Der Kreislauf des Segens

Shownotes

Pastor Michael Rohde predigt über den Kreislauf des Segens in 2. Korinther 9, 6-15.

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00:00:13: Nein, nehmt einen Kreislauf des Segens und eine Bewegung des Siegens.

00:00:19: Und ich habe euch dazu einen Spendenbrief mitgebracht.

00:00:25: Ob's magste denken?

00:00:26: Spendenbriefe mag' ich gar nicht!

00:00:28: Also vielleicht gehörst du zu denen die lieben aber vielleicht nerven sie dich auch denn ein Spenden Brief will dich ja zu etwas bewegen nämlich eine Spende zu geben, ein Spender zu werden.

00:00:42: den größten Spender unserer Gemeinde öffentlich bekannt machen.

00:00:46: Er oder sie ist ein Großspender, großzügig freigiebig selbstlos.

00:00:51: an diese Person kommt niemand beim Geben heran.

00:00:54: Diese Person kann niemand überbieten beim geben.

00:00:58: es gibt eine Person unter uns die so reichlich gibt dass sie sich selbst verstängt und trotzdem die Fülle hat.

00:01:06: Am Ende des Spendenbriefes, den ursprünglich Paudosan die Korinther geschrieben hat.

00:01:11: Den ich gleich vorließe steht wer das ist?

00:01:13: Da steht nämlich Dank sei Gott für seine unbeschreibliche große Gabe!

00:01:20: Der größte Spender aller Zeiten ist Gott selber.

00:01:25: Seine Gabo... Die größte Gabe ist Jesus Christus der sein Leben verschenkt hat.

00:01:34: Jesus ChristUS der auf der Welt verschwenderisch sich Menschen zugewandt hat.

00:01:40: Zwei ganz unterschiedlichen Menschen, armen und reichen, kranken und gesunden, ausgegrenzten und etablierten.

00:01:49: Kranken am Körper und Kranken am Stolz – ein hohe Menschen- und tiefe Menschen hat er sich gewandt!

00:01:55: Und dann hatte er sich hingegeben bis zum Tod, bis zum Tot am Kreuz.

00:02:00: Sein Opfer tot am Kreuzz ist das größte Geschenk Gottes aller

00:02:05: Zeiten.".

00:02:07: So sehr hat Gott die Welt gelebt, dass er seinen eigenen Sohn gab auf das Alle, die an ihn glauben nicht verloren werden sondern das ewige Leben haben.

00:02:15: Also wer den Gott der Bibel kennenlernt, der er lernt jemanden kennen, der reichlich gibt!

00:02:19: Der verschwenderisch ist mit dem was er hat, der lernt jemanden kennen und der gerne andere segnet Wir reden von einem Gott, der gerne segnet Und das ist der tiefe Grund... Das ist meine Motivation heute darüber zu sprechen Und diese Bewegung des Segens nimmt also immer ihren Ursprung bei Gott.

00:02:42: Der Anlass für Paulus, einen Spendenbrief zu formulieren, hatte ein Anlass – es war seinen Wunsch, dass die Christen im Nahen Osten eine Geldsammlung für die Muttergemeinde in Jerusalem sich daran beteiligen.

00:02:57: Aber das war nur sein Anlass!

00:02:58: Der Grund war viel tiefer.

00:03:01: Er hat eine apostolische Motivation Und die stammte von Jesus.

00:03:06: Denn Jesus selber hat zu Lebzeiten sehr viel über das Geben gesprochen, in seinen Lehrgesprächen und Predigten immer wieder über den Ungang mit Geld und Besitz und anderen Ressourcen, anderen Gaben, die ein Mensch anvertraut bekommen

00:03:19: hat.".

00:03:19: Und zwar hat Jesus darüber gesprochen ohne den Anlass einer Kollekte, ohne den anlass eines bestimmten Spendenprojekts.

00:03:26: Ohne eine akute Not!

00:03:27: Sondern immer wieder in Gleichnissen.

00:03:29: Sechzehn von Achtundreißig-Gleichnissen hat Jesus den Umgang mit Geld und Ressourcen thematisiert.

00:03:35: Man könnte sagen es ist ein Lieblingsthema von Jesus.

00:03:39: Also wenn wir uns einen Jesus orientieren dann kommen wir an dem Thema nicht vorbei.

00:03:43: Und öffnen wir jetzt also diesen Brief diesen Spendenbrief von Paulus über den Kreislauf des Segens und ich lese uns dem Predigtext aus zweiten Kuntern neun, ab Vers sechs.

00:03:54: Das sage ich euch!

00:03:56: Wer sperrlich seht wird spärlich ernten.

00:03:59: Wer reichlich sehnt wird reichlig ernten.

00:04:02: Jeder soll so viel geben wie er sich selbst vorgenommen hat.

00:04:05: Er soll es nicht widerwillig tun Und auch nicht weil er sich dazu gezwungen fühlt.

00:04:10: Denn wer fröhlich gibt Den liebt Gott.

00:04:14: Gott aber hat die Macht, euch jede Gabel im Überfluss zu schenken.

00:04:18: So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles was ihr zum Leben braucht.

00:04:23: Und ihr habt immer noch mehr als genug anderen reichlich Gutes zu tun.

00:04:28: Ihr habt immernoch mehr als genug andernreichlich Gottes zu

00:04:31: tun.".

00:04:32: So heißt es ja an der Heiligen Schrift.

00:04:34: Er verteilt Spenden unter den Armen.

00:04:37: Seine Gerechtigkeit steht fest für immer.

00:04:41: Gott gibt den Samen zum Sähen und das Brot zum Essen, so wird er auch den Samenn geben und eure Saat aufgehen lassen.

00:04:48: Euer gerechtes Handeln lässt er ertrag bringen!

00:04:52: Er wird euch so reich machen dass ihr jederzeit freigebig sein könnt und aus eurer Freigebigkeit entsteht Dankbarkeit gegenüber Gott wenn wir eure Gaben überbringen Denn die Ausübung dieses Dienstes linnert nicht nur den Mangel, an dem die Heiligen leiden.

00:05:09: Sie ist auch deshalb so wertvoll weil sie große Dankbarkeit gegenüber Gott bewirkt und weil ihr euch in diesem Dienst so bewährt habt werden sie Gott loben denn darin sehen sie dass ihr euch gehorsam zu der guten Nachricht von Christus bekennt Und an Eurer Freigibigkeit merken Sie, dass Ihr mit Ihnen und allen Gemeinschaft haltet.

00:05:31: Wenn sie für Euch beten, werden Sie das Vollsehnsuch nach Euch tun!

00:05:35: Denn Sie haben erkannt, dass Gott Euch in so reichen Maß seine Gnade geschenkt hat – dank sei Gott für Seine Gabe diese unbeschreiblich groß

00:05:45: ist.".

00:05:49: Wenn wir als Gemeinde einen solchen Brief bekommen würden… was würde uns daran ärgern?

00:05:57: Aber vielleicht, dass wir unter den Verdacht gestellt werden, geizig zu sein und nur sperrlich zu geben.

00:06:05: Vielleicht das hier angesprochen wird, dass man auch freudlos sein kann und zähneknirschend beim Geben oder dass wir den Eindruck haben, haben wir überhaupt genug umgeben zu können?

00:06:19: Oder dass hier sogar von Gehorsam gegenüber der guten Nachricht die Rede ist und von Selbstlosigkeit?

00:06:25: Überhaupt, dass jemand die Frechheit besitzt vom Segen des Gebens zu besprechen, nicht vom Segn des Empfangs.

00:06:35: Doch wenn du persönlich so ein Brief erhalten würdest was würde dich daran freuen?

00:06:41: Vielleicht dass es dir selbst und deine Herzensentscheidung überlassen ist wie viel du gibst – auch was!

00:06:49: Vielleicht das dir versprochen wird, dass geben gute Laune macht Und dass darüber geschwärmt wird, das Gott dich versorgt und zwar so versorgt, dass du Mittel zur Verfügung hast um auch anderen etwas abzugeben.

00:07:05: Und dass du nicht aus eigener Quelle schöpfen musst sondern aus Gottes Überfluss!

00:07:11: Also mich freut an diesem Briefabschnitt wie oft, wie klar von Gott die Rede ist was Gott tut bevor ich irgendwie aufgefordert werde etwas zu geben, zu tun und zur Verfügung zu stellt.

00:07:26: Und das ist glaube ich die entscheidende Brille um diesen Brief zu lesen oder überhaupt um es übers Geben zu reden über den Kreislauf des Segens weil es ein Kreislauf ist weil Gott derjenige ist der anfängt mit dem Geben bevor man irgendetwas weiter leitet.

00:07:44: Und beim Geben ist nicht nur materielles gemeint Es ist auch zeitgemeint die Ich gebe körperliche Kraft Die investiert wird Aufmerksamkeit Zuwendung oder Einsatzfreude, Einsatzbereitschaft.

00:08:01: Wie wird uns denn als Christen ein christlicher Lebensstil ermöglicht?

00:08:05: Der andere segnet und ich glaube er ist möglich weil Gott reichlich gibt.

00:08:11: Paulus benutzt ja hier das Bild der Landwirtschaft.

00:08:14: Gott gibt es Saatgut und schenkt das Brot zur Speise.

00:08:19: also das heißt ja erst mal Gott will dein Versorger sein Der durch die Gaben der Schöpfung erstmal die Rahmenbedingungen dafür schafft, dass man versorgt ist an Leib und Seele.

00:08:29: Gott gibt das Saatgut!

00:08:31: Ich kann aus der Saat ein Brot machen, ich kann das Saatkut aber auch wieder investieren, damit es wieder wächst.

00:08:38: Saben, die wir einsetzen können, die du auf dem Lebensackert zerstreuen kannst und die Frucht bringen.

00:08:44: Es ist Gott, der hier Wachstum schenkt.

00:08:46: Wachztum und Gedein auf verschiedenen Feldern im Leben.

00:08:49: Und da entsteht Frucht!

00:08:51: Frucht die genossen werden kann und die wieder zu neuen Samen führt, die man wieder ausstrahlen kann.

00:08:57: Dann entsteht dieser Kreislauf des Segens und Gebens.

00:09:02: Deshalb drückt Paulus das einerseits negativ aus – wer spärlich sädt wird spärlig

00:09:07: ernten.".

00:09:08: Das ist eine alte Bauernweisheit.

00:09:10: Wenn du geizig bist mit deinem Engagement, mit deinems Einsatz und deiner Saat, dann kannst du nicht erwarten dass da rostreiche Frucht wächst.

00:09:20: Menschen die unglaublich viel Menschen einladen und kontakten und fragen wie es ihnen geht sind meistens Menschen die auch gefragt werden wie es ihn gibt.

00:09:30: Und Menschen die sich zurückziehen und sagen keiner fragt mich wie's mir geht erleben immer mehr das.

00:09:36: keiner fragt wie sie geht weil sie selber nicht fragen wie's anderen geht.

00:09:40: ganz einfach Und doch schwer manchmal.

00:09:44: Denn positiv steht es dir, wenn du reichlich gibst entsteht reiche Frucht.

00:09:49: Hier steht noch mehr Wenn du im Segen gibst.

00:09:55: Das ist eine besondere Formulierung.

00:09:57: Du gibst nicht aus dem was du hast und presst wie so aus einer Zitrone noch das letzte raus.

00:10:03: Sondern hier steht wenn du im Segengibst Das heißt wenn du aus dem gibst was du empfangen hast Aus dem Segen entsteht Segen.

00:10:14: Man kann auch übersetzen, wer aufgrund von Segensgaben sät wird.

00:10:17: Aufgrund von Segensgaben ernten!

00:10:20: Segen – das ist hier die Kraft zum Wachstum, die göttliche Hilfe, die Fülle, das Vermögen, dass Gott dir schenkt und auch das in einer Gemeinde steckt.

00:10:31: Aus unserem Segen streuen wir Segenskaben aus.

00:10:35: Deshalb schreibt Paulus ein fröhlichen Geber hat Gott lieb oder verfröhlich gibt den liebt

00:10:41: Gott.".

00:10:43: Aber da warten ja gleich wieder Missverständnisse bei dem Satz.

00:10:45: Ich weiß noch, früher stand er auf Spendentüten, das man auch mit Tüten gespendet hat, manchmal auch heute noch... aber da sind zwei Missverständnissen in diesem Satz!

00:10:54: Ein fröhlichen Gebe hat Gott liebt.

00:10:56: Das erste Missverständnis dieser Satz soll dich eigentlich subtil unter Druck setzen oder ziemlich offensichtlich.

00:11:01: Er soll dich sozial erpressen.

00:11:03: und sei aber fröhlich beim geben.

00:11:07: Und merkst du wie missbräuchlich dieses Verständnis dieses Satzes ist?

00:11:11: Freude kommt ja von innen.

00:11:14: Freude ist eine Haltung und eine Emotion.

00:11:16: Freude isst Motivation, Freude iß ja schon ein innerer Segen!

00:11:21: Wenn ich aus Freude an Gott gerne etwas gebe, wenn ich Aus Freude und Dankbarkeit für etwas was ich empfangen habe, was sich als Segendeute gebe dann macht es mir Freude meine Zeit zu investieren, meine Kraft einzusetzen, meine Ideen beizutragen, meine Einsatzfreude.

00:11:45: So wird mein Geben ein Ausdruck von Liebe zu Gott.

00:11:50: Deshalb, einen fröhlichen Geber hat Gott liebt?

00:11:52: Das ist auch ein Kreislauf!

00:11:54: Weil Gott mich liebt freue ich mich und habe Einsatzfreude und das freut wiederum Gott und entsteht ein Kreislauf der Liebe.

00:12:05: Es ist nicht als Belohnung gemeint in dass es das zweite Missverständnis dieser Satz ist.

00:12:09: Dieser Satz sagt Nicht geben ist ein Geschäft mit Gott.

00:12:12: Nein, geben ist kein Geschäft mit Segen ist kein Belohnungsmodell, das ist kein Geschäftsmodell.

00:12:21: Also wer gibt weil er dafür was kriegen will der giegt nicht im Segen.

00:12:28: und wir alle kennen es ja glaube ich egal wo wir geben wir geben etwas oder unsere Zeit und dann entwickeln wir die Erwartung.

00:12:37: Ja, dafür möchte ich auch Anerkennung bekommen.

00:12:39: Dafür möchte ich Aufmerksamkeit bekommen!

00:12:41: Dafür möchte Ich auch Lob bekommen!

00:12:44: Dazu möchte ich Ehre bekommen!

00:12:48: Und wir merken beim Geben auf einmal geht es darum was wir da für kriegen und unzufriedene Spender egal was sie geben beschweren sich dass die gar nicht besonders behandelt werden das sie gar nicht besonderes bedankt werden.

00:13:07: Es gibt Kulturen, in denen geschieht das.

00:13:09: Als ich im Brasilien war, da wurden die Spendenlisten öffentlichem Foyer ausgehängt.

00:13:14: Kann man machen?

00:13:16: Wer ist da auf top eins zwei drei und wer ist ein bisschen tiefer?

00:13:20: Da wird doch endlich der Wert, eine Einsatzwertgeschätzt oder der Mitarbeiter des Monats wird gekürt!

00:13:28: Ja, wir reden von Wertschätzung und uns ist Wertschättung wichtig.

00:13:32: Und wir haben in unserer Gemeinde eine Kultur von Dank, dass wer auch mal jemanden bei besonderem Einsatz oder wenn ne Mitarbeit anfängt oder endet.

00:13:41: Der Dank ist letztlich immer nur ein Symbol.

00:13:43: Er ist nicht Belohnungen!

00:13:44: Er hat es nicht ein Geschäft.

00:13:46: Das darf er nicht werden.

00:13:49: Doch Paulus lenkt die Gedanken nämlich in einer anderen Richtung.

00:13:52: Er fragt hier mal andersrum.

00:13:54: Er sagt, frag dich mal nicht was du Christ für dein Geben?

00:13:58: Sondern frag mal, was dein Geben bewirkt.

00:14:01: Was dein Einsatz für Auswirkungen hat als Freude.

00:14:08: und dann nennt er drei Dinge in seinem Brief nämlich Drei Auswirkung, welche Wirkung hattest wenn du fröhlich gibst und Einsatzfreude zeigst?

00:14:17: Welche Wirkung hatt es, wenn wir das als Gemeinde tun?

00:14:20: Paulus nennt drei Auswirkungs, Gerechtigkeit Dankbarkeit und Gemeinschaft.

00:14:25: Und das möchte ich noch kurz entfalten.

00:14:28: Eine Wirkung erwähnt Paulus hier so im Nebensatz.

00:14:31: Er sagt, es gleicht den Mangel der Heiligen aus oder lindert den Mangell an dem die Heiligen leiden.

00:14:39: Der Gemeind war tatsächlich bei den Korintern ein Mangel an Ressourcen der Mitglieder der Jerusalemer Gemeinde, die in Not geraten waren und die Spenden leisteten konkret Hilfe in dieser Not.

00:14:50: Und das ist auch die erste Bestimmung der Aufforderung an die Korinter reichlich zu geben um Not zu lindern, um damit Gerechtigkeit zu schaffen.

00:15:01: Gerechtigkeit ist in der Bibel ein Beziehungsbegriff – kein Normenbegriff!

00:15:06: Gerechtlichkeit, jeder bekommt das Wasser nötig hat.

00:15:09: es braucht einen Ausgleich hier.

00:15:11: Gerechtigkeit ist für die Bibel eine Beziehunggröße.

00:15:14: was könnte dem anderen gut tun?

00:15:16: Es ist keine Zahl und für Paulus ist das ne ganz wichtige Bestimmung des Kreislaufs des Segens.

00:15:23: Unser Segen segnet andere, wenn wir ihn weitergeben und ihn nicht für uns behalten und aufbrauchen.

00:15:30: Sondern wenn wir geben vermehrt das Gerechtigkeit!

00:15:36: Der Segen Gottes wird für einem Saatgut des Segens – dadurch wächst Frucht der Gerechtigkeiten.

00:15:43: Das kann der Missionar der Europäisch-Baptistischen Mission in Lateinamerika sein, den wir Mitte Mai kennenlernen und der hier im Gottesdienst sein wird.

00:15:50: Das können die Ukraine-Hilfe sein, Kasse Willemföhr mit Bruder Mittelbach, wo wir Sachspenden geben.

00:15:58: Das kann aber auch hier im Kirchcafé sein wenn ich meine Zeit investiere.

00:16:02: das andere erleben dass sie nach dem Gottesdienst unentgeltlich einfach bedient werden und etwas bekommen Und die ganze soziale Hierarchie kann nicht mehr das leisten weg fällt Gerechtigkeit wird vermehrt.

00:16:19: Die zweite Wirkung, die Paulus hier anspricht welche Wirkung hat ein Reichlichtgebender Einsehen der Lebensspiel?

00:16:25: Interessant, er bewirkt das Gott über alle Maßen gedankt wird.

00:16:31: Für hier alle Spendenorganisationen ist immer die Frage wie danken wir unseren Spendern?

00:16:35: und da werden die Organisation sehr erfinderisch.

00:16:37: also die schenken einem dann Geschenke weil man geschenkt hat es ja eigentlich absurd.

00:16:41: aber so ist es.

00:16:42: man kriegt dankesbriefe man macht richtig mehr Gedanken.

00:16:46: wie fühlt der Spender sich wohl?

00:16:47: Weil Paulus sieht das ganz anders.

00:16:50: darum geht's gar nicht dass dir als Spender mir als spender gedankwürzt sondern dass Gott gedankt wird.

00:16:56: Schaut euch mal diese beiden Fotos an, der Unterschied zwischen Reich und Arm in einer Art Karikatur, Bild Nummer eins.

00:17:03: Auf dem Bild fotografieren die reichen weißen Kinder vor dem Essen ihre Speisen mit dem Smartphone.

00:17:09: Und auf dem zweiten Bild da sitzen arme Kinder und falten ihre Hände zum Gebet für eine Schüssel-Reichpreis.

00:17:18: Klar Klischee herrft Stereotyp.

00:17:21: Aber ich dachte ja Welche Wirkung hat ein Segen in der Lebensstil?

00:17:27: Bewirkt er, dass Gott gedankt wird?

00:17:30: Ein Pasteurin-Kollege schreibt im Internet das Großartige wenn man in der finanziellen Versorgung abhängig von Gott ist.

00:17:38: Dass man auch Versorgungen erlebt und plötzlich einen Blanco Briefumschlag im Briefkasten hat mit einem Geldgeschenk.

00:17:46: Hashtag Danke Gott!

00:17:49: Er wusste gar nicht wem er danken kann außer Gott.

00:17:53: Und jemand anders schrieb darunter, vielleicht sollte ich auch mal Gott konkret um Geld bitten wenn nichts brauchen.

00:18:00: Ein anderer Kollege schreibt Wenn wir Menschen helfen mit ihnen teilen dann bewegt sie das.

00:18:06: Es bewegt Sie innerlich.

00:18:08: Das kennen wir alle.

00:18:09: Als uns jemand in einer schwierigen Notlage geholfen hat als jemand mit uns geteilt hat Da hat uns das im Herzen zutiefst berührt und wahrscheinlich hat es die meisten von uns wenn nicht alle dazu gebracht Gott für diese Hilfe zu danken.

00:18:23: Wir haben den Menschen gedankt, wir haben sie gesegnet für ihre Hilfe und wir haben Gott gedanked.

00:18:29: Ihnen gepriesen!

00:18:30: Weil wir dahinter Gottesgute gaben, weil wir dahinten seine Hilfe entdeckt haben – seine

00:18:37: Liebe.".

00:18:40: In meinem Leben hat sich das auch tief eingeprägt als wir in der Phase mit drei Kleinkindern waren und meine Frau Antje akut krank wurde und wir auf einmal erlebt haben Meine Frau im Krankenhaus, ich mit drei Kindern berufstätig, dass auf einmal Leute aus der Gemeinde einfach da waren.

00:18:55: Vierundzwanzig sieben das Leute gekocht haben geholfen haben, dass Sie Ihre Zeit geschenkt haben und nicht gefragt haben was bringt Ihnen das?

00:19:03: Sondern Sie waren da!

00:19:05: Und wir haben dann Gott gedankt für seine Hilfe, für seinen Bodenpersonal also diese Wirkung des Gebens, des Lebensspiels andere zu segnen.

00:19:15: ist es dann Gott gesegnet wird Es kann daraus Dankbarkeit an Gott vermehrt werden.

00:19:25: Paulus nennt noch eine dritte Wirkung, es weckt die Sehnsucht nach christlicher Gemeinschaft und diese Sehmsucht nach Gemeinsicht.

00:19:36: Paulu schreibt das in seinem Brief ja so... Und wenn sie für euch beten, werden Sie das Vollsehnsucht nach euch tun.

00:19:50: Denn sie haben erkannt, dass Gott euch in so reichen Maß seine Gnade geschenkt hat!

00:19:56: Das Geheimnis des Segens und des Gebens ist nämlich nicht, dass immer noch ein Gefälle bleibt – hier ist der Reiche da, es ist der Bedürftige und der gibt jetzt dem anderen und der muss ihm immer dankbar bleiben.

00:20:06: Sondern es entsteht ja hier Gemeinschaft, d. h., ein Kreislauf auf Ja, wir sagen ja auf Augenhöhe ein Miteinander von Dank an Gott.

00:20:16: Von Voneinander Wissen und Füreinander Beten.

00:20:18: Von Vergelt ist Gott!

00:20:21: Wer Menschen erlebt die aus dem Segen den sie bekommen herausleben?

00:20:24: Und ihr Leben teilen wird fasziniert das eine Gemeinschaft des Segens entsteht und dass der Segenspender und Empfänger auf einmal zu einer Gemeinsschaft werden und dahinter den loben dem wir alle gaben verdanken.

00:20:41: Wir sind so eine gesegnete Gemeinde.

00:20:45: Paulus würde auch unschreiben können, was er in seinem Brief ein Kapitel vorher im zweiten Könter VIII-VII schreibt.

00:20:51: Da schreibt da ihr seid doch über eure Maßen reich!

00:20:56: In jeder Beziehung reichern Glauben, Begabungen zur Rede, reicherer Kenntnis, reich an jeglichem Bemühen und an der Liebe die wir in euch bewirkt haben.

00:21:08: So beteiligt euch doch an diesem Werk der Gnade bei meinen noch die Kollektensammlung in reichen Maß.

00:21:16: Also, wir sind eine beschenkte Gemeinde von Gott und wenn du nach Gelegenheiten suchst dich zu beteiligen da gibt es in der Gemeinde und in der Gesellschaft ganz viele Möglichkeiten.

00:21:27: Reichliche Möglichkeit beim Spenden vom Geld Beim Engagement für Menschen Beim Besuchen von Einsamen Beim Besuch von Kranken in der Klinik Beim Spielen mit Kindern im Technikteam Im Cafeteam Bei der Tafel im Kassel, wie Angelika es tut oder beim Wesertor-Treff, wie Sylvia und Oliver es tut usw.

00:21:51: und so fort gibt viele Gelegenheiten.

00:21:54: Allein in unserer einen Gemeinde gibt's elf Dienstbereiche und zweiundfünfzig Aufgabenbereiche.

00:22:00: die hängen voll je und alles lebt davon das Leute reichlich geben.

00:22:07: Und Paulus sagt jeder gebe dass was er sich in seinem Herzen vorgenommen hat, denn ein fröhlichen Geber hat Gott Liebe.

00:22:18: Er sagt das ist eine Herzensache!

00:22:21: Eine Frage nach deiner inneren Freude ohne Knurren und Muren – auch ohne schlechtes Gewissen.

00:22:28: Freiwillig wir sind eine freiwilligkeitskirche, freigiebig weil du entdeckst dass du alles Saatgut und alles Brot, das du weitergeben kannst von Gott geschenkt bekommen hast.

00:22:42: Wie beim Karneval, deshalb dieses Bild vom Karnevall.

00:22:44: Ich finde das herrlich!

00:22:46: Ich bin nicht so ein Karnevolist aber diese Umzüge und wenn ich dann sehe wie die Leute mit vollen Händen alles rausschmeißen was sie vorher gespendet bekommen haben oder als Organisation selber spenden einfach mal raus weil es Freude macht.

00:23:03: Und Paulus sagt konkret, was vermehrst du denn wenn Du andere segnest mit Deiner Einsatzfreude und deiner Spende?

00:23:10: Du vermehrt gerechtigkeit.

00:23:11: Du schaffst einen Ausgleich vor Ort und ganz woanders auf der Welt!

00:23:16: Du vermehres das Lob Gottes und Dankbarkeit an Gott – und manchmal weißt Du das vielleicht gar nicht -, dass jemand dann Gott danket für das, was Du getan hast, geschrieben hast, gesagt hast.

00:23:28: Du vermehst die Verbindung untereinander, du vermehrts die Sehnsucht nach Gemeinschaft.

00:23:35: Du bist dann ein Teil des Kreislaufs des Segens von Gott zu dir, von dir zu anderen und wieder zurück an dich!

00:23:43: Und ich möchte zum Schluss so einen Text lesen in dem der gerechte Hiob seine Erfahrung mit Hilfsbedürftigen und Armen als Segenserfahrung formuliert.

00:23:54: Im Hierbuch wird das so geschrieben Ich sprang Armen bei die um Hilfe riefen und weisen für die niemand sorgte.

00:24:02: Hilflose segneten mich für mein Tun.

00:24:06: Witwen schlossen mich in ihr Herz!

00:24:08: Gerechtigkeit trug ich wie ein Kleid am Leib, mit meinen Augen führte ich die Blinden und mit meinen Füßen diete ich den Lamen, wie ein Vater sorgte ich für die, die Hilfe

00:24:18: brauchten.".

00:24:20: Der gerechte, der hilft hier hilflosen, rechtlosen Angewiesenen aber er wird dadurch ein gesegneter.

00:24:28: Nackt ihr wer hier segnet?

00:24:29: Hier segnet vor der Gründung nicht der, der Hilfe braucht.

00:24:32: Ja aber das ist der Gesegnete, der hierob, der sagt Mensch den Segen, den hierob anderen spendet, da kommt auf ihn zurück!

00:24:40: Nicht als Belohnung, nicht als Geschäftsmodell, als Beziehungsgeschehen, als Kreislauf des Segens.

00:24:47: und so segne Gott unsere Gemeinde und alle Gemeinden, so segnende Gott jeden Einzelnen von uns.

00:24:53: Stenke weiterhin ganz frisch Freigibigkeit und Einsatzfreude.

00:24:59: Ein Segen, der bewegt.

00:25:02: Das geschieht auch übrigens im politischen Raum.

00:25:04: Alle Menschen die hier ehrenamtlich sich zur Kommunalwahl aufgestellt haben sind auch vom Ansatz her Kreislauf des Segens.

00:25:11: Sie investieren ihre ehrenamtliche Zeit um für das Gemeinwohl es besser zu machen.

00:25:17: und dass auch im Raum der Kirche unermitteneinander.

00:25:20: Freigiebigkeit und Einsatzfreude.

00:25:22: ein Segen der beweckt.

00:25:23: Dank sei Gott!

00:25:25: Für seine unaussprechliche Gabe.

00:25:28: Amen.

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