine weitere Gruppe.
00:09:23: Das Wort Bewegung ist ein neutrales Wort.
00:09:27: Hier steht nicht, dass sich die ganze Stadt über Jesu Anwesenheit freut sondern hier steht das alle sie wahrnehmen.
00:09:36: Alle werden davon bewegt.
00:09:38: Alle bemerken es und einige nicht positiv.
00:09:43: Für Sie ist es erst mal kein Segen keine Freude die da kommt Sondern ein Fragezeichen.
00:09:49: Was genau Ihre Fragen sind, kann man an dieser Stelle nur vermuten.
00:09:53: Aber sicher ist nicht alle haben sich über Jesu Anwesenheit gefreut.
00:09:56: Einige waren skeptisch – sie hinterfragen!
00:10:00: Diese Menschen fragen vielleicht auch wer ist denn das?
00:10:07: Man hört aber in der Betonung dass Sie es nicht bewundern oder interessiert meinen sondern eher hinterfragen.
00:10:15: Sie fragten sich, welcher Mensch es verdient hat, dass er so empfangen wurde wie ein König.
00:10:21: Besonders wenn er auf einem Esel ritt?
00:10:25: Vielleicht fragten sie sich, wie die Menschen darauf kamen den da als Messias als Retter der Welt zu betiten – der Retter des Welts auf einem Esel!
00:10:35: Also in Ihrem Verständnis klang bei den Propheten der Messias ganz anders.
00:10:43: Ganz sicher würde er nicht so ankommen.
00:10:46: Er entsprach nicht ihren Kriterien, also wie könnte er denn dann so wichtig sein?
00:10:52: Diese Menschen werden also nicht bewegt und sie bewegen auch nicht.
00:10:56: Sie bleiben stehen!
00:10:58: Sie lassen sich nicht zu schnell darauf ein davon bewegt zu werden.
00:11:03: Nur zur Klarstellung ich meine hier an der Stelle nicht den Teil dieser Gruppe den Teil der Pharisäer oder diejenigen, die ich jetzt schon Pläne gegen Jesus schmiede.
00:11:12: Sondern ich meine einfach nur die Skeptiker!
00:11:15: Einfach nur die, die in der Menge stehen und sagen Moment mal bitte.
00:11:19: das verstehe ich jetzt gerade nicht.
00:11:24: Und in all diesen drei Positionen, die Ich eben aufgezählt habe kann ich mich wiederfinden.
00:11:29: Wenn ich hier meine Predigtalte ist recht offensichtlich zu welcher Gruppe ich gerade gehöre.
00:11:35: Ich antworte im besten Fall auf die Frage Wer ist dieser Jesus?
00:11:40: Ich juble ihm zu und preise und lobe ihn dafür, was er für uns getan hat.
00:11:44: Welchen Segen er mir, dir dieser Gemeinde und all den anderen Menschen schon geschenkt hat?
00:11:50: Ich bin Fangirl und erzähle Strahlen von meiner Erfahrung mit Jesus – so oder so.
00:11:55: ähnlich wünsche ich mir das zumindestens!
00:11:58: Ich möchte die Freude über das Gute mit anderen teilen und ihnen gleichzeitig erzählen wer dafür verantwortlich ist, wer mich sieht, wer sich annimmt, wer für mich da ist Wer mich durchträgt?
00:12:12: Ich stehe hier als Teil der jubelten Menge, die begeistert verkündet wer dieser da ist.
00:12:18: Jesus!
00:12:21: In einem anderen Moment sitze ich hier im Gottesdienst während des Lobpreises oder ich sitze in einer Predigt- oder Zuhause über meiner Bibel oder im Gespräch mit meinen Freunden und erfahre etwas Neues über Jesus – über mein Glauben, unsere Beziehung.
00:12:35: Und dann stehe ich da wie die Menschen, die die Frage gestellt haben, wer es denn das?
00:12:42: Ich stehe da und erfahre, dass Jesus so viel größer ist als all das was ich von ihm weiß.
00:13:14: Mein Bild von Jesus, meine Idee von Jesus wird aufgebrochen und erweitert.
00:13:20: Ich wünsche mir dass das noch so viel öfter passiert!
00:13:23: Natürlich bin ich gerne im Fanclub und freue mich über die Dinge, die ich verstanden habe aber ich freue mich auch darüber wenn es etwas Neues gibt, über das sich staunen darf.
00:13:35: Und dann gibts noch die zweite Seite der Medaille dieser Frage.
00:13:41: Es gibt da die Momente in denen stehe nicht am Rand einer Situation Nee.
00:13:48: Entschuldigung, aber nee das ist es doch jetzt nicht!
00:13:50: Das ist doch nicht Jesus so ist er doch nicht.
00:13:52: ich habe doch verstanden wie das alles hier funktioniert und wenn in so einer Situation würde er normalerweise so handeln und warum passiert es jetzt so nicht?
00:14:01: Und an solcher Momente trete häufig dann auf Wenn Ich jesus festlege.
00:14:06: In meinem Kopf hat sich dann ähnlich wie bei den Menschen Bei den Pharisäern in dem Text die Martina gelesen hat ein Bild festgesetzt Wie Dinge zu laufen haben Und wenn das dann nicht so passiert, dann ergibt es für mich keinen Sinn.
00:14:19: Diese dritte Variante ist die, die mich als Christin am meisten herausfordert.
00:14:25: Ich folge seit einiger Zeit einen amerikanischen Pastor auf Instagram der christliche Karikaturen und Designs als Sticker verkauft.
00:14:33: Dabei ist er sehr oft gesellschaftskritisch unterwegs und kritisiert momentan besonders die Politik in Amerika aber er kritisieren auch sehr oft die Kirche – Christen!
00:14:44: Als Christ selber sieht er, wo Kirche, besonders die Institution Kirche sich eigentlich manchmal nicht zu christlich verhält.
00:14:52: Und ich gebe ehrlich zu bei der einen oder anderen Karikatur habe ich auch schon gedacht Ja da sehe ich mich irgendwie und zwar nicht im Guten.
00:15:02: Eine solche Karikatur hab' ich heute mitgebracht denn sie verdeutlicht für mich gut was ich in dieser dritten Position sehe.
00:15:11: Auf diesem Bild sieht man ganz rechts klein einen Menschen in einen Karton der Theologie zu drücken.
00:15:18: Und dabei merkt dieser Mensch überhaupt nicht, dass Gott viel, viel zu groß für diesen Karton ist.
00:15:26: Für mich drückt dieses Bild aus, das meine Schublade, mein Karton niemals groß genug sein wird um Jesus da reinzupacken – egal wieviel ich denke verstanden zu haben!
00:15:37: Immer wieder neu muss ich bewusst wahrnehmen, dass alles was Ich weiß über Jesus ein kleiner Teil seines Wesens darstellt dass ich ihn niemals vollständig verstehen werde.
00:15:48: Das finde ich im Übrigen besser so, allerdings fordert diese Art zu denken auch heraus – das eigene Weltbild die eigene Identität des Wissen über Gott.
00:15:58: alles kann dadurch hinterfragt werden wenn man nicht alles versteht und nicht alles erklären kann.
00:16:04: Das klingt jetzt erstmal nicht erstrebenswert und doch sind das die Momente gewesen in denen ich glaube es sich unfassbar viel lernen durfte indem mir das bewusst wurde.
00:16:16: Natürlich können wir diese Geschichte des Palm-Sontags noch aus verschiedenen anderen Blickwinkeln betrachten, aber ich möchte es heute bei diesen Dreien belassen.
00:16:25: Und jetzt versetzt euch kurz mit mir hinein in die damalige Situation und lasst uns darüber nachdenken wie die Geschichte weitergeht – Wir wissen es ja zum Glück!
00:16:35: Der Woche, in der Jesus das letzte Abend mal feiert verraten wird ans Kreuz geschlagen und begraben wird.
00:16:44: Der Woche in der er von den Toten aufersteht und danach lebendig Menschen
00:16:48: begegnet.".
00:16:50: Das nenne ich meine volle Woche!
00:16:51: Und aus der heutigen Perspektive lässt es sich jetzt leicht sagen dass Ostern doch ein Freudenfest ist.
00:16:59: Wir wissen ja schließlich Er hat gewonnen.
00:17:03: Unsere Menschen vorher, früher wussten es aber nicht.
00:17:06: unsere Gruppen die wir eben angesehen haben.
00:17:10: Sie ahnten nicht was die Taten dieses Mannes für Auswirkungen haben würden das noch zweitausend Jahre später Menschen die Geschichte dieses Tages erzählen würden denn wenn sie es gewusst hätten hätten sie vielleicht anders gehandelt.
00:17:26: daher kann ich nicht leichtfertig sagen Ich würde immer auf der Position der Jubler stehen oder auf der Seite der Leute, die verstehen.
00:17:33: Auf der Seite, die positiv die Frage stellt.
00:17:37: Denn ich glaube viel zu oft stehe auch auf der seite der leute, die am Rand stehen und sich fragen – Moment!
00:17:45: Derleute, in dem moment blind für den Segen Gottes sind.
00:17:51: Mich fordert diese Überlegung dazu heraus mal darüber nachzudenken ob ich mich von dem Segen im meinem Leben eigentlich bewegen lasse Ob ich diesen Segen mit Gott verbinde, ob er mir von anderen Menschen weitergegeben oder über mehr ausgesprochen wird.
00:18:07: Ob ich Menschen segne und zu guter Letzt auch, ob ich bereit bin in der Osterzeit neu zu entdecken wer Jesus ist um mich von seinem Segen überraschen zu lassen.
00:18:18: Die fast schon hinter uns liegende Fastenzeit ist genau für diese Überlegungen sinnvoll zu nutzen sich Zeit nehmen, Gott neu zu begegnen sich bewusst auf Abenteuer mit ihm einlassen und zu schauen, an welcher Seite er diesmal meine Schublade aufsprängen will.
00:18:38: Bereit zu sein, Segen wahrzunehmen, weiterzugeben und mich von ihm bewegen zulassen!
00:18:45: Die Frage die ich dir heute stellen möchte lautet also wo stehst du in dieser Osterzeit?
00:18:51: Stehst Du in der jubelnden Menge weil Du schon weißt was kommt und Gott für das loben willst was er dir Gutes getan
00:18:57: hat?!
00:18:59: Stehst du daneben und fragst dich, was du Neues über ihn lernen darfst?
00:19:04: Oder stehst Du am Rand und möchtest Dich vielleicht heute, vielleicht morgen, vielleicht Karfreitag oder Ostersonntag bewusst dafür entscheiden Gott neu und anders kennenzulernen Deine Fragen zu stellen und Dich bewegen zulassen.
00:19:19: Egal wo Du gerade stehst es gibt eine Sache die bleibt Jesus kommt zu den Menschen.
00:19:28: Ich wiederhole nochmal kommt zu den Menschen.
00:19:32: Er kommt zur ganzen Stadt, egal wo sie gerade stehen, egal was für Fragen Sie gerade haben, egal ob sie skeptisch oder fröhlich sind – Fragen sind bei ihm mehr als nur erlaubt!
00:19:46: Er bringt seinen Segen mit und ich möchte mich auf dem Weg machen, ihm dieses Ostern zu begegnen und bewusst wahrzunehmen, was da passiert und mich von seinem Segen bewegen zu lassen.
00:19:58: Und dazu möchte ich dich auch einladen Bewusst an Karfreitag wahrnehmen, was das letzte Abendmahl und der Kreuzestod bedeuten.
00:20:07: An Ostern bewusst seinen Teil der Freude die die Frauen und die Jünger am leeren Grab erlebt haben miterleben.
00:20:16: Bewusst aufnehmen dass Jesus auferstanden ist egal ob du schon lange an ihn glaubst oder seinen Namen gerade zum ersten Mal gehört hast.
00:20:25: Egal was du für Fragen hast und egal ob Du Jubelst zu dir.
00:20:34: Er will dir begegnen und er will dir ein Segen
00:20:40: sein.".
00:20:44: Lest du dich von seinem Segen bewegen?
00:20:47: Mit dieser Frage möchte ich dich in die Osterwoche schicken, lass uns sie gemeinsam bewusst erleben!
00:20:55: Amen.
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