Rooted. Verwurzelt
Shownotes
Pastor Dr. Michael Rohde predigt in der letzten Predigt der aktuellen Reihe über Kolosser 2, 3-10 und darüber, wie wir im Glauben verwurzelt sind.
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00:00:24: Für meine Friedrichtheute habe ich euch meine Lieblingspflanze mitgebracht, die ist aus dem Büro.
00:00:27: Und zu dieser Pflanze gibt es eine Geschichte.
00:00:30: Eigentlich müsste man sie Achim nennen, denn diese Pflanzen, na ja, eine Miniaturform dieser Pflanzen hab' ich vor fünf Jahren von Achim geschenkt bekommen.
00:00:41: Achim ist mein Schwager in Halle und er wiederum... hat eine solche Pflanze aus einem Samen bezogen, einen Samenehner aber in der Urlaubsreise mitgenommen hat.
00:00:52: Dann sause eingepflanzt hat und daraus wurde ein, ich glaube man nennt das Gummibaum.
00:00:57: Vielleicht stimmt es auch nicht!
00:00:58: Aber... Es wurde eine Pflanzen daraus.
00:01:00: Aber eine Pflanzen die so stark wächst dass sie immer wieder Ableger bildet.
00:01:05: Und er hat mir also von seiner Pflanzer ein Ablege gegeben.
00:01:08: und ihr seht in den fünf Jahren hat sich prächtig entwickelt und das obwohl ich keinen grünen Daumen habe.
00:01:14: Aber diese Pflanze hat auch den Umzug und alles überlebt, wächst und gedeiht.
00:01:21: Und jetzt könnte man anfangen, über Multiplikation zu sprechen und darüber wie man wieder Ableger bildet weil es gibt schon wieder neue Ablege.
00:01:28: dieser Pflanzen habe ich nachher mitgebracht aus bestimmten Gründen.
00:01:32: aber ich möchte ja wenn man so fasziniert ist von der Pflanz von dem was man sieht was geworden ist was wächst So fing das bei Willow an fasziniert in Deutschland, dass es in Amerika Gemeinde gibt die Klans klein und dann über zwanzigtausend Menschen erreicht.
00:01:48: Und da sind der Leute hingefahren und haben gefragt Mensch warum ist das so groß und wachsend und schön und wunderbar?
00:01:54: Und so geht das uns manchmal auch wenn wir Menschen betrachten was wir denken ah das ist faszinernd und so toll!
00:02:01: Wir fragen meistens nicht was darunter liegt.
00:02:06: Wir fragen meistens nicht nach den Wurzeln wer schauen nicht etwas nötig war damit aus diesem Samen etwas wachsen kommt.
00:02:16: Wir betrachten in der Regel das, was vor Augen ist.
00:02:20: und jetzt zum Ende dieser Predigtreihe der sieben guten Nachrichten geht es ja um Verwurzelt und ich möchte euch mitnehmen in diesen Blick nach Innen.
00:02:29: Was brauchen denn Wurzeln?
00:02:32: Was braucht denn das Verborgene?
00:02:34: Was brauche denn der innere Mensch Damit daraus dann etwas wachsen kann?
00:02:40: Als Leidwort für diese Predigt lese ich uns ein Wort des Apostel Paulus.
00:02:44: Das hat er im Brief an die Christen in Colossae geschrieben und interessanterweise war Paulus selber nie in Colossa, sondern er hatte diese Gemeinde nicht gegründet, er hat sie auch nicht besucht, er hatte keine persönlichen Verbindungen zu dieser Gemeinde und trotzdem lag ihm die Christin in Colosse so am Herzen das er ihnen geschrieben hat.
00:03:04: vielleicht hat ihn sogar erst einem Schüler des Paulus geschrieben.
00:03:08: Das kann man auch annehmen in seinem Sinne.
00:03:10: Mit Absender seines Briefes ist Timothyus und gegründet hat die Gemeinde Epaphras, und in diesem Brief will er diese jungen Christen ermutigen und erwähnen sie gegenüber Verunsicherung von außen und von innen festliegen!
00:03:27: Und aus diesem Brief lese ich uns jetzt zwei Verse, die Leitwort für heute sind.
00:03:34: Ihr habt Christus Jesus den Herrn angenommen.
00:03:38: richtet also euer Leben an ihm aus, bleibt in ihm verwurzelt und gründet euch als Gemeinde ganz auf ihn.
00:03:48: Werdet fest im Glauben wie ihr gelehrt worden seid und hört nicht auf Gott zu
00:03:54: danken.".
00:03:57: Und der Kolosser Brief knüpft hier an – Ihr habt doch Jesus Christus angenommen!
00:04:02: Als Herrn.
00:04:03: Damit nennt er das kürzeste Glaubensbekenntnis der des neuen Testament ist.
00:04:10: Das heißt nämlich einfach, Jesus Christus ist Herr.
00:04:23: In der Predigtreihe ging es ja um sieben gute Nachrichten oder man könnte sagen sieben Seiten, sieben Facetten dieser einen guten Nachricht und die kann man eigentlich zusammenfassen in diesen drei Worten.
00:04:38: Gott hat seinen Sohn Jesus gesandt um den Menschen seine Liebe zu zeigen, um in den Schmerz und ins Leid zu gehen.
00:04:48: Um zu zeigen wie weit Gottes Liebe reicht?
00:04:52: Dass auch der Tod uns nicht scheiden kann von der Liebe Gottes!
00:04:55: Und wie sehr Gott sich ewige Gemeinschaft wünscht die jetzt beginnt und ewig sich fortsetzt.
00:05:06: Die gute Nachricht, die Paulus hier voraussetzt ist diese gute Nachrichten darfst du aufnehmen und annehmen die darfst du persönlich nehmen.
00:05:16: Die gute Nachricht, eine lebenslange Beziehung zu Gott, die nicht zerstörbar ist, wird dir nicht anerzogen und aufgedrückt oder auferlegt.
00:05:28: Sie wird dir von Gott angeboten!
00:05:32: Du darfst in diese Beziehungen bewusst eintreten.
00:05:37: Du darfste dir das gefallen lassen, dass Gott dich zuerst geliebt hat, dass er dir quasi schon ein Liebesbrief geschrieben hat als du dem Brief noch nicht geöffnet hast, nicht beachtet hast.
00:05:48: Nicht gelesen
00:05:49: hast.".
00:05:50: Da hat Gott schon sich liebevolle Gedanken gemacht.
00:05:52: und jetzt diesen Liebesbrief anzunehmen und zu erwidern – das ist die Aufforderung!
00:06:00: Wir feiern Ostern Taufe.
00:06:02: Wir feieren Ostern.
00:06:04: Das heißt dass Jesus lebt und auch verstanden ist den Tod überwunden hat und dass man tatsächlich heute in einer Beziehung mit Jesus Christus leben kann.
00:06:15: Und wir feiern Taufe, das heißt dass Menschen heute darauf antworten, dass Jesus lebt und dass sie mit ihm leben wollen.
00:06:23: Dass Sie sich in den Lebens- und Herrschaftsbereich Jesu Christi hinein taufen lassen wollen.
00:06:27: Das Sie ihr Leben an Christus ausrichten wollen!
00:06:31: Daran erinnert Paulus sogar die Christen in Colosser.
00:06:35: Ihr habt Jesus Christus den Herrn angenommen.
00:06:37: jetzt richtet euer Leben nach ihm aus.
00:06:41: Also wer dachte, das ist doch klar.
00:06:43: Das muss man doch nicht nochmal erwähnen?
00:06:45: Nein!
00:06:45: Das musste Baulos und seine Schüler mussten das.
00:06:48: Und das brauchen wir auch immer wieder.
00:06:50: Diese Frage richtet dich aus nach Christus.
00:06:54: Im Leitbild haben wir es auch so genannt unserer Gemeinde sowie in einem Kompass der Orientierung schenkt wenn man unterwegs ist.
00:07:02: Wenn man zu Hause ist braucht man den Kompas nicht aber wenn ich mich auf den Weg mache brauche eine Richtungsanzeige.
00:07:08: Jetzt geht aber heute es nicht um den Kompass, sondern um diese Pflanze und die Wurzeln.
00:07:15: Ich glaube du kriegst gleich die ganze Aufmerksamkeit und ich glaub der soll das dir lieber bei deiner Mama finden.
00:07:24: Toll!
00:07:26: Ganz geliebt hier.
00:07:27: Aber wer schon so krabbeln kann, da wollen ja mindestens acht Meter oder so ne?
00:07:32: Na gut.
00:07:33: Bleibt in ihm verwurzelt sagt er Fers.
00:07:37: Das ist das Bild des Textes.
00:07:40: bleibt in ihm verwurzelt, gründet euch als Gemeinde ganz auf ihn, werdet fest im Glauben wie ihr gelehrt worden seid, hört nicht auf Gott zu danken.
00:07:51: Also wenn ich das höre ... Deine Verwurzelung?
00:07:55: Wenn ich über meine Verwuerzelung nachdenke, ganz persönlich... Ich möchte dich das auch mal fragen so als deine Frage!
00:08:05: Wenn du an deine Herkunft denkst, an deine herkunftsfamilie, an deiner Umgebung, in die du hineingeboren und hineingewurzlt wurdest Welche Umgebung bist du aufgewachsen?
00:08:16: Was hat dich geistlich geprägt?
00:08:19: Wen oder was hattest du vor
00:08:20: Augen?".
00:08:25: Und wenn ich das für mich reflektiere, dann ist es natürlich individuell.
00:08:29: Ich bin extrem dankbar dafür, dass ich schon als Kind in einer Umgebungen aufgewachsen bin, in der von Jesus Christus und seiner Liebe die Rede war.
00:08:38: Ich habe das gefeiert, als Kind geistliche Lieder zu singen, Bibelferser auswendig zu lernen, Gemeinschaft zu erleben... Und ich hatte im Alltag vor Augen Eltern, die ihren Glauben im Alltag lebten.
00:08:49: Mein Vater war tagsüber in der Bank tätig, meine Mutter war Hausmeisterin und Reinigungskraft.
00:08:55: bei Familien- und im Gemeindehaus.
00:08:57: aber waren also ganz handfesten Berufen gingen sie nach.
00:09:01: Und ihr Christsein bestand nicht in langen Diskussion, nicht in intellektuellen Erwägungen oder Bibelabwägung sondern in ganz praktischer Liebe!
00:09:09: Das war ihrer Sprache.
00:09:11: Menschen besuchen, eine Wohnung aufräumen oder sauber machen.
00:09:15: Ein Raum herrichten, helfen, anfassen.
00:09:18: Menschen ermutigen, Menschen begleiten, Menschen beistehen und beten.
00:09:23: Das gehörte zu meinem Wurzelgrund.
00:09:25: bei jeder Mahlzeit am Krankenbett vor Prüfungen Bei Lebensübergängen als Segen Und Bibel lesen – ich habe meine Eltern dabei beobachtet.
00:09:35: das haben sie selbstverständlich getan Als Ausdruck der Liebe zu Gott davon mehr von ihm zu erfahren.
00:09:43: Also wenn ich über meine irdischen Wurzeln nachdenke, meiner Herkunftsfamilie das war schon ein Mutterbogen der mich geprägt hat doch das hätte auch alles an mir vorbeirauschen können dass wenn Gott mir nicht Glauben geschenkt hätte Wenn Gott sich nicht mir zu erkennen gegeben hätte Wenn gott mir nicht die Augen dafür geöffnet hätte Dass er real ist Dass es Ihnen wirklich gibt, dass das nicht nur eine Familientradition ist.
00:10:23: und zur Wahrheit gehört auch, dass in diesem Boden anders als ja wenn wir Zimmerpflanzen einsetzen da besorgen wir uns sozusagen fast perfekte Erde.
00:10:35: Und da setzen wir dann die Pflanze rein.
00:10:38: aber in der Wahrheit im normalen Leben ist das nicht so, dass so ideal ist der Boden.
00:10:46: Und deshalb ist meine zweite Frage zur Reflektion auch welche Brocken, welche Hindernisse?
00:10:51: Welche Schadstoffe gab es vielleicht in dem Mutterboden, im Erdboden und im Umfeld, indem du hinein gewachsen bist.
00:11:00: Verwurzelt in Christus?
00:11:02: aber was ist denn wenn im Boden da Steine sind?
00:11:05: Große Steine, Hindernissel, Felsen!
00:11:09: Schadstoffe im Boden, Bitterstoffe.
00:11:18: also in meiner Familiengeschichte Das war schon ein Brocken, dass meine Oma sehr früh an Alzheimer erkrankte und zwanzig Jahre zu Hause gepflegt wurde.
00:11:30: Eine Zeit auch als sie nicht mehr den Namen meiner Mutter wusste, nicht mehr wusste wer diese Frau ist die sie da pflegt.
00:11:40: das war schon einen kleinen Stein.
00:11:44: oder als ich als Teenager erfahren habe, dass mein Onkel in Hamburg in seiner Wohnung ermordet wurde.
00:11:50: Das kannte ich nur aus Tatorten.
00:11:52: so was gibt es doch gar nicht.
00:11:55: oder als mein Vater einen Gehirntumor bekommen hat und wir banken um Leben und Tod, oder als meine Neffe sein Leben selber beendet hat.
00:12:06: Das hat große Trauer auslöst Wut ohne Macht!
00:12:12: Oder in der Gemeinde, wo meine Mutter Hausmeisterin war, haben wir eine Kirchenspaltung erlebt – eine Gemeindespaltung.
00:12:18: Über dreißig Leute sind auf einmal ausgetreten und haben ihre eigene Hausgemeine gegründet und auch für meine Eltern wurde später nicht mehr gut in dieser Gemeinde zu sein.
00:12:27: Und ich könnte fortfahren, und ich will damit nur sagen dass ich den Gedanken kenne das man auf die Idee kommt naja wenn das und das nicht im meinem Boden, in meinem Leben wäre Wenn diese Hindernisse nicht wären und diese Belastung und dieser Stein dann würde mein Leben blühen!
00:12:51: Und so träumt manchmal von einem Leben ohne Leid, ohne Schmerz ohne Schadstoffe, ohne Bitterstoffe.
00:13:02: Aber ein irdisches Leben hat genau diese Bedingungen!
00:13:06: Ein irdliches Leben gibt es nicht ohne Steine, ohne Brocken, ohne Schadsstoffe und ohne Bitterstoffe.
00:13:13: Die gibt es im Leben – die gehören dazu.
00:13:17: Und gerade deswegen schreibt Paulus und seine Schüler den Christen Briefe.
00:13:29: schwierig ist.
00:13:30: Bleibt in Christus Verwurzelt, schreibt er ihn.
00:13:33: In Christus verwurzelt es nicht möglich zu leben mit diesen Hindernissen, mit diesem Stein und den Widerständen.
00:13:42: Es gibt sogar Bäume gewaltige Bäume die in den widrigsten Umständen existieren Die auf Felsen wachsen zwischen Spalten in Umstände wo wir denken wie kann ein da noch irgendetwas gedeihen?
00:14:00: Weil Bäume und Wurzeln können sich anpassen.
00:14:02: Sie können sich adaptieren, sie wachsen sogar.
00:14:05: an den Widerständen wachsen, sie am Schmerz wachsen sie.
00:14:09: Sie wachsen dadurch in die Tiefe!
00:14:15: Und ganz simpel sagt ihr das jeder Florist wenn er dir deine Blumen verkauft schneiden sie sie an weil sie dann austreiben.
00:14:25: könnte fast behaupten fügen sie der Pflanze schmerz zu damit sie treibt.
00:14:32: Natürlich, wenn ich jetzt eine Tulpe kaufe, da machen wir nicht über die Schmerzen der Tulpen Gedanken.
00:14:37: Aber ihr versteht das Bild dahinter, glaube ich und das ist ganz ernst gemeint!
00:14:42: Wir wachsen als Menschen durch Schmerz- und Widerstände, wir wachsen dadurch in die Tiefe.
00:14:51: Und die Schönheit einer langen Ehe besteht ja nicht darin, dass man sagt wir haben fünfundzwanzig Jahre uns nie gestritten.
00:14:58: Wir haben fünfundsungsjahre immer verliebt angeguckt wie am ersten Tag!
00:15:03: Wir haben fünf und zwanzig jahre uns nie ein Wort missverstanden das gibt es nicht.
00:15:08: und wer das behauptet der verdrängt so viel in seinem Leben das er eigentlich im Therapeuten braucht ja sondern die Schönkeit.
00:15:17: etwas was widerstandsfähig geworden ist liegt ja darin Hindernisse, Streitigkeiten, Missverständnisse, Schmerz, Trauer miteinander getragen hat.
00:15:29: Und auch das ist Gnade wenn es geschieht!
00:15:33: Als Menschen wachsen wir durch Schmerzen und Widerstände in die Tiefe und das gibt uns Halt für künftige Stürme, für Herausforderungen.
00:15:41: In der Reihe sieben guten Nachrichten habe ich ja von vier Seiten, vier Widrigkeiten im Leben gesprochen nämlich vom Umgang mit Schulden und Scham und Angst und Überforderung.
00:15:52: Und das heißt ja übersetzt, dass was ich falsch getan habe und falsch gesagt habe – und was ich unterlassen habe.
00:15:58: Meine Schuld!
00:16:00: Dass das wofür Ich mich scheme?
00:16:02: Dass das was mir Sorgen vor der Zukunft macht und Angst macht und das was mich belastet und ob ich auf negative Weise stresst, dass all das etwas ist dem Jesus begegnen möchte.
00:16:16: Und die gute Nachricht war und ist nicht, dass Christen versprechen wenn du Christ wirst dann gibt es das alles nicht mehr in deinem Leben.
00:16:24: Schuldt und Angst und Scham und Überforderung sondern Du kannst da mit leben!
00:16:30: Du kannst daran wachsen.
00:16:34: Gott is dabei.
00:16:35: In Christus verwurzelt kannst du mit Schuldt, Scham, Angst und Überforderungen leben Anders ganz anders leben.
00:16:45: In Christus verwurzelt kann ich leben und wachsen ohne an diesen realen Problemen zugrunde zu gehen.
00:16:53: Denn Wurzeln wachsen in die Tiefe, das ist verborgen aber wichtig!
00:16:59: Wer lieber Architekturbilder mag?
00:17:01: In Manhattan stehen ja irre große Hochhäuser und man fragt sich wie können man heutzutage solche großen Hochhäusern bauen?
00:17:08: Manhattan steht auf Granit, dass es fels sind die Säulen, die diese Gebäude tragen.
00:17:15: Fünfundzwanzig Stockwerke tief in die Erde.
00:17:19: Das sehen wir nicht!
00:17:20: Wir sehen nur den Überflug, wir sehen die großen Tauer... ...wir sehen auch vielleicht sie zu zerstören sind von außen.
00:17:26: Aber das Fundament?
00:17:28: Die
00:17:28: Wurzeln?!
00:17:29: Die Säuren der
00:17:31: Erde?!
00:17:33: Was brauchen jetzt Wurzelander mit sich wachsen können?
00:17:37: Was brauchen Sie?
00:17:40: Ich habe mir für den letzten Teil der Predigt überlegt, das einfach in Analogie zu denken.
00:17:45: Und da wird euch manches Vertraut vorkommen weil ich bin ja ein Pflanzenexperte und wenn ihr euch selber fragt was braucht eine Pflanze mit sie wachsen kann ist doch ganz logisch was sie braucht?
00:17:54: sie braucht Sauerstoff Wasser Feuchtigkeit Nährstoffe Lockeren Boden Optimale Boden Temperaturen Platz und Ruhe und dann wird es Ja.
00:18:04: Was heißt es denn im übertragenen Sinne auf unser geistliches Leben?
00:18:08: Was könnte denn dazu beitragen, dass die Wurzeln gut wachsen können?
00:18:12: Fangen wir an mit dem geistlichen Leben.
00:18:15: Die Übertragung der biologischen Elemente auf das Leben als Christ – ja, Sauerstoff!
00:18:21: Also Wurzen atmen und benötigen Sauerstoffs um Energie zu bilden.
00:18:25: ein verdichteter Boden führt zur Sauerstaufmangel- und Wurzelfeule.
00:18:30: Im übertragenden Sinne steht der Sauerstof für den Heiligen Geist, für den Atem Gottes Der ermöglicht geistliches Leben und ohne diese Atmung Im Gebet, ohne diese Atmung des Wirkens des Heiligen Geistes entsteht tatsächlich Wurzelfeule.
00:18:45: Geistliche Litergie kann entstehen!
00:18:47: Bitterkeit kann sich breitmachen – sogar Abkehr vom Glauben.
00:18:52: Deshalb ist es so wichtig immer wieder zu bitten kommen heiliger Geist.
00:18:56: und genau so ein Lied haben wir gerade eben gesungen ich brauche dich Gott wie Sauerstoff, wie Luft zum atmen.
00:19:02: deshalb heilige Geist.
00:19:04: Ich möchte Dich einatmen und Gottes Liebe ausatmen.
00:19:08: Deshalb singe ich persönlich auch gerne Lieder vom Heiligen Gein.
00:19:11: Eins meiner Lieblingslieder ist heiliger Geist, kommen Wirke unter uns mit Freiheit und Mit Macht, mit Liebe und mit Kraft.
00:19:17: Atem Gottes, Wirke Unter Uns.
00:19:23: Interessante Heilige Geist kennen alle Generationen an Liedgut.
00:19:25: Da gibt es Lieder aus Luthers Zeiten, TC-Lieder, Hillsong-Lider oder das was wir eben gesungen haben.
00:19:32: Doch wir brauchen den Sauerstoff.
00:19:35: Vergiss dass nicht!
00:19:37: Sonst erstickst du im Mief der verbrauchten Luft.
00:19:42: Das ist nicht ein Lied einmal im Jahr für Pfingsten, wenn wir dann wieder singen.
00:19:48: Belebt dein Berg oher und macht die Tote Kirche wieder lebendig!
00:19:54: Wenn wir das nur einmal am Jahr singen?
00:19:58: Wasser und Feuchtigkeit braucht eine Pflanze.
00:20:01: Wasser ist notwendig für die Aufnahme von Nährstoffen jedoch darf das Substrat nicht dauerhaft nass sein.
00:20:08: Das kennt ihr alle,
00:20:09: ne?!
00:20:10: Wenn es immer feucht ist Weil man denkt, ich muss ja gießen?
00:20:16: Stöpft die Pflanze.
00:20:17: Wasser!
00:20:18: Einerseits wenn man eine Pflanzer einpflanzt das erste Mal da muss sie mal so richtig in Wasser getaucht werden auch wenn ihr am Garten einen Baum pflanzt dann muss man so richtig ganz viel Wasser und es ist eigentlich ein tolles Symbol für die Taufe.
00:20:30: Einmal voll unter Wasser.
00:20:33: Das ist das einmalige Erlebnis an der Nachfolge Jesu.
00:20:36: Wer nämlich zum Glauben kommt den fordert Jesus um die Postel auf lastig taufen.
00:20:41: Lass dich in der Taufe einmal eintauchen, in den Tod Jesu Christi und mit wie ihm wieder auferstehen zu einem neuen Leben.
00:20:48: Lass Dich eintauchen, einmal in die Vergebung Jesu-Christi!
00:20:52: Und lass Dich eintauchen im Lebens- und Herrschaftsbereich Jesu.
00:20:58: Dann gibt es das immer wieder Wasserbrauchen.
00:21:02: Das ist jetzt keine fortgesetzte Taupe sondern wenn Gott zu Dir redet dann ist das wie Wasser das Dich reinigt und nähert Gottes Worte, wie fließendes Wasser für einen Durstigen.
00:21:15: Doch ein Boden der dauerhaft nass ist, wäre es ungesund!
00:21:18: Wenn du immer nur aufnimmst und keine Zeit ist zum Abgeben dann ist das nicht gesund.
00:21:28: Der christliche Glaube lebt ja vom guter Fotosynthese dauerhaften nass.
00:21:33: Im Übertragensinn ist das für mich jedes eigentliche im Leben.
00:21:37: Also eigentlich müsste ich jemanden anrufen, eigentlich müsste sich jemand besuchen.
00:21:40: Eigentlich müsste ich einen Schreiben, eigentlich müsse ich zu jemandem gehen und den ersten Schritt machen.
00:21:46: Eiglich müsste ich mich um Entschuldigung bitten.
00:21:49: Eigelijk müsste ich ein Konflikt ansprechen?
00:21:53: Eigentlich müsst dich jemanden vergeben!
00:21:56: Eigentlich!
00:21:57: Ich habe das gehört von Gott, ich hab das als Impuls gespürt.
00:22:01: Ich weiß das!
00:22:02: Ich hab schon so viel Wasser ist da drauf aber ich setze es nicht um Ich gebe es nicht uhr ab.
00:22:14: Ja und dann braucht es Nährstoffe, es braucht Phosphor das fördert die Wurzelentwicklung und Energieübertragung und Kalium, das fördert die Wasseraufnahme.
00:22:24: also was sind denn so Nährstoffe in einem geistlichen Leben?
00:22:29: Ich glaube, das entspricht auch diesem Tiefen verwurzelt sein im Wort Gottes und dem Gebet.
00:22:34: Das liefert Energie für den Glaubensalltag.
00:22:36: Und Kalium, so diese Wasseraufnahme, entspürt vielleicht mehr der Gemeinschaft – dass miteinander das mir hilft nicht allein zu beten, nicht nur allein die Bibel zu lesen sondern miteinander das aufzunehmen, zu verarbeiten!
00:22:50: Und deswegen bieten wir als Gemeinde ja sowas an, gemeinsam Bibel zu lesen.
00:22:54: Gemeinsam zu beten, gemeinsam zu singen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern, gemeinsam in Aktion zu treten weil diese Nährstoffe wie Kalium wirken dass wir das Wasser besser aufnehmen können, Gottes Wort besser verstehen und umsetzen kann.
00:23:11: Und dann braucht man lockeren Boden.
00:23:13: also Wurzeln benötigen Platz zum wachsen.
00:23:15: luftige Erde fördert die Durchlüftung.
00:23:20: Davon erzählt Jesus auch in einem seiner Wachstumsgleichnisse, indem er ja unser Leben vergleicht mit dem vierfachen Ackerfeld und da gibt es ein Feld im Herzen.
00:23:28: Da ist es offen.
00:23:30: Da is der Boden offen!
00:23:31: Der ist locker!
00:23:32: Er kann Gottes Wort aufnehmen und das wird nicht durch Sorgen erstickt und nicht durch Reichtum, durch Überfluss sondern luftige Erde.
00:23:41: Da kann der Samen hineinfallen und hat die Umgebung, die den Glauben fördert nicht festgefahrene Muster hat und alles erdrückt, sondern christliche Gemeinschaft.
00:23:54: Vielleicht eine Zweierschaft die das bei dir wieder locker macht?
00:23:57: Vielleicht ein Hauskreis wo du merkst ich werde wieder aufnahmefähiger für das was ich höre einen Bibelgesprächskreis.
00:24:04: vielleicht soll der Gottesdienst auch ein bisschen den Boden wieder lockerer machen für dass was Gott hineingeben kann.
00:24:11: Ein verdichteter Boden ist nämlich so ein Herz das eigentlich zu macht wo die Sorgen oder auch Sünde- oder Starheit blockiert.
00:24:22: Und wenn du das merkst, dann nimm dir Zeit!
00:24:25: Nimm Hilfe an!
00:24:26: Frag eine Gärtnerin ein Gärtnerein, eine Seesorgerin.
00:24:30: Wenn du merkst dein Herz ist hart da kann gar nichts mehr rein.
00:24:35: Vielleicht kannst du sogar von den Menschen, die dir Liebewort sagen, die gar nicht mehr hören und angehen vielleicht funktioniert da etwas nicht mehr?
00:24:41: Dann ist es so wichtig Das Herz wieder lockerer, den Boden wieder lockerer zu machen und auf Gott hören ist schon gar nicht mehr möglich wenn ich gar nicht den Mitmenschen hören kann der ja real da ist und real spricht.
00:24:56: Und dann braucht es optimale Bodentemperaturen.
00:24:58: das sind in der Pflanzenkunde zwischen zwanzig- und fünfundzwanzig Grad gibt bestimmt Pflanzen die andere Temperaturen brauchen.
00:25:04: aber so ist es in der Regel.
00:25:05: unter fünfzehn Grad wird das Stoffwechsel gehemmt.
00:25:08: Deshalb schlafe ich nicht so gerne so kalt, aber das ist ein anderes Thema.
00:25:12: Aber unter fünfzehn Grad schlafen wir ja auch nicht im Schlafzimmer.
00:25:16: Was sind denn zwanzig bis fünfundzwanzig Grad?
00:25:20: Ja, wo das Herz brennt!
00:25:22: Wo wieder Liebe und Annahme ist.
00:25:24: Und das ist der Grund warum wir als Gemeinde gesagt haben Wir wollen liebevoll gemeinsam miteinander umgehen.
00:25:29: Wir wollen für eine Temperatur sorgen die angenehm ist.
00:25:33: Da geht es nicht um Wohlfühlklima im negativen Sinne sondern eine angenehme Temperatur Nicht ein Stoffwechsel der abgekühlt ist Der isoliert ist.
00:25:43: Auch große Gesetzlichkeit wenn man ganz viele Regeln hat Die kühlen natürlich ab Oder das Interesse kühlt jede Beziehung ab, jede Gemeinschaft oder auch Bitterkeit.
00:25:54: Und als Letztes Platz.
00:25:56: Platz und Ruhe!
00:25:58: Das ist ja für ungeduldige Menschen das Schwierigste.
00:26:01: Nun habe ich dann den Samen und die kleine Pflanze... Hier ist es ja einfach, die ist ja schon groß ne?
00:26:07: Aber jetzt zu warten, an nicht doch noch mehr gießen, dranziehen.
00:26:14: wir wissen Wir brauchen Platz und Gedäut.
00:26:21: Und das Kind, das jetzt heute acht Meter gekrabbelt ist.
00:26:23: Wer weiß?
00:26:25: Irgendwann hier Gemeindeleiterin aber braucht noch ein bisschen Zeit nicht heute schon und dann wäre es auch nicht richtig heute da das Coaching anzufangen für Ausreichend Wurzelraum.
00:26:37: Was bedeutet das für den Glauben, Raum zur Entfaltung zu haben?
00:26:41: Räume anbieten!
00:26:43: Deshalb muss ich auch aus dem Herzen sagen es ist nicht so wichtig ob immer ganz viele Menschen kommen weil nicht für jede Pflanze jedes Angebot zu jeder Zeit das Richtige ist der richtige Raum Weil wir bieten einen Raum an im Trauercafé Für Menschen die trauern.
00:26:57: Das ist ihr Raum und wenn da zwei Leute wären dann wäre das wichtig dass es diesen Raum gibt.
00:27:04: Und wir bieten einen Seesorgekolleg an, wenn ich mich fortbilden lassen will.
00:27:08: Um diesen Raum zu haben und mich selber besser kennenlernen um andere besser verstehen zu können.
00:27:12: Wir bieten ein Raum an, um miteinander Bibel zu lesen.
00:27:16: Das ist ja auch nicht nur in Gemeinde sondern unter uns.
00:27:19: Welche Räume biete ich den anderen Familienmitgliedern an?
00:27:22: Welchen Raum hat der Platz, in dem er sich entfalten darf oder nicht eingetopft wird in bestimmte Vorgaben?
00:27:32: Ich habe so eine Pflanze Ablieger dieser Pflanze, der ist auch schon ganz schön groß.
00:27:39: Aber ihr seht hier etwas, glaube ich ziemlich deutlich Da wächst die Wurzel schon oben raus.
00:27:45: Das ist die Wurtzel Weil eindeutig ist der Topf schon zu klein.
00:27:51: Ich hatte noch keine Zeit und wunder mich das sie noch lebt oder habe mir noch keine zeit genommen gibt ja immer so viel wichtigeres.
00:27:58: Und wenn ich aber schon sehe dass die Würzeln gar keinen Platz mehr haben wie soll denn diese Wurzel näherstoffe aufnehmen?
00:28:05: Wasser geht alles nicht.
00:28:08: Die brauchen größeren Topf!
00:28:12: Vielleicht kann mir jemand helfen dabei?
00:28:14: Ich meine jetzt bei der Pflanze, aber es ist ja ein Gleichnis.
00:28:18: Nämlich die Frage was ist die Umgebung, die ich brauche... ...die Größe des Topfes,... ...die Umgebungen, in denen ich wachse und gedeihe.
00:28:27: Zu guter Letzt wir haben Zahlen eins gehört und ich möchte euch diesen Text nochmal lesen Wie glücklich ist ein Mensch, der Freude findet an den Weisungen des Herrn!
00:28:36: Der Tag und Nacht in seiner Toral liest und darüber nachdenkt.
00:28:40: Er gleicht einem Baum, der am Wasser steht.
00:28:43: Ja für ja trägt er Frucht.
00:28:45: Sein Laub bleibt grün und frusch, weil er verwurzelt ist.
00:28:52: Verwurzlt es und seine Wurzeln ausstreckt nach dem was Gott anbietet.
00:29:01: Und das wünsche ich uns für unser Gemeindeleben, das wünschte ich mir für dein persönliches Leben auch von meinem eigenes.
00:29:07: Ich möchte mich nach Jesus ausstrecken mit meinen Wurzeln und ich will dass alles was zur Verfügung steht in mein leben eine gewohnheit wird etwas regelmäßiges um in der tiefe zu wachsen In einer guten dosierung nicht zu viel nicht zu wenig aber immer wieder.
00:29:23: und dann können auch Hindernisse Dann können auch Schadstoffe dann können Auch schwere Brocken im Leben meinem Leben nichts anhaben, sondern ich bleibe in ihm und er in mir.
00:29:35: Denn Christus gibt dem Leben
00:29:37: Halt.".
00:29:38: Was für eine gute Nachricht!
00:29:41: Amen.
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