Dreifach gesegnet

Shownotes

Pastor Dr. Michael Rohde predigt am ersten Sonntag der neuen Predigtreihe "Segen bewegt" über den dreifachen Segen in Numeri 6, 22-26, den Gott seinem Volk Israel durch Mose zusprach.

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00:00:16: Liebe Gemeinde, wo entdeckt ich Gottes Segen?

00:00:19: Manchmal ganz unvermittelt sogar im Urlaub.

00:00:26: Im letzten Sommerurlaub waren meine Frau und ich in der Nähe von Dresden und es war der heißeste Tag des Jahres!

00:00:33: Wir kamen an einer Sitzbank vorbei am Schatten und ich habe ein paar Bilder mitgebracht.

00:00:38: Ich muss jetzt hier virtuell drücken und bitte den Lukas mal die Präsentation weiterzuschalten... Genau, so sah das da aus an der Chorla Mühle.

00:00:48: Und dann gingen wir so lang und es war so heiß dass wir dachten, wir müssen gar nicht vor anders verreisen.

00:00:54: Dann kamen wir an einer Sitzbank vorbei und da war das zu sehen ein Graffiti.

00:00:59: Jemand hatte eine wichtige Botschaft hinterlassen und zwar so neben ich war hier stand er mitten auf der Bank.

00:01:07: dort steht es Gott sei mit dir!

00:01:14: Ein Segenswort Auf der Parkbank unterwegs.

00:01:20: Segen im wahrsten Sinne unterwegs, auf der Parkbank bitte zurück.

00:01:29: Da ist es!

00:01:30: Gott sei mit dir.

00:01:33: und Segen gibt's auch ohne Gott weil Segen am wahrsten Sinn des Wortes.

00:01:38: Benedikere heißt erstmal etwas Gutes.

00:01:40: sagen jemandem was gutes wünschen das ist schon Segen.

00:01:44: in jeder Begrüßung steckt ein Segen.

00:01:48: Eine Begrüßung ist ein ritualisierter Segensspruch im norddeutschen Moin.

00:01:56: Etwas redseliger?

00:01:57: Moin moin!

00:01:59: Ich wünsch dir Gutes heißt es zu jeder Zeit, man sagt nämlich Moin Moin auch am Abend.

00:02:05: Das heißt nicht Guten Morgen.

00:02:07: das heißt ich wünsche dir Gute Guten Tag guten Abend und unser soziales Miteinander Im analogen Leben.

00:02:16: das wäre schon angenehmer wenn wir uns Wünschen könnten, wenn man dem anderen begegnet und ihm gutes wünscht.

00:02:22: Ihn begrüßt ihn freundlich etwas Gutes wünsht.

00:02:28: doch neben dieser freundlichen Begrüßung gibt es einen Segen in der Bibel der noch eine viel tiefere Kraft hat ohne größere Qualität.

00:02:37: hinter diesem Segenswort steht nämlich ein Segenspender der alle macht hat im Himmel und auf ihren Gott sei mit dir.

00:02:47: Wenn ich das sage, Gott sei mit dir dann wünsche ich ja als Mensch dass der andere von Gott etwas empfängt was ich vielleicht gar nicht geben kann.

00:02:58: Dann ist Gott ja die Person die Segen Gutes spenden kann.

00:03:03: und wer auf dieser Parkbank vorbeikommt bei jedem der vorbei kommt unabhängig ob sein Weg bisher mit Gott verlief oder nicht erfährt ja auf einmal Gott wünsch Dir Gutes.

00:03:15: Segen verbindet nämlich Alltag und Glauben miteinander.

00:03:18: Und deswegen habe ich euch das nächste Bild mitgebracht, da seht ihr wie ich als Kind am Türrahm hänge oder Kletter Weil Segen verbindet Alltag und Glauben.

00:03:34: Beim Segnen geht es nicht darum, dass Gott kommt wie die Feuerwehr weil's gerade brennt oder wie ein Notarzt, weil grade einen Krankheitsfall eintritt sondern Segen bedeutet in der Sprache der Bibel im Alltag also morgen am Montag und am Dienstag und Am Mittwoch und am Donnerstag und am Freitag Und am Sonntag zu erleben das Gott da ist Gott sei mit hier an jedem Tag Und er verbindet diese alltäglichen Wegstrecken jedes Menschen mit Glauben und auch Naturunglauben, weil Segen zeigt sich im natürlichen Wachsen und Gedeihen und Leben in den kleinen Veränderungsstritten.

00:04:13: Auf dem Bild bin ich ja schon relativ groß ne?

00:04:14: Ich war auch mal ganz klein und man wundert sicher wenn man Kinder bekommt wie die sich verändern!

00:04:21: Wie schnell.

00:04:23: die Eltern staunen gerade im ersten Lebensjahr über die Entwicklung des Kindes.

00:04:27: Und wenn man eine Bilderserie anschaut, dann staunt man hinterher vom ersten Schrei zum ersten Wort.

00:04:35: Übrigens ohne Unterricht, ohne Schule einfach nur durch Zuhören lernen Menschen Worte können auf einmal sprechen.

00:04:42: Man staunt ja was denn das erste Wort ist?

00:04:45: Manchmal!

00:04:47: Dann vom Liegen zu sich wenden, vom Sichwänden zum Krabbeln, vom Krabbell ganz gefährlich zum Aufstehen und nach einem möglichen Greifen und dann auf einmal laufen.

00:04:59: Ich weiß noch, wie am ersten Geburtstag unseres ältesten Kindes nun natürlich am ersten Geburtstag das Kind entschieden hat, laufen zu lernen.

00:05:07: Das war eine Party!

00:05:09: Und das erste Wort war Langenholz-Laster.

00:05:14: wir dachten es sehr normal aber dass so viele Seben nicht normal sind und dass das Wort auch relativ lustig war lag an diesen vielen Langenholt-Lastern die da an der Straße vorn.

00:05:26: Aber manchmal sind Eltern überhaupt Menschen so beschäftigt mit dem Alltag, mit dem Einkaufen, mit Besorgen und Erledung.

00:05:32: Mit sich kümmern, mit reagieren auf das schreiende Kind, auf das wickelnde Kind, Auf das weglaufende Kind, dass diese Momente in denen man staunt wie sich das Kind entwickelt Wie das wächst und gedeiht gar kein Raum haben.

00:05:46: aber das ist Segen Und jeder von uns war mal so ein kleines kind völlig angewiesen.

00:05:53: Jeder von uns konnte noch nicht laufen Nur gekrabbelt, musste gefüttert werden.

00:05:58: Gewindelt werden!

00:06:00: Segen ist die Kraft zum Wachstum.

00:06:02: Segen is diese Kraft zum wachstun.

00:06:04: Das Gedeinen das etwas blüht, das etwas wächst, dass etwas auf natürliche Weise sich weiterentwickelt.

00:06:11: und das ist nicht selbstverständlich, das ist erstaunlich und es ist schön.

00:06:16: Denn Gott der Schöpfer hat das so eingerichtet.

00:06:18: Das ist sein Schöpfungsegen Und das zeigt sich in vielen kleinen Veränderungsschritten des Lebens.

00:06:27: Vom geboren werden bis zum sterben, zeigt sich Gottes

00:06:32: Schöpfungssägen.".

00:06:34: Vor mehr als fünfhundert Jahren hat Martin Luther in einer Schrift über die Deutsche Messe veranlasst das im jedem evangelischen Gottesdienst am Ende ein Segenswort der Bibel ausgesprochen wird.

00:06:47: Am Ende jedes evangelischen Gottesdienstes – Der Aronitische Segen!

00:06:52: Am Ende des Gottesdienstes, weil das vorbeginnendes Alltags ist und jetzt der Montag ja vor der Tür steht.

00:06:59: Und das Letzte was Menschen hören sollen wenn sie den Gottesdiensten verlassen sollen ist dieses Wort, dieses alte Segenswort aus dem alten Testament in das ich uns hineinnehmen möchte Aus vierten Mose sechs, zwanzig bis sechsundzwanzig.

00:07:13: Der Herr sprach zu Mose, rede zu Aaron und seinen Söhnen.

00:07:17: so sollte die Israeliten segnen, sprecht zu ihnen Der Herr segne dich und behüte dich.

00:07:23: Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir, und sei dir gnädig.

00:07:27: Der Herr erhebe sein Angesticht zu dir und gebe dir

00:07:31: Frieden.".

00:07:32: So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen – ich werde sie segnen!

00:07:38: Dieser alte feierliche Segen aus dem vierten Buch Mose wird ursprünglich von Priestern gesprochen im Rahmen eines Gottesdienstes.

00:07:46: Und hier entsteht eigentlich so eine königliche Audienz in dieser Sprache.

00:07:50: Nun haben wir in Deutschland schon lange, seit Kaiser Wilhelm II.

00:07:54: Seit longer Zeit kein König mehr.

00:07:56: Manchmal gibt es auch so ein Hauch von königlicher Atmosphäre die aus Niederlanden rüber weht oder aus Großbritannien und den skandinavischen Königshäusern.

00:08:04: aber dieses ganze Hofzeremonell das ist uns nicht mehr vertraut.

00:08:08: höfische Sprache Seilmensprache Das begegnet uns in Gottesdiensten häufig in alten und modernen Lobpreisliedern So eine Art Audiensprache.

00:08:20: Und als wir hier im Raum unseren letzten Familiengottesdienst, Kirche Kunterbund quasi gefeiert haben, haben wir dort ein Segenszelt aufgestellt.

00:08:28: Da stand ein Thron und zwei andere Stühle – die früher mal Abendmahlsstühle waren – und kleine und große Menschen hatten die Gelegenheit, auf diesem Thronplatz zu nehmen eine Krone aufgesetzt zu bekommen um den Segen Gottes zu empfangen.

00:08:43: Es standen die Menschen Schlange!

00:08:46: Wir haben erlebt dass Menschen Tränen hatten vor Rühren weil es so schön war, mal Platz zu nehmen und zu merken dass der große Gott sich um dich Mensch in deiner Situation kümmert.

00:08:59: und ich segne.

00:09:00: Und das ist ungewöhnlich!

00:09:02: Weil diese biblische Vorstellung einer königlichen Audienz ja bedeutet, dass der König alle einlädt seine Königskinder zu werden zur Audiens bitten, zur Versammlung bittet.

00:09:13: Der erste Segen der vor diesem königlichem Gott ausgeht isst für den Alltag.

00:09:20: Du bist eingeladen zu Gott.

00:09:22: Der Herr segne dich und behüte dich, einmal weiter scheiden

00:09:26: wird.".

00:09:28: Das heißt es soll dir gut gehen körperlich seelisch materiell.

00:09:33: Gott wünscht dir Gutes!

00:09:36: Gott will dir Kraft geben zum Wachsen und Gelingen.

00:09:39: in diesen ersten Worten steckt der Schöpfungssägen, der für den Alltag ist.

00:09:44: Der Herr segne Dich nicht deine Vernunft segne dich nicht Deine Erfahrung Nicht deine innere Stärke segne dich, sondern Gott.

00:09:54: der Herr segne Dich.

00:09:56: Der Gott Abram, Isaacs und Jakobs, der Vater Jesu Christi ersegne DICH!

00:10:02: Und die Gabel des Segens geht von Gott aus.

00:10:05: Der Segensspender ist nicht der Priester.

00:10:10: Nein, der Mensch, der segnet darf im Namen Gottes Segensworte aussprechen.

00:10:17: Er spendet nicht selber den Segen.

00:10:19: Der Segensspender is' Gott

00:10:20: selbst.".

00:10:22: Deshalb ist Segen auch nicht eine Bitte an Gott, sondern ein Zuspruch im Namen Gottes.

00:10:28: Und der spricht dem Auftrag Gottes, der gerne segnet.

00:10:32: und nun ist das tägliche Leben bedroht.

00:10:35: Es ist gefährdet!

00:10:36: Es benötigt Schutz!

00:10:38: Es Benötigt Bewahrung!

00:10:41: Deshalb erbehüte dich!

00:10:44: Gott bewahre um behüte Dich!

00:10:46: Hier steht auf Hebräisch das Wort Shamar.

00:10:50: Das kennen wir noch aus dem jüdischen in der deutschen Redewendung Schmiere stehen.

00:10:56: Ja, Gott steht Schmiere für uns!

00:11:00: Das heißt er warnt uns vor Gefahren.

00:11:02: Gott steht schmiere?

00:11:04: Er behütet mich.

00:11:07: Das ist einem alltaggegenwärtiger Gott.

00:11:10: Seine Gegenwart merke ich vielleicht gar nicht immer wenn es mir gut geht.

00:11:14: Obwohl ich gerade gesegnet bin, merke Ich nicht dass Gott da ist das er mich bewahrt.

00:11:20: doch die Bibel erzählt natürlich von vielen Erfahrungen von Krise von Gefahr, von Verlust, von Leid auch vom Krieg und von Tod.

00:11:30: Davon wird viel berichtet!

00:11:32: Und auch darin besteht das Schmierestehen Gottes dass Gott dabei ist.

00:11:38: der Psalmist in dreiundzwanzig sagt wanderte ich im finsteren Tal bist du bei mir?

00:11:47: Der Fokus dieses Segenswortes liegt also auf den vielen Tagen an denen es dir unmerklich gut geht auch in der Begleitung an den Tagen, an denen es schwer ist.

00:11:58: Eines unserer Kinder saß mal direkt am Fenster bei offenem Fenster auf der Fensterbank ganz lässig.

00:12:07: Meine Frau kam rein hat sich so erschrocken dass sie laut dem Namen des Kindes ruft.

00:12:12: und das Kind hat sich auch erschrockten und ist zum Glück ins Zimmer nicht aus dem Zimmer gefallen.

00:12:20: Wir haben das als Bewahrung erlebt.

00:12:24: Der Herr segne dich und behüte dich.

00:12:28: Der zweite Segen, in diesem Segen ist der Herr lasse sein Angesicht leuchtern über dir und sei dir gnädig.

00:12:34: Das es eine ansteckende Freude die Gott schenkt!

00:12:37: Sein Angesichts leuchtet, seine Mine ist hell, seine Augen funkeln.

00:12:43: ich stelle mir Gott mit Lachfalten vor.

00:12:45: in den Augen, mit funkelnden Augen, Mit strahlender Mine steht Gott vor dir wenn er dich segnet oder wenn auf seinem Thron sitzt.

00:12:54: unser Audienz einlädt zum Gemeinschaftsmal zur Gemeinsschaft.

00:12:59: Gott ist uns Menschen wohlwollend gegenüber, im alten und neuen Testament.

00:13:04: Gott hat einen heiteren Gesichtsausdruck.

00:13:07: Gott is kein muffiger Herrscher der nie lächelt und er sich immer nur selber lobt.

00:13:12: Er is ein fröhlicher König!

00:13:13: Gott sieht dich freundlich an.

00:13:16: wer ihn ansieht dass es das Geheimnis hier wird selber aufgehält Ja?

00:13:22: Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir.

00:13:26: seine Freundlichkeit steckt an, weil er ein strahlendes Gesicht macht.

00:13:31: Streit sich etwas davon wieder vielleicht ohne dass er es bemerkt.

00:13:38: Ein jüdisch-rabinischer Übersetzer sagt hier eher erleuchte dir sein Angesicht.

00:13:44: und wir merken Wer leuchtet denn jetzt sein angesicht oder mein angesicht?

00:13:48: Ja, beides!

00:13:49: Wir merken das Gott leuchtete und dass ich leuchte kann man gar nicht mehr auseinanderhalten.

00:13:53: Und wisst ihr so geht es euch auch wenn ihr in eine Wiege guckt mit einem kleinen Kind.

00:13:57: Ihr guckt das Kind an und strahlt und das Kind strahelt und es passiert etwas... Das ist fast Magie aber es ist hier Theologie.

00:14:06: Gottes Freude will mich und dich anstecken.

00:14:08: Mit einem heiteren Gesicht möchte er uns am Ende seiner Audienz verabschiedenen.

00:14:13: den Alltag, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir!

00:14:19: Denn Gott ist dir und mir

00:14:22: gnädig.".

00:14:23: Das heißt ja erst mehr günstig gestimmt?

00:14:27: Als Christen haben wir uns in den Liedern schon viel zu sehr daran gewöhnt, dass wir mit dem Gott reden können.

00:14:33: Dass seine Heiligkeit uns nicht im Wege steht.

00:14:36: Dass wir Zutritt zu ihm haben – im alten Testament wird sehr respektvoll von der Begegnung mit dem heiligen Gott erzählt!

00:14:44: Eigentlich durfte nur Mose Gott von Angesicht zu Angesichts sehen, um mit ihm reden wie mit einem Freund.

00:14:51: Doch in diesem Segenswort wird allen Israeliten und dann später der ganzen christlichen Kirche und allen Gottesdienstbesuchern auf einmal gesagt – Der hebe sein Angesigt auf dich und sei dir freundlich!

00:15:05: Er ist dir

00:15:05: gnädig!".

00:15:06: Und da steht mehrfach im alten Testament, denn Gott ist beim Herzig und Gnädig langsam zum Zorn und vom Großer Güte.

00:15:38: herabbegibt, dass er entgegenkommt.

00:15:42: Dass er zu Audienz einlädt!

00:15:44: Gott hat sich entschieden, dass nicht allein das Volk Israel zur ewigen Gemeinschaft mit ihm berufen ist zum ewigen Bund sondern, dass er mit allen Menschen aus allen Völkern Gemeinshaft haben möchte.

00:15:56: Dass er nach Möglichkeit mit jedem ewige Gemeinsschaft verbringen möchte.

00:16:00: Denn Gott hat entschieden, daß er Jesus Christus auf die Erde gesandt hat als seinen Booten, als sein Messias und als sein Retter!

00:16:08: Das der zu erkennen gibt wie sehr Gott die Welt liebt Wie weit seine Gnade reicht?

00:16:16: Und dann zahlt Jesus selber den Preis dafür.

00:16:19: Den Preis für unsere Trennung von Gott, dem Preis für unser Schuld.

00:16:25: und deshalb schreibt Paulus im Gallater-Brief drei wie kommt es dazu dass Menschen aus allen Völkern Anteil bekommen an Gott?

00:16:32: und was hat das mit dem Segen Gottes zu tun?

00:16:35: und so heißt dieser Vers diese beiden Verse in Gallata Drei hat uns frei gekauft vom Fluch des Gesetzes, in dem er für uns zum Fluch geworden ist.

00:16:48: Er steht nämlich geschrieben verflucht es jeder der am Holz hängt.

00:16:53: so sollte der Segen Abrahams durch Christus Jesus zu den Völkern kommen und so sollten wir durch den Glauben die Verheißung des Geistes empfangen.

00:17:05: Es ist ja schön wenn wir von erleuchteten und leuchtenden Angesicht Gottes hören und von seiner Gnade.

00:17:10: doch die Kehrseite des Lichts ist die Finsternis Die Kehrseite der Windung ist die Trennung, die Kehr- seite des Lichts ist hier die Dunkelheit und das Böse.

00:17:20: Die Keherseite des Segens ist der Fluch!

00:17:23: Und wenn wir sie in die Abgründe unserer Weltgeschichte schauen – und manchmal erkennen wir es nicht nur in den Geschichtsbüchern sondern sogar in den täglichen Nachrichten von Krieg, von Terror, von Folter, von Gewalt Dann kommt es Böse und die Dunkelheit unter Tod als eine solche Macht über uns Menschen, dass wir alle Hoffnung verlieren können.

00:17:47: Dass wir lieber keine Kinder mehr in die Welt aussetzen wollen.

00:17:50: Das ist Menschen, die geht, die sagen ich möchte das nicht mehr!

00:17:53: Das is mir zu dunkel, das ist mir zu finster.

00:17:55: In welcher Zeit?

00:17:57: Das ist ein Leiden an dem Fluch der Gottesferne.

00:18:02: Doch hier steht Jesus ist am Kreuz von Golgatha nicht für Sicht gestorben.

00:18:06: Er ist nicht für sich zum Fluch geworden, sondern Jesus hat am Kreutz das Böse und den Fluch alles Trennende auf Sicht genommen und durch seinen Tod und die Auferstehung überwunden.

00:18:21: Und deswegen schreibt Luther über den Segen und Jesus Christus folgende Worte, die ich auch hier euch zeigen möchte.

00:18:34: meine Salbung, mein Leben, mein Heil.

00:18:37: Weil ich durch Glauben an ihm hänge und von diesem Segnenden gesegneter genannt werde und mich selbst als geseignet

00:18:45: bezeichne.".

00:18:47: Christus ist in aller Form mein Segen, meine Salbung, mein Leben, mein Heil weil Ich durch Glaumen im Hänge und Von diesen Segnern dann gesehneter genannt werde um mich Selbst Als Gesegnet Bezeichne.

00:19:00: Also strahlt am Ende eines evangelischen Gottesdienstes in diesem aronitischen Segen das ganze Evangelium auf.

00:19:07: Deshalb heißt es, der Herr las sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig!

00:19:11: Weil es ist ohne Vorbedingungen.

00:19:16: Sein Licht, dass uns endet.

00:19:18: Seine Gnade die uns begleitet – ohne Vorleistung.

00:19:22: Dass Gott im Gesicht von Jesus Christus bis heute jeden Menschen freundlich ansieht und dass er seine Gnades anbietet Und das ist eine ganz ungewöhnliche Weise auf der Welt zu herrschen, dass Gott jeden Menschen zur sich in die Audienz ziehen möchte.

00:19:38: Jeden einlädt, jedem gerne gnädig begegnet und von seiner Liebe gerne schenken möchte!

00:19:47: Dann endet dieser dreifache Segen mit dem dritten Segenswort Der Herr erhebe sein Eingesicht zu dir und gebe dir Frieden.

00:19:58: Dieses dritte Segens Wort Also noch ein Schritt näher könnte man denken, weil jetzt steht er Gott wende sein Angesicht zu dir und nimmt Blickkontakt auf.

00:20:09: Er bewege seinen Gesicht dir zu, dass du nicht nur einer in der Masse bist sondern ernehmet dich persönlich im Blick.

00:20:18: Jeden Einzelnen hat Gott im Blick – und das Ganze!

00:20:23: Das kann nur Gott.

00:20:24: Und mit ganz besonderer Aufmerksamkeit wendelt sich Gott jetzt der ganzen Gemeinde zu und darin jedem Einzelnern der erhebe sein Angesicht zu dir.

00:20:36: Gott nimmt dich im Blick, jeden Tag!

00:20:40: Gott schaut dir vielleicht auch in deine sorgenvollen Augen oder mit seinen kümmernden Augen.

00:20:48: und wenn ich diesen Blick von Gott empfange dann geschieht Shalom, dann geschriet Frieden, dann beginnt Frieden weil so schenkt Gott Frieden Er gebe dir Frieden.

00:20:59: In diesen Worten begegnen wir einen Gott uns auffordert, dass wir etwas tun müssen was er uns nicht vorher gegeben hat.

00:21:09: Sondern er fordert nur das was er vorhergegeben hat.

00:21:12: Das können wir uns nicht zusammensparen, das können we uns nicht erleisten durch Selbstoptimierung.

00:21:17: Shalom ist kein Waffenstillstand!

00:21:19: Shalom, das ist keine Friedhofsruhe!

00:21:22: Shalom, das is kein oberflächlicher Karneval sondern Shalom ,das es tiefe Ausgeglichenheit, Zufriedenheit!

00:21:33: und dir zwischen Menschen aufhebt, und zwischen ihm und dir.

00:21:39: Shalom ist wenn ich heil werde, wenn du heil wirst – innerlich!

00:21:43: Wenn du merkst.

00:21:44: auch da ist ein Segen, ein langer Prozess des Heilwerdens.

00:21:50: Shalom ist, wenn unsere Gesellschaft heil wird, wenn sie gerechter wird, when Sie Christus gemäßer wird.

00:21:59: Shalam ist kein Zustand sondern ein Leben, ein heiles Leben Denn Frieden, das ist die große Sehnsucht unserer Zeit.

00:22:08: Das auch die Sehmsucht meines Herzens und nicht nur an diesem Wochenende wo jetzt im Nahost wieder Bomben fallen und Raketen zurückgeschossen werden und Menschen sterben im Iran und in Israel und dem ganzen Nahnosten und an vielen anderen Orten dieser Welt.

00:22:25: Und eine Frucht des Geistes den Gott schenken will ist Frieden und deswegen ist der dritte Segenspruch Die Gabel des heiligen Geistes Denn Gottesgeist, der im Herzen wohnt und sich in den Lebensbereichen auswirkt – das ist dieser Friede.

00:22:41: Das sind die Eigenschaften Gottes!

00:22:43: Was sind die Früchte des Geistes?

00:22:45: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Samfmut und Selbstbeherrschung.

00:22:56: Alles was man übrigens auch an der Erziehung von Kindern braucht.

00:22:58: und im Miteinander von Menschen und in einer Partnerschaft und ohne Partnerschaft.

00:23:04: Die Früchte des Geistes, das sind die Mittel des Friedens.

00:23:09: Das ist eine Kraft, die Gott in uns wachsen lassen möchte und fördern möchte.

00:23:17: Und so begegnet Gott uns damit er jeden Tag am Alltag segnen kann.

00:23:21: Der Haar segne dich!

00:23:23: Deshalb nochmal das letzte Bild Gott sei mit dir.

00:23:26: Da steht er auf der Parkbank aber auch auf deiner Parkbank.

00:23:33: Für morgen und übermorgen, für die ganze Woche.

00:23:37: Denn es ist der Gott der Schöpfer, der dich bewahren will, für dich schmieren stehen will!

00:23:42: Es ist Jesus Christus, der dir seine Gnade schenken möchte – und das ist der Heilige Geist, der seinen Frieden stiften will.

00:23:50: So segnen uns Gott der Vater, der Sohn unter Heiliger Geist im Alltag.

00:23:55: bis zur nächsten Werkbank, bis zur nächste Etappe, bis zum nächsten

00:24:00: Veränderungsschritt."

00:24:01: Bis zum nächsten Gottesdienst, in dem wir diesem Segen wieder hören dürfen.

00:24:06: Amen!

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