Die gute Nachricht weitergeben
Shownotes
Pastor André Peter predigt über Lukas 5, 1-11 und darüber, wie wir unseren Glauben leben können, indem wir anderen von Jesus Christus erzählen.
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00:00:27: Ja, das Thema der Predigt heute ist von Jesus Reden.
00:00:32: Das war gestern schon das Thema unseres Workshops und es geht darum wie wir unseren Glauben ganz einfach in unserem Leben umsetzen.
00:00:44: Nicht mehr und nicht wenig!
00:00:51: Ich habe euch etwas mitgebracht von einer Reise die ich gemacht habe in England, die auch etwas mit meiner Arbeit zu tun hat.
00:01:05: natürlich und ihr seht hier ein Bild von Jesus, ich glaube man erkennt ihn ganz gut.
00:01:12: Er kennt ihn ja und er sitzt da und er trinkt Kaffee.
00:01:18: Das ist eine vielleicht etwas ungewöhnliche Situation.
00:01:23: unten drunter unter diesem Bild steht ein kleiner Satz der sich eigentlich auf das Abendmahl bezieht.
00:01:31: Also wir kennen den Satz im Deutschen, ja wenn wir abends mal feiern dann heißt es Jesus nahm den Kälch nach dem Mahl und dann geht das weiter.
00:01:41: Und im Englischen heisst es Jesus took the cup.
00:01:47: Im Englisch oder wenn man es übersetzt ins Deutsche kann man das mit Becher übersetzen aber man kann natürlich auch eine Kaffeetasse damit assoziieren.
00:01:56: Da wo ich dieses Bild gesehen habe Geistlichen Weggemeinschaft der Northumbria Community, also so eine Art neue monastische Bewegung wo Menschen zusammen in einem Ort leben und miteinander das Leben teilen und verschiedene Dinge machen.
00:02:15: Aber vor allem geistliches Leben miteinander leben.
00:02:18: Und die hatten so einen gemeinsamen Essensraum, wo ein Weitbord war, wo man so in einer Art Pinwand ganz viele Sachen dran hing und ich stand davor habe mir diese Pinwand angeguckt und da war dieses kleine Bild von Jesus dazwischen mit diesem Satz darunter.
00:02:37: Und der Satz hat mich sofort angesprungen, ich dachte so ist es!
00:02:40: So ist Jesus!
00:02:42: Wenn ich mir vorstelle wie Jesus damals unterwegs war oder was wir lesen in den Evangelien besonders im Lukas-Evangelium dann findet man Jesu ständig mit Leuten wie er mit ihnen zu Tisch sitzt und mit ihnen isst und trinkt.
00:02:57: vermutlich nicht Kaffee Aber wenn es heute wäre, wär's vielleicht der Kaffee jedenfalls in unserer Kultur.
00:03:04: Und das hat mich irgendwie sehr angesprochen wo ich dachte ja... Wenn Jesus mit Menschen unterwegs war dann war das irgendwie mitten in ihrem Leben und jedes Mal wenn er mit ihnen gegessen hat oder mit ihnen etwas getrunken hat ist etwas Wesentliches in ihrem leben passiert.
00:03:23: Es gibt eigentlich keine Mahlzeit wo nicht irgendetwas Lebensverändern des passiert ist mit jesus.
00:03:29: Ob das Heilung waren, ob das Sündenvergebungen waren.
00:03:32: Ob Leute ihren Leben in Ordnung gebracht haben.
00:03:37: Alles lebensverändernde wichtige Dinge.
00:03:40: Michael hatte mich ja vorhin gefragt was mache ich am liebsten mit meinen Söhnen?
00:03:43: Tatsächlich genießen wir das mittags zusammen zu sitzen und miteinander zu reden.
00:03:50: Das ist irgendwie so ein Ritual.
00:03:53: Und da kann man überall alles Mögliche reden.
00:03:57: D.h.,
00:03:57: bei uns ist es eher der Küchentisch des Lebens und der Wohnung vielleicht bei anderen von euch ja auch.
00:04:05: Aber dieses Bild ist für mich so ein Symbol geworden, wie Jesus das Leben teilt, die Dinge in Ordnung kommen und wie sich das anfühlen kann wenn man mit Jesus unterwegs ist.
00:04:17: Manchmal denkt man ja es muss total kompliziert sein.
00:04:20: also wie erreicht man Menschen?
00:04:22: Wie erzählt man von seinem Glauben?
00:04:26: Was muss man da alles sagen?
00:04:27: was kann man alles Falsches sagen?
00:04:30: Lauter solche Sachen, ja.
00:04:31: Wie werde ich ein richtig guter Jünger?
00:04:32: Gibt's da Programme?
00:04:33: muss sich irgendwelche Schritte richtig machen und irgendwelchen Stufen erreichen?
00:04:38: Und ich glaube es ist am Ende ganz einfach Ja und Jesus hat uns das vorgelebt.
00:04:45: Auf dieser Reise sind wir einem neuen Ansatz Begegnet der eigentlich gar nicht so neu ist.
00:04:54: Aber wir haben verschiedene Gemeinden besucht dreizehn Gemeinden an der Zahl, die alle etwas gemeinsam hatten.
00:04:59: Nämlich dass sie mit bestimmten Prinzipien die Bibel gelesen haben miteinander und das tatsächlich ihr Gemeindeleben verändert hat.
00:05:09: Und so ein bisschen schwangen immer die Frage dahinter wie kann man heute Jesus so nachfolgen?
00:05:16: Dass ich selber wieder in Berührung mit Jesus komme, dass ich spüre was tue da eigentlich und dass Menschen in meinem Umfeld davon etwas mitbekommen dass es nicht nur etwas Privates ist, sondern das es eine Ausstrahlung hat.
00:05:30: Und ich weiß nicht wie euch das geht aber ich merke manchmal man kann unglaublich viel über bestimmte Dinge sagen und ich glaube ihr braucht noch keine neue Lehrpredig.
00:05:40: zum Thema Junger schafft ja wir wissen schon soviel Ja?
00:05:45: Gleichzeitig ist Wissen vielleicht... Es ist nicht schlimm Wissen zu haben überhaupt nicht, es ist faszinierend.
00:05:53: Aber Ich sag's mal ein bisschen Platter, häufig ist unser Problem wie wir das wissen also die PS auf die Straße kriegen.
00:06:03: Also was nützt es uns wenn ich euch jetzt fragen würde wer war noch mal die Schwester von Milka?
00:06:09: Ja und natürlich denke ich da nicht an die Schokolade sondern an die Lady aus dem alten Testament.
00:06:15: Ich sehe ein ratlose Blicke aber Michael weiß es natürlich.
00:06:21: Wir haben so viel interessantes Wissen aus der Bibel.
00:06:24: ja aber es hilft uns oft nicht so richtig im Alltag in unserem Leben mit Jesus unterwegs zu sein.
00:06:32: Und... Mit dieser Frage waren wir da unterwegs, also wie kann man Jüngerschaft und unseren Glauben irgendwie so leben?
00:06:40: Das ist bei uns selber andockt, dass wir es selber fühlen können und das Menschen in unserem Umfeld etwas davon mitbekommen und vielleicht ist es gar nicht so kompliziert.
00:06:49: Ja also wie wäre das wenn Jesus mitten in deinem, in meinem Alltag bei mir und anderen einfach stattfindet?
00:06:57: Gemeinde und Leben nicht zwei getrennte Welten sind, wo wir dann nach dem Sonntag, nach dem Gottesdienst das Hinter uns lassen und in den Alltag stürzen.
00:07:08: Und wie würde sich das anfühlen?
00:07:09: Wäre das dann das was wir mit Jüngerschaft beschreiben?
00:07:14: Wir haben dort – ich hatte es gerade gesagt – zu Prinzipien kennengelernt, mit denen Gemeinden dort unterwegs sind.
00:07:22: Das ist jetzt ein bisschen klein.
00:07:23: Ihr müsst euch nicht anstrengen, dass jetzt alles rauszufinden.
00:07:27: Ihr seht einfach, es gibt so eine Art Wegweiser wie man diese Prinzipien anwenden kann.
00:07:33: Im Prinzip sind das drei einfache Schritte.
00:07:36: in dem ersten Teil tauscht man sich aus.
00:07:39: Das kennt ihr auch wenn ihr ein Hauskreis oder so habt ja?
00:07:42: Man tausche dich aus wo kommst du her was bringst du mit was beschäftigt ich dich gerade?
00:07:48: und dann geht man einen Schritt weiter.
00:07:50: und der zweite Schritt ist der spannende finde ich jedenfalls Denn da liest man einen Abschnitt aus der Bibel und dann stellt man sich ganz einfache Fragen.
00:08:02: Und zwar was spricht dich an?
00:08:06: Was berührt dich, was berührt dein Herz?
00:08:09: Das ist vielleicht der erste Unterschied zu den Dingen wie wir sonst normalerweise in die Bibel gucken wenn wir miteinander unterwegs sind.
00:08:16: Wir versuchen ja häufig irgendwie hinter die Dinge zu gucken und tiefer zu graben das auch richtig und überhaupt nicht verkehrt Aber wir schauen eher von unserem Verstand exegetisch auf die Dinge.
00:08:27: Wir wollen sie auslegen und dann weiß der andere noch, ah ja da kenne ich eine Parallelstelle zu und im Griechischen steht aber doch das und dann müsste man das so verstehen.
00:08:36: Und dann sind wir sehr stark mit unserem Kopf unterwegs.
00:08:40: Das was hier gemacht wird ist es nicht verboten, aber eigentlich fragt man, was berührt dein Herz?
00:08:49: Also lässt du das an deinen Herzen, was du gerade gelesen hast Und das ist manchmal sehr spannend, sich darüber auszutauschen.
00:08:58: Die zweite Frage ist auch ganz einfach – was fordert dich heraus?
00:09:02: Oder was findest du herausfordernd an dem Text?
00:09:04: Nicht immer versteht man alles sofort oder ist mit allem Einverstanden, was da steht und merkt wow!
00:09:10: Das war ein krasser Anspruch.
00:09:12: Dann tauscht man sich darüber raus.
00:09:14: Dann liest man den Text noch einmal und hat nochmal zwei Fragen.
00:09:18: Was lerne ich in dem Text über Gott?
00:09:21: Und die zweite Frage, was lerne Ich über Menschen?
00:09:25: Also simple Fragen, die aber eher auf so einer Herzensebene sind.
00:09:31: Und das Gute daran ist, weil es auf einer Herzensebene ist, gibt es hier nicht ein richtig oder falsch?
00:09:38: Man kann sich also mit jedem Menschen darüber austauschen sogar mit meiner Arbeitskollegin, die vielleicht gar nicht mit Jesus irgendwas am Hut hat Aber sie hat durch den Text, weil sie denselben Text gelesen hat, den gleichen Zugang und Sie können was dazu sagen, weil irgendetwas berührt sie da.
00:09:53: Sie braucht gar kein Wissen dafür.
00:09:57: Und das ist der Spannende, dass man hier auf einer Art Augenhöhe miteinander in einen Text einsteigt und sofort im Gespräch ist.
00:10:05: Über den eigenen Glauben über das was der Text vielleicht auch mit der Person macht, mit dem man es liest.
00:10:11: Schon ist man mittendrin.
00:10:13: Mitten im Leben, mitten im Alltag – und es bekommt eine Relevanz wie wir's vorher vielleicht nicht erlebt haben!
00:10:20: In dem letzten Schritt blickt man nach vorne.
00:10:23: Das ist auch etwas, was Normalerweise, wenn wir so Hauskreise kennen auch nicht immer machen.
00:10:30: Man fragt nämlich was mache ich jetzt damit?
00:10:33: Also... Ich habe einen Text gelesen das hat mich irgendwie berührt und lasse sich es jetzt dabei.
00:10:40: oder kann ich das auch umsetzen?
00:10:43: Und dann tauscht man sich darüber aus was man vielleicht umsetzten kann.
00:10:48: und weil ich das schon in dem Moment erzähle hab ich den ersten Schritt schon getan.
00:10:53: Und dann kannst du mich unter der Woche nämlich anrufen und fragen, hey wie ist es dir damit gegangen?
00:10:58: Oder ich kann für dich beten.
00:11:00: Oder oder!
00:11:01: Und man merkt plötzlich ist man miteinander unterwegs glaube nicht mehr plötzlich etwas was nur bei mir ist was in meinem Herzen hin und her bewegt wird ja und keiner guckt hinein sondern wir teilen das.
00:11:14: Wir sind miteinander unterwegs und teilen unseren Glauben.
00:11:20: Das haben wir dort kennengelernt und fanden das sehr faszinierend.
00:11:23: Und deswegen möchte ich das heute mit euch ausprobieren, keine Angst nicht alle drei Schritte die ich jetzt erklärt habe sondern aus dem zweiten Schritt nur die erste Frage.
00:11:32: Das heißt wir lesen gleich den Text zu Predigt und ihr könnt ihn hier auf den Monitoren mit verfolgen und ihr dürft euch eine Frage stellen nämlich was berührt mein Herz?
00:11:51: Dann haben wir eine kurze Zeit, wo ihr euch zu zweit vielleicht darüber austauschen könnt.
00:11:56: Was bewegt der Text in deinem Herzen?
00:12:00: Und dann geht es hier vorne weiter!
00:12:05: Der Text ist aus dem Lukas Evangelium Kapitel V die Verse eins bis elf.
00:12:11: Ich denke euch ist der Text vertraut und ich lese ihn mal vor.
00:12:17: Eines Tages stand Jesus am See genätserrett und eine große Menschenmenge drängte sich um ihn.
00:12:23: alle wollten Gottes Botschaft von ihm hören.
00:12:26: Da sah er am Ufer, zwei leere Boote liegen.
00:12:29: Die Fischer hatten sie verlassen und waren gerade dabei ihre Netze zu reinigen.
00:12:34: Jesus stieg in das Boot, dass Simon gehörte und bat ihn ein Stück vom Ufer abzustoßen.
00:12:40: Dann setzte Jesus sich und lehrte vom Boot aus die Menschen.
00:12:45: Anschließend sagte Er zu Simon, fahrt jetzt weiter hinaus auf den See und werft Eure Netze aus!
00:12:52: Herr Ja, wieder zu Simon.
00:12:54: Wir haben die ganze Nacht hart gearbeitet und nichts gefangen aber weil du es sagst will ich es tun.
00:13:02: Sie warfen ihre Netze aus und fingen so viele Fische dass die Netze zu reißen begann.
00:13:09: Deshalb winkten sie den Fischern im anderen Boot ihnen zu helfen.
00:13:14: sie kamen und bald waren beide Boote bis zum Rand beladen sodass sie beinahe sanken.
00:13:21: als Simon Petrus das sah, warf er sich vor Jesus nieder und rief Herr.
00:13:27: Geh weg von mir!
00:13:28: Ich bin ein sündiger Mensch.
00:13:30: Er und alle anderen Fischer waren erschrocken und erstaunt über diesen Fang auch Jakobus und Johannes die Söhne von Cebedeos die mit Simon zusammenarbeiteten.
00:13:41: Aber Jesus sagte zu Simon Fürchte dich nicht du wirst von nun an keine Fische mehr fangen sondern Menschen für mich gewinnen.
00:13:50: sie brachten die Boote in Land ließen alles zurück und gingen mit Jesus.
00:13:59: Jetzt habt ihr einen Augenblick Zeit, nochmal in euch zu gehen.
00:14:05: was berührt euch an dem Text?
00:14:09: Und dann könnt ihr euren... Eurer Nachbarin eurem Nachbarn zuwenden und euch kurz darüber austauschen.
00:14:17: Ich blende den Text noch mal ein.
00:14:19: Dann könnt ihr nochmal reinschauen.
00:18:06: Beende mal die Murmelrunde.
00:18:09: Es ist ja ein langer Text, wir könnten uns wahrscheinlich jetzt die ganze Zeit damit noch austauschen.
00:18:15: Ich frage einfach mal hier hinein was hat euch bewegt?
00:18:21: Vielleicht können einige sind mutig und sagen das mal laut einer geht noch Dankeschön.
00:21:00: Also ich weiß nicht, ob das jetzt vielleicht ein bisschen leiser jedenfalls bei mir hier vorne.
00:21:05: deswegen sage ich es mal über das Mikro noch für alle zusammengefasst.
00:21:10: Du findest faszinierend dieses Vertrauen.
00:21:13: ja dass die Fischer oder das Petrus gesagt hat weil du es sagst will ich es machen und lass das vertrauen vielleicht auch dadurch möglich wurde Weil sie vorher der Predigt zugehört haben wie Jesus gehalten hat.
00:21:26: Ja okay gut Ja vielen Dank.
00:21:29: ihr merkt Wir gucken alle mit unterschiedlichen Augen auf den Text und uns berührt der Text an verschiedenen Stellen.
00:21:37: Und das ist faszinierend!
00:21:39: Ja, Gott spricht zu jedem von uns und berührt uns an unterschiedlichen Stellen.
00:21:47: Jeder hat irgendwie einen Zugang dazu.
00:21:52: so interessant an diesen Prinzipien, wenn wir miteinander das teilen.
00:21:57: Wenn wir einfach Gottes Wort lesen was das in Gang setzt und was der Heilige Geist unter uns auslöst.
00:22:04: Ich möchte im Text einfach nochmal ein paar eigene Gedanken anschließen was mich dabei bewegt hat Und es sind Punkte die ihr auch genannt habt.
00:22:16: Das erste Jesus ist dort am See Genetzaret und es sind unglaublich viele Menschen dort, die in Hören wollen.
00:22:28: Wir hatten gestern das Seminar von Jesus reden und uns damit beschäftigt.
00:22:33: will heute überhaupt noch jemanden die Botschaft hören.
00:22:35: also ihr seid vielleicht auch in diesem Gebäude hier mal zeitengewohnt gewesen wo es keine leeren Stühle gab.
00:22:43: ja wo ihr gemerkt habt war es gab mal andere Zeiten.
00:22:47: Und wie ist das jetzt in dieser Zeit?
00:22:49: Wollen Menschen heute noch Gottes Wort hören?
00:22:53: und das finde ich toll an diesem Text.
00:22:56: Es gibt Menschen, die wollen Gottes Worthören aber sie sind nicht in der Synagoge, Sie sind nicht im Tempel, sie sind da wo Jesus ist oder Jesus ist da wo die Menschen sind.
00:23:04: so könnte man es auch sehen und es sind so viele dass Jesus sich einen physikalischen Trick zu eigen macht er lässt dich raus rudern weil er dann von der Wasserfläche besser gehört werden kann.
00:23:15: Ich habe mich immer gefragt, wieso ist das so bis ich in einem Seminar mal einen Kollegen getroffen habe.
00:23:21: Der von seinem Urlaub berichtet hat am Gardasee wo er mit seiner Familie schwimmen war und der kleine Sohn dann irgendwann im Wasser gesagt hat Papa ich muss mal!
00:23:32: Und er dann gesagt hat mach doch einfach guckt ja keiner.
00:23:39: Dann hat der kleine Junge das gemacht und dann sind sie wieder an Land geschwommen alle böse angeguckt.
00:23:49: Ja, weil offensichtlich das was er seinem Sohn gesagt hat über das Wasser getragen wurde und alle die dort am Strand lagen ist gehört haben.
00:24:00: Da hab ich verstanden.
00:24:00: jetzt weiß ich warum Jesus sich heraus rudern lassen.
00:24:06: also jesus kennt die Physik er nutzt es aus und viele Menschen sind es die ihn hören wollen die wirklich davon fasziniert sind.
00:24:16: Und ich glaube dass es heute auch noch so ist.
00:24:19: Vielleicht suchen Menschen nicht mehr unbedingt in den gewohnten Pfaden unserer Kultur, wo wir erwarten können dass Menschen schon kommen.
00:24:29: Aber das heißt nicht, dass Menschen nicht an Jesus interessiert werden.
00:24:33: Das heißt nicht ,dass da wo du bist und mit Jesus unterwegs bist, Menschen das nicht wahrnehmen und auch vielleicht mit Interesse beobachten.
00:24:44: Es gibt so viele Möglichkeiten Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen mit Menschen ins Gespräch zu kommen, dass Menschen merken an diesem Jesus ist wirklich etwas anders und das möchte ich vielleicht auch haben.
00:24:59: Der zweite Punkt den habt ihr auch genannt hier werft eure Netze aus.
00:25:07: Das ist ja wirklich irgendwie speziell.
00:25:10: Wir kennen die Geschichte wahrscheinlich wirklich ganz gut.
00:25:13: Und wir wissen alle, dass Fischer nachts gefischt haben damit die Fische dort besser anbeißen das man tagsüber in dem Trubel eigentlich keine Fische mehr fängt und da sind Berufsfischer die wissen was von ihrem Job.
00:25:26: ja und dann kommt Jesus und sagt In dieser Situation werft eure Netze aus.
00:25:31: also Eigentlich eine verrückte Idee.
00:25:38: Ja und Petrus lässt sich das sagen Du hast es gerade gesagt, ja irgendwie vertraut Petrus ihm und macht das einfach.
00:25:49: Und das ist schon irgendwie echt verrückt!
00:25:56: Das Bild was ihr hier seht in der Präsentation ist ein Bild dass ich in einer baptistengemeinen Liverpool aufgenommen habe.
00:26:06: und zwar ist dieses Bild entstanden was die Briten auch haben, der Baptismus dort.
00:26:13: Wir haben den Bundesrat, die haben auch solche Bundeskonferenzen einmal im Jahr und auf einer dieser Konferencen ist dieses Bild entstanden.
00:26:21: Dort ist ein Künstler gewesen, der prophetische Eindrücke malt und er hat während dieser Konference dieses Bild gemalt.
00:26:32: und dann war die Frage für wen es dieses Bild während der Konferenz?
00:26:38: Es ist für eine einzelne Person Oder ist es für eine gemeinde Situation?
00:26:44: Und dann war irgendwann klar, dass das für eine bestimmte Gemeinde war.
00:26:47: Das war für diese Gemeinden in Liverpool, die wir später besucht haben.
00:26:54: Es ist diese Geschichte der Fischzug, wo Petrus die Netze auswirft und die Situation der Gemeinde in Liverpool alt-erwürdige Baptistengemeinde, ähnliches Gebäude wie ihr es habt mit einer rundumlaufenden Empore.
00:27:11: Mit einer schwebenden Kanzel über den Wassern ja über dem Taufbecken wo Spurgeon schon gepredigt hat.
00:27:19: und damals hatte diese Gemeinde tausend Mitglieder.
00:27:22: die hatten eine Sonntagschularbeit wo Tausend Kinder aus dem Stadtteil gekommen sind.
00:27:27: Die haben ne extra Halle daneben gebaut um diese Kinder aufzunehmen.
00:27:32: Ja und seit den fünftiger Jahren ist die Gemeinde immer kleiner und kleiner geworden.
00:27:37: Hat eine Spaltung erlebt, Überalterung – all diese Dinge, die wir auch bei uns hier und da mal kennen.
00:27:45: Und dann ist sie auf ungefähr zwanzig Mitglieder runtergeschrumpelt.
00:27:49: In diesem riesigen Gebäude muss man sich vorstellen Mit zwanziger Leuten kann man so einen Kasten gar nicht mehr unterhalten!
00:28:01: Wie es sich anfühlt Wenn man mit dieser Geschichte kommt und weiß, boah hier waren mal tausend Menschen.
00:28:07: Und wir haben einmal tausende Kinder erreicht!
00:28:11: Und jetzt?
00:28:15: Also so eine Frustration.
00:28:17: In diese Situation hinein spricht Gott und schickt dieses Bild sozusagen zu der Gemeinde – Mit der Emutigung werft Eure Netze aus.
00:28:29: Als wir da waren hat uns der Pastor diese Geschichte erzählt Und Sie sind seit einiger Zeit damit unterwegs mit diesen Prinzipien, die wir hier gerade angefangen haben.
00:28:41: Gemeinde zu bauen in Ihrer Nachbarschaft unterwegs zu sein und mit Nachbarn Bibeln zu lesen und einfach nur diese Fragen zu stellen.
00:28:50: Und sie erleben dass die Nachbaren wieder kommen.
00:28:53: es sind noch nicht tausend aber sie sind inzwischen über hundert ja und erleben das diese Zusage dieser Zuspruch tatsächlich Realität wird.
00:29:07: Und es ist ganz simpel.
00:29:09: Es hat etwas damit zu tun, zu vertrauen und zu sagen Herr wenn du es sagst dann will ich es noch einmal tun.
00:29:19: Vielleicht geht euch das ja auch so dass ihr manchmal denkt früher jedenfalls werdet nicht die einzige Gemeinde die so denkt.
00:29:30: Ich möchte euch Mut machen auf das zu gucken was Jesus bereithält und darauf zu vertrauen Dass Menschen wirklich Interesse an Jesus haben und dass Wenn Du mit ihm unterwegs bist dass etwas bewirkt und etwas bewegen kann.
00:29:49: Und wer weiß, wenn Jesus etwas sagt?
00:29:52: Das kann schon spannend sein!
00:29:56: Es hat vielleicht auch was mit Gehorsam zu tun, Dinge umzusetzen.
00:30:00: Nun ist das Wort Gehalsam in unserer deutschen Geschichte eher ein bisschen schwierig ja und wir haben da unsere Probleme mit.
00:30:08: und es geht glaube ich auch nicht darum einfach Dinge zu tun blind wütig irgendwas umzusetzten nur weil irgendwer was gesagt hat.
00:30:15: Hier ist es Jesus, der etwas sagt und wenn ich mir Jesus angucke.
00:30:21: Wenn er etwas gesagt hat und Menschen erst getan haben dann glaube ich nicht einfach aus einem blindwütigen Gehorsam sondern vielleicht könnte man Gehoresamen bei Jesus auch mit dem Wort Vertrauen tatsächlich übersetzen.
00:30:34: Also immer da wo Menschen mit Jesus in Bügerung gekommen sind Haben sie gemerkt wenn Ich das tue was Er Sagt Dann Ist Es Gut Dann Ist es gut für mich und Für Andere Und Dann will Ich es tun.
00:30:45: Vielleicht wirft das ein anderes Licht auf diesen Begriff.
00:30:51: Aber vielleicht macht es auch nochmal Neuesin zu sagen, Herr wenn du es sagst dann mache ich das auch, wenn ich vielleicht ganz andere Ideen dazu habe oder Zweifel.
00:31:01: Der nächste Punkt ist Wer bin ich schon?
00:31:09: Ich weiß nicht ob ihr das kennt.
00:31:11: Das ist eine Frage die ich mir oft stelle.
00:31:13: Ja wer bin ich Schon?
00:31:16: Also warum?
00:31:17: gerade ich Gibt viele Leute, die viel kompetenter sind oder mutiger oder besser reden können.
00:31:23: Oder was auch immer dir vielleicht einfällt.
00:31:28: und diese Zweifel hat Petrus auch gehabt mitten in dem Boot.
00:31:33: er erlebt plötzlich so eine Selbsterkenntnis das er merkt ich bin ein sündiger Mensch.
00:31:39: geh weg von mir dass das übersteigt alles was was mein Horizont hier ist.
00:31:45: Das geht nicht.
00:31:48: das ist viel zu groß für mich.
00:31:53: Und ich finde interessant, wenn man in die Bibel guckt Gott hat sich irgendwie immer solche Leute ausgesucht.
00:31:58: Ob das Mose war, ob das Jeremia war oder ob das hier Petrus ist.
00:32:04: Es sind nicht immer die leuchtenden Figuren Nicht immer die die Einsen auf dem Zeugnis hatten Oder die erfolgreichsten Menschen Die wir vielleicht aussuchen würden.
00:32:18: Ich weiß nicht wie euch das geht Wenn ihr Gemeindeleitungswahlen oder so habt.
00:32:21: Auf wen guckt ihr da?
00:32:23: Auf Kompetenzen, die Leute aus ihrem Beruf mitbringen kann überhaupt nicht verkehrt sein.
00:32:33: Worauf guckt Jesus?
00:32:36: Und oft sucht sich Jesus eben Menschen aus von denen wir denken würden nee lieber nicht.
00:32:46: und vielleicht guckt er auch so auf dich dass er denkt ja genau du Du bist richtig ich will dich haben.
00:32:55: an dir ist da nichts Verkehrtes.
00:33:04: Die Menschen diese Prinzipien hier entwickelt haben kommen aus Indien Bankangestellter gewesen, ein Elektriker, eine Frau die in einer Farbenfabrik gearbeitet hat und eine ganz normale Angestellte.
00:33:21: Diese vier haben das vor etwas über zwanzig Jahren angefangen bei sich zu praktizieren.
00:33:28: Die treffen sich immer noch an dieser Vierergruppe und lesen so miteinander die Bibel und teilen das mit anderen.
00:33:35: Und über das Teilen sind heute über hunderttausend kleine Hauskirchen weltweit entstanden vier einfache Leute, ganz unscheinbar.
00:33:50: und sie haben darüber Menschen erreicht die man normalerweise nicht erreichen würde.
00:33:56: Nicht auf den Wegen die wir vielleicht immer gegangen sind.
00:34:01: das ist spannend.
00:34:03: was bewegt Jesus in dir?
00:34:07: Und was ist das wozu er gerade dich gebrauchen kann und wo du etwas hast Was viel größer ist als dass was du von dir denkst?
00:34:22: der letzte punkt sagt, ihr sollt oder Petrus du wirst ab jetzt Menschenfischer sein.
00:34:29: Also Menschen für mich gewinnen und kommen und folge mir
00:34:34: nach.".
00:34:36: Das ist so ein Punkt.
00:34:37: ich weiß nicht wie euch das geht wenn ihr den Text gelesen habt.
00:34:40: ja Petrus ist sozusagen auf dem Höhepunkt seiner Fischerkarriere in dem Moment.
00:34:45: Ja der hat noch nie so viel gefangen Soviel dass ein zweites Boot kommen muss um ihn zu helfen.
00:34:49: dann stand hier im text Dass sie so viele gefangen haben dass die fische bis an den Bootsrand oben waren.
00:34:58: Wahnsinn, also so viele Fische.
00:35:01: Ich weiß nicht was das in Jahres Einkommen gewesen wäre ja aber der erfolgreichste Fischer vom Segenitzer zu diesem Zeitpunkt.
00:35:09: an so einem Punkt verlässt du doch nicht dein Job.
00:35:12: Ja da bist Du auf den Höhen und dann kannst du das Geschäft ausbauen noch ein paar Boote kaufen oder die anderen Fischer irgendwie anstellen.
00:35:21: für dich Kannst Pläne machen was du alles machen könntest.
00:35:26: Und was macht Petrus?
00:35:28: In mitten dieses Fisch getümmelt, wo die Fische bis zum Bootsrand liegen.
00:35:37: Der fällt auf die Knie.
00:35:39: Wir können mal die Augen schließen und ich kann mir vorstellen wie sich das anhört.
00:35:45: Bis zum Bootrand gefüllt und dann fällt er da drin auf den Knie Und lässt alles hinter sich danach?
00:35:55: Das ist doch verrückt aus so einer Perspektive!
00:36:00: So viel Fisch, so viel Geld was er machen könnte, soviel Sicherheit für seine Familie, für die Zukunft Und dann steht da nichtmals, dass er es noch verkauft hätte oder so.
00:36:12: Er geht an Land und dann... Was passiert mit dem Fisch?
00:36:18: Ich finde ist eine spannende Frage!
00:36:21: Weil er geht jetzt weiter und ein paar von seinen Kumparen gehen gleich mit.
00:36:29: Und irgendwie scheint der Punkt zu sein, wo Jesus ist, ist es immer besser.
00:36:39: Wo Jesus ist ist es besser als das was wir erleben oder erleben können.
00:36:49: Und es kostet was?
00:36:53: Jesus nachzufolgen ist tatsächlich nicht billig, in dem Fall hat es Petrus ganz schön viel gekostet.
00:37:04: aber für Petrus war in dem Moment klar ich möchte da sein wo dieser Jesus ist und den möchte ich folgen auch wenn das etwas kostes.
00:37:12: aber die Kosten sind nicht so hoch wie dass was sich gewinne dadurch wenn ich bei diesem jesus bin Wenn wir mit Jesus unterwegs sind, dann ist das auch so.
00:37:29: Es kann sein dass wir unangenehme Situationen erleben vielleicht aufgrund unserer Jesusnachfolge.
00:37:37: Wir wissen von anderen Ländern wo das viel dramatischer ist und man sich hier fragen kann was kostet es uns eigentlich?
00:37:44: Mal den Mund aufzumachen oder mal etwas umzusetzen oder zu tun?
00:37:51: Nichts im Vergleich Oder wenig.
00:37:56: Und gleichzeitig gilt aber da wo jesus is Es ist besser.
00:38:03: Lohnt es sich?
00:38:04: Ist es nicht umsonst?
00:38:06: Führt es in die Freiheit, führt es ins Leben, führt es dahin wo Jesus uns haben möchte und wo's gut für uns is'.
00:38:22: Also vielleicht... ...ist Jüngerschaft!
00:38:26: Und Jesus nachfolgen tatsächlich so einfach auf ihn zu gucken mit Menschen gemeinsam unterwegs zu sein, zu wissen wir müssen nicht alles vorher schon perfekt können sondern Jesus nimmt dich so wie du bist und sieht in dir Dinge, die du selber vielleicht gar nicht wahrnimmst.
00:38:48: Und ich wünsche euch das, dass ihr das erlebt – in eurem Alltag oder wenn ihr zusammenkommt!
00:38:56: Dass Jesus in eurer Mitte ist, dass das etwas ist was euch berührt, was euch herausfordert, was Euch weiterführt wo Menschen aufmerksam werden und dass Menschen und ihr selber merkt hier ist das Leben, hier ist der Ort wo ich sein will.
00:39:11: Amen.
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