Abrahams Segen

Shownotes

Mario Wege predigt darüber was Segen ist und was er nicht ist. Er reflektiert dafür die Segnung Abrahams in Genesis 12, 1-3.

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00:00:03: Was für eine schöne Passionszeit, wo wir doch eigentlich angehalten sind über die ernsten Themen des Lebens mal nachzudenken.

00:00:18: Über das Leiden oder Beschuld.

00:00:23: und da kreuzt diese schöne Reihe Segen bewegt mitten hinein.

00:00:27: ich finde es schön und ich freue mich heute morgen ein paar Gedanken dazu sagen zu können Segen bewegt, so ist die Überschrift über der ganzen Woche oder bei der ganzen Reihe und heute geht es um Abraham hier mal ganz schämenhaft dargestellt.

00:00:47: Der hat ja einen ganz besonderen Weg und wir schauen heute morgen miteinander auf den Anfang denn da gibt's schon sehr viel zu erfahren über was?

00:00:57: Über Segen!

00:00:59: Über Gottes Segen wie er Abraham begleiten soll.

00:01:05: Ich möchte den Text lesen, davor ich bitten dazu aufzustehen und danach einiges zu sagen.

00:01:13: Wir hören Gottes Wort aus erstem Mose zwölf die Ferser eins bis drei Und Gott der Herr sprach zu Abraham gehe aus deinem Vaterland und von deiner Vervandschaft aus deines Vaters Haus in ein Land das ich dir zeigen will.

00:01:35: und ich will dich zum großen Volk machen und ich will dich segnen, und dir einen großen Namen machen.

00:01:43: Und du sollst ein Segen sein!

00:01:46: Ich will segnen die Dich segnen und verfluchen Die Dich verfluchten und in Dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

00:01:58: Guter Gott wir sind so oft miteinander hören auf Dich und erleben Deinen Segen in so unterschiedlichen Formen und Farben.

00:02:13: Dafür danken wir dir.

00:02:16: Und wir danken dir dafür dein Wort heute morgen, bitten dich darum dass du zu uns sprichst, beten darum das kleine Wunder passiert sich dein Herz und unser Herz berühren.

00:02:28: Amen.

00:02:31: Nehmt wieder Platz!

00:02:31: Segen finde ich passt auch sehr gut zur Jahreslosung diesen Jahres.

00:02:36: Siehe Ich mache alles neu Das empfinden wir.

00:02:41: Segen ist ein Wort das die meisten von uns als etwas sehr sehr Positives erleben.

00:02:46: Da kommt was Schönes auf uns zu.

00:02:50: Segen bewegt, ich habe mal diese Abrahams-Geschichte.

00:02:55: Man versucht so ein bisschen Aufzugliedern, manchmal ist es ja auch wichtig darauf zu achten, was in einem Text.

00:03:02: also grundsätzlich ist es gut drauf zu achte, was im Bibel in einem Abschnitt steht.

00:03:08: Aber heute Morgen möchte ich euch auch Einladen an zwei Stellen einen Blick hinzuwerfen.

00:03:15: nicht in unserem Text steht, denn auch das hat manchmal was mit Sägen zu tun.

00:03:20: Also Gottessegen oder Abrahamssägen... ich habe einfach mal die erste Überschrift, die ich euch mitgebracht hab ist also Was ist Gottessägen?

00:03:32: Bewegung!

00:03:34: Also gar nichts großartig Neues so heißt die ganze Reihe.

00:03:37: aber ich habe mir mal überlegt was bedeutet es eigentlich.

00:03:40: Segen und Bewegungen sind eigentlich zwei Worte, die ich nicht so von Natur aus miteinander in Verbindung bringe.

00:03:49: Segen – das klingt für mich zumindest nach was kriegen, nach was bekommen vielleicht auch hinterher ein bisschen etwas mehr haben.

00:03:58: Das klingt nach Ruhe, das klingt nach Sicherheit, nach Reichtum vielleicht auch ein bisschen Nach Wohlstand, nach einem Geschenk, was ich bekomme Nach Ankommen.

00:04:10: Segen klingt Für mich nach warmer Decke einem Sonntag, Nachmittag an dem ich mal verschnaufen kann.

00:04:19: Segen das klingt so ein bisschen auch nach Belohnung, nach Fülle auf jeden Fall noch irgendetwas Schönem.

00:04:26: aber Segen und Bewegungen muss ich ehrlich gestehen habe Ich nicht so sehr miteinander in Verbindung gebracht zu von Natur aus.

00:04:35: Aber der erste Segenspruch in der Bibel Von Abraham den wir heute Morgen miteinander bedenken Der ist sehr verbunden mit einer Bewegungsaufforderung.

00:04:47: Abraham, bewege dich!

00:04:50: Geh aus deinem Vaterland, aus deinm Zuhause heraus in ein Land das ich dir zeigen will.

00:04:59: Ich finde, dass ist schon eine ziemliche Herausforderung.

00:05:03: also halten wir als allererstes mal festsegen könnte da lauern oder hat damit etwas zu tun.

00:05:10: wenn die Dinge nicht mehr so bleiben wie sie sind dann könnte Segen sozusagen im Verzug sein.

00:05:21: Also manchmal reicht ein einziger Moment, um sich damit sich alles verändert.

00:05:26: Ein Anruf, einen Satz eine Stellenzusage und dann muss ich plötzlich meinen gewohnten Heimatort verlassen und gehe woanders hin.

00:05:38: Wir ziehen um Eine positive Diagnose oder auch eine negative.

00:05:45: Ich habe vielleicht beruflich eine neue Chance.

00:05:48: die Diagnos einer Krankheit kann der Auslöser dafür sein, dass sich alles verändert.

00:05:55: Geh aus deinem Haus heraus?

00:05:59: Also halten wir einfach erst mal fest wenn sich Dinge im Leben bewegen dann könnte auch Segen dahinter warten.

00:06:10: Bewegungen das ist im übrigen auch bei Abraham so.

00:06:14: Segen oder diese Bewegung die geschieht nicht freiwillig und deshalb macht sie uns an vielen Stellen auch Angst.

00:06:21: Und ich könnte mir denken, dass es auch Abraham jetzt nicht so ... der wird jetzt nicht gedacht haben am Mittagstisch.

00:06:30: hey Sarah!

00:06:31: Es geht los.

00:06:32: endlich mal wieder Bewegung im Leben.

00:06:35: und nein für ihn bedeutet das richtig heftig etwas zurück zu lassen Denn das Neue das kennt er noch nicht.

00:06:46: und was da auf ihn zukommt und wenn Gott uns zur Bewegung einlädt, dann kennen wir oft das Neue noch nicht.

00:06:53: So beginnt die Geschichte von Abrahaben also nicht mit einem Segen wo er sich gemütlich einrichten kann, wo er auf seinem Sofa hinsetzt sondern mit einer Aufforderung bewegt dich sie lädt ihn zum Aufbrechen ein.

00:07:13: ich habe in meiner kleinen Selbstständigkeit so einen Motto dass ich den Leuten immer ganz gerne sage, du musst nicht gleich dein Leben ändern aber du solltest deinen Ändern leben.

00:07:28: Also manchmal ist es ja mit den guten Vorsätzen so das wir gar nicht so richtig weiterkommen.

00:07:33: nach drei Tagen sind sie schon über ein Haufen geschmissen.

00:07:35: Aber manchmal lädt uns das Leben zu einer Veränderung ein und manchmal steckt hinter dem Leben vielleicht sogar Gott selbst.

00:07:44: Nicht immer, manchmal ist auch das Einfache Leben Geh aus bewege dich Also geh aus, nicht mal nett mit deiner Frau essen lieber Abraham sondern aus deiner gewohnten Umgebung.

00:07:55: Aus deinem Zuhause, aus dem was die Sicherheit gibt.

00:07:58: Das ist kein kleiner Schritt das ist ein echtes Brett wie man so schön sagt Verlass alles was dir Sicherheit gibt dein soziales Netz deine Herkunft Deine Planungen deine Zukunft Dein Haus, deine Freunde und das bedeutet in der damaligen Zeit noch sehr viel mehr Zuhause.

00:08:16: Das war Identität.

00:08:18: Das kennen wir von Jesus, Jesus von Nazareth.

00:08:22: Also da war sein zu Hause, da war seinen Beruf Da war sein soziales Netz Familien.

00:08:28: es war Schutz.

00:08:30: Abraham aus Urin Caldera!

00:08:32: Das war Definition, das war Heimatgefühl Identität, eben der Blinde aus Beseider oder der Kranke vom Teichbetester.

00:08:42: Der sich ja dann auch bewegen darf!

00:08:45: Also der Weg ist komplett unklar.

00:08:48: Es ist einfach erst mal die Einladung zur Bewegung und dann eben diese Zusage Ich will dich segnen.

00:09:00: Das heißt Auch wenn das Ziel noch unkler ist Wenn die Zukunft noch komplett offen ist sagt Gott, ich will dich segnen.

00:09:12: Trotzdem finde ich diese Zusage irgendwie noch ein bisschen nebulös.

00:09:16: Man möchte ja am liebsten sagen, Gott entschuldige Bitte geht's bisschen konkreter!

00:09:22: Also der Abrahmen weiß ja nur nicht mal wohin es geht.

00:09:28: Das reißt einen vielleicht jetzt noch nicht vom Hocker aber er weiß etwas das ganz entscheidend ist Er weiß noch nicht wohin Es geht Aber er weiß mit wem er geht.

00:09:43: Gott der Höchste, der Schöpfer der Welt sagt Abraham zu und er sagt dir und mir zu ich werde mit dir

00:09:52: sein.".

00:09:53: Also Segen bedeutet zunächst einmal gar nicht Orientierung sondern Beziehung.

00:10:01: Abraham geht nicht alleine begleitet vom höchsten von Gott seinem Schöpfer und deshalb ist Glaube immer ein Weg so wie es auf den ersten Seite, also schön weiß ich nicht aber immerhin mal dargestellt war oder dargestellt sein soll.

00:10:19: Also sägen und einfach losgehen das wieder strebt mir!

00:10:24: Ich will mich nicht so einfach bewegen, ich habe es wirklich gerne sicher in dem gut und sicher im dem was ich kenne, was mir vertraut ist mit Menschen auf die ich vertrauen kann, auf die als Deutscher vielleicht noch mal mehr.

00:10:46: Also wenn wir von einer Herausforderung stehen, dann wünschen wir uns als erstes Sicherheit!

00:10:50: Ich wünsche mir auch persönlich... Wenn ich mich denn schonmal bewege?

00:10:56: Ich gehe mit Menschen die sich an mich wenden in der Beratung oder in der Seelsorge immer ganz gerne auf.

00:11:02: und was ist denn dein

00:11:03: Ziel?!

00:11:05: Abraham hat kein Ziel!

00:11:07: Bewege dich!

00:11:09: Hab keine Angst!

00:11:10: Ich bin mit dir!

00:11:11: Ich will dich segnen!

00:11:12: Das verspreche ich

00:11:13: dir!".

00:11:15: Also das Wesen des Glaubens ist es immer wieder unterwegs sein.

00:11:21: Einen Schritt, den nächsten Schritt, wieder einen Schritt im festen Vertrauen darauf dass Gott uns begleitet.

00:11:31: also Segen beginnt erstmal nicht mit dem Ankommen sondern mit dem Mut zum ersten Schritt.

00:11:38: Das haben Abraham erlebt das haben Mose erlebt das hat Joshua erlebt.

00:11:45: und am Ende Eigentlich ist die Bibel eine Geschichte von Menschen, die immer wieder hinein eingeladen werden in die Bewegung.

00:11:53: Im festen Vertrauen darauf ich werde dich segnen!

00:11:59: Jetzt kommen wir zu was?

00:12:01: Was der Text nicht erwähnt, was aber trotzdem drin steht.

00:12:07: Gottessegen ist nicht an einer Bedingung geknüpft.

00:12:17: Gottes Segen is unverdient und bedingungslos Und manchmal tut es uns gut uns mal Dinge bewusst zu machen, die nicht in der Bibel stehen.

00:12:27: Also dort steht Nicht.

00:12:28: Gott sagt Nicht Wenn du gehst dann segne ich dich oder ich segne dich wenn Du das oder jenes unterwegs tust.

00:12:39: er sagt Ich will Dich segnen!

00:12:42: Ich will.

00:12:45: Das steht über diesem Abschnitt.

00:12:47: Ich Will und wenn Gott will Dann können wir uns auch drauf verlassen dass Er wird.

00:12:54: Es ist sein Entschluss.

00:12:56: Getroffen in seinem Herzen, in seinen Gedanken und komplett unabhängig davon wer du warst, wer du sein wirst wie du bist was du denkst wie stark du glaubst oder oder oder.

00:13:12: also der Segen kommt nicht als Bedingung und er kommt auch nicht als Belohnung für ein sehr recht schaffendes Leben dass der Abraham vorzuweisen hätte.

00:13:22: So, nach dem Motto ich kann dir hier ein paar Sachen vorweisen.

00:13:26: und also das Gott hat sich kein Musterbeispiel.

00:13:29: Gott hat einen Mengelexemplar ausgesucht.

00:13:33: Segen ist nicht nur keine Bedingung und auch nicht Belohnungen.

00:13:38: Sehen is' auch keine Entschädigungen!

00:13:40: Also weil du so eine heftige Zeit hinter dir hast deshalb will ich dich segnen sodass wir uns sozusagen segen über irgendwelche Leiterfahrungen die wir im Leben machen verdienen könnten sozusagen so nur unter Schmerzen kommt es von Herzen und deshalb wird Gott uns dann irgendwann dafür auch entschädigen oder belohnen.

00:14:01: Nein, es ist ein vorbedingungslos unverdienter Zuspruch!

00:14:07: Abram hat nichts vorzuweisen kein Glaubensbeweis und wir sollten auch gar nicht erst anfangen zu spekulieren was das ist.

00:14:14: sein gerestliches Leben zeigt nämlich dass es ein auf-und ein abäst Also sein ganzes Leben, also man findet auch in seinem Leben jetzt nicht irgendwelche alles überragenden Taten am Ende.

00:14:31: Ja, am Ende ist sein Vertrauen so tief und gewachsen dass er sogar bereit ist seinen Sohn loszulassen an dem er den, den ihm Gott versprochen hat.

00:14:44: aber der Weg bis dahin ist ein Auf- und eine Ab- Und Abraham macht alles andere als nur ne gute Figur auch vertrauensvoll unterwegs.

00:14:55: Er will auch seinem Neffen Lot das bessere Land überlassen und er ermutigt, aber er fängt an in Ägypten zu flunkern und zu lügen und seine Frau als seine Schwester auszugeben nur um seine eigene Haut zu retten.

00:15:12: also er ist versucht Gottes Segen ein bisschen auf die Sprünge zu helfen mit seiner Markt Hager und versucht da irgendwie, also er ist kein Vorzeige-Exemplar.

00:15:30: Also Gott hat sich einen ganz normalen Menschen rausgesucht Und ich finde es ist was unglaublich beruhigendes.

00:15:39: Sein Segen hat keine Bedingungen Er ist nicht Belohnung Er wendet sich mir einfach zu.

00:15:45: Da kann ich mich drin wiederfinden.

00:15:48: Ich bin so wie dieser Abraham.

00:15:51: Manchmal versuche ich's auf eigene Faust.

00:15:54: Mal vertraue ich Gott.

00:15:57: Manchmal tue ich wirklich gute Dinge und ein andermal habe ich null Vertrauen, bin einfach nur durchsetzt von Angst.

00:16:07: Also hier zeigt sich ein wichtiger Kontrast.

00:16:12: Ich muss noch an eine Predigt im Advent denken wo es um das Verlorene Paradies ging Und dass plötzlich wie so ein Fluch über der Schöpfung steht.

00:16:22: alles wird schwer Alles ist durch Drungen von Mühe ist ja sogar die Rede davon, dass über der Schöpfung ein Fluch liegt.

00:16:33: Hier beginnt Gott eine andere Geschichte und gerade mal drei Seiten weiter in der Bibel!

00:16:39: Wie herrlich ist das denn?

00:16:42: Denn Gott setzt dem Fluch einen neuen Anfang entgegen – Segen reines Geschenk, Segen, der kein Vertrag ist keine Belohnungen ich habe es schon ein paar Mal gesagt, kein Handel.

00:16:56: Das dritte was ich euch mitgebracht hab.

00:17:02: Jetzt kommen wir wieder, was das steht.

00:17:06: Uppsala.

00:17:12: Irgendwie direkt und auch ganz viel indirekt da drin, Segen ist Beziehung.

00:17:17: Also Abram ist eingeladen in die Bewegungen vorbehaltlos aber er ist eingeladen in die Beziehungen.

00:17:26: Ich werde mit dir sein Halte dich an mich!

00:17:42: Führt, kommt aus der Beziehung zu Gott.

00:17:44: Er führt in die Beziehungen zu Gott aber er führt auch gleichzeitig in die beziehung Zu ganz vielen anderen menschen hinein.

00:17:51: Der segen ist kein besitz den Abraham für sich behält.

00:17:56: Segen isst nicht nur Inbewegung sondern der ist selbst Bewegung durch Abraham Durchdurch uns hindurch zu anderen Menschen und andere Menschen werden durch Abraham gesegnet.

00:18:10: also Der ist nicht nur äußerlich, sondern innerlich.

00:18:15: Er bewegt Abraham seine Persönlichkeit.

00:18:19: Wir erleben das dann auch in seinem Leben In den Momenten wo er anderen Menschen wirklich zum Segen wird.

00:18:28: Seinem Neffen seiner Frau und und und Also Segen bewegt unser Menschsein unsere Persönlichkeit unser Herz unser Leben unser Handel Unsere Sicht auf andere Menschen, die ja wie Abraham und ich auch unter diesem großen Regenbogen des Segens Gottes stehen.

00:18:54: Segen ist nicht egoistisch!

00:18:56: Segen is'n nicht besitzt den man haben kann!

00:19:00: Seigen es kein Konto auf das Ich einzahle und mir irgendwann sagen kann Jawoll, ich bin ein Gesegneter!

00:19:08: Nee!

00:19:09: Sehen is' etwas... Darf ich denn sagen, ist zutiefst missionarisch.

00:19:14: Ist expansiv.

00:19:15: meine Kids würden sagen Segen spread it!

00:19:19: Der geht einfach weiter keine Sackgasse er is eher wie ein Fluss.

00:19:25: Also wenn sie einen Fluss staut wir haben das als Kinder immer gerne gemacht also staut er mal gebaut und dann Wenn sich sowas staut Dann fängt es an.

00:19:38: also man ist wirklich dicht staut.

00:19:40: Sobald es aufhört zu fließen, wird das trüb und irgendwann fängt das Wasser an zu stinken.

00:19:45: Und man merkt da fehlt was aber wenn er weiterfließt?

00:19:51: Wenn ein Fluss weiterfließt dann bringt er Leben Dann können Fische darin Lebensenergie finden Dann tankt der sich auf mit Sauerstoff.

00:20:00: Genauso ist es mit dem Segen.

00:20:03: Segen möchte fließen Er möchte weitergeben.

00:20:08: Also Abraham wird gesegnet damit andere durch ihn Leben erfahren, dass andere durch ihnen aufatmen können.

00:20:19: Und das merkt man ja manchmal dadurch, dass der Segen selbst aus Schicksalsschlägen erwächst.

00:20:27: ein Mensch, der selbst Trost erfahren hat also bevor man Trost erfährt muss er immer mitdenken, hat man ja auch Leid erfahren vielleicht einen schweren Verlust oder Trauer.

00:20:41: jemand, der Selbsttrost erfahren kann anders trösten als andere.

00:20:49: Wer selbst Vergebung erfahren hat, also jemand der sich bewusst ist dass er vorher schuldig geworden ist, der kann leichter vergeben.

00:20:59: Jemand der Hoffnung erlebt hat wo vorher eben Verzweiflung war ,der kann Hoffnung weiter geben.

00:21:07: Also Segen bewegt sich Und ich würde sogar so weit gehen zu sagen, Segen muss sich bewegen sonst verfehlt er seinen Sinn.

00:21:14: Wer gesegnet wird, wird in Segensverantwortung genommen also wie eine Art Durchlauferhitzer Keine Sackkasse kein Behälter.

00:21:24: Jetzt wieder was wir nicht aus unserem Text erfahren.

00:21:28: Wir können ... Ich wollte bei den B-Worten bleiben.

00:21:33: Deswegen können wir nicht begreifen Also wir erfahren nicht aus unseren Abschnitt Abraham denn gesegnet wird.

00:21:45: Also, Abrahams Leben zeigt dem Wirt Fortan nicht alles gelingen.

00:21:50: also Darin besteht der Segen nicht.

00:21:53: auch nicht dass er fort an keine Fehler mehr machen wird.

00:21:56: es steht auch nicht darin das Erreich werden wird.

00:21:59: Das haben die Menschen im Orient eher am ehesten mit Segen verbunden Dass man zu Reichtum und Wohlstand gelangt.

00:22:08: Am Ende seines Lebens besitzt er gerade mal eine Grabstätte für seine Frau und sich, glaube ich.

00:22:16: Also schon gar nicht kriegt er ein Lösungspaket für alle seine Lebensprobleme die jetzt bald kommen werden.

00:22:25: Alles das steht da nicht.

00:22:28: also wir können Segen nicht begreifen.

00:22:31: Ich kann euch heute morgen nicht sagen daran erkennt ihr Segen Das ist er Und so wird er in eurem Leben auch zeigen.

00:22:41: Aber wir merken im letzten Wochen, letzten Sonntag hat Michael darüber gesprochen.

00:22:46: Menschen begären diesen Segen.

00:22:48: Sie spüren etwas in sich drin.

00:22:50: der Jakob spürt ich... Ich lass dich nicht los bist du mir selbst aus diesem Müll den ich im Leben gebaut habe noch segen machst.

00:22:59: er kämpft mit Gott Mit sich und man weiß ja gar nicht so richtig mit wem er alle kämpfte.

00:23:05: Also es gibt Studien darüber das am Ende des Gottesdienstes wenn die Hände zum Segen erhoben werden bei den Personen, die im Gottesdienst sitzen der Hautwiderstand senkt.

00:23:17: Man spürt jeder Möchte, jeder wünscht sich den Segen.

00:23:21: Segen ist etwas was ich brauche ohne dass ich im Leben nicht weiter komme.

00:23:31: also Segen sind individuell sehr unterschiedlich und wenn ich jetzt hier Interviews führen könnte, wenn die Zeit dazu da wäre würde vermutlich jeder andere Segenserfahrungen beisteuern in unglaublicher Vielfalt.

00:23:46: Also über die konkrete Segensform erfahren wir hier nichts, lediglich der Zuspruch das Gott will und dass er wird wie?

00:24:00: Das wird ihm vorbehalten bleiben und es ist auch gut so für uns!

00:24:05: Er vermag nämlich aus allem letztlich Segen zu machen.

00:24:12: Gibt ja diesen schwierigen Satz aus dem Römerbrief, Röme acht, acht und zwanzig des denen die Gott lieben alle Dinge zum besten dienen werden.

00:24:19: Ich habe den oft in den Kindertagen oder von Menschen so verstanden gehört dass Gott der Urheber all also alles was mir passiert ist Gottes.

00:24:29: das steht aber nicht da sondern da steht Alles was mir wieder fährt im Leben kann ich in Gottes Hand legen Und in seinen Händen Kann das noch so leidvolle das nach überhaupt keinem Segen sieht.

00:24:45: Gott kann es drehen, verwenden und verwandeln so dass ich am Ende aber das können wir immer erst im Rückblick sagen daraus ist mir Gutes erwachsen.

00:24:58: Das passiert nicht mit allem.

00:25:01: manches ist einfach nur schmerzhaft und traurig.

00:25:04: Manches tut einfach nur weh.

00:25:08: Aber ich kenne nicht wenige Menschen die von den Krisen ihres Lebens zu berichten wissen und sagen diese schwere Zeit Diese schwere Zeit hat mir Gott auch zum Segen werden lassen.

00:25:22: Das kann ich in der Seeelsorge niemandem sagen, das können wir niemandem raten und ich rate euch davon ab es irgendeinem allzu schnell zu sagen!

00:25:31: Das kann man nur sehr individuell erfahren.

00:25:33: Manches ist einfach nur heftig und entschlagt.

00:25:38: Also wenn wir's denn benannt haben wollen was und wie Segen ist... Ich bin vorsichtig euch das konkret zu sagen.

00:25:47: Aber eine Sache erfahren wir dann ein paar Kapitel später in einem wunderschönen Satz.

00:26:04: Er kehrt immer und immer wieder zurück in die Beziehungen nach seinen dunklen Stunden.

00:26:24: Und wenn er richtig Bockmist gebaut hat, genauso ... Wenn er die Positiven erscheint mit Gott in einer ganz engen Verbindung zu sein.

00:26:34: Das ist, wenn überhaupt das Einzige was wir tun können um Segen zu erfahren.

00:26:41: Um ihn vielleicht auch zu bemerken!

00:26:44: Meine letzte... Mein letztes B-Wort ist Brücke.

00:26:54: Ich habe da mal eine Brücke gebaut, aber ich werde gleich noch einen anderen Vergleich so richtig.

00:26:59: Man kann ja Brücken verbinden Dinge.

00:27:03: und dann steht er dieser Satz über den Horizont des Segens der wird jetzt nochmal richtig breit.

00:27:10: Der wird jetzt immer richtig weit ausgedehnt.

00:27:13: in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

00:27:19: Was wird Abraham mit diesem Satz im Leben angefangen haben?

00:27:22: Ich vermute gar nicht so viel Denn er hat selber davon gar nicht viel erlebt, aber wir wissen was daraus entstanden ist.

00:27:31: Ein riesiges Volk der Segen, der sich dann immer weiter ausgebreitet hat zu uns.

00:27:38: die Segensgeschichte Gottes mit den Menschen.

00:27:40: Das ist ja die Antwort auf die Frage wer sich jetzt immer noch gefragt hat Was hat dieser Segen damals von Abraham mit mir heute zu tun?

00:27:50: Hier steht's Dieser Segen verbreitet sich Er zieht die Geschichte wie so eine erfrischende fröhliche Segenskette.

00:28:07: Also wenn dieser Satz da nicht drinstünde, dann würde für uns etwas ganz Entscheidendes fehlen.

00:28:13: Gott denkt nicht klein!

00:28:15: Gott denkt auch nicht nur an Abraham.

00:28:18: Der denkt auch noch nicht an sein Volk.

00:28:19: der hat schon einen Horizont.

00:28:22: den können alttestamentlichen Menschen vielleicht noch gar nicht denken.

00:28:25: Alle Menschen, alle!

00:28:27: Er denkt an dich und mich.

00:28:30: Und an viele Menschen mehr.

00:28:32: Das ist als würde Gott sagen Abraham oder Mario oder setzt einen eigenen Namen ein.

00:28:39: durch dein Leben will ich die Welt verändern vielleicht die Welt eines einzelnen anderen Menschen Vielleicht auch noch mehr.

00:28:50: aber das hat Gott vor der Segen der hier beginnt er endet nicht.

00:28:55: Der ist keine Sackgasse kein Abrahams Segenskonto, sondern er erreicht uns.

00:29:02: Er beginnt bei Abraham und dann macht er Geschichte eine sehr, sehr lange Geschichte.

00:29:11: Und jetzt kommt mein Volknoll hier ins Spiel.

00:29:15: Denn das ist wie der rote Faden in der Geschichte die einer Welt, die unter so vielem zu leiden hat, die so viele Fragezeichen mit sich bringt Wo wir so wenig verstehen, wo wir so viele Schmerzen haben und so vieles andere.

00:29:34: Wo man manchmal wirklich ... Ich verstehe Menschen die sagen Wir leben doch eher unter einem Fluch als unterm Segen.

00:29:43: Da würde ich allerdings sagen Nee, das stimmt nicht.

00:29:46: Gottes Geschichte setzt dem Fluch und dem Schmerz des Lebens etwas entgegen.

00:29:53: Er hat hinein in die Geschichte der Menschen ganz fein Manchmal unbemerkt seine Geschichte des Segens hinein verwoben.

00:30:03: Also dieser rote Faden ist sozusagen die Geschichte, ich bin jetzt leider sehr weit weg von euch aber wir haben das eben schon mal getestet.

00:30:11: es müsste klappen.

00:30:12: Ich werfe den jetzt mal.

00:30:13: der Anthea zu hat geklappt und ihr dürft jetzt diese Rolle einfach mal durch die Reihen geben um euch bewusst zu machen damit ihr könnt euch auch einwickeln oder so.

00:30:32: Nur macht eins bitte nicht, ich habe vor einer Zeit schon mal ähnlich darüber gesprochen und hab dann auch eine Rolle durch die Reihen gegeben.

00:30:42: und da ist doch tatsächlich einer auf die Idee gekommen und hat das unterbrochen, hat sich was rausgemacht, hat es sich an seinen Knopfloch geheftet und dachte, dass ist jetzt mein Segen.

00:30:56: also er hat nicht nur Die Kette unterbrochen, sondern wollte den Segen irgendwie haben.

00:31:02: Aber genau das geht halt nicht!

00:31:05: Wir können nur Teil des Segens sein und Gott wird tun was uns... Es ist seine Geschichte.

00:31:14: In Englisch heißt Geschichte History Und ich finde so ein schönes Wort es ist His Story Es ist seine Geschichte mit uns Menschen und wir dürfen da drin sein.

00:31:28: Also Gottes Segen macht Geschichte und er zeigt sich in deinem Leben und im meinem Leben.

00:31:34: Aber das ist entscheidend, Gottes Segend gilt Abram und seinen Nachkommen aber bleibt nicht auf sie beschränkt Und das ist doch schön.

00:31:44: wenn man jetzt hier vielleicht habt ihr es eben bemerkt guckt dieser kleine rote Faden am Anfang kriegt der den alleine gesagt dann sind schon mehr und mitten durch die Einschläge im Leben durch die schönen Sachen, durch die dunklen Wolken und am Ende vielleicht am eigenen Grab.

00:32:00: Segen bewegt sich durch die Geschichte und in dieser Bewegung stehen wir.

00:32:07: also die fünf Worte.

00:32:09: ich kann es auch noch mal aufbauen was heißt das für uns wenn Bewegungen im Leben ansteht?

00:32:20: dann könnte dahinter auch Segen warten.

00:32:25: oder sollen etwas anders sagen Wenn sich Bewegung abzeichnet, kannst du dir sicher sein, dass Gott sagt ich werde bei dir sein.

00:32:32: Auch wenn Du gerade nicht die Orientierung hast und das Ziel nicht vor Augen hast Ich bin bei Dir!

00:32:37: Ich will Dich und werde Dich

00:32:39: segnen.".

00:32:40: Segen gilt uns ohne Vorleistungen.

00:32:43: Segen ist immer ein Beziehungsgeschehen Aber haben vertraute Gott Und das rechnet er ihm Zur Gerechtigkeit.

00:32:51: Segen is vielfältig Er geht weiter.

00:32:56: Übrigens oben ist auch ein Faden und meine Idee, ja also er ist schon weitergegangen, meine Idee ist dass er da kommt er schon runter das sich der Segen von oben mit dem von unten verbindet weil das ja ein Miteinandergeschehen sein soll.

00:33:16: Das ist in Gemeindehäusern mit Impore etwas spannend aber das kriegen wir hin das traue ich euch zu.

00:33:23: Also die Frage ist nicht mehr, bin ich gesegnet?

00:33:25: Ja.

00:33:26: Bist du!

00:33:28: Sondern... Die Frage ist was bewegt Gottes Segen durch mich?

00:33:33: oder sollte man sagen wie bewegt sich Gottes Seen durch mich?

00:33:38: und jetzt bitte die Moral mal draußen lassen.

00:33:41: also Segen ist nicht eine Leistung oder ein Wettbewerb.

00:33:44: also nichts so'n verkrampftes imitieren.

00:33:48: Du musst den Segen Gottes jetzt nicht hervorbringen.

00:33:50: Du brauchst den nicht selber irgendwie auf die Sprünge zu helfen oder zu bewegen.

00:33:54: Nein, lass ihn einfach fließen!

00:33:57: Lass dich darauf ein, lass dich verändern und mach dir bewusst Gott ist mit dir und er isst dir gut.

00:34:07: Amen.

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